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Es gibt viele Situationen, in denen es wichtig ist, etwas zu sehen, das dem Auge eigentlich verborgen bleibt – Verstopfungen in Abwasserrohren beispielsweise. Inspektionskameras ermöglichen die Sicht auf schwer zugängliche Stellen. Unser Ratgeber erklärt, wie die Geräte funktionieren und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

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Wissenswertes über Inspektionskameras

Was sind Inspektionskameras?

Inspektionskameras, auch Endoskop-Kameras genannt, sind Kameras, mit deren Hilfe schwer zugängliche Stellen und Hohlräume untersucht werden. Das können Abflussrohre sein, Kabelschächte, Schornsteine und Dachrinnen. Sie finden zudem im Kfz-Bereich Anwendung, etwa zur Inspektion des Motorraums. Diese Kameras dienen der TV-Inspektion und Wartung, der Auffindung von Leckagen, Ungezieferbefall und Defekten und übertragen mittels einer Kamera aussagekräftige Bilder der unzugänglichen Stellen an ein Display direkt am Gerät oder auf einen angeschlossenen PC. Die Kamera befindet sich an einem Kabel und leuchtet mithilfe von LEDs in den jeweiligen Hohlraum hinein. Von dort liefert sie zuverlässige Informationen darüber, was sich im Innenraum befindet. Gegebenenfalls ist das Problem sogar direkt mithilfe der Inspektionskamera und ihrem Zubehör zu beheben, etwa wenn es nur darum geht, kleine und leichte Gegenstände zu entfernen.

So funktionieren Inspektionskameras

Alle Video-Inspektionskameras bestehen aus drei Komponenten: Kamerakopf, Kabel und Aufnahmeeinheit. Vom Objektiv im Kamerakopf wandert die Aufnahme über das flexible Kabel zur Aufnahmeeinheit. Dort wird die analoge Bildinformation über einen Chip (CCD oder CMOS) digitalisiert und auf dem eingebauten Display angezeigt. Soweit das generelle Prinzip.

Doch wie kann das Bild aus dem Aufnahmekopf durch ein mehrfach gewundenes Kabel transportiert werden? Die Antwort: Das Kabel enthält haarfeine, von außen verspiegelte Glasfasern. Bei preisgünstigen Geräten sind rund 76.000, bei Highend-Systemen sogar mehr als 300.000 dieser Fasern zu finden. Da sich Licht grundsätzlich geradlinig ausbreitet und der Ausfallwinkel laut physikalischem Grundgesetz immer dem Einfallwinkel entspricht, wandert die vom Objektiv kommende Bildinformation in jeder dieser Fasern zickzackförmig zum Ziel, dem Aufnahmechip. Das geschieht unabhängig davon, ob das Kabel gerade oder in Kurven verläuft.

Jede dieser Fasern entspricht einem digitalisierten Bildpunkt. Das ist der Grund dafür, dass Glasfaserkabel für Kameras zur Inspektion eine relativ geringe Bildauflösung liefern, meist nur 320 x 240 oder 640 x 480 Pixel, weit unter den Megapixel-Bereichen, die man von modernen Fotokameras und Smartphone-Kameras gewöhnt ist. Mehr wäre zwar auch bei Kameras zur Inspektion durchaus möglich – aber dadurch würde das Kabel viel zu dick werden und enge Schächte und Kabel nicht mehr zugänglich sein. Hinzu kommt, dass dünne Glasfasern weniger Licht transportieren als dicke, das Bild wäre demnach sehr dunkel, wenn man einfach dünnere Glasfasern verwendete, um die Kabeldicke gering zu halten.

Die wichtigsten Features professioneller Inspektionskameras

Die Aufnahmeeinheit

Was die Kamera sieht, muss irgendwo dargestellt werden. Das geschieht bei Handheld-Geräten direkt am Griffstück, das mit einem eingebauten und je nach Modell abnehmbaren Display ausgestattet ist. Die meisten Geräte verfügen über ein Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel, was sich in der Praxis als völlig ausreichend darstellt. Sind ein TV-Ausgang oder eine Video-Aufnahmefunktion vorhanden, wird das volle Bildsignal des Kamerakopfes ausgegeben. Zu den weiteren Features können ein digitaler Zoom gehören. Ein Micro SD-Karten-Slot kann dann sinnvoll sein, wenn Daten aufgezeichnet und in größeren Mengen gespeichert werden sollen, um sie zu dokumentieren und zu einem späteren Zeitpunkt auszuwerten. Einige Geräte verfügen über eine Schnittstelle für USB-Kabel, etwa bei USB-Endoskopen.
Die Stromversorgung von Kameras zur Inspektion kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Gängig sind Lösungen mit Batteriebetrieb, etwa mit AA-Batterien und Akku-Inspektionskameras. In diesen Fällen ist wichtig, jederzeit einen geladenen Akku oder Batterien zum Wechseln griffbereit zu haben. Die Stromversorgung kann darüber hinaus bei einigen Geräten via USB erfolgen, so dass für den Betrieb unterwegs sinnvoll sein kann, eine Powerbank bei sich zu tragen.
Neben dem Kamerakopf, dem Kabel und der Aufnahmeeinheit verfügen viele Geräte über Zubehör. Dazu gehören beispielsweise Spiegel, die am Kamerakopf angebracht für ein umfassenderes Bild sorgen und darüber hinaus Blicke um Ecken herum zulassen. Daneben dienen Haken und Magnete dazu, Gegenstände aus dem Hohlraum zu entfernen, etwa verlorengegangene Schmuckstücke und alles, was den Hohlraum blockieren kann.

Der Kamerakopf

Den Grund für die begrenzte Auflösung der Kamera haben wir bereits genannt, kommen wir zu den Ausstattungsmerkmalen: Dünne Glasfasern transportieren, wie bereits erwähnt, nur wenig Licht. Aus diesem Grund enthält der Kamerakopf winzige und zugleich sehr leistungsstarke LEDs. LED-Licht leuchtet die zu untersuchenden Hohlräume ausreichend aus und verbraucht dabei nicht viel Strom.
Der Durchmesser des Kamerakopfes und damit des Objektivs liegt meist zwischen sechs und neun Millimeter, daneben gibt es größere Spezialausführungen mit 25 oder 31 Millimeter.

Das Glasfaserkabel

Als Faustregel gilt: Je länger das Kabel, desto geringer die Lichtausbeute und desto größer muss der Durchmesser des Kamerakopfes sein. Bei Kabellängen von einem oder anderthalb Meter reichen sechs Millimeter Durchmesser, Köpfe mit neun Millimeter Durchmesser transportieren Licht bis zu zehn Meter, darüber hinaus sollte der Kopf 25 oder sogar 31 Millimeter Durchmesser besitzen.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Inspektionskameras

Was bedeuten die Angaben IP67 oder IP68 in den technischen Daten?
Der IP-Wert steht für die Dichtigkeit des Kamerakopfes. IP67 bedeutet, dass ein vollständiger Schutz gegen das Eindringen von Staub (Ziffer 6) und den Schutz vor eindringendem Wasser beim Eintauchen für kurze Zeit (Ziffer7) oder unbestimmte Zeit (Ziffer 8) gegeben ist. 

Gibt es Inspektionskameras mit austauschbaren Kameraköpfen?
Einige Geräte lassen den Austausch zu, beispielsweise für mikroskopische Untersuchungen.

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