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Elektrosmog - Es liegt was in der Luft

Elektrosmog - Es liegt was in der Luft


Modernste Messtechnik erkennt die Quellen

In den letzten Jahren tauchte immer häufiger der Begriff „Elektrosmog“ in den Medien auf. Das Wort wird als Synonym für die zunehmende Ausbreitung elektromagnetischer Strahlung, z. B. durch den Ausbau der Mobilfunknetze, in der alltäglichen Umgebung verwendet. Die nieder- und hochfrequenten Strahlen- quellen lassen sich mit modernster Messtechnik exakt analysieren.

Vom wissenschaftlichen Standpunkt ist der Begriff Elektrosmog ein wenig irreführend, denn natürlich kann elektromagnetische Strahlung keinen Nebel im physikalischen Sinn auslösen. Treffender ist es daher von elektromagnetischer Umweltvertäglichkeit (EMUV) zu sprechen. Hierbei wird untersucht, wie stark die abgegebene Strahlung einer Quelle ist und inwiefern sie die Umwelt direkt oder in Wechselwir- kung mit anderen Strahlenquellen indirekt beeinflusst. Grundsätzlich unterscheiden Wissenschaftler dabei zwischen nieder- und hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung. Auf eine hohe Strahlenbe- lastung kann der menschliche Körper z.B. mit Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaf- und Konzentrations- störungen reagieren. Dies betrifft vor allem Menschen, die besonders sensibel auf elektromagnetische Spannungen reagieren. Rund 6% der Bevölkerung leiden unter der sog. Elektrosensibilität.

 

Elektromagnetische Strahlung im Haushalt und der Umwelt

Zu den niederfrequenten Strahlungsquellen zählen beispielsweise Frei- leitungen der Stromerzeuger oder die Netz- teile sämtlicher Elektrogeräte. Die Abstrahlung erfolgt ungebündelt. Gesetzliche Normen z. B. für Netzteile und Spulen sorgen dafür, dass sich die Kombination verschiedener Elektrogeräte im Haushalt nicht negativ auf deren Funktion auswirkt. Je nach Energiedichte können zusätzlich Wärmeabstrahlungen problema- tisch sein. Deshalb sind Elektrogeräte die eine hohe Abwärme erzeugen besonders gesichert, z. B. durch spezielle Gehäusekonstruktionen.

Die komplexere hochfrequente Strahlung entsteht vor allem in der Infor- mationsindustrie. Beispiele hierfür sind die Sendemasten der Mobilfunk- betreiber, Radio- und TV-Stationen oder leistungsstarke Radaranlagen an Flughäfen. Die hochfrequente Strahlung kann zielgerichtet gebündelt werden. Je nach ihrer spezifischen physikalischen Dichte reagieren Stoffe in der Umgebung unterschiedlich auf hochfrequente elektromagnetische Strahlung. Im Alltag kennt man das Phänomen, in bestimmten Gebäuden einen schlechten Mobilfunkempfang zu haben. Auch die Leistung und Ausrichtung der hochfrequenten Strahlungsquellen ist gesetzlich geregelt. Besonders energiereiche Anlagen, z.B. die Navigationsein- richtungen an Flughäfen, müssen in regelmäßigen Abständen durch den TÜV überprüft werden.

In Deutschland werden die aktuellen Grenzwerte durch die 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) festgelegt. Diese Verordnung regelt sowohl die Grenzwerte für NF- als auch für HF-Strahlung und lehnt sich an die Empfehlungen der Internationalen Kom- mission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) an.


Strahlungsquellen sicher erfassen

Moderne Messinstrumente bieten die Möglichkeit, elektromagnetische NF und HF-Strahlungsquellen exakt zu erfassen. Das Spektrum der Elektrosmog-Analyser deckt die gesamte TCO-Bandbreite ab: Vom Bahn- über den Netzstrom bis zur Emission von Computerbildschirmen werden die Messwerte bis auf +/- 2% genau erfasst. Schon die einfacheren HF-Analyser erfassen zuverlässig die Leistungsdichte der gepulsten Moblifunkfrequenzen sowie die von drahtlosen Heim- und Büroanwendungen wie DECT, WLAN und Bluetooth. Auch für messtechnisch schwierig zu erfassende Strahlungsquellen wie UMTS, Radaranlagen sowie die neuen Standards wie WINMAX und das obere WLAN-Band hat Conrad Electronic ausgereifte Messtechnik im Programm.