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Mal eben vom iPhone aus etwas ausdrucken? Mit Airprint-Laserdruckern ist das kein Problem. Mit einer Berührung des Smartphone-Bildschirms beginnt ein im gleichen Netzwerk befindlicher Drucker wie von Zauberhand zu arbeiten. Wie die Technologie von Apple funktioniert, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Wie funktioniert Airprint?

Airprint ist eine Technologie des Unternehmens Apple, die drahtloses Drucken in einem WLAN gestattet. Sie wurde für die mobilen Geräte (iPhone, iPad) von Apple mit der Softwareversion iOS 4.2.1 im November 2010 eingeführt und im Juli 2011 für Mac-Computer in das Betriebssystem Mac OS X Lion integriert.

Die Einrichtung eines lokalen Druckers entfällt. Die für Airprint-Technologie nutzbaren Laserdrucker werden ohne Umwege oder langwierige Installation in den Airprint-Menüs von Apple-Geräten angezeigt. Bei iPhones und iPads wird zum Auslösen des Druckvorgangs der in fast allen Anwendungen verfügbare Button „Weiterleiten“ benutzt. Nach dessen Aufruf erscheint eine Übersicht der Weiterleitungsmöglichkeiten, zu denen „Drucken“ mit dem entsprechenden Icon gehört. Tippen Sie diesen Button an, gelangen Sie zu den Druckeroptionen, die die verfügbaren Drucker anzeigen sowie die Anzahl der zu druckenden Kopien und den zu druckenden Bereich abfragen. Sind alle Einstellungen vorgenommen, tippen Sie oben rechts die Schaltfläche „Drucken“ an, und schon wird gedruckt.

Auf einem Mac nutzen Sie das Druckmenü per Menüleiste oder die Tastenkombination „Befehl“ und „P“. Die Befehlstaste ist zusätzlich mit „cmd“ (oder „command“ bei Modellen für den englischsprachigen Raum) und dem sogenannten Schleifenquadrat beschriftet. Sie wird auch als „Apfel-Taste“ bezeichnet, da dort früher das Apple-Logo prangte.
 

Kaufkriterien für Airprint-Laserdrucker

Laserdrucker zeichnen sich durch niedrige Unterhaltskosten und ein sauberes und scharfes Druckergebnis aus. Sie sind für große Druckmengen geeignet und schneller als Tintenstrahldrucker. Beim Kauf eines geeigneten Airprint-Laserdruckers gibt es darüber hinaus weitere Faktoren zu beachten:

Die Druck-Auflösung trifft eine Aussage über die Feinheit der Druck-Wiedergabe. Die verwendete Einheit dpi steht für „dots per inch“. Ein Inch sind 2,54 Zentimeter. Für ein klares Schriftbild sollte eine Auflösung von 600 mal 600 dpi ausreichen. Anspruchsvolle Foto- und Grafikdrucke verlangen höhere Auflösungen. Der integrierte Speicher wird für den internen Aufbau des zu druckenden Elements im Drucker benötigt. Je größer der Speicher des Geräts, desto mehr Daten können vorgehalten werden. Das erhöht die Geschwindigkeit des Druckvorgangs.

Nicht nur Geschwindigkeit und die Druckqualität spielen vor allem bei der professionellen Nutzung eine große Rolle. Mancher Druck soll beispielsweise im Großformat A3 ausgedruckt werden oder beidseitig erfolgen. Neben umfangreichen Netzwerk-Funktionen soll unter Umständen auch ein Direktdruck vom USB-Stick möglich sein. Airprint-fähige Laserdrucker bieten je nach Modell verschiedene Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Druckformat und Datenübertragung, die im Büroalltag und im privaten Bereich nützlich sein können. Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Produktseite, um sicherzugehen, dass das Gerät Ihren Anforderungen genügt.

Um den Drucker in verschiedene Netzwerke zu integrieren, verfügt er über diverse Schnittstellen. Neben dem Standard IEEE 1824, dem Paralleldruckkabel, sind USB (auch als Host), verschiedene LAN-Geschwindigkeiten sowie WLAN 802.11 b/g/n vertreten. Für die Nutzung mit Mobilgeräten dient die Fähigkeit zur Near Field Communication (NFC).

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Airprint-Laserdruckern

Was ist besser: Farblaserdrucker oder Tintenstrahldrucker?

Wer viel farbig druckt, steht vor der Entscheidung: Farblaserdrucker oder Tintenstrahlgerät? Für welches Gerät Sie sich entscheiden, hängt maßgeblich davon ab, wie hochwertig die Ausdrucke sein sollen.

Farblaserdrucker sind zwar deutlich kostspieliger, die hohe Druckgeschwindigkeit und die Druckschärfe sprechen allerdings für sich. Zudem sind Farblaser-Ausdrucke lichtecht, verfärben sich also im Gegensatz zu Tintendrucken nicht.

Brauche ich spezielles Papier für Laserdrucker?

Nein, für normalen Druck im Büroalltag können Sie herkömmliches Druckerpapier verwenden. Nur für spezielle Dokumente wie Broschüren brauchen Sie Spezialpapier für Laserdrucker.
 

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