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Expertenwissen

Erste Hilfe kann bei Unfällen Leben retten, wenn im entscheidenden Moment das richtige Erste-Hilfe-Material zur Verfügung steht. Verbandkästen, Erste-Hilfe-Koffer und Erste-Hilfe-Taschen enthalten Verbände, Pflaster, Binden und Kompressen zur medizinischen Erstversorgung großer und kleiner Verletzungen.

        

   

Erste-Hilfe-Koffer & Verbandkästen: Bestens gerüstet für Erste-Hilfe-Maßnahmen

Erste Hilfe kann bei Unfällen Leben retten, wenn im entscheidenden Moment das richtige Erste-Hilfe-Material zur Verfügung steht. Verbandkästen, Erste-Hilfe-Koffer und Erste-Hilfe-Taschen enthalten Verbände, Pflaster, Binden und Kompressen zur medizinischen Erstversorgung großer und kleiner Verletzungen.

Der richtige Verbandkasten für Beruf, Straßenverkehr und Freizeit

Damit Sie bei Unfällen und in medizinischen Notsituationen helfen können, benötigen Sie ein Erste-Hilfe-Set, einen Verbandkasten oder einen Erste-Hilfe-Koffer. Er enthält die wichtigsten Dinge für die Versorgung von Wunden und Verletzungen nach einem Verkehrsunfall, Arbeitsunfall oder Unfall in der Freizeit oder beim Sport. Im Auto und in Betrieben sowie Einrichtungen wie Schulen sind Verbandkästen gesetzlich vorgeschrieben – und auch zu Hause und in der eigenen Werkstatt ist eine moderne Erste-Hilfe-Ausrüstung empfehlenswert.

Der richtige Verbandkasten

Damit sind Sie vorbereitet für den Notfall und kommen Ihrer gesetzlichen Pflicht nach. So haben Sie, Personen in der Umgebung und betriebliche Ersthelfer alle wichtigen Verbandmaterialien sofort griffbereit und können Erste Hilfe leisten.

Die Auswahl an Erste-Hilfe-Equipment reicht von dem aus Erste-Hilfe-Kursen bekannten Kfz-Verbandskasten für Autofahrer über Notfallkoffer und Notfalltaschen bis hin zu Erste-Hilfe-Rucksäcken. Sie alle enthalten vielfältige Verbände und Kompressen, Pflaster, Einmalhandschuhe und Rettungsdecken. Schlanke Erste-Hilfe-Sets finden auch unterwegs überall Platz, etwa bei Wanderungen oder Sportveranstaltungen. Solche Kompakt-Sets sind auch für Eltern sinnvoll, die ein sicheres Gefühl haben möchten, kleinere Blessuren angemessen versorgen zu können.

Zu den bekanntesten Herstellern von Erste-Hilfe-Ausrüstungen zählen Cederroth, Holthaus Medical, Kroschke Sign, Leina, Mauser, NW-Nordwest, Söhngen und Gaerner.

Gesetzliche Pflichten

Gesetzliche Pflicht für Verbandkästen in Betrieben

Am Arbeitsplatz und in Einrichtungen wie Schulen ist Erste Hilfe ein ganz wichtiger Punkt. In Betrieben muss bereits ab einem Beschäftigen mindestens ein Verbandkasten vorhanden sein. Dabei genügt nicht irgendein Verbandkasten – es muss ein Verbandkasten gemäß DIN 13157 sein, der umgangssprachlich auch als „Kleiner Verbandkasten“ bezeichnet wird. Die Regelung findet sich in der „Neuen Technischen Regel für Arbeitsstätten“, kurz ASR A4.3, einer wichtigen Arbeitsstättenvorschrift für Arbeitgeber und auch für Arbeitnehmer. Sie beschäftigt sich mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz für Beschäftigte und gilt in Verwaltungsbetrieben, Handelsbetrieben, Herstellungsbetrieben, Verarbeitungsbetrieben und vergleichbaren Betrieben – und damit in der Mehrzahl der Betriebe und auch auf Baustellen.

Neben dem Kleinen Verbandkasten gemäß DIN 13157 gibt es noch den „Großen Verbandkasten“ nach der DIN 13169. Er ist mit den gleichen Verbandmaterialien wie das kleine Modell bestückt, enthält jedoch alles in doppelter Ausführung. Deshalb können zwei kleine Betriebsverbandkästen (DIN 13157) einen großen Betriebsverbandkasten (DIN 13169) ersetzen.

Die Mindestanzahl der bereitzuhaltenden Verbandkästen hängt von der Zahl der beschäftigten Mitarbeiter und der Betriebsart ab:

Verwaltungs- und
Handelsbetriebe

  • 1 bis 50 Beschäftigte: 1x 13157 (Kleiner Verbandkasten)
  • 51 bis 300 Beschäftigte: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)
  • je 300 weitere Beschäftigte zusätzlich: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)

Herstellungs- und
Verarbeitungsbetriebe

  • 1 bis 20 Beschäftigte: 1x 13157 (Kleiner Verbandkasten)
  • 21 bis 100 Beschäftigte: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)
  • je 100 weitere Beschäftigte zusätzlich: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)


Baustellen

  • 1 bis 10 Beschäftigte: 1x 13157 (Kleiner Verbandkasten)
  • 11 bis 50 Beschäftigte: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)
  • je 50 weitere Beschäftigte zusätzlich: 1x DIN 13169 (Großer Verbandkasten)

Welche Arten von Verbandkästen gibt es?

Neben dem klassischen Verbandkasten gibt es weitere geeignete Verbandmittelbehältnisse wie Erste-Hilfe-Koffer, Sanitätskoffer, Verbandkoffer, Verbandschränke und Erste-Hilfe-Taschen, die eine fachgerechte Notfallversorgung am Unfallort ermöglichen. Vorgeschrieben ist ein geeignetes Behältnis aus Kunststoff oder Stahlblech, das die Hilfsmittel vor schädigenden Einflüssen durch Schmutz, Nässe und extreme Temperaturen schützt.

Verbandkasten

Der Verbandkasten zeichnet sich durch Mobilität, geringen Platzbedarf, einfache Unterbringung beziehungsweise Befestigung und günstige Anschaffungskosten aus. Er ist für das Auto meist in der Farbe Grau, Schwarz oder Weiß und für Betriebe in den Leuchtfarben Orange oder Gelb zu haben.

Erste-Hilfe-Koffer

Erste-Hilfe-Koffer sind mobil und stationär einsetzbar. Sie bieten in der Regel eine über vergleichbare Verbandkästen hinausgehende Verbandmittelausstattung. Die Koffer sind mit einem Tragegriff ausgestattet und dadurch leicht zu transportieren.

Erste-Hilfe-Taschen und -Rücksäcken

Bei Erste-Hilfe-Taschen und Erste-Hilfe-Rücksäcken stehen der Mobilitätsaspekt und ein großes Platzangebot im Vordergrund. Die Taschen und Rucksäcke lassen sich innerhalb des Betriebsgeländes, auf Baustellen und auch außerhalb leicht transportieren. Notfalltaschen und Notfallrucksäcke sind bei häufig wechselnden Orten eine gute Wahl.

Verbandschrank

Ein Verbandschrank ist zur festen Installation an der Wand geeignet. Er ist unbeweglich und damit nicht mobil. Vorteil ist das große Platzangebot im Inneren und die damit einhergehende gute Übersicht.

Leeren Erste-Hilfe-Koffer oder Koffer mit Füllung kaufen?

 

Leeren Erste-Hilfe-Koffer oder Koffer mit Füllung kaufen?

Erste-Hilfe-Koffer werden mit und ohne Füllung angeboten. Ein Koffer mit Inhalt ist sofort einsatzbereit und erfüllt die vom Hersteller angegebenen DIN-Normen. Koffer ohne Inhalt lassen sich individuell mit den für Ihren Betrieb oder Einsatzzweck (Heimwerker, Werkstatt, Baustelle, Schule, Sport, Freizeit) gewünschten Notfallmaterialien befüllen.

Was ist in einem Verbandkasten enthalten?

Die Befüllung eines kleinen Betriebsverbandkastens gemäß DIN 13157 besteht aus Pflasterstrips für kleinere Verletzungen, Heftpflaster, Wundschnellverband, Fingerverband, Fingerkuppenverband, Verbandpäckchen in den Größen K, M und G, Verbandtuch, Kompressen, Augenkompressen, Kälte-Sofortkompresse, Fixierbinden, Dreiecktüchern, Vliesstofftüchern, Folienbeuteln, staubgeschützten medizinischen Handschuhen, Erste-Hilfe-Broschüre, Rettungsdecke, Verbandkastenschere sowie einem Inhaltsverzeichnis. Alle Materialien bis auf die Verbandkastenschere, die Erste-Hilfe-Broschüre und das Inhaltsverzeichnis sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt.

Ein großer Betriebsverbandkastens gemäß DIN 13169 enthält die doppelte Menge an Verbandpäckchen, Binden, Pflaster und so weiter.

Ein Kfz-Verbandkasten gemäß DIN 13164 ist ähnlich wie ein kleiner Betriebsverbandkasten ausgestattet, enthält allerdings weniger Einzelteile. Beispielsweise sind gegenüber acht Wundschnellverbandpäckchen beim kleinen Betriebsverbandkasten nur vier Stück enthalten. Zwei Besonderheiten gibt es beim Verbandkasten fürs Auto: Ein Verbandtuch 40 cm x 60 cm und zwei Feuchttücher zur Reinigung unverletzter Haut gehören nur beim Kfz-Verbandkasten zur Pflichtausstattung, nicht jedoch beim kleinen oder großen Betriebsverbandkasten. Außerdem steckt im KFZ-Notfallkasten für das Auto eine kleinere Verbandkastenschere.

Material für Erste-Hilfe-Koffer und Verbandkästen

Zusätzliches Material für Erste-Hilfe-Koffer und Verbandkästen

Die gesetzlichen Vorgaben für die Einheitsausstattung von Erste-Hilfe-Koffern und Verbandkästen regeln nur den Mindestinhalt. Ergänzend zum Verbandmaterial nach DIN können zusätzliche Produkte sinnvoll sein, zum Beispiel Händedesinfektionsmittel, Schutzhandschuhe, Kaltkompressen (Kältepackungen), Gelenkverbände, Splitterpinzetten oder Pflasterspender.

Erweiterungs-Sets bieten Ihnen eine einfache Möglichkeit, Ihre Erste-Hilfe-Ausrüstung über den Basisinhalt hinaus zu ergänzen. Die Sets enthalten eine abgestimmte Zusammenstellung ergänzender Materialien für eine umfassende Erste-Hilfe-Leistung im Ernstfall.

Berufsspezifische Erste-Hilfe-Koffer

 

Optimale Vorsorge mit berufsspezifischen Erste-Hilfe-Koffern

Welche Notfallausrüstung über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus für Betriebe und Einrichtungen empfehlenswert ist, hängt von den spezifischen Verletzungsrisiken ab. Die potenziellen Gefährdungen ergeben sich Abhängigkeit der Branche. So sind Beschäftigte in der Metallverarbeitung anderen Verletzungsrisiken ausgesetzt als Mitarbeiter im Labor oder in der chemischen Industrie. Verbandkästen und Erste-Hilfe-Koffer mit branchenspezifischem Inhalt erhöhen die Sicherheit bestimmter Berufsgruppen durch eine auf die jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkte abgestimmte Materialzusammenstellung. Ergänzend zum Kerninhalt sind beispielsweise Beatmungsmasken, Einmalhandschuhe, Pinzetten oder Augenspülungen vorhanden.

Berufskoffer gibt es unter anderem für die Bereiche Großhandel und Lager, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Büro, Labor und Chemie, Werkstatt, Kirche und Sozialeinrichtungen, Holzbearbeitung, Handwerk, Baustelle, Industrie, Lebensmittelbranche und Sport.

Wo muss der Verbandkasten platziert sein

Damit die Erste-Hilfe-Ausrüstung bei Ernstfällen schnell erreichbar ist, müssen Verbandkästen, Koffer und Verbandschänke für jeden gut erkennbar und frei zugänglich angebracht werden. Empfehlenswert zur sachgerechten Befestigung ist eine Wandhalterung, die bei einigen Koffern bereits im Lieferumfang enthalten ist oder als optionales Zubehör angeboten wird. Der Standort des Verbandkastens muss durch ein weißes Kreuz auf grünem Grund gekennzeichnet werden. Da ist es praktisch, dass Erste-Hilfe-Koffer in der Regel vom Hersteller mit diesem Rettungszeichen versehen werden. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten kann ein zusätzliches Rettungszeichen im Bereich des Koffers nötig sein.

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