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Hohlwanddosen für Ihre Elektroinstallation

Hohlwanddosen werden in Hohlwänden verbaut und dienen beispielsweise als Schalter- oder Abzweigdosen. Sie kommen bei Wänden aus Gipskarton oder Holzplatten zum Einsatz. Erhältlich sind Dosen für die Hohlwand in verschiedenen Durchmessern und Tiefen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
 



Wissenswertes über Hohlwanddosen

Im Gegensatz zu Unterputzdosen (UP-Dosen), die ins massive Mauerwerk integriert werden, verbaut man Hohlwanddosen in Wänden mit dahinter liegenden Hohlräumen. Hohlwand-Gerätedosen können mit geringem Aufwand im Trockenbau eingesetzt werden. Sie kommen als Schalterdosen oder Abzweigdosen für die Hohlwand zum Einsatz und werden beispielsweise genutzt, um Steckdosen oder andere elektrische Bauteile einzulassen. Dosen für die Hohlwand-Installation sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. In unserem Online-Shop finden Sie Modelle mit verschiedenen Durchmessern, beispielsweise 32 mm, 67/68 mm und 73 mm, und mit Tiefen von 35 bis 70 mm. So findet sich für jede Umgebungssituation die richtige Gerätedose, um Elektroinstallationen im Trockenbau fachgerecht vorzunehmen.



Hohlwanddosen einbauen – Darauf sollten Sie achten!
 

Um Dosen in Hohlwänden einzubauen, benötigen Sie geeignetes Werkzeug, mit dem Sie ein passendes Loch in die Wand bringen. Mit einer 68 mm Lochsäge können Sie beispielsweise ein ausreichend großes Loch für Hohlwand-Schalterdosen in entsprechendem Format in die Wand einlassen. Anschließend können die Kabel durch die vorgesehene Aussparung an der Rückseite der Hohlwanddose durchgeführt werden. Müssen Sie mehr als zwei Leitungen durch die Dose führen, ist es sinnvoll, zu tiefen Hohlwanddosen greifen, sofern das möglich ist. Gleiches gilt für Geräte mit höherem Platzbedarf wie Netzwerkdosen.

Bei der Installation von Trockenbaudosen sollten Sie akkurat und präzise vorgehen, damit die Steckdose oder andere elektrische Bauteile genau so sitzen, wie sie sollen. Es ist ratsam, bei der Montage mit einer Wasserwaage zu arbeiten, um jederzeit die korrekte Lage der Schalterdose überprüfen zu können. Sobald das Loch eingelassen und die Leitungen durch die Aussparungen durchgeführt wurden, können Sie die Hohlwanddose behutsam an der vorgesehenen Stelle platzieren. Die Fixierung der Dose erfolgt mithilfe der seitlich angebrachten Schrauben, die Sie nur noch festziehen müssen.

Achtung: Platzieren Sie die Hohlwanddose so, dass die Schrauben genau waagerecht ausgerichtet sind. Ist das der Fall, können Sie die Schrauben anziehen und anschließend beispielsweise eine Steckdose einsetzen und sie ebenfalls fixieren. Sollen mehrere Hohlwanddosen über- oder untereinander angebracht werden, müssen Sie ebenfalls auf deren exakte Lage sowie den Abstand zueinander achten. Im Fall von nebeneinander liegenden Steckdosen sollte der Abstand 71 mm betragen.



Die wichtigsten Kaufkriterien für Hohlwanddosen im Überblick

Beim Kauf von Hohlwand-Installationsdosen gilt es vor allem auf den richtigen Durchmesser und die richtige Tiefe zu achten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie als Geräte-Verbindungsdosen, reine Schalterdosen oder Abzweigdosen zum Einsatz kommen. Die Maße stellen das wichtigste Kriterium bei der Auswahl von Installationsdosen dar. Es gibt aber noch weitere Eigenschaften, die beim Kauf eine Rolle spielen: So ist gerade bei Trockenbaudosen auf eine geeignete Schutzart und Flammwidrigkeit zu achten.

Möchten Sie mehrere Dosen installieren, sollten Sie prüfen, ob beispielsweise im Rahmen integrierte Kombibrücken vorhanden oder passende Verbinder im Lieferumfang inbegriffen sind. Alternativ können Sie zu 3- oder 4-fach-Hohlwanddosen greifen, wenn mehrere Schalter oder Steckdosen neben- oder untereinander in gleichmäßigem Abstand eingebaut werden sollen.

Für den Einsatz in Ausbau- oder Holzhäusern finden Sie in unserem Online-Shop Dosen in winddichter Ausführung, die selbst bei durchgezogenem Kabel Schutz bieten. Andere Modelle haben einfach zu bedienende Ausbrech-Öffnungen in einem festgelegten Durchmesser, passend für die vorgesehenen Leitungen. Für jeden Bedarf und Anwendungsbereich halten wir eine geeignete Ausführung bereit.



Unser Praxistipp: Bohrschablonen für die Installation von Hohlwanddosen benutzen

Wenn Sie mehrere Dosen in Hohlwänden mehrerer Räume installieren möchten, sollten Sie die Anschaffung einer Bohrschablone in Betracht ziehen. Eine Hohlwanddosen-Schablone hilft dabei, Gerätedosen für Elektroinstallationen akkurat und mit passendem Kombinationsabstand auf gleichbleibender Höhe in den Rigips einzulassen. Vertikale und horizontale Libellen erleichtern die Ausrichtung, ganz ohne Zuhilfenahme einer Wasserwaage. Bohrschablonen sind grundsätzlich ein nützliches Werkzeug für Elektro-Arbeiten im Trockenbau.



FAQ – häufig gestellte Fragen zu Hohlwanddosen
 

Können Hohlwanddosen ins Mauerwerk integriert werden?

Hohlwand-Schalterdosen sind für die Verwendung an Wänden mit Hohlräumen vorgesehen. Möchten Sie Elektroinstallationen im Mauerwerk vornehmen, kommen dafür speziell für den Unterputz konzipierte Dosen infrage – die sogenannten Unterputzdosen. Damit können Sie problemlos Steckdosen, Schalter und dergleichen anbringen.
 

Welche Hohlraumdose verwendet man wofür?

Werden lediglich Klemmarbeiten ausgeführt, können Sie zu Abzweigdosen für die Hohlwandmontage greifen oder, sofern viele Leitungen durchgeführt werden müssen, einen Hohlwand-Abzweigkasten verwenden. Ansonsten sind Gerätedosen beziehungsweise Schalterdosen eine gute Wahl. Bei mehreren Kabeln sind tiefe Ausführungen zu bevorzugen.
 

Was gilt es bei der Installation von Hohlwanddosen noch zu beachten?

Hohlwanddosen werden in der gleichen Höhe installiert wie Unterputzdosen. Da es sich in der Regel um Elektroinstallationen handelt, ist es wichtig, sich an die Installationszonen zu halten, damit keine unsichtbaren, hinter der Wand verlaufenden Kanäle, Leitungen oder Rohre beschädigt werden.
 

Was sind die Vorteile von Dosen aus halogenfreiem Material?

Halogenfreie Installationsdosen sind besonders schwer entflammbar und setzen keine toxischen Gase frei. Die Materialzusammensetzung sorgt im Falle eines Brandes für mehr Sicherheit und eine geringere Rauchentwicklung, als es bei halogenhaltigen Materialien möglich wäre.

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