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Umschalter & Hubs

Umschalter & Hubs

USB-Umschalter dienen dazu, zwei oder mehreren PCs den Zugriff auf ein USB-Endgerät zu ermöglichen. Mittels einer Taste am Umschalter oder per Hot-Key-Funktion über die Tastatur wird dazu der gewünschte PC ausgewählt...

            

                  

Was versteht man unter Umschaltern und Hubs?

USB-Umschalter dienen dazu, zwei oder mehreren PCs den Zugriff auf ein USB-Endgerät zu ermöglichen. Mittels einer Taste am Umschalter oder per Hot-Key-Funktion über die Tastatur wird dazu der gewünschte PC ausgewählt. Es gibt zudem USB-Umschalter mit eingebautem USB-Hub, an dem mehrere USB-Endgeräte gleichzeitig angeschlossen und von den einzelnen PCs wahlweise genutzt werden können.

KVM-Umschalter (Keyboard-Video-Monitor-Umschalter) ermöglichen die Bedienung mehrerer PCs mit einer einzigen lokalen Konsole, bestehend aus Tastatur, Maus und Monitor. Die Auswahl des PCs erfolgt entweder über Tasten am Gehäuse des Umschalters oder über ein Tastatur-Kürzel, den „Hot-Key“.

USB-Hubs vervielfältigen USB-Ports und ermöglichen so den Anschluss mehrerer USB-Endgeräte. Eingesetzt werden sie, sobald weitere USB-Ports benötigt werden, oder lokal mehrere USB-Endgeräte angeschlossen werden sollen, ohne dass hierfür jeweils einzelne lange Anschlusskabel verlegt werden müssen. 

Welche Arten und Ausführungen von Umschaltern und Hubs gibt es?

Sowohl bei Umschaltern als auch bei Hubs gibt es verschiedene Ausführungen bezüglich Schnittstellenarten, Portanzahl und der Leistungsdaten. Bei den Gehäusebauarten unterscheidet man zwischen Desktop-Geräten, Versionen zur Festmontage oder zum Einbau in 19“-Racks und kompakten Kabelmodellen, bei denen das Gehäuse fest mit den passenden Anschlusskabeln verbunden ist. USB-Hubs sind zudem als Fronteinschub-Variante erhältlich. Sie werden in einen freien Laufwerkschacht des PCs eingebaut und stellen an der Frontseite des Computers weitere USB-Ports zur Verfügung. Eine Sonderform bei USB-Hubs sind runde Modelle, die in Schreibtischdurchführungen eingesteckt werden können. KVM-Umschalter gibt es zudem als 19“-Rackschublade zur Integration in Netzwerkschränke oder Racks. Sie beinhalten neben dem eigentlichen KVM-Umschalter einen aufklappbaren Bildschirm sowie Tastatur und Touchpad. 

USB-Hubs enthalten oft noch zusätzliche Funktionalitäten in Form von SD/MMC-Kartenlesern und einzeln schaltbaren Ports. Modelle mit eigener Stromversorgung bieten zudem häufig Ladefunktionen über einen oder mehrere USB-Ports. USB-Hubs mit Konverter-Funktion konvertieren eine USB-Schnittstellen in RS-232 oder RS-422/485 Schnittstellen.  

Kaufkriterien für Umschalter und Hubs – Worauf kommt es an?

Neben der Gehäusebauform, die zum jeweiligen Einsatzszenario passen soll, ist natürlich bei sämtlichen Umschaltern und Hubs essenziell, dass eine ausreichende Anzahl an Ports zum Anschluss der vorgesehenen Geräte zur Verfügung steht. 

Bei KVM-Umschaltern ist wichtig, dass die passende Anschlussart für den vorhandenen Monitor und die Grafikkarte vorhanden ist. Aktuell verfügbare Anschlussarten sind VGA, DVI, HDMI und Display-Port. Beachten Sie hier, dass der KVM-Umschalter die Bildschirmauflösung beherrscht, welche benutzt werden soll. Ebenso wichtig ist der Anschlusstyp von Maus und Tastatur. USB und PS/2 sind gängige Standards.

Wenn an einem USB-Umschalter schnelle Geräte nach USB 3.0-Standard betrieben werden sollen, ist wichtig, dass dieser Standard unterstützt wird. Ein USB-2.0.-Umschalter würde in diesen Fällen zu einem signifikanten Verlust an Performance führen und die schnelle Hardware unnötig ausbremsen. 

USB-Hubs gibt es in passiver und aktiver Version. Passive Hubs („Bus-powered“) werden über den USB-Port, an dem sie angeschlossen sind, mit Strom versorgt. Aktive Hubs verfügen hingegen über eine eigene Stromversorgung; in der Regel in Form eines externen Steckernetzteils. Während passive USB-Hubs die Leistung des USB-Ports, an dem sie angesteckt sind, unter den angeschlossenen USB-Geräten aufteilen müssen, stellen Modelle mit eigener Stromversorgung erheblich mehr Leistung je USB-Port zur Verfügung. Das ist umso wichtiger, je mehr Anschlüsse der USB-Hub besitzt, da es ansonsten bei mehreren gleichzeitig betriebenen USB-Endgeräten mit entsprechendem Leistungsbedarf zu Problemen kommen kann. Manche USB-Hubs verfügen zusätzlich über eine spezielle USB-Ladebuchse. Dieser USB-Port stellt mehr Leistung als die anderen Anschlüsse bereit, um beispielsweise Mobiltelefone oder Tablets in kurzer Zeit aufladen zu können.

Schnelle USB-Endgeräte verfügen mittlerweile zumeist über USB-Anschlüsse des Typs 3.0. Gegenüber Datenraten von maximal 40 MB/s bei USB-Anschlüssen vom Typ 2.0 erlaubt diese neue Norm Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 300 MB/s. Eine Abwärtskompatibilität ist dagegen vorhanden, daher können problemlos Geräte mit USB-Anschlüssen vom Typ 2.0 oder 1.0 betrieben werden. Falls angeschlossene USB-Endgeräte nicht ständig benötigt werden, oder diese fallweise vom PC getrennt werden sollen, ist ein USB-Hub praktisch, der pro Port einen Schalter zum Ein- und Ausschalten des USB-Ports besitzt. Das kann hilfreich beim Betrieb sogenannter USB-Gadgets sein, weil nicht nur ein lästiges und laufendes Ein- und Abstecken entfällt, sondern die Kontakte der USB-Buchsen und Stecker geschont werden.

Anwendungsbeispiel 1:

Mehrere USB-Geräte komfortabel mit dem PC verbindenMit einem Desktop-USB-Hub entfällt lästiges Bücken, um an die USB-Buchsen des Rechners zu kommen ebenso wie ein Kabelsalat mehrerer loser USB-Kabel, die vom PC zum Schreibtisch führen. Stolperfallen im Büro werden beseitigt und für andere Anwendungen dringend benötigte USB-Buchsen am Computer bleiben frei.    

Anwendungsbeispiel 2:

Scanner oder anderes USB-Gerät für mehrere Anwender nutzenEin USB-Umschalter ermöglicht bequem die gleichzeitige Nutzung eines Gerätes mit USB-Anschluss für bis zu vier Anwender beziehungsweise deren PCs. Eine teure Mehrfach-Anschaffung entfällt, da alle User ohne lästiges Umstecken jederzeit Zugriff auf das Endgerät haben.

Anwendungsbeispiel 3:

PCs von einer Konsole aus bedienen oder administrierenBesonders im gewerblichen Bereich ist es oft notwendig, zwei oder mehr Rechner über eine Bedienkonsole, sprich Tastatur, Maus und Monitor zu bedienen. Das spart Platz und Kosten für zusätzliche Hardware, da ein Nutzer ohnehin nur einen und nicht mehrere Rechner gleichzeitig bedienen kann. Für 19“-Serverschränke bieten sich KVM-Umschalter mit integrierter Bedienkonsole an, die platzsparend als 1HE-Rackschublade lieferbar sind. Systemadministratoren können damit bis zu 16 Computer verwalten. 

Fazit: So kaufen Sie den richtigen Umschalter oder Hub 

Achten Sie bei KVM-Umschaltern auf die maximal mögliche Bildauflösung und berücksichtigen Sie gegebenenfalls eine entsprechende Reserve nach oben. Der Trend zu größeren Monitor-Bilddiagonalen geht mit höheren Auflösungen einher. Ein KVM-Umschalter, der mit hochauflösenden Grafikformaten umgehen kann, erspart eventuell einen Neukauf beim Umstieg auf einen neuen Monitor und eine höhere Bildauflösung. Wenn wenig Platz auf dem Schreibtisch vorhanden ist, dann bietet sich ein KVM-Umschalter an, dessen Gehäuse in den Kabelsatz integriert ist und der platzsparend verstaut werden kann. In diesem Fall kann die Umschaltung zwischen den PCs mit einem Tastaturkürzel erfolgen, ohne dass ein Zugang zum KVM-Umschalter notwendig ist. 

Bei einigen USB-Umschaltern ist der Wechsel zwischen den PCs, die sich das angeschlossene USB-Gerät teilen, per Tastaturkürzel („Hot-Key“) möglich. Achten Sie bei schlechter Zugänglichkeit des USB-Umschalters auf diese Funktion, damit Sie nicht jedes Mal eine eventuell nur schwer erreichbare Taste am Gehäuse drücken müssen. 

Sollen an einem USB-Hub Geräte mit höherem Leistungsbedarf betrieben werden, wie ihn beispielsweise externe Festplatten ohne eigene Stromversorgung aufweisen, dann empfiehlt sich ein Hub mit separater Stromversorgung über ein eigenes Netzteil. Viele neuere USB-Peripheriegeräte beherrschen den schnellen USB-3.0-Standard. Insbesondere für die Übertragung größerer Datenmengen ergibt sich ein deutlicher Geschwindigkeitsvorteil, wenn der Hub USB 3.0 unterstützt. Wird ohnehin ein Speicherkartenleser benötigt, dann empfiehlt es sich, einen USB-Hub mit eingebautem Kartenleser zu kaufen. Das spart Platz und es wird kein zusätzlicher USB-Port belegt. 

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