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Bereits seit Ende der 1970er Jahre ergänzen die sogenannten Super-Caps oder Superkondensatoren sowohl Akkumulatoren als auch Kondensatoren bekannter Bauarten. Durch eine stetige technische Weiterentwicklung bedienen Goldcaps heute Applikationen, die unter Verwendung anderer elektrischer Energiespeicher unwirtschaftlich oder gar nicht realisierbar wären. Mehr Details zu Goldcap-Kondensatoren erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Was ist ein Goldcap-Kondensator?

Goldcaps sind elektrochemische Energiespeicher mit hoher Kapazität. Ähnlich wie Akkus oder herkömmliche Kondensatoren können sie wiederholt geladen und entladen werden.

Ihr Vorteil besteht in einer sehr geringen Selbstentladungsrate, weshalb sich diese Kondensatoren hervorragend als wiederaufladbarer Ersatz für Pufferbatterien eignen, beispielsweise, um Daten auf elektronischen Geräten zu sichern. Zusätzlich Verwendung finden die Kondensatoren, wenn es darum geht, kurzzeitig hohe Ströme zu liefern. Verglichen mit Akkus oder Batterien besitzen Goldcaps einen relativ geringen Innenwiderstand.

Sie können dadurch schnell entladen werden, ohne Schaden zu nehmen, und verkraften umgekehrt hohe Ladeströme. Dies ermöglicht kurze Zykluszeiten und eine hohe Anzahl an Lade- und Entladevorgängen bei zugleich hohen Kapazitäten.

Typen und Bauarten von Goldcaps

Gold-Cap-Kondensatoren werden gemäß ihrem technischen Aufbau und ihrer Eignung grundsätzlich in zwei Gruppen aufgeteilt. Typische Doppelschicht-Kondensatoren mit Kohlenstoffelektroden weisen Innenwiderstände um die 20 Milliohm auf, jedoch eine nur geringe Selbstentladungsrate. Sogenannte Pseudokondensatoren mit Polymer- oder Metalloxidelektroden ermöglichen deutlich geringere Innenwiderstände bis zu 0,2 Milliohm. Dafür weisen sie eine erheblich größere Selbstentladung auf, die im Stundenbereich liegen kann.

Goldcaps sind in verschiedenen Gehäusebauformen verfügbar. Je nach Anwendungszweck und der maximalen Strombelastbarkeit sind deren Elektroden axial oder radial bedrahtet beziehungsweise als Schraubklemmen ausgeführt. Gängige Spannungen reichen von 2,3 bis 5,5 Volt.

Kaufkriterien für Goldcaps – worauf kommt es an?

Der vorgesehene Einsatzzweck der Kondensatoren bestimmt die Auswahl des passenden Gold-Caps: Für Pufferanwendungen mit geringen Strömen sind Typen mit besonders geringer Selbstentladung am besten geeignet. Stromintensive Applikationen verlangen hingegen nach Varianten mit niedrigen Innenwiderständen und hoher Stromlieferfähigkeit. Die Selbstentladung spielt hier kaum eine Rolle. Wichtig bei derartigen Leistungsanwendungen ist allerdings, auf eine möglichst hohe erreichbare Zyklenzahl zu achten, um vorschnelle Ausfälle zu vermeiden.

Beim Kauf ist neben den elektrischen Werten die passende Gehäusebauform relevant, insbesondere dann, wenn defekte Kondensatoren gegen Neuteile ausgetauscht werden müssen. Beachten Sie darüber hinaus die Anschlüsse und prüfen Sie beispielsweise, ob der Drahtdurchmesser zu den Lötaugen der Leiterplatte passt und das Rastermaß stimmt.
Die zulässigen Betriebstemperaturen gilt es unbedingt einzuhalten. Werden die spezifizierten Werte überschritten, kann das zu deutlichen Lebensdauer-Einbußen der Kondensatoren führen. Wählen Sie im Zweifelsfall lieber Goldcaps, die einen größeren Temperaturbereich vertragen.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Sind Goldcaps für Wechselspannungsanwendungen geeignet oder können sie umgepolt werden?
Goldcaps sind gepolte Kondensatoren. Sie dürfen deshalb nur mit der richtigen Polarität betrieben werden.

Können Goldcaps mit einer höheren Spannung als spezifiziert betrieben werden?
Nein, das ist weder möglich noch zulässig. Eine Überschreitung der maximal zulässigen Betriebsspannung kann bereits in kurzer Zeit zur Zerstörung führen.

Wie oft können Goldcaps geladen und wieder entladen werden?
Je nach Bauart und Ausführung erreichen Goldcaps etwa 10.000 bis über eine Million Zyklen, also mindestens das Zehnfache aktueller Lithium-Ionen-Akkumulatoren.
 

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