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Audio-Recorder. Finden Sie Aufnahmegeräte für Zuhause oder das Studio 

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über die Einsatzzwecke und die Geschichte von Audio-Recordern. Lesen Sie Antworten auf oft gestellte Fragen und erfahren Sie, welche Merkmale wichtig sind.

 

Audio-Recorder – Sprache, Musik und Geräusche aufzeichnen

Was sind Audio-Recorder?

Audio-Recorder (alternativ: Audiorekorder) sind Geräte zum Aufzeichnen akustischer Signale. Das können gesprochene Worte, Musik oder Geräusche sein. Diese werden direkt auf dem Gerät oder auf einem speziellen Medium gespeichert und können später wiedergegeben werden. Ein erstes Aufnahmegerät erfand der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison bereits im Jahr 1877 mit dem Phonografen. Dieser schrieb Sprache, die über eine Schalldose eingegeben wurde, mittels einer Nadel auf ein Stanniolblatt. Das war auf einer Walze befestigt, die sich drehte. Bis zum Jahr 1929 wurde der Phonograf weiterentwickelt bis zur Aufzeichnung auf Schellackplatten. Bereits um 1898 erfand der dänische Ingenieur Valdemar Poulsen das Telegraphon, das über die elektromagnetische Induktion aufzeichnete. Der Prototyp, den Poulsen schließlich zum Patent anmeldete, nutzte als Medium einen auf eine Spule aufgewickelten Klaviersaitendraht. Um 1900 kamen magnetische Datenträger auf, die aus einem beschichteten Kunststoffband bestanden und schließlich ab den 1930er Jahren zur Entwicklung von Tonbandgeräten führten. Aber den 1960er Jahren eroberte die Compact Cassette den Markt, wodurch auch die Rekorder kleiner wurden. 

Unsere Aufnahme-Recorder eignen sich für viele Anwendungsbereiche

Unsere Aufnahme-Recorder eignen sich für viele Anwendungsbereiche

Kleine mobile Recorder gibt es schon seit geraumer Zeit. Vor vielen Jahren existierten bereits Cassetten-Walker mit Aufnahmefunktion. Die Ergebnisse waren allerdings ernüchternd: Der hohe Rauschpegel, das Pumpen der simplen automatischen Aussteuerung, die mäßigen Mikrofone und der schlechte Frequenzgang verdarben das Hörvergnügen.

Jahre später folgten mobile DAT-Recorder. Deren Aufnahmequalität war (ist) natürlich über jeden Zweifel erhaben. Die aufwändige Mechanik für den Bandtransport und die Trommel-Tonköpfe sorgten allerdings dafür, dass die Geräte sehr kostspielig waren. Unter der 500-Euro-Grenze ging nichts. Zusätzlich musste man in ein Paar hochwertige Mikrofone investieren und der Strombedarf war erheblich – ein Satz Batterien reichte kaum zum Aufnehmen eines Konzertes. Auch mobile MD-Recorder konnten sich nie auf breiter Front durchsetzen.

Aufnahmen in Profi-Qualität

Aber inzwischen gibt es eine tolle und preiswerte Alternative: Handheld-Recorder erleben derzeit einen ungeheuren Boom. Der Grund dafür liegt in der einfachen Bedienung, den kompakten Abmessungen und dem hervorragenden Sound. Sie sind kaum größer als eine Zigarettenschachtel, zeichnen bis zu vier Spuren auf (manche sogar Surround) und haben häufig sogar integrierte Effekte. Und da digital auf Speicherkarten aufgezeichnet wird, sind die Handheld-Recorder verschleißfrei und unempfindlich. Den gefürchteten Bandsalat und verschmutzte Tonköpfe gibt es nicht.

Blitzschnell aufnahmebereit

Man kann alles SOFORT aufnehmen: Einfach hinstellen, auf die Schallquelle ausrichten, und die „Record“-Taste drücken. Ein zuschaltbarer Limiter verhindert Übersteuerungen bei lauten Signalen und gute Mikrofone sind bereits eingebaut.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:

  • Konzert-Mitschnitte
  • Mitschnitte von Bandproben
  • Mitschnitte von Besprechungen
  • Aufzeichnung von Diktaten
  • Natur-Aufnahmen
  • Aufzeichnen von Außen-Reportagen
  • Mastering-Recorder im Ton- (Home-) Studio

Grundausstattung der kleinen Recorder

Alle Modelle verfügen über eingebaute Mikrofone in optimaler Stereo-Ausrichtung. Viele erlauben auch das Anschließen externer Mikrofone und externer Tonquellen via Line-Eingang. Somit ist auch das Digitalisieren analoger Quellen möglich. Ein Kopfhörer-Anschluss ist grundsätzlich vorhanden. Ein USB-Anschluss ermöglicht das Übertragen der Aufnahmen auf einen PC. Sie besitzen in der Regel einen zuschaltbaren Limiter, der Übersteuerungen verhindert.

Als Datenspeicher haben sich SD(HC)-Karten durchgesetzt. Auf eine 16 GByte SD-Karte passen etwa 24 Stunden in CD-Qualität! Sollte der Speicherplatz trotzdem einmal knapp werden: Eine SD-Karte ist innerhalb von Sekunden gewechselt. Weitere Vorteile der SD-Karten: Sie verursachen keinerlei Laufgeräusche, sind sehr klein, leicht und ziemlich unempfindlich.  

Spezialausstattung einiger Recorder

Einige der Geräte bieten Funktionen wie Stimmgerät oder Drum-Computer – sehr sinnvoll für Musiker, die den Recorder als Ideenspeicher einsetzen möchten. Ebenso schätzen Musiker eingebaute Effekte wie etwa Hall, Chorus oder Echo. Hochwertige Modelle liefern sogar die notwendige 48-V-Phantomspannung für externe, professionelle Studio-Mikrofone.

Und für Freunde des bewegten Bildes gibt es sogar Geräte, die neben dem Ton auch das Bild aufzeichnen.

Welche Arten von Audio-Recordern gibt es?

Analoge Audio-Recorder

Die analogen Aufzeichnungsgeräte, die Aufnahmen auf Tonbändern oder Kassetten ablegen, spielen in der Praxis heute kaum noch eine Rolle, sind aber bei Fans noch beliebt.

Digitale Audio-Recorder

Der digitale Recorder wandelt analoge Audiosignale um und speichert sie auf einer Speicherkarte oder einem internen Speicher. Häufig werden die digitalen Audiodateien im Format WAV abgelegt; neuere Geräte beherrschen aber auch die Komprimierung in das MP3-Format, sodass Speicherplatz gespart werden kann. Hochwertige digitale Audio-Recorder werden häufig auch Field Recorder oder mobile Recorder genannt. Sie eignen sich zum Beispiel für Konzertmitschnitte, Aufnahmen von Geräuschen bis sogar zu radiotauglichen Interviews. Auch in Verbindung mit einer Videokamera leisten diese Recorder gute Dienste, da die Tonaufnahmequalität von Kameras häufig schlechter ist.

Diktiergeräte

Diese auch Diktaphon genannten Audiorecorder dienen der Aufnahme von Sprache, beispielsweise zum Festhalten von Gedanken oder Aufzeichnungen von Diktaten, die später verschriftlicht werden sollen. Bereits mit Erfindung der ersten Aufnahmegeräte war das Diktieren möglich, allerdings waren diese Geräte noch nicht massenkompatibel und unhandlich. Inzwischen gibt es Diktiergeräte, die kleiner als ein Kugelschreiber sind. Seit einigen Jahren verdrängen die digitalen die analogen Geräte, die noch auf Compact Cassetten aufzeichneten. Moderne Diktiergeräte haben ein integriertes Mikrofon und nehmen auf einen Flash-Speicher oder auf Speicherkarten auf.

Mehrspur-Recorder

Diese Geräte, auch Multitrack Recorder genannt, eignen
sich insbesondere für Musiker, die mehrere Instrumente und Stimmen auf
getrennten Spuren aufnehmen möchten. Hierfür verfügen sie über mehrere
Aufnahme- und meistens eine Stereo-Masterspur. Außerdem werden Aufnahmen über
mehrere Drehregler gesteuert und es besteht die Möglichkeit des Editierens. Das
heißt zum Beispiel, dass Spuren oder einzelne Teile gelöscht werden können. Die
modernen Mehrspur-Recorder verfügen über eine USB-Schnittstelle zum Anschluss
an einen Computer. Damit ist die Bearbeitung von Aufnahmen mittels Software
möglich. Zwar haben viele Mehrspur-Recorder bereits ein Mikrofon an Bord, aber dennoch
empfiehlt sich die Ergänzung durch ein leistungsstärkeres Stereomikrofon.


Auf diese Funktionen sollten Sie beim Kauf eines Audio-Recorders achten

Um das Potential von Audio-Recordern auszuschöpfen, sollten Sie je nach Gerät und Einsatzzweck auf folgende Eigenschaften achten:

Digitale Audio-Recorder/Field Recorder

  • geringe Abmessungen
  • geringes Gewicht
  • integriertes Stereomikrofon
  • großer Speicher oder Slot für Speicherkarten
  • USB-Anschluss für die Verbindung mit einem Computer
  • Anschlüsse für externe Mikrofone, Kopfhörer oder andere Audiogeräte
  • eventuell WLAN- oder Bluetooth-Modul für die Verbindung mit Smartphone oder Tablet-PC
  • eingebauter Lautsprecher

Diktiergeräte

  • handliches Format und geringes Gewicht
  • integriertes Mikrofon
  • einfache Bedienung
  • ausreichend Speicherplatz oder Aufnahme auf Wechselmedien möglich
  • lange Akkulaufzeit

Mehrspur-Recorder/Multitrack Recorder

  • genügend Kanäle (individuell unterschiedlicher Bedarf)
  • Slot für Speicherkarten
  • Verbindung mit PC möglich
  • separat regelbare Kanäle
  • Anschlüsse für externe Mikrofone, Zuspieler oder Musikinstrumente

 

FAQs: Häufige Fragen zu Aufnahmegeräten und Zubehör

Wie können Audioaufnahmen bearbeitet werden?

Die Bearbeitung ist bei höherwertigen Audio-Recordern häufig am Gerät selbst möglich. Wesentlich komfortabler ist allerdings die Bearbeitung am Computer mittels entsprechender Software.

Welche Speicherkarten werden für Audio-Recorder benötigt?

Zwar unterstützen nicht alle Audio-Recorder die Aufnahme auf Speicherkarten, aber wenn sie es tun, werden meistens SD-, microSD-, microSDXC- und CF-Karten verwendet. Nicht alle Recorder können jedes Format beschreiben.

Gibt es eine Alternative zum mobilen Audio-Recorder?

Ja, einige Smartphones zeichnen bereits in guter Qualität auf, wenn sie durch ein hochwertiges externes Mikrofon ergänzt werden. Für das iPhone gibt es beispielsweise das dreh- und schwenkbare Shure MV88 mit Windschutz.

 

Fazit: Der Einsatzzweck spielt eine Rolle für die Auswahl

Moderne Audio-Recorder verfügen über viele Funktionen und sind dabei meistens handlich und einfach zu bedienen. Vor dem Kauf sollten Sie sich gründlich überlegen, für welche Zwecke Sie den Recorder künftig verwenden werden. Nicht jeder Nutzer benötigt alle Features, die hochwertige Geräte heute mitbringen.