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So reparieren Sie Ihre Uhren mit qualitativen und preiswerten Uhrmacherwerkzeugen

 

Eine Armbanduhr ist weit mehr als nur ein Zeitmessgerät. Sie ist Mode-Accessoir, Status-Symbol, Sammler-Objekt und stilvoller Lebensbegleiter. Und wertvolle Markenuhren sind sogar eine lukrative Geldanlage mit Wertzuwachs. Doch damit der Zahn der Zeit nicht an der Uhr selbst nagt, ist die richtige Pflege unerlässlich.

Ob Sie ein Uhrenarmband wechseln oder kürzen wollen, die Batterie wechseln oder sich nur die Feinheiten eines Automatik-Uhrwerkes ansehen möchten, mit dem richtigen Uhrmacherwerkzeug ist das alles kein Problem.

Egal ob Sie Uhrenliebhaber, Hobby-Uhrmacher oder Profi sind - bei Conrad finden Sie das richtige Werkzeug für Ihre Uhren.

So fixieren Sie Ihre Uhr richtig

So fixieren Sie Ihre Uhr richtig

Eine Uhr kann man nicht einfach in einen Schraubstock spannen. Dessen hohe Kräfte würden die Uhr zerstören. Auch verhindern seitliche Bedienknöpfe oft das sichere Einspannen. Andererseits braucht man immer eine "dritte Hand", um die Uhr sicher zu fixieren und dann mit beiden Händen arbeiten zu können. Mit Spezial-Haltewerkzeugen wird auch das sichere und schonende Festhalten von Uhrgehäusen zum Kinderspiel. Sie erfassen die unregelmäßigen Formen der Uhr sicher und halten Sie schonend fest.

Öffnen und Schließen der Uhr

Öffnen und Schließen der Uhr

Schon das einfache Abheben und Einpressen des Uhrenbodens beim Batteriewechsel bereitet oft genug Schwierigkeiten, weshalb man häufig den Fachhandel oder den Service zu Rate zieht, der sich den Service gut bezahlen lässt. Mit Uhrgehäuseöffnern und Einpresszwingen wird diese Arbeit zum Kinderspiel und die Anschaffung macht sich schnell bezahlt.

Schraubboden

Schraubboden

Einen Schraubboden erkennt man an den Aussparungen, Kerben oder Riffelungen des Bodens, die ein Angreifen von Öffnerkrallen erlauben. Zunächst setzt man den Öffner auf den Uhrgehäuseboden so auf, dass die Krallen oder Pins genau in die Kerben oder Riffelungen des Bodens greifen. Dann spannt man die Krallen des Öffners, bis er fest auf dem Uhrgehäuseboden sitzt. Nun wird der Öffner vorsichtig gegen die Uhrzeigerrichtung gedreht, bis sich der Deckel gelöst hat - nicht komplett herausschrauben! Jetzt den Öffner wieder lockern und abnehmen und den Boden mit der Hand herausschrauben. Defekte Dichtungen sind natürlich zu ersetzen, um später die Wasserdichtigkeit wieder zu gewährleisten. Das Schließen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei die Dichtung mit etwas Silikonfett zu behandeln ist.

Einpressboden

Einen Einpressboden erkennt man daran, dass die in der Rubrik Schraubboden erwähnten Merkmale völlig fehlen. Statt dessen findet man meist eine kleine Auskerbung am Uhrengehäuse oder Deckel, wo man mit einem Gehäusemesser zum Aufhebeln ansetzen kann. Das Ansetzen des Gehäusemessers erfolgt an der kleinen Kerbe, die sich meistens gegenüber den Armbandstegen befindet. Das Öffnen erfolgt durch vorsichtiges Aufhebeln und gleichzeitiges leichtes Drehen des Messers um die eigene Achse, bist der Deckel herausspringt. Auch hier muss die Dichtung kontrolliert werden und gegebenenfalls auszuwechseln. Nach dem Einlegen der Dichtung wird der Gehäuseboden mit beiden Daumen gleichzeitig eingepresst. Aber für viele Uhren reicht aber die Daumenkraft alleine nicht aus, deshalb empfiehlt sich hier der Einsatz einer Bodeneinpress-Zwinge.

Glieder wechseln

Glieder wechseln

Stellen sie zunächst fest, wie die Glieder Ihres Rollenarmbands gesichert sind. Die häufigsten Methoden sind Schrauben oder Stifte. Die Stifte sind leicht mit einem Stiftausdrücker zu entfernen. Beachten Sie, dass nur sehr leicht ausdrückbare Stifte gemeint sind. Für festsitzende Stifte müssen Sie unbedingt ein Ansatzwerkzeug (Stiftaustreiber) mit einem Uhrmacherhammer benutzen. An vielen Armbändern ist sogar die Richtung in der der Stift ausgedrückt werden muss, durch kleine Pfeile angeben. Für geschraubte Armbänder benötigen Sie Uhrmacher-Schraubendreher.

Armband wechseln

Nervtötendes Fummeln, wegspringende Federstege, Kratzer auf dem Uhrengehäuse – ohne Federstegbesteck ist der Armbandwechsel ein Geduldspiel. Diese ermöglichen das problemlose Einsetzen und Herausnehmen der Federstege von Leder-, Stoff- oder Kunststoffarmbändern, sogar bei vielen Metallbändern. Man fasst ganz einfach mit dem gabelförmig ausgebildeten Ende des Werkzeugs in den Spalt zwischen Armband und den Armbandhalter, bis man mit der Gabel den dünnen, beweglichen Teil des Federstegs (Haltestift) umfasst. Anschließend wird der Federsteg mit dem Besteck zusammengedrückt, bis der Haltestift aus dem Armbandhalter herausspringt. Dann lässt sich der Federsteg auch auf der gegenüberliegenden Seite herausnehmen. Ist dies auf beiden Seiten des Armbands geschehen, kann das Armband gewechselt werden. Beim Einsetzen des neuen Armbands ist zu beachten, dass der Teil, der die Schnalle trägt, an das obere Ende (Zwölf Uhr) gehört. Die Montage ist sehr einfach. Den Federsteg durch das Armband führen und seinen Haltstift an einem Ende in den Armbandhalter einsetzen. Dann mit der Gabel des Federstegbestecks den gegenüberliegenden Haltestift in den Federsteg eindrücken und so führen, dass er schließlich sauber in den Armbandhalter eingeführt wird. Nach dem Absetzen des Federstegbestecks wird der Haltestift durch die Feder im Federsteg ganz in den Armbandhalter gedrückt. Nun sitzt der Federsteg fest an der Uhr.


Alles im Blick

Für Sammler ein Muss: Eine Uhrmacherlupe. Für Reinigungsarbeiten sowie Batteriewechsel ist ein Okular mit einer 2,5fachen Vergrößerung die beste Wahl. Eine weiter sehr komfortable Art an einer Uhr zu arbeiten erzielen Sie mit einer Kopfbandlupe, die auch von Brillenträgern eingesetzt werden kann.


Knopfzellen austauschen

Bleibt eine Uhr stehen, dann handelt es sich selten um einen Defekt, sondern fast immer um eine leere Batterie. Bei Uhren, die mit größeren Batterien wie Mignon- oder Microzellen arbeiten, ist der Batteriewechsel sehr einfach, da sie gut erreichbar sind. Nachladbare Akkus lohnen sich hier übrigens nicht, da sie vor allem durch ihre Spannung von nur 1,2 V für Uhren nicht immer geeignet sind. Armbanduhren arbeiten dagegen fast ausschließlich mit auswechselbaren Knopfzellen.Für einen Austausch der Knopfzelle in der Uhr lohnt sich auch die Anschaffung von speziellem Werkzeug zum Öffnen und Schließen der Uhr. In jedem Fall sollte man über Uhrmacherschraubendreher verfügen, um die winzigen Schrauben, die die Haltefeder für die Knopfzelle arretieren, fachgerecht lösen zu können. Wie man die Uhr öffnet und schließt, finden Sie oben im entsprechenden Kapitel. Je nach Konstruktion der Batteriehalterung lässt sich die Knopfzelle einfach mit einem Uhrmacherschraubendreher oder einer Pinzette (unbedingt eine Kunststoffpinzette benutzen!) heraushebeln oder nach Lösen der Halterung herausnehmen. Man muss nicht zwingend den gleichen Batterietyp wieder einsetzen, falls dieser gerade nicht verfügbar ist. Anhand einer Vergleichstabelle kann man die entsprechenden Äquivalenttypen ermitteln. Wesentlich ist die Einhaltung der gleichen Abmessungen der Ersatzbatterie.


Reinigung und Pflege

Zur Grundausstattung gehören ein Uhrmacherpinsel (antistatisch), ein Uhrwerksausbläser, ein Satz Uhrendichtungen, Silikonfett, Baumwollhandschuhe und etwas Politur. Profis verfügen darüber hinaus über Ölgeber plus Zubehör, einen Ultraschallreiniger und eine Polier- u. Schleifeinheit mit Handstück.