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Wissenswertes zu Strommessgeräten

Strommessgeräte gibt es in verschiedenen Ausführungen: Während Sie mit einem klassischen Gerät zur Strommessung die elektrische Stromstärke ermitteln, geben Ihnen sogenannte Energiekostenmessgeräte, die ebenfalls als Strommessgeräte bezeichnet werden, Aufschluss über den Verbrauch Ihrer Haushaltsgeräte. Ob Waschmaschine, Geschirrspüler oder Haartrockner – mit den praktischen Messgeräten spüren Sie „Stromfresser“ im Haushalt auf und können auf Basis dieser Ergebnisse mit entsprechenden Gegenmaßnahmen Ihre Stromkosten dauerhaft senken.

Strommessgeräte: Strom messen – Stärke, Spannung, Widerstand

Strom messen – mit einem klassischen Strommesser, auch als Amperemeter bezeichnet, ermitteln Sie die elektrische Stromstärke in Ampere. Möchten Sie mehr über die elektrische Spannung in Erfahrung bringen, kommen Spannungsmesser zum Einsatz – Messgeräte, mit denen die elektrische Spannung in Volt ausgegeben wird. Erhältlich sind zudem Vielfach-Messgeräte, die verschiedene Messfunktionen vereinen.

So können Sie mit einem solchen Gerät zum Beispiel sowohl Stromstärke als auch die Spannung und den elektrischen Widerstand in Ohm erfassen. Grundsätzlich wichtig ist die Unterscheidung von Gleich- und Wechselstrom. Die erste Variante des elektrischen Stroms – der Gleichstrom – ist in Batterien und Akkus vorzufinden. Hier fließt stets die gleiche Menge an Strom nur in einer Richtung. Das sieht beim Wechselstrom anders aus: Aus Ihrer Steckdose kommt Strom mit wechselnder Polung und einer Spannung von 230 V. Wenn Sie den Energieverbrauch von Elektrogeräten messen möchten, geht es also um Wechselstrom.

Neben Strommessgeräten zur Erfassung der Stromstärke gibt es einfach zu bedienende und anzubringende Geräte zur Messung des Energieverbrauchs elektronischer Haushaltsgeräte. Mit diesen praktischen Helfern finden Sie heraus, wie viel Energie Geräte verbrauchen. Als große „Stromfresser“ gelten zum Beispiel alte Elektrogeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen, die jahrelang wertvolle Dienste im Haushalt geleistet haben, mittlerweile aber durch neue Modelle mit deutlich geringerem Stromverbrauch ausgetauscht werden könnten. Aber Achtung: Elektrische Geräte treiben auch im Bereitschaftsmodus die Kosten für Strom in die Höhe. 

 


Digitale Energiekostenmessgeräte –  praktisch und schnell angebracht

Energiekostenmessgeräte funktionieren völlig unabhängig vom gewählten Energieversorger. Sie sind in kürzester Zeit einsatzbereit. Für ihre Montage sind in der Regel kein Fachwissen oder sonstige Kenntnisse erforderlich. Ganz anders sieht das im Umgang mit professionellen Geräten zur Strommessung aus, mit denen Sie beispielsweise die Stromstärke oder die Spannung messen können. Die meisten Energiekostenmessgeräte sind als Zwischenstecker konzipiert und werden lediglich auf die Steckdose gesetzt. Somit befinden sie sich zwischen Steckdose und Elektrogerät. Für den Messvorgang muss der Strom durch das Messgerät fließen, denn nur so kann die Messung durchgeführt werden.

Messwerte für den Energieverbrauch entnehmen Sie beispielsweise dem Display des digitalen Energiekosten-Messers oder einer speziellen App. Welche Daten ein gewähltes Messgerät konkret erfasst, ist vom Modell abhängig.

Über die in Watt ausgegebene Wirkleistung ermitteln Sie, wie viel Leistung ein Gerät beansprucht. Neben der Leistung weisen einige Strommesser den Wirkfaktor Cosinus Phi aus, über den Sie Informationen zum Verhältnis zwischen Blind- und Wirkleistung bekommen. Addieren Sie die Werte von Blind- und Wirkleistung, so haben Sie den Wert für die Scheinleistung, die in Voltampere (VA) angegeben wird. Jedoch wird die Blindleistung, die beispielsweise durch verbaute Spulen und Kondensatoren aufgenommen wird, wieder ins Stromnetz zurückgegeben und somit nicht vom Stromzähler erfasst.


Strommessgerät kaufen – wichtige Funktionen im Überblick

Beim Kauf eines Strommessgeräts spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, beispielsweise der Bedienkomfort, in erster Linie aber die Messfunktionen und die Messgenauigkeit. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Kaufkriterien für Strommesser für Sie zusammen:


Messfunktionen:
Neben Wirkleistung (in Watt) oder Energieverbrauch (in Kilowattstunden, kWh) weisen viele Modelle in unserem Online-Shop weitere Messfunktionen auf. Dazu gehört etwa die Erfassung der Spannung (in Volt), des CO2-Ausstoßes oder sogar der Temperatur.


Messgenauigkeit und Wirkleistungsbereich:
Je genauer das ausgewählte Modell misst, desto besser. Der von den Herstellern angegebene Wirkleistungsbereich gibt Aufschluss über die minimale und maximale Leistung, die gemessen werden kann.
Während der maximale Wirkleistungsbereich bei den meisten Modellen bei 3.680 W liegt, gibt es beim Minimalwert deutliche Unterschiede.
Wenn Sie beabsichtigen, auch den Energieverbrauch im Standby-Modus zu messen, lohnt sich der Griff zu einem Modell, dessen Strommessung bei 0,1 W einsetzt.


Aufzeichnung und Datenspeicherung:
Einige Modelle eignen sich gut, um den Stromverbrauch über einen kurzen Zeitraum hinweg zu messen, mit anderen lassen sich über Monate hinweg Daten erfassen. Teils ist es sogar möglich, eine bestimmte Messzeit einzustellen. Wie die Daten abzurufen sind, ist vom jeweiligen Gerät abhängig. Während bei einigen Strommessern alle Daten auf einer SD-Karte gespeichert werden, weisen andere Modelle die Ergebnisse über eine zusätzliche Begleit-App aus. Wichtig ist, dass ein Strommesser die Daten speichert, wenn es etwa zu einem Stromausfall kommt. Um einen fortwährenden Betrieb sicherzustellen, kommen zusätzlich Batterien zum Einsatz.


Stromtarifoptionen und Kostenprognose:
Einige Geräte erlauben es, mehrere Stromtarife (etwa Tag- und Nachttarife) abzuspeichern, und/oder eine Kostenprognose für einen beliebigen Zeitraum zu erstellen.


Handhabung und Komfort:
Die wichtigsten Einstellungen sind binnen kürzester Zeit erledigt, auch die „Montage“ der Strommesser ist kinderleicht. Zumeist genügt es, das Messgerät in die Steckdose zu stecken und schließlich das entsprechende Gerät in den Strommesser zu stecken. Hohe Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit sind vor allem beim Abrufen und Analysieren der Daten wichtig.


Zusätzliche Features: Eine integrierte Kindersicherung sowie ein Überspannungsschutz sorgen für Sicherheit. Daneben gibt es weitere Features, die für den einen oder anderen eine wichtige Rolle spielen könnten. Dazu gehören etwa eine detaillierte Kostenanalyse und -prognose, eine grafische Aufarbeitung der Daten oder die Temperaturanzeige. Einige Geräte sind mit einem Timer-Modus ausgestattet, der es ermöglicht, ein eingestecktes Gerät nach einer festgelegten Zeit automatisch auszuschalten. Andere verraten Ihnen durch LED-Lampen, ob gerade viel (rot) oder wenig (grün) Energie verbraucht wird.


Unser Praxistipp: Dauerhaft Stromkosten senken mit Stromverbrauchsmessgeräten

Mit Strommessgeräten kommen Sie „Stromfressern“ im Haushalt oder in Ihrem Betrieb auf die Schliche – insbesondere denen, die auch im Standby-Modus Kosten verursachen. Messen Sie den Stromverbrauch der einzelnen Geräte und prüfen Sie, wo sich das Abschalten beziehungsweise die Anschaffung einer abschaltbaren Steckdose beziehungsweise Steckdosenleiste lohnen könnte.

Mehr Informationen zum Strom sparen »

 


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Strommessgeräten

Lohnt sich der Austausch alter Haushaltsgeräte gegen neue? 

Das können Sie selbst überprüfen, indem Sie den Stromverbrauch Ihrer Haushaltshelfer messen. Zwar müssen Sie bei Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Co. mit höheren Anschaffungskosten rechnen, dennoch könnte sich das auf die Nutzungsdauer gesehen durchaus auszahlen. Hier ist eine genaue Analyse der Daten zu empfehlen.

 


Kann ich mit einem Strommessgerät den gesamten Energieverbrauch eines Hauses messen?

Es gibt Strommesser, die sich koppeln lassen und mit denen Sie Daten mehrerer Geräte sammeln und auswerten können. Grundsätzlich ist es auch für Laien möglich, den Verbrauch nahezu aller Elektrogeräte mit entsprechenden Strommessern zu erfassen. Die Messung an Deckenleuchten oder Backöfen zum Beispiel ist mit einfachen Modellen zur Messung des Stromverbrauchs jedoch nicht ohne Weiteres möglich, hier sind professionelles Know-how und Equipment gefragt.

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