Ratgeber
Der PC galt lange Zeit als die beliebteste Spieleplattform in Deutschland. Das mag heute nicht mehr der Fall sein, trotzdem zocken viele Gamerinnen und Gamer nach wie vor lieber am Computer als auf der Konsole. Ein großer Vorteil besteht in der potenziell höheren Hardware-Leistung, die in einer besseren Grafik und Performance resultiert. Abgesehen davon, kann ein Gaming-PC auch abseits des Spielens für viele weitere Aufgaben eingesetzt werden. Allerdings hat nicht jeder die Muße oder Ressourcen, sich einen großen Tower, einen oder mehrere Monitore und diverse Peripherie zuzulegen.
Viele Menschen schätzen daher den Komfort und die Platzersparnis, die ein Laptop als All-in-One-Gerät bietet. Die tragbaren Computer gibt es nämlich nicht nur als reine Arbeitsgeräte, die auf Kompaktheit anstelle von Leistung setzen. Vielmehr bietet der Markt mittlerweile ein großes Angebot an High-End-Gaming-Modellen mit starker Technik, die sich zum Spielen grafisch anspruchsvoller Titel genauso gut eignen wie für Videoschnitt, Grafikdesign und andere rechenintensive Arbeiten. Noch dazu ermöglichen diese Geräte VR-Gaming. Was es alles über Gaming-Laptops im High-End-Bereich zu wissen gibt und wie Sie das richtige Gerät für Ihre Bedürfnisse finden, fassen wir in diesem Ratgeber zusammen.
Der Begriff High End bezeichnet im Zusammenhang mit Gaming-Laptops Geräte der höchsten Leistungs- und Preisstufe. Es handelt sich um tragbare Computer, die aus hochperformanten Komponenten bestehen und darauf ausgelegt sind, Spiele in bester Grafikqualität flüssig darzustellen. Die Kernelemente eines Gaming-Laptops im High-End-Segment sind ein leistungsstarker Prozessor (CPU), eine hochwertige Grafikkarte (GPU) und viel schneller Arbeitsspeicher (RAM). Diese Hardware-Komponenten ermöglichen es, Spiele in hohen Grafikeinstellungen bei hoher Bildrate zu genießen. Die CPU berechnet und steuert alle Prozesse und bildet somit das Herz eines jeden Laptops beziehungsweise Computers. Die GPU erzeugt die Bilder und ist für die Berechnung sämtlicher Effekte sowie die Darstellung von Texturen und 3D-Modellen verantwortlich. Der RAM wiederum dient als Zwischenspeicher für Daten, die der Laptop aktiv verarbeitet. Bei grafisch aufwendigen Spielen ist das eine ganze Menge, deshalb kommt es darauf an, möglichst viel Arbeitsspeicher zu haben. Reicht er nicht aus, werden die Daten auf dem Festspeicher abgelegt, was sich nachteilig auf die Performance auswirkt.
Im Fall von High-End-Gaming-Laptops werden SSDs (Solid State Drives) als Festspeicher verwendet. Sie sorgen für kurze Ladezeiten und sind mechanischen Festplatten (HDDs = Hard Drive Discs) bezüglich der Lese- und der Schreibgeschwindigkeit deutlich überlegen. Gerade bei heutigen Spiele-Blockbustern, die oftmals riesige, detaillierte Spielwelten bieten, kommt man um SSDs nicht mehr herum. Da die Festspeicher zudem kompakter als HDDs sind, sind sie für Laptops quasi prädestiniert. Um Ihren Speicherplatz zu erweitern, können Sie sich trotzdem zusätzlich eine externe HDD-Festplatte zulegen. Diese eignet sich aber nur als Speicher für Dokumente und Mediendateien, nicht als Installationsort für Spiele oder andere Software.
Damit grafisch aufwendige Spiele richtig zur Geltung kommen, braucht es nicht nur eine potente Grafikkarte, eine flotte CPU und viel Arbeitsspeicher, sondern auch ein hochwertiges Display. Jeder Gaming-Laptop bietet mindestens eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD), vielfach setzen die Hersteller jedoch auf WQHD (2560 x 1140) oder 4K (3840 x 2160). Laptops mit einer Grafikkarte der Marke Nvidia GeForce RTX sind zudem mit einem G-Sync-Modul ausgestattet. Das ermöglicht es dem Bildschirm, seine Bildwiederholfrequenz daran anzupassen, wie viele Bilder pro Sekunde die GPU ausgibt. Bei Geräten mit einer Grafikkarte von AMD kommt statt G-Sync FreeSync zum Einsatz. Beide Adaptive-Sync-Technologien verhindern Tearing (Bildzerreißen) und machen V-Sync, das die Grafikkarte in ihrer Leistung beschneidet, überflüssig.
Ebenfalls einen großen Einfluss auf die Bildqualität hat die verwendete Panel-Technologie. Bei Gaming-Laptops sind LC- oder OLED-Bildschirme gebräuchlich. LCD-Geräte haben entweder ein IPS- oder TN-Panel. IPS-Panel punkten mit einem sehr breiten Betrachtungswinkel von bis zu 180 Grad, so dass Sie aus fast jeder Position ein scharfes Bild sehen. Hinzu kommt eine sehr gute Farbdarstellung. Allerdings ist die Bildwiederholfrequenz in der Regel niedriger als bei TN-Panels. TN-Panels punkten demzufolge mit einer höheren Bildwiederholrate und sind für Gamer und Gamerinnen, die gerne kompetitive Spiele mit hohem Tempo zocken und denen Performance wichtiger als optische Brillanz ist, die attraktivere Variante. Ein weiterer Pluspunkt der TN-Technologie sind extrem geringe Reaktionszeiten von 1 bis 2 Millisekunden. Die Bildqualität ist jedoch schlechter und der Betrachtungswinkel geringer als bei IPS-Panels.
OLED-Displays sind die modernste Technologie. Anders als LC-Bildschirme haben sie keine Hintergrundbeleuchtung, sondern bestehen aus organischen Leuchtdioden, die bei angelegter Spannung ihr eigenes Licht emittieren. Das spart zum einen Platz, wodurch OLED-Displays schmaler gebaut werden können, und zum anderen entsteht ein besserer Schwarzwert, da Bereiche, die gerade keine hellen Pixel darstellen, nicht beleuchtet werden. Daraus folgen wiederum bessere Kontraste. Obendrein überzeugen OLED-Bildschirme mit einer hervorragenden Farbdarstellung und erzeugen auf diese Weise lebendige Bilder. Allerdings kostet die OLED-Technologie in der Herstellung mehr, was sich auf den Preis von Laptops mit solchen Displays auswirkt.
Im Gehäuse eines Gaming-Notebooks ist längst nicht so viel Platz wie in einem stationären Computer. Aus diesem Grund können nicht derart große Kühler für CPU und Grafikkarte verbaut werden, wie wir sie von Desktop-PCs kennen. Trotzdem muss sichergestellt sein, dass die Hardware nicht überhitzt. Das kann nämlich schnell passieren, wenn sie grafisch anspruchsvolle Spiele stemmen muss und die Kühlung nicht effektiv genug ist.
Die Kühlsysteme in Laptops bestehen aus Kühlkörpern, die Wärme absorbieren, und Lüftern, die diese aus dem Gehäuse hinausbefördern. Für eine gute Wärmeübertragung von CPU und GPU zum Kühlkörper sorgt entweder Wärmeleitpaste oder noch effizienteres Flüssigmetall. In High-End-Gaming-Laptops kommen zwar hochwertige Kühlkomponenten zum Einsatz, die ein Überhitzen verhindern, jedoch werden tragbare Rechner unter Volllast naturgemäß recht laut. Die Lüfter müssen sich sehr schnell drehen, um die Wärme nach außen zu transportieren, da sehr viel davon entsteht, wenn Prozessor und Grafikkarte auf Hochtouren laufen. Deswegen empfiehlt es sich, zusätzlich externe Laptop-Kühler zu verwenden, die das Gerät von unten mit kühler Luft versorgen. Dadurch reduzieren Sie die Wärmebildung im Innern und entlasten das eingebaute Kühlsystem, was in einer geringeren Betriebslautstärke resultiert. Außerdem gibt Ihnen das die Möglichkeit, CPU und GPU weiter zu übertakten, als es sonst möglich wäre. Wenn Sie sich also um eine Extra-Kühlung bemühen, können Sie mehr Leistung aus Ihrem Laptop herauskitzeln.
Je mehr Anschlüsse ein Gaming-Laptop hat und je hochwertiger sie sind, desto besser. High-End-Geräte verfügen über mehrere USB-Ports, darunter sowohl USB-A-, als auch USB-C-Eingänge. Letztere sind in der heutigen Zeit sehr wichtig, denn USB-C etabliert sich als Standard. Das liegt nicht nur daran, dass der Steckertyp dank seines punktsymmetrischen Aufbaus sehr leicht anzuschließen ist, sondern auch daran, dass die schnellen USB-3.2-Gen-2x2- sowie USB4-Standards USB-C-Kabeln und -Ports vorbehalten sind. Für die höchsten Datenübertragungsraten, die aktuell möglich sind, braucht es also USB-C oder das noch schnellere Thunderbolt 4. Dessen Stecker und Anschlüsse sehen genauso aus wie die von USB-C und beides ist auch kompatibel zueinander. Ob ein Laptop einen reinen USB-C-Eingang oder einen Thunderbolt-Port hat, erkennen Sie daran, ob dieser mit einem Blitzsymbol gekennzeichnet ist oder nicht. Der Blitz steht für Thunderbolt. Ein Standard bei High-End-Gaming-Laptops ist Bluetooth. Der Funkstandard dient dazu, Peripherie wie eine Maus, eine separate Tastatur, einen Controller oder ein Headset kabellos an den tragbaren Computer anzuschließen. Neben einem Ethernet-Anschluss gehört auch die WiFi-Fähigkeit bei High-End-Gaming-Laptops zur Pflichtausstattung. Sehr vorteilhaft ist es, wenn das Gerät WiFi 6E unterstützt. Die erweiterte Version von WiFi 6 nutzt neben dem 2,4- und 5-GHz-Band auch ein 6-GHz-Band und damit bis zu 14 zusätzliche 80-MHz- oder 7 zusätzliche 160-MHz-Kanäle, was fürs Streamen von Videoinhalten in HD und für kabelloses VR-Gaming ideal ist.
VR-Gaming beansprucht allerhand Ressourcen. Zwar gibt es Virtual-Reality-Spiele mit weniger aufwendiger Grafik, die nicht ganz so viel Leistung benötigen, große Blockbuster wie Half-Life: Alyx verlangen dem Computer jedoch einiges ab. Dabei gilt es zu bedenken, dass der Computer doppelt so viele Bilder berechnen muss wie bei normalen Spielen, die Sie auf einem zweidimensionalen Monitor spielen. In jeder VR-Brille stecken schließlich zwei Displays, die unterschiedliche Bildausschnitte zeigen. Das verursacht mehr Rechenaufwand für die Hardware. Allerdings ist eine hohe Bildrate für VR unabdingbar. Weniger als 60 FPS (frames per second, Bilder pro Sekunde) würden das Immersionserlebnis und den Spielspaß beeinträchtigen. Deswegen muss ein Rechner, den Sie für VR-Gaming nutzen möchten, eine gewisse Leistung mitbringen. Zudem möchten Sie bei der Grafikqualität sicherlich keine Abstriche machen. High-End-Gaming-Laptops verfügen daher per se über schnelle CPUs von Intel oder AMD mit einer hohen Anzahl von Rechenkernen sowie über eine leistungsstarke Grafikkarte. Auch die Menge an RAM und die Geschwindigkeit der SSD spielt für VR-Gaming eine Rolle. Des Weiteren ist ein leistungsstarkes WLAN erforderlich, zumindest wenn Sie Ihr VR-Headset kabellos nutzen möchten. WiFi 5 sollte es mindestens sein, WiFi 6 oder 6E ist in jedem Fall besser. Behalten Sie im Hinterkopf, dass es nicht nur um die Ausstattung des Laptops geht, sondern Ihr Router auch in der Lage sein muss, so ein performantes WLAN überhaupt bereitzustellen. Eine Kabelverbindung per USB wäre die Alternative. Wichtig hierbei ist, mindestens einen USB-3.0-Anschluss (heute offiziell USB 3.2 Gen 1x1) am Laptop und ein entsprechendes Kabel zu verwenden .
Welche VR-Headsets sind kompatibel?
Die meisten VR-Headsets auf dem Markt sind mit High-End-Gaming-Laptops kompatibel, da sie für die Nutzung in Verbindung mit einem Desktop-Computer vorgesehen sind. Auch die Standalone-Geräte von Meta, also die Meta Quest 1 bis 3, können Sie mit Ihrem Gaming-Laptop verbinden und so PC-VR-Spiele damit zocken. Selbst die PlayStation VR2 ist mittlerweile PC-kompatibel, einem speziellen Adapter sei Dank. Die einzigen Ausnahmen bilden reine Mobile-VR-Brillen, die eines Smartphones bedürfen.
Die hohe Leistung, die ein High-End-Gaming-Laptop bietet, ist nicht nur für Gamer und Gamerinnen von Vorteil.
Dank starker CPU, schnellem Arbeitsspeicher und einer potenten Grafikkarte der Marke GeForce RTX oder AMD Radeon ist so ein System auch als portable Workstation geeignet.
Zum Beispiel können Sie damit hervorragend Videos bearbeiten und rendern. Gerade dann, wenn Sie viel unterwegs sind, bietet sich ein leistungsstarker Laptop an, um den Videoschnitt schon während der Reise erledigen zu können.
Darüber hinaus stemmen die Komponenten auch Grafikdesign-Software und CAD-Anwendungen.
Es gibt allerhand professionelle Nutzungsszenarien jenseits des Gamings, bei denen so ein High-End-Laptop gute Dienste leistet.
Entscheidend bei der Auswahl eines Gaming-Laptops im High-End-Segment sind die Systemkomponenten, allen voran der Prozessor, die Grafikkarte und der Arbeitsspeicher. Bezüglich der CPU haben Sie die Wahl zwischen Laptops mit Intel Core i7, i9, Ultra 7 und Ultra 9 oder zwischen AMD Ryzen 5, 9 und AI. Achten Sie vor allem auf die Anzahl der Kerne (Cores). Die ist weitaus wichtiger als deren Taktrate. Je mehr Cores vorhanden sind, desto mehr Prozesse kann die CPU gleichzeitig verarbeiten. Die Grafikkarte ist die wichtigste Komponente, wenn es um die Grafikdarstellung geht. Möchten Sie modernes Raytracing (aufwendige Berechnung von Lichtstrahlen für realistische Beleuchtung, Reflexionen und Schatten) genießen, empfiehlt sich ein Laptop mit einer Nvidia GeForce RTX 4070, 4080 oder 4090, da die Karten von Nvidia gegenüber der Konkurrenz aus dem Hause AMD die Nase vorn haben. Neben einer schnellen CPU und GPU benötigen Sie möglichst viele GB RAM. Heutige Gaming-Laptops haben mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, 32 GB sind jedoch besser.
Spielt das Budget keine Rolle, darf es auch ein Modell mit 64 GB sein, wobei sich diese hohe Menge bei Spielen bislang kaum bezahlt macht, sondern eher für Anwendungen mit rechenintensiver Profi-Software geeignet ist.
Des Weiteren sind die SSD und das Kühlsysten in den Blick zu nehmen. Die SSD sollte möglichst viel Speicherplatz bieten (mindestens 1 TB angesichts der Größe heutiger Spiele) sowie eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit aufweisen. Das Kühlsystem muss effizient arbeiten, um Überhitzungen zu verhindern, und darf dabei nicht zu laut werden. Die Anschlussmöglichkeiten und die Konnektivität im Hinblick auf Funkverbindungen (Bluetooth/WLAN) sind ebenfalls wichtige Faktoren. Achten Sie auf eine ausreichende Anzahl an USB-Ports und darauf, welche USB-Version vorliegt. Gegebenenfalls wird auch noch Thunderbolt unterstützt. Falls Sie einen zusätzlichen Monitor an den Computer anschließen möchten, prüfen Sie, ob ein HDMI-Ausgang oder ein USB-C-/Thunderbolt-Port vorhanden ist, der den DP-Alt-Mode unterstützt und somit DisplayPort-Daten übertragen kann.
Was das Display des Laptops betrifft, spielen nicht nur dessen Größe und Auflösung, sondern auch die zugrundeliegende Panel-Technik eine Rolle. Ein OLED-Bildschirm ist derzeit das Nonplusultra, jedoch teuer. Ein LC-Bildschirm mit IPS-Panel ist günstiger und bietet trotzdem eine sehr gute Bildqualität, während ein TN-Display mit einer niedrigeren Reaktionszeit punktet. In jedem Fall sollte der Bildschirm eine möglichst hohe Bildwiederholrate aufweisen. Gaming-Laptops liefern mindestens 120 hz. Mit 144 hz, 165 hz oder höher fahren Sie aber besser. Eine leistungsstarke Grafikkarte lohnt sich erst dann wirklich, wenn Sie eine möglichst hohe Bildrate haben. Gerade für kompetitive Spiele, bei denen Grafikqualität nicht so wichtig ist, ist jedes Bild pro Sekunde mehr lohnenswert.
Da ein Laptop für den mobilen Einsatz prädestiniert ist, sind Größe, Gewicht und Akkulaufzeit zu berücksichtigen. Vielleicht verzichten Sie lieber auf ein paar Zoll bezüglich des Displays, wenn das Gerät dafür kompakter und leichter ausfällt. Der Akku sollte eine möglichst hohe Kapazität haben, damit der Computer nicht schon nach ein bis zwei Stunden rechenintensiven Spielens oder Arbeitens an seine Grenzen stößt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Akku zu schonen und dadurch länger am Stück spielen oder arbeiten zu können. Eine effektive Maßnahme ist die Reduzierung der Bildschirmhelligkeit. Ist sie sehr hoch eingestellt, verbraucht das viel Energie. Begrenzen Sie sie also auf das Nötigste. Schalten Sie außerdem Funktionen aus, die Sie gerade nicht benötigen. Verwenden Sie kein WLAN, ist es sinnvoll, die WiFi-Funktion zu deaktivieren. Gleiches gilt für Bluetooth. Beenden Sie auch jegliche Programme, die ungenutzt im Hintergrund laufen. Bei weniger rechenintensiven Anwendungen können Sie zudem den Energiesparmodus aktivieren.
Welcher Prozessor ist aktuell für Gaming Laptops der High-End-Klasse am leistungsstärksten und warum?
Der wohl beste Prozessor für einen Gaming Laptop ist aktuell der Intel Core i9-14900HX. Er verfügt über 24 Kerne und 32 Threads mit einer Taktfrequenz von bis zu 5,8 GHz. Damit bietet diese CPU von Intel mehr als genug Leistung für Spiele und rechenintensive Anwendungssoftware.
Warum haben die meisten Gaming Laptops eine Nvidia-GPU?
Raytracing ist die wohl wichtigste Grafiktechnologie, die in den vergangenen Jahren in Computerspielen Einzug gehalten hat. Maßgeblich beteiligt an der Etablierung ist Nvidia mit seinen Grafikkarten der Marke GeForce RTX. Die Modelle der RTX-20er-Serie waren die ersten Karten mit hardwareseitiger Raytracing-Unterstützung und bis heute sind die Produkte von Nvidia denen des Konkurrenten AMD in Sachen Raytracing-Performance überlegen. Da Raytracing in immer mehr Spielen zum Einsatz kommt und längst mehr als ein Gimmick ist, verwundert es nicht, dass Hersteller von Gaming Laptops lieber auf Nvidia-GPUs als auf AMD-Karten setzen.