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Präzise Anemometer für genaue Windgeschwindigkeit und vieles mehr

Viele Hilfreiche Tipps rund um die Auswahl und den Einsatz von Anemometern im Ratgeber. Das passende Anemometer für kleine Räume, große Lüftungsanlagen und viele weitere Bereiche finden Sie hier.

Was ist ein Anemometer?

Für die Messung der Windgeschwindigkeit in Klimaanlagen, Abluftsystemen, Ventilatoren oder auch für meteorologische Untersuchungen sind Anemometer vielgenutzte Messgeräte. Mit verschiedenen Methoden wird die Windgeschwindigkeit in bestimmten Kanälen (Volumenstrom) bestimmt und viele weitere relevante Daten, wie Temperatur oder Druck. Als handliche Geräte für den mobilen Einsatz und mit dem passenden Zubehör für den Aufsatz an Abluftschächten sind Anemometer für private wie professionelle Anwender geeignet.
 

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Welche Anemometer gibt es?

Flügelrad-Anemometer Flügelrad-Anemometer sind meist besonders handlich. Das Flügelrad ist entweder fest im oder am Gehäuse montiert oder wird über ein Kabel mit dem Messgerät verbunden, wodurch etwas größere Flexibilität beim Durchführen der Messung besteht. Diese Klassiker unter den Anemometern bringen (je nach Modell) weitere Messwerte.
Hitzdraht-Thermo-Anemometer Ein Hitzdraht Anemometer kann neben der Strömungsgeschwindigkeit auch die Temperatur des Luftstroms und weitere Größen messen. Für die Temperaturmessung ist ein Temperaturfühler notwendig. Es ist besonders kompakt und beinhaltet neben dem Messgerät eine Teleskopstange, die auch aus der Distanz den Luftstrom erreichen kann. Hitzdraht-Anemometer sind besonders empfindlich und können schon geringe Luftgeschwindigkeiten messen.
Staurohr-Anemometer Ähnlich einem Hitzdraht-Anemometer ist das Staudruck-Anemometer nicht mit einem Flügelrad, sondern einem schlanken Straurohr ausgestattet. Diese Messgeräte können wie Flügelrad-Anemometer in den Luftstrom gehalten werden und ermitteln so über eine Druck-/ Differenzdruckmessung die Geschwindigkeit des Luftstroms.


Worauf muss man beim Kauf von Anemometern achten?

Für den Einsatzzweck geeignet

  • Schutzart nach IP-Skala: besonders wichtig für den Einsatz im Freien oder auf Baustellen
  • Geeignete Messtechnik für den Einsatz: Flügelrad, Hitzdraht oder Staurohr
  • Multifunktionale Sets für größere Flexibilität

Die wichtigsten Kennzahlen

  • Genauigkeit: Abweichung vom Messwert in Prozent, z. B. 2%
  • Messbereich der Windgeschwindigkeit: Angabe des Minimums und Maximums der messbaren Windgeschwindigkeit
  • Auflösung der Windgeschwindigkeit: Rundung auf eine oder zwei Nachkommastellen
  • Messrate: Angabe des Zeitabstands bei nacheinander erfolgenden Messungen
  • Messbereich der Temperatur: Angabe des Minimums und Maximums der messbaren Temperatur

Die passende Ausstattung

  • USB-Schnittstelle (Kabel) für den Datenabruf am PC
  • Software für die Auswertung der Daten
  • Datenspeicher
  • Batterieform oder Akku
  • Kalibrierprotokoll
  • Display-Beleuchtung, Display-Bauform
  • Auto-Off Funktion
  • Trichter für den Ansatz an Lüftungen oder Ventilen

Benötigte Funktionen

  • Richtungserkennung der Strömung
  • Punktuelle und zeitliche Mittelwertbildung
  • Nullabgleich
  • Nutzung mit Smartphones /Apps
  • Auflösung Windgeschwindigkeit
     

Kurz erklärt: Verschiedene Messformen für Anemometer

Je nach Bauform und verwendeter Technik setzen Anemometer auf unterschiedliche Prinzipien. Die wichtigsten Varianten und ihre Funktionsweisen werden bereits seit vielen Jahren zuverlässig eingesetzt.

Flügelrad Der Klassiker und eine der ältesten Formen der Messtechnik für Windgeschwindigkeiten sind Flügelrad-Anemometer. Die Flügelräder bieten eine konstante Größe für den durchdringenden Luftstrom und weitere Größen, wie Reibungswiderstand und Gewicht der Flügel, können in die Messung der Geschwindigkeit einbezogen werden. So wird schließlich die Windgeschwindigkeit des Luftstroms ermittelt.
Hitzdraht Ein Hitzdraht-Anemometer heizt zur Messung der Geschwindigkeit des Luftstroms einen Heizdraht auf eine festgelegte Temperatur auf. Aus der Abkühlung und der Geschwindigkeit der Abkühlung sowie der Umgebungstemperatur lässt sich die Geschwindigkeit des Luftstroms ermitteln.
Staurohr Mit einem Pitotrohr oder ähnlichen Messfühlern wird der Druck gemessen, den die einströmende Luft erzeugt. Aus den gewonnen Daten wird schließlich die Geschwindigkeit des Luftstroms ermittelt.


Volumenstrommessung mit dem Anemometer

Neben der Windgeschwindigkeit ist auch der Volumenstrom eine wichtige Größe bei der Kontrolle von Klimaanlagen, Lüftungsanlagen und in vielen weiteren Bereichen. Der Volumenstrom bezeichnet die Menge (Volumen) an Gasen (oder Flüssigkeiten), die durch einen bestimmten Bereich (Querschnitt) innerhalb einer Sekunde strömt. Das heißt, mit einem Anemometer lässt sich messen, wie viele Kubikmeter (m³) Luft durch den Auslass eines Lüftungsschachtes innerhalb einer Sekunde oder Minute strömen.
Hierfür bieten Anemometer eigene Trichter, die den benötigten Bereich vollständig abdecken und verlustfrei die durchströmende Luft in die Messung einbeziehen können. Meist werden solche Messungen mit Flügelrad-Anemometern und entsprechendem Zubehör durchgeführt.
Eine Volumenstrommessung kann jedoch ebenfalls in offenen Räumen durchgeführt werden, zum Beispiel zur Ermittlung von Zugluft.
 

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FAQs: Die häufigsten Fragen zu Anemometern

Wie häufig kann ein Anemometer eingesetzt werden?
Anemometer sind im Rahmen ihrer Lebensdauer unendlich oft einsetzbar. Wichtig sind jedoch ein sachgemäßer Einsatz und die regelmäßige Kalibrierung. Hierbei unterstützen die Hersteller sowie weitere Dienstleister. Das Kalibrierintervall kann je nach Modell und Einsatz ein Jahr oder mehrere Jahre betragen.

Wie exakt misst ein Anemometer?
Ein Anemometer misst sehr exakt mit einer Messgenauigkeit von 3% oder weniger (je nach Modell). Wichtig ist in erster Linie der sachgemäße Einsatz des Anemometers. Je nach Bauform und Messtechnik können dafür weitere Extras nötig oder eine bestimmte Vorgehensweise einzuhalten sein. In den Handbüchern zu den Geräten wird das richtige Vorgehen erklärt.

Was kostet ein Anemometer?
Anemometer für Einsteiger und Anwender aus dem Hobby-Bereich sind bereits für zweistellige Beträge erhältlich. Mit steigender Messgenauigkeit, Kalibrierung nach Standards und weiteren Messgrößen steigt der Preis. Im mittleren dreistelligen Bereich sind Geräte erhältlich, die bereits sehr genaue Messergebnisse liefern und mit vielen Extras ausgestattet sind. Professionelle Anwender greifen dagegen zu Profi-Geräten im oberen dreistelligen bis vierstelligen Bereich.


Fazit: So kaufen Sie das passende Anemometer

Ein Anemometer ist ein vielgenutztes Messgerät, das sowohl Hobby-Meteorologen, als auch Dienstleister und Firmen nutzen. Je nach Einsatzbereich kommen ganz unterschiedliche Geräte in Frage. Zur einfachen Messung von Windgeschwindigkeiten, zum Beispiel im Garten, oder auch zur Ermittlung von Zugluftströmen in Gebäuden sind kompakte Flügelrad-Anemometer geeignet. Besonders geringe Windgeschwindigkeiten können von Hitzedraht-Anemometern gemessen werden. Diese sind grundsätzlich etwas empfindlicher als Flügelrad-Anemometer. Für die Messung von Volumenstrom sind große Sets aus Anemometern und verschiedenen Trichter-Aufsätzen geeignet. Sie decken den Luftstrom vollständig ab.
Gewerbliche Nutzer oder Firmen greifen am besten zu Anemometern, die nach ISO oder DAkkS-Standard kalibriert sind, um besonders aussagekräftige Messwerte zu erhalten.