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Ratgeber

Tablets mit Windows 10

Wer weder Android-Tablets, ein Tablet-PC mit Linux oder ein iPad von Apple nutzen möchte, findet eine große Auswahl an Tablets bei Microsoft. Ab 2013 waren Tablets mit Windows 8.1 verfügbar und wurden ab 2015 schrittweise von Geräten mit Windows 10 ersetzt.

Was die Windows-Tablets auszeichnet und auf welche Unterschiede in Sachen Ausstattung daher geachtet werden sollte, erfahren Sie in unserem Ratgeber.



Welche grundlegende Einteilung der Windows-Tablets ist sinnvoll?

Auch wenn das Windows-Betriebssystem Windows 10 die gemeinsame Grundlage bildet, ist es sinnvoll, die Windows-Tablets in drei Untergruppen aufzuteilen. Hierbei geht es vor allem um das Handling.

Klassische Tablet-Pads

In diese Kategorie gehört jeder Tablet-PC, der keine Tastatur besitzt. Die Pads werden nur über den Finger oder einen entsprechenden Eingabestift per Touchscreen bedient.

Daher sind diese Windows-Tablets vor allem zum Ansehen von Dokumenten, Fotos und Videos sowie für handschriftliche Notizen und kurze Texteingaben gedacht.

Über eine Schnittstelle, beispielsweise mittels Bluetooth oder über USB-Anschlüsse, kann natürlich eine externe Tastatur angeschlossen werden.


Convertibles

Wer bereits vorab weiß, dass häufig eine Tastatur benötigt werden wird, kann ein Tablet wählen, das als 2-in-1-Gerät konzipiert ist.

Die Tastatur ist fest mit dem Tablet verbunden. Auf dem ersten Blick wirken die Windows-Tablets daher wie kleine Notebooks.

Der Unterschied besteht in der Tatsache, dass die Scharniere so beweglich sind, dass die Tastatur vollständig nach hinten umgeklappt werden kann.

So können Anwender mit einem Handgriff in den Tablet-Modus wechseln.


Detachables

Ebenfalls zu den 2-in-1-Tablets zählen die Detachables.

Anders als bei den Convertibles kann die Tastatur in diesem Fall vollständig abgenommen werden.

Windows setzt bei allen Surface-Tablets, eine beliebte Reihe innerhalb der Windows-Tablets, auf diese Möglichkeit.



Wie viel Gigabyte RAM und interner Speicher sind bei Windows 10 Tablets möglich?

Um ein leistungsstarkes System zu erhalten, ist es von zentraler Bedeutung, dass sowohl die Arbeitsspeicherkapazität (RAM) als auch die Kapazität der genutzten Speichermedien zum Einsatzbereich passen. Microsoft gibt beides samt maximaler Aufrüstungsmöglichkeit an.

Arbeitsspeicher und die CPU

Als Hauptspeicher ist es seine Aufgabe, für die aktuell auszuführenden Programme genügend Speicher zur Verfügung zu stellen. International wird von «Random Access Memory», kurz RAM, gesprochen.

Die Kapazität wird in Gigabyte, also GB, angegeben. Entsprechend lesen Interessierte bei der Artikelbeschreibung stets die Angabe GB RAM. Gängig sind vier oder acht GB Arbeitsspeicher. Es gibt jedoch auch Tablets mit 16 oder 32 GB Arbeitsspeicher. Je mehr GB RAM zur Verfügung stehen, desto besser kann die Zugriffsgeschwindigkeit ausfallen, was wiederum die Datenübertragungsrate erhöht.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber nicht nur der Hauptspeicher, sondern auch die im Tablet eingesetzte CPU. Sie ist der Prozessor, der die gewünschten Arbeitsschritte ausführt. Wie schnell die Datenverarbeitung im Prozessor ist, hängt unter anderem von den verfügbaren Kernen ab. Inzwischen sind Multi-Core-Prozessoren der Standard. Häufig werden Dual-Core- oder Quad-Core-Prozessoren genutzt. Jenseits von Quad-Core gibt es aber auch Hexa-Core-, Octa-Core- und Deca-Core-Prozessoren.


Speichermedien

Die meisten Windows 10-Tablets sind bei Kauf mit einer SSD (Solid-State-Drive) ausgestattet. Als eingebauter SSD-Speicher bietet das Datenmedium je nach Ausführung sehr unterschiedlichen Speicherplatz.

Als Minimum werden in Windows-Tablets meist 64 GB oder 128 GB SSD gehandelt. Empfohlen werden aber 256 GB und 512 GB SSD, um bei der Nutzung nicht frühzeitig an die Grenze zu stoßen. Für Anwender im Business-Sektor werden auch Speichermedien mit 1.000 GB bis 1024 GB SSD angeboten. Hier bewegt man sich entsprechend im Terrabyte-Bereich.



Was gilt es beim Display zu beachten?

Genau wie der Monitor bei Desktop-PCs darüber entscheidet, wie den anwendenden Personen die visuellen Eindrücke präsentiert werden, spielt beim Tablet-PC das Display eine große Rolle. Da Tablets mobil im Einsatz sein sollen, gilt es einen Kompromiss zwischen Geräte- und Displaygröße zu finden. Die meisten Windows 10-Tablets bewegen sich hier zwischen zehn und 15 Zoll.

Entscheidend ist aber nicht nur die Bildschirmdiagonale, sondern auch die erreichbare Auflösung. Windows-Tablets bieten im Regelfall mindestens 1.920 x 1.080 Pixel. Das entspricht der Full-HD-Auflösung. Microsoft bietet jedoch auch allen, die mehr als Full-HD suchen, Auflösungen von 3.000 x 2.000 Pixel.

Ein großes Display und eine gute Auflösung sind jedoch bei Tablets nicht alles. Werden die Geräte im Tablet-Modus genutzt, sind weitere Eigenschaften für das Handling wichtig. Dazu zählt ein möglichst blendfreies Display. So wird verhindert, dass bei ungünstig einfallendem Sonnenlicht nichts mehr zu erkennen ist. Darüber hinaus lohnt es sich, auf IPS-Technologie zu achten. Wird ein IPS-Panel eingesetzt, erweitert sich der Betrachtungswinkel und die Farbwiedergabe wird exakter.

Windows 10-Tablets verfügen natürlich immer über ein Touch-Display. Microsoft setzt hierfür auf kapazitive Farbdisplays, die bereits auf sanfte Berührungen reagieren. Um die Interaktion noch einfacher zu gestalten, gibt es von Microsoft selbst sowie Herstellern wie Lenovo auch Modelle, die einen Multi-Touchscreen bieten. Das berührungsempfindliche Display erlaubt es in diesem Fall, mit mehreren Fingern zeitgleich eine Eingabe vorzunehmen. So können beispielsweise mit zwei Fingern Bilder vergrößert werden.



Wie steht es um die verfügbaren Anschlussmöglichkeiten bei Tablets mit Windows 10?

Während Notebooks reich an Schnittstellen sind, verfügen Tablets über deutlich weniger Anschlussmöglichkeiten. Microsoft setzt vor allem auf die Verfügbarkeit von USB-C. Modelle wie zum Beispiel das Microsoft Surface Pro 7 verfügen zudem über USB-A und 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss sowie ein Lesegerät für microSD-Karten.

Windows bietet ferner Dockingstations, mit deren Hilfe die Anschlussmöglichkeiten stark erweitert werden können. Auf diese Weise kann ein Tablet bei Bedarf auch im Home-Office oder bei Kundenterminen zum Beispiel schnell an Monitore angeschlossen und Präsentationen auf mehreren Peripheriegeräten gehalten werden.

WLAN oder LTE-Modem?

Windows bietet Modelle wie Microsoft Surface Go, die nicht nur über eingebautes WLAN verfügen, sondern optionale mit LTE ausgestattet werden können.



Fazit: Günstigere versus Highend-Modelle

Wer Linux-, Apple oder Android-Geräten den Rücken zukehrt, kann bei Windows noch immer zwischen verschiedenen Preisklassen wählen.

Tablets im unteren bis mittleren dreistelligen Preisbereich sind für Anwendungen wie Surfen und Lesen völlig ausreichend. Oft werden diese Modelle als Zweitgeräte oder für kurze Arbeitsphasen unterwegs ausgewählt.

Auch für Schüler, Schülerinnen und Studierende sind diese Windows-Tablets geeignet. Ihre Akku-Laufzeit ist ausgiebig – das Surface Go 2 kommt zum Beispiel auf bis zu zehn Stunden.

Im gehobenen Sektor, oft auch mit vierstelligen Preisen, finden sich Geräte, die eine hohe Rechenleistung und zumeist auch bessere Display-Eigenschaften bieten. Das Gehäuse ist meist robuster und der Akku ist stark genug, um die arbeitsintensiven Anwendungen mit Energie zu versorgen. Ein Surface Pro 7 bietet beispielsweise eine Laufzeit von gut sieben Stunden und ist nach zwei Stunden wieder vollständig geladen.

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