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    Ratgeber

    Strahlungs-Messgeräte 

    Hört man den Begriff Strahlungsmessgerät, kommt einem als erstes die Messung von radioaktiver Strahlung in den Sinn. Es gibt aber auch Messgeräte, die elektromagnetische Strahlung oder die Stärke von Licht ermitteln können. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, welche Detektoren es gibt und wofür sie eingesetzt werden. 



    Wo werden Strahlungsmessgeräte eingesetzt?

    Dosimeter, auch Geigerzähler genannt, werden überall dort eingesetzt, wo mit radioaktivem Material gearbeitet wird. Mit einem solchen Messgerät kann sofort festgestellt werden, ob das Strahlungsniveau einen kritischen Bereich erreicht hat, der für Menschen gefährlich werden kann.

    Eine kontinuierliche Messung von Strahlung ist etwa in Kernkraftwerken erforderlich, damit gegebenenfalls frühzeitig auf eine radioaktive Kontamination reagiert werden kann. Dort eingesetzte Dosimeter besitzen eine besonders hohe Messgenauigkeit und sind in der Lage, bereits eine geringfügige Erhöhung der Strahlung zu erfassen. Eine wichtige Rolle spielen die Geigerzähler auch bei der Feuerwehr, in der Medizin oder beim Umweltschutz

    Mit dem passenden Sensor können neben Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung auch andere Strahlungsarten gemessen werden.

    Beispielsweise lässt sich mit einem Luxmeter die Beleuchtungsstärke exakt bestimmen. Verwendet werden solche Messgeräte unter anderem in der Filmindustrie, am Theater oder von Fotografen.

    Auch die Strahlenbelastung durch Elektrosmog lässt sich mit einem geeigneten Messgerät ermitteln. Mit diesen Messgeräten kann die Belastung durch elektromagnetische Strahlung und Felder an Arbeitsplätzen oder auch im Heimbereich ermittelt werden. 



    Was versteht man unter einem Geiger-Müller-Zählrohr?

    Der Name Geigerzähler wurde vom Geiger-Müller-Zählrohr abgeleitet.

    Ein solches Zählrohr ist für die Messung von Strahlendosen oder Ionisationsereignissen nötig. Es handelt sich dabei um ein Metallrohr, an dessen Längsachse ein Draht aus Wolfram gespannt wird. Das Rohr selbst ist mit einem Edelgas gefüllt und dient als Kathode, während der Wolframdraht als Anode fungiert.

    Damit das Zählrohr funktioniert, muss zwischen Anode und Kathode eine Hochspannung angelegt werden. Diese liegt typischerweise zwischen 400 und 900 Volt. Wenn nun ionisierende Strahlung in das Rohr gelangt, werden von den Gas-Atomen Elektronen abgespaltet und so ein Kaskadeneffekt ausgelöst. Da das im Zählrohr enthaltene Edelgas dadurch leitfähig wird, schließt sich der Stromkreis.

    An einem Widerstand, der sich an der Anode befindet, kann nun eine Spannung abgegriffen werden, die das für ein Strahlenmessgerät typische akustische Knacken erzeugt. Dieses Signal ist der Hinweis, dass ionisierende Strahlung vom Zählrohr aufgenommen wurde.

    Das Zählrohr selbst fungiert lediglich als Sensor, der an ein Strahlenmessgerät angeschlossen werden muss.

     

    Nachfolgend der schematische Aufbau eines Geiger-Müller-Zählrohrs:

    • Strahlungsdurchlässiges Fenster

    • Gasteilchen mit austretendem Elektron

    • Anodendraht

    • Hochspannungsquelle

    • Verstärkereinheit

    • Messwiderstand

    • Zählereinheit

    • Kathode (Alumioniumrohr gefüllt mit Edelgas und Alkoholdampf)

    • Hochenergetisches Teilchen bzw. Proton



    Was gibt es beim Kauf von Strahlungsmessgeräten zu beachten?

    Art der Strahlung

    Bei einem Strahlungsmessgerät muss vor dem Kauf bekannt sein, für welche Strahlung es verwendet werden soll. Nicht jeder Detektor kann mit allen Strahlungsarten umgehen.

    Bei der Messung von Radioaktivität ist zwischen Alpha-, Beta, Gamma- und Röntgenstrahlung zu unterscheiden.

    Dagegen sind bei einem Luxmeter die ausführbaren Messfunktionen ein zu berücksichtigender Faktor. Die Beleuchtungsstärke messen alle Geräte, Strahlungsleistung oder Farbwerte sind dagegen nicht bei jedem Messgerät Standard. 


    Minimaler Messbereich und Messgenauigkeit

    Ebenfalls wichtige Eckpunkte sind der minimale Messbereich der Beleuchtungsstärke sowie die Messgenauigkeit der Beleuchtungsstärke.

    Bei einem Elektrosmog-Messgerät sind dagegen die minimalen und maximalen Frequenzen, in denen Messungen durchgeführt werden können, relevant. 


    Gut ablesbares Display

    Generell gilt für alle Strahlungsmesser, dass ein gut ablesbares Display vorhanden sein sollte. Falls der Tester auch im Dunkeln oder bei widrigen Lichtverhältnissen genutzt werden soll, ist eine Hintergrundbeleuchtung sinnvoll. Bei vielen Strahlungsmessgeräten haben Sie die Wahl zwischen digitalen und analogen Modellen, wobei die bessere Ablesbarkeit für die digitale Variante spricht. Die Stromversorgung erfolgt in der Regel über Batterie. Falls das Gerät regelmäßig genutzt wird, können Sie durch den Einsatz von Akkus Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen.  



    Unser Praxistipp: Elektrosmog durch Abschirmwandfarbe eindämmen

    Mit der richtigen Wandfarbe sagen Sie elektrischer Strahlung und elektromagnetischen Feldern den Kampf an. Abschirmfarbe schützt vor hochfrequenter und niederfrequenter Strahlung. Sie ist leicht zu verarbeiten und kann mit gängiger Dispersionsfarbe überstrichen werden. Büros und Konferenzräume lassen sich auf diese Weise auch vor Datendiebstahl schützen, der über Funknetzwerke durchgeführt wird.



    FAQ – häufig gestellte Fragen zu Strahlungsmessgeräten

    Was ist eigentlich Elektrosmog?

    Unter dem Begriff Elektrosmog versteht man die Belastung von Menschen durch elektrische und elektromagnetische Felder, welche von technischen Geräten emittiert werden. Es besteht die Annahme, dass solche Strahlung schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben kann, bewiesen ist das allerdings bisher nicht.


    Wie unterscheiden sich Alpha-, Beta- und Gammastrahlung voneinander?

    Bei Alphastrahlung handelt es sich um eine ionisierende Strahlung, deren Reichweite in der Luft etwa 10 Zentimeter beträgt. Um Alphastrahlung abzuschirmen, ist ein etwas dickeres Blatt Papier oder einige Zentimeter Abstand bereits ausreichend. Alphastrahlung durchdringt nicht die menschliche Haut, kann allerdings eingeatmet werden und dann zellschädigend wirken. Dagegen handelt es sich bei der Betastrahlung um eine Teilchen-Strahlung, deren Reichweite bei bis zu 8 Metern liegen kann. Zur Abschirmung ist ein mehrere Millimeter dickes Blech aus Aluminium oder eine Wand aus Beton nötig. Betastrahlung durchdringt die Haut und kann sich, je nach Radionuklid, in Schilddrüse oder in den Knochen anreichern und das Risiko für Krebserkrankungen erhöhen. Gammastrahlung hat eine Reichweite von mehreren Hundert Metern. Für eine zuverlässige Abschirmung sind dicke Wände aus Beton oder Wasser erforderlich. Gammastrahlung durchdring den menschlichen Körper und löst bereits nach kurzzeitiger Bestrahlung mit einer Stärke von 1 Sv die Strahlenkrankheit aus.

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