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Wissenswertes zu RJ45

Was sind RJ45-Steckverbinder?

Die Bezeichnung „RJ“ steht für „Registered Jack“, zu Deutsch „genormte Buchse“. Es handelt sich dabei um einen weltweit gültigen Standard für Steckverbindungen für Telekommunikationskabel. Zu den bekanntesten Bauformen zählen die RJ45-Steckverbinder, die an zahlreichen Geräten zum Einsatz kommen. Die Modularstecker sitzen typischerweise an verdrillten Kupferkabeln und sind oftmals Teil von Ethernet-Kabeln.

Kompatible Buchsen finden sich auf der Rückseite von PCs, an Routern, Switches und Hubs sowie an weiteren Netzwerkgeräten wie Repeatern und Accesspoints oder Druckservern, Druckern, Multifunktionsgeräten und Netzwerkspeichern. Aber auch „smarte“ TV-Geräte sind in der Regel mit RJ45-Buchsen für den direkten Internetanschluss ausgestattet.

Worauf kommt es beim Kauf von RJ45-Steckern an?

RJ45-Stecker werden häufig mit den ähnlich aussehenden Steckern des Typs RJ12 verwechselt. Letztere sind im Gegensatz zu den RJ45-Modellen jedoch zwei Millimeter schmaler und besitzen nur sechs statt acht Kontakte. Sie passen dementsprechend nicht in RJ45-Buchsen. RJ12-Verbindungen werden beispielsweise an Telefonen, Fax- und Multifunktionsgeräten verwendet. Achten Sie beim Kauf daher genau auf die Produktbezeichnung.

Die Fertigungsqualität stellt insbesondere bei RJ45-Buchsen ein wesentliches Auswahlkriterium dar, denn hier sind die Kontakte federnd eingebaut und müssen stets einen sicheren Schluss mit den Kontakten im Stecker gewährleisten. In vielen Fällen gestaltet sich die Auswahl von Steckern unproblematisch, vor allem dann, wenn sie an einem konfektionierten Netzwerkkabel angeboten werden. Anders sieht es aus, wenn besonders stabile Buchsen erforderlich sind. Das kann beispielsweise bei netzwerkfähigen Geräten im Außeneinsatz der Fall sein. Für solche Geräte bieten sich unter anderem Einbau- oder Kupplungsbuchsen aus Metall an.

   

Unser Praxistipp: Patchfelder schaffen Ordnung

Wer viele Netzwerkkabel managen muss, kann sich ein Patchfeld aufbauen, das Ordnung in das Kabelgewirr bringt. Für diesen Zweck gibt es fertig aufgebaute Gehäuse mit 24 Kupplungen im RJ45-Standard. Ein solches Patchfeld ist ideal, um einzelne Verkabelungen von PCs zu Switches oder Hubs zu strukturieren und Verbindungen bei Bedarf umzuleiten.

          

FAQ – häufig gestellte Fragen

Ist es möglich, Netzwerkkabel selber zu bauen, wenn konfektionierte Kabel zu kurz oder zu lang sind?
Das ist durchaus möglich, gewisse handwerkliche Fähigkeiten und Erfahrungen sind allerdings notwendig, insbesondere im Umgang mit Lötwerkzeug. Wer maßgefertigte Kabel benötigt, aber Aufwand vermeiden möchte, greift zu sogenannten feldkonfektionierbaren Steckern. Diese sind als fertige Sets erhältlich. Am individuell abgelängten Kabel werden die Adern isoliert und in die entsprechenden Löcher des „Adernmanagers“ eingeführt. Danach einfach die überstehenden Adern abschneiden und den Adernmanager zusammendrücken – fertig. 

Welche Kupplungen sind für Ethernet-Kabelqualitäten wie 6A empfohlen?
Kabel dieser Kategorien kommen vor allem im GHz-Ethernet zum Einsatz, die Betriebsfrequenz liegt bei 500 MHz. Vor allem bei Netzwerkverbindungen über größere Distanzen würden preisgünstige Kupplungen aus Kunststoff elektromagnetische Störstrahlungen unter Umständen nicht vollständig kompensieren. Besser sind hier Kupplungen aus Metall. Sie kosten zwar mehr als ihre Pendants aus Kunststoff, bei ihnen bleibt aber die Abschirmung nach 6A vollständig erhalten.

          

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