Wissenswertes zu Unkrautvernichtern

Mit Unkrautvernichtern beseitigen Sie durch Hitzeeinwirkung mühelos wild wachsende Pflanzen in Ihrem Garten, ohne zu speziellen chemischen Substanzen greifen zu müssen. Worauf Sie beim Kauf der praktischen Gartenhelfer achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Unkrautvernichter – Mühelos Unkraut beseitigen

Wenn der Rasen von Unkraut verdrängt wird oder wild wuchernde Pflanzen Gehwege, Terrassen- und Gartenböden unansehnlich machen, dann ist es an der Zeit, das unerwünschte Gewächs zu entfernen. Zum Unkrautjäten werden Gartenhelfer in verschiedenen Ausführungen angeboten – das Angebot reicht von kleinen Handgeräten für bodennahes Arbeiten bis hin zu gas- oder netzbetriebenen Unkrautvernichtern, die eine aufrechte Arbeitsweise erlauben. Von chemischen Unkrautvernichtern ist aus Liebe zur Umwelt abzusehen, selbst biologische Substrate und Konzentrate sind – je nach Zusammensetzung – äußerst kostspielig und unter Umständen giftig für Wasserorganismen. Einige können sogar allergische Reaktionen hervorrufen oder Haut- und Augenreizungen verursachen. Doch wie sollten Sie vorgehen, wenn Ihnen das Unkraut über den Kopf wächst? 

Geräte zur Unkrautvernichtung, wie Sie sie in unserem Onlineshop finden, eignen sich hervorragend dazu, Unkraut großflächig und langfristig zu beseitigen. Komplex verlegte Wege und Terrassenböden stellen meist kein Hindernis dar und lassen sich mühelos von ungewolltem Pflanzenwuchs befreien. Die im Regelfall mit einem langen, ergonomischen Stiel ausgestatteten Unkrautvernichter bieten noch weitere Vorteile: Sie sind komfortabel zu bedienen und schonend für Ihren Rücken – selbst bei lang andauernder Gartenarbeit.

Funktionsweise von Unkrautvernichtern

Erhältlich sind die praktischen Gartengeräte in unterschiedlichen Ausführungen. Die grundlegende Funktionsweise ist schnell erklärt: Das Unkraut wird durch extreme Hitze vernichtet – im Optimalfall dauerhaft, sogar schon nach der ersten Behandlung. Allerdings wird das Gewächs nicht direkt abgebrannt, stattdessen werden die Pflanzenzellen durch Hitze zerstört, wodurch die Pflanze mit der Zeit abstirbt. Das bedeutet wiederum, dass der Erfolg nicht sofort ersichtlich ist. Unter Umständen dauert es einige Zeit, bis das Unkraut vollständig verschwindet, dafür ist es aber auch wirklich beseitigt.

Bei einigen Geräten, die übrigens auch unter der Bezeichnung „Unkrautbrenner“ bekannt sind, wird Gas eingesetzt. Meist sind solche Modelle mit einer Piezozündung ausgestattet. Einmal angezündet, kann die Unkrautbekämpfung sofort beginnen. Netzbetriebene Modelle erzeugen durch Elektrizität einen Hitzestrahl, der Temperaturen von 650° C oder mehr erreichen kann. Mit diesem Hitzestrahl können Sie – aus sicherer Entfernung – ungewolltes Gewächs beseitigen, selbst auf Gehwegen mit komplexem Verlegemuster. Je nach Pflanzenart genügt mitunter eine kurze, einmalige Behandlung; bei hochgewachsenen, eher trockenen Arten sind mehrere Behandlungen in regelmäßigen Abständen ratsam.

Wichtige Kaufkriterien für Unkrautvernichter

Beim Kauf von Unkrautvernichtern sollten Sie auf einige Merkmale besonders achten, ganz egal, ob Sie nur einen kleinen Garten unkrautfrei halten oder große Flächen von Pflanzen befreien möchten.

Betriebsart: Netzbetriebene Modelle sind praktisch, da Sie hierfür kein besonderes Zubehör wie Gaskartuschen benötigen. Allerdings haben Sie hier immer ein (Verlängerungs-)Kabel um sich herum, auf das es zu achten gilt. Für gasbetriebene Ausführungen sind spezielle Kartuschen notwendig. Prüfen Sie, ob diese im Lieferumfang inbegriffen sind oder separat erworben werden müssen. Ist eine Kartusche aufgebraucht, muss sie ersetzt werden.

Design: Bei langwierigen Gartenarbeiten zahlt es sich aus, wenn Sie ein Gerät mit ergonomischem Design verwenden. Ein ausreichend langer Stiel ist wichtig, um in aufrechter Körperhaltung arbeiten zu können und sich nicht unnötig abzumühen.

Gewicht: Je leichter der Unkrautvernichter, desto einfacher geht die Gartenarbeit von der Hand. Insbesondere zur Behandlung schwer erreichbarer Stellen ist ein Gerät mit geringem Gewicht empfehlenswert, um flexibel und komfortabel arbeiten zu können. Kalkulieren Sie bei gasbetriebenen Unkrautvernichtern auch das Gewicht der Gaskartusche mit ein, die Sie für jeden Arbeitsvorgang mit diesem Gerät benötigen.

Zubehör: Um Ihren Garten unkrautfrei zu machen, benötigen Sie möglicherweise noch weiteres Zubehör. Neben einem Gartensack, in dem Sie das Gewächs entsorgen können, gehören beispielsweise ein Verlängerungskabel – bei netzbetriebenen Modellen – oder Gaskartuschen – bei gasbetriebenen Unkrautbrennern – zur notwendigen Ausrüstung dazu. 

Wenn Sie diese Kaufkriterien berücksichtigen, finden Sie in unserem Online-Shop sicher schnell ein Modell, das Ihren Anforderungen entspricht.

Unser Praxistipp: Zur richtigen Zeit Unkraut vernichten

Schnell Unkraut loswerden – aber wie? Nichts leichter als das: Die perfekte Jahreszeit für solche Arbeiten ist das Frühjahr. Saftige, junge Pflanzen werden Sie schnell los, denn hier reicht es aus, den Hitzestrahl für etwa fünf bis zehn Sekunden auf die Pflanze zu lenken. Dadurch werden die Pflanzenzellen derart beschädigt, dass das Gewächs mit der Zeit vollständig abstirbt. Robustes Gewächs mit härteren Blättern erfordert unter Umständen mehrere Behandlungen. Bei der Anwendung von Unkrautbrennern gilt es stets aufmerksam zu sein und behutsam mit dem Hitzestrahl zu arbeiten. Fassen Sie niemals Geräteteile an, die beim Betrieb heiß werden, und achten Sie darauf, nicht aus Versehen "erwünschte" Vegetation zu zerstören.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Unkrautvernichtern

Kann man mit einem Unkrautvernichter den Kohlegrill anzünden?

Manche Unkrautvernichter sind dafür tatsächlich geeignet. Achtung: Bevor Sie das Gerät in irgendeiner Form zweckentfremden, schauen Sie auf jeden Fall in die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

Können Gartenflächen nicht einfach mit chemischen Mitteln unkrautfrei gehalten werden?

Insbesondere der Einsatz von Herbiziden ist stark umstritten und auf befestigten oder versiegelten Flächen sogar verboten. Auch Glyphosat gehört zu den Herbiziden. Es handelt sich bei Glyphosat um das am weitesten verbreitete Herbizid weltweit, das aufgrund der potenziellen Risiken für Mensch und Umwelt in die Kritik geraten ist. Gerade auf Privatgrundstücken, wenn die zu behandelnde Fläche überschaubar ist, sind mechanische und thermische Methoden der Umwelt zuliebe vorzuziehen. Erst recht gilt das, wenn Sie Obst und Gemüse anbauen, das zum Verzehr gedacht ist. Welche Auswirkungen der Einsatz von Herbiziden und biologischen Unkrautvernichtern auf die lokale Fauna, Flora und Bodenqualität hat, ist schwer abzusehen.

Darf Unkraut mit einem handelsüblichen Gasbrenner vernichtet werden?

Die speziell zur Unkrautvernichtung konzipierten gasbetriebenen Geräte eignen sich hervorragend für die Bearbeitung großer Flächen und sind so konzipiert, dass Sie mit ihnen sicher und komfortabel arbeiten können. Mit einem handelsüblichen Gasbrenner erreichen Sie nur schwer vergleichbare Ergebnisse.

Muss die Pflanze mit dem Unkrautvernichter komplett abgebrannt werden?

Nein, es genügt, wenn Sie den Hitzestrahl des Unkrautvernichters nur wenige Sekunden auf die zu behandelnde Pflanze richten. Es geht nicht darum, die Pflanze in ein Häufchen Asche zu verwandeln, sondern die Pflanzenzellen durch kurzzeitige, gezielte Hitzeeinwirkung derart zu schädigen, damit das Unkraut in der Folge komplett abstirbt - mitsamt der Wurzel.

Was gilt es bei der Anwendung zu beachten?

Für ein sicheres Arbeit ist es wichtig, dass Sie Schritt für Schritt der Anleitung folgen und die Hinweise des Herstellers beachten. Achten Sie stets darauf, dass sich niemand in der Nähe befindet, wenn Sie mit einem Unkrautvernichter arbeiten. 

Was hat Unkraut mit dem pH-Wert zu tun?

Ein gut gepflegter Garten ist eine echte Augenweide und eine kleine private Oase zum Erholen. Machen sich gewisse Arten von Unkraut breit, kann das an einem zu hohen oder zu niedrigen pH-Wert liegen. Diesen Wert können Sie mit einem Selbsttest überprüfen, doch auch bestimmte Pflanzen liefern Ihnen Hinweise auf den aktuellen pH-Wert des Bodens. An sogenannten Zeigerpflanzen können Sie Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Bodens ziehen.

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