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Master-Slave-Steckdosenleisten: Mehrere Geräte gleichzeitig nutzen

Steckdosenleisten erleichtern den technisierten Alltag ungemein. Die zahlreichen elektronischen Geräte, die sich mittlerweile in einem durchschnittlichen Büro oder Haushalt befinden, würden sich allein mit Wandsteckdosen überhaupt nicht betreiben lassen. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, welche Arten von Steckdosenleisten es gibt und was die Besonderheiten von Master-Slave-Steckdosenleisten sind.


Einsatzgebiete von Master-Slave-Steckdosenleisten
 

Eine Master-Slave-Steckdosenleiste bietet Ihnen einen besonders hohen Komfort, wenn Sie mehre elektrische Geräte gleichzeitig nutzen möchten. Ein typisches Szenario ist das Wohnzimmer: Wenn Sie am Abend einen Film im TV sehen möchten, müssen Sie den Fernseher, den Sat-Receiver und gegebenenfalls den DVD-Player einschalten. Wenn Sie dagegen eine Master-Slave-Steckdosenleiste verwenden, werden alle genannten Geräte automatisch mit dem Fernsehgerät eingeschaltet und später auch wieder ausgeschaltet. Bei Hifi-Anlagen, die aus mehreren einzelnen Komponenten bestehen, bieten entsprechende Steckdosenleisten ebenfalls ein Plus an Komfort.

Nicht nur im Bereich der Unterhaltungselektronik kommen die praktischen Steckdosenleisten zum Einsatz. Im Büro beispielsweise können neben dem Computer noch der Monitor, eine externe Festplatte und periphere Geräte wie Drucker oder Scanner mit Strom versorgt werden. Auch im gewerblichen Bereich lassen sich angepasste Steckdosenleisten verwenden, damit etwa zwei oder mehr Geräte automatisch ein- und wieder ausgeschaltet werden. Neben dem Zugewinn an Komfort tragen die Steckdosenleisten effektiv zur Energieeinsparung bei. Wenn ein Master-Gerät drei Slaves schaltet, sind die drei Geräte im deaktivierten Zustand nicht mehr im Standby-Modus und verbrauchen damit auch keine Energie. Mit einem zusätzlichen Schalter lässt sich darüber hinaus die komplette Steckdosenleiste vom Strom trennen.


Wie funktioniert eine Master-Slave-Steckdosenleiste?

Das Funktionsprinzip einer Master-Slave-Steckerleiste ist einfach: Das an der Master-Steckdose eingesteckte Master-Gerät schaltet die an den Slave-Steckern angeschlossenen Geräte ein oder aus. Damit das funktioniert, befindet sich im Inneren der Master-Slave-Steckdose eine elektrische Schaltung mit einem Netzteil.
Der Strom, der an der Master-Steckdose anliegt, wird kontinuierlich überwacht. Wenn der Schaltgrenzwert erreicht ist, werden die Slave-Steckdosen geschaltet. Es sind Master-Slave-Steckdosen erhältlich, bei denen der Schaltgrenzwert individuell angepasst werden kann. Manche Modelle sind auch so schaltbar, dass bei Bedarf alle Steckdosen ohne Master-Slave-Funktion genutzt werden können.


Welche speziellen Features bieten Steckdosenleisten sonst noch?

Neben der ganz normalen Steckdosenleiste mit 2, 3 oder mehr einzelnen Steckdosen sind Steckerleisten mit Schalter weit verbreitet. Damit können alle angeschlossenen Geräte schnell und unkompliziert mit nur einem Schalterdruck vom Strom getrennt werden. Sie erhalten im Handel auch Modelle, bei denen Sie jede einzelne Steckdose mit einem separaten Schalter aktivieren oder deaktivieren können. Praktisch sind in die Steckdosenleiste integrierte USB-Ports. So dürfen die klobigen Steckernetzteile im Schrank bleiben, stattdessen laden Sie Ihr Smartphone direkt mit dem passenden USB-Kabel an der Steckerleiste auf. Oder Sie betreiben Geräte wie etwa Streaming-Boxen, die ebenfalls häufig über USB-Steckernetzteile verfügen, direkt an der Steckdosenleiste.

Eine gute Investition sind Steckerleisten mit integriertem Überspannungsschutz, die die angeschlossenen Geräte bei Stromschwankungen, Kurzschlüssen und Blitzschlag effektiv schützen. Ein solcher Überspannungsschutz wird durch eine kleine, mit Gas gefüllte Kammer realisiert, die als Isolator fungiert. Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand: Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass Ihre Geräte bei einem Gewitter Schaden nehmen. Das lästige Entfernen aller Stecker entfällt dadurch.


Wichtige Kriterien beim Kauf von Master-Slave-Steckdosenleisten

Wenn Sie eine Mehrfachsteckdose kaufen, ist die Anzahl der benötigten Steckplätze entscheidend.
Beachten Sie unbedingt die Anschlussleistung. Diese darf für einen sicheren Betrieb der angeschlossenen Geräte in keinem Fall überschritten werden! Sinnvoll und praktisch ist zudem eine Steckerleiste mit Schalter.
Bei Nichtgebrauch lassen sich alle verbundenen Verbraucher schnell vom Strom trennen.
Ebenfalls zu empfehlen sind Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz. Je teurer die angeschlossenen Geräte sind, desto wichtiger ist ein solcher Schutz. Die geringen Mehrkosten bei der Anschaffung stehen in keiner Relation zu den Kosten, die aufgrund eines Blitzschlags entstehen können.
Soll die Steckerleiste im Außenbereich verwendet werden, greifen Sie bitte ausschließlich zu Modellen, die dafür ausdrücklich freigegeben sind. Zu guter Letzt sollten Sie auf die Kabellänge der Steckerleiste achten. Hier gibt es beträchtliche Unterschiede. Gängige Steckdosenleisten haben eine Kabellänge von 1,40 bis 3,70 Metern.


Unser Praxistipp: Überspannungsschutz nicht nur für TV und Hifi 

Gefahr durch Überspannung droht nicht nur Verbrauchern wie Fernsehgeräten oder Beamern. Auch über die Internet- und Telefonleitung kann es infolge eines Blitzschlages zu einer Überspannung kommen, die Router und Telefon schlimmstenfalls zerstört. Im Handel finden Sie Steckdosenleisten, deren Überspannungsschutz sich auch auf diese Bereiche erstreckt. Erkennbar sind entsprechende Steckerleisten an den RJ45- und RJ11-Buchsen.


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Master-Slave-Steckdosenleisten

 

Wie viel Strom benötigt eine Master-Slave-Steckdosenleiste im Standby?

Eine solche Steckerleiste benötigt immer eine geringe Spannung, um die Steuerelektronik zu versorgen. Diese Versorgungsspannung liegt bei modernen Steckerleisten in der Regel unterhalb von 0,9 Watt.

 

Mit wie viel Watt darf ich meine Steckdosenleiste maximal belasten?

Die maximale Belastung einer Steckerleiste wird von Herstellern durch die sogenannte Anschlussleistung definiert. Häufig ist das ein Wert, der bei circa 3500 Watt liegt. Das bedeutet, dass alle Geräte, die angeschlossen werden, zusammen nicht mehr als die angegebene Anschlussleistung verbrauchen dürfen. Wird dieser Wert überschritten, kann es im schlimmsten Fall zu einer Überhitzung kommen, aus der letztlich ein Brand entstehen kann.

 

Wie reinige ich meine Steckdosenleiste am besten?

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, trennen Sie die Steckdosenleiste vom Strom. Danach können Sie oberflächliche Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch abwischen. Für die Stecker selbst gibt es mittlerweile spezielle Bürsten, die den Staub entfernen. Nach dem Sie die Steckdose gereinigt haben, muss diese trocken, bevor sie wieder benutzt wird. Sollte Flüssigkeit in die Steckerleiste eingedrungen sein, empfiehlt sich der Kauf einer neuen Steckdosenleiste.

 

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