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Haben Kompasse im Zeitalter der Smartphones und mobilen Navigationsgeräte etwa ausgedient? Keineswegs. Es gibt nach wie vor spezifische Anwendungsbereiche, in denen der Einsatz der richtungsweisenden Instrumente erforderlich oder zumindest praktikabel ist. Welche das sind und wie Kompasse funktionieren, erfahren Sie unserem Ratgeber.

Was ist ein Kompass?

Was ist ein Kompass?

Schon vor Jahrtausenden, als es noch keine ausgefeilten technischen Hilfsmittel zur Navigation gab, orientierten sich die Menschen nach dem Stand der Sonne und bestimmter Sterne, um sich auf Reisen zu orientieren. Der älteste bekannte Kompass wurde zum Anvisieren des Polarsterns genutzt, um dann davon ausgehend Richtungen zu bestimmen.

Schon in vorchristlichen Zeiten haben die Menschen erkannt, dass sich eisenhaltige Steinsplitter immer in Nord-Süd-Richtung ausrichteten. Mit der wissenschaftlichen Erforschung des Magnetismus wurde einerseits belegt, dass Eisen ein auf Magnetfelder reagierendes Element ist und andererseits immer in einer definierten Art und Weise auf den Einfluss eines Magnetfeldes reagiert. Das führte letztlich dazu, dass magnetische Materialien eingesetzt wurden, um Richtungen und Standorte anhand des Magnetfeldes der Erde zu ermitteln.

Der Kompass ist somit ein auf Magnetismus beruhendes Messinstrument zur Orientierung anhand der Himmelsrichtungen. 

Wie funktioniert ein Kompass?

Ein Kompass funktioniert analog, wenn, wie hier, vom Magnetkompass die Rede ist. Eine magnetische empfindliche Nadel wird so gelagert, dass sie sich frei drehen und am Magnetfeld der Erde ausrichten kann. Diese Bauweise ist jahrhundertalt. Da die Nadel im Gegensatz zu früheren Anordnungen nicht auf Flüssigkeiten schwamm, wurde diese Bauform trockener Kompass benannt. Mit der Ergänzung um eine 360-Grad-Skala war die Grundausführung des heute noch verwendeten 

Wie funktioniert ein Kompass?

Magnetkompasses sozusagen erfunden. Die Konstruktion wurde in Laufe der Zeit weiter verfeinert, in Gehäuse eingebaut und der komplette Kompass – nach einer Idee von Leonardo da Vinci – kardanisch aufgehängt, damit der Kompass zum Beispiel auf See immer parallel zur Erdoberfläche steht. Die Kompass-Nadel ist zudem

an der nach Norden weisenden Seite farblich markiert und/oder fluoreszierend beschichtet.

Die Bestimmung der Himmelsrichtung mit Magnetkompassen unterliegt verschiedenen Einflüssen, die zu Messfehlern führen. Zum einen sollte man wissen, dass der geografische Nordpol der magnetische Südpol ist, zur besseren Unterscheidung auch arktischer Nordpol genannt. Zum anderen unterliegt das Magnetfeld der Erde Schwankungen. Darüber hinaus verlaufen die „Linien“ des Magnetfeldes auf der Erdoberfläche nicht exakt wie die Linien der Meridiane. Sie sind um einen Wert geneigt, der Deklination genannt wird. Diese Abweichung fällt an verschiedenen Orten der Welt unterschiedlich groß aus und wird auf Karten angegeben. Da sich diese Werte ständig verändern, sind diese Angaben mit einem Datum versehen. Wenn diese magnetische Deklination mehr als ein paar wenige Grad beträgt, müssen Sie diese beim Navigieren ausgleichen.

Durch Einflüsse anderer Magnetfelder kann es ebenfalls zu Fehlanzeigen des Magnetkompasses kommen, zum Beispiel durch Starkstromleitungen, Lautsprecher, Trafos oder Elektromotoren. Diese Abweichungen werden Deviation genannt. Auf Schiffen und Flugzeugen gibt es komplizierte Vorschriften und Prozeduren, um solche Beeinflussungen auszugleichen oder zurückzurechnen.

Weitere Fehler können durch starke Beschleunigungen entstehen. Hochwertige Magnetkompasse besitzen daher schwimmend gelagerte Nadeln oder Skalen, die nicht sofort auf jeden mechanischen Einfluss reagieren.

Nadelrichtung zu Messergebnis

Nadelrichtung zu Messergebnis

Für den Gebrauch eines Magnetkompasses kann der 360-Grad-Vollkreis nach verschiedenen Arten eingeteilt sein. Dabei sind die Haupthimmelsrichtungen mit Buchstaben N, O, S und W abgekürzt. Es gibt Abweichungen je nach der verwendeten Sprache. Zum Beispiel hat ein Französisch beschrifteter Kompass ein „O“ für Westen („Ouest“) und „E“ („Est“) für Osten.

Häufige Einteilungen der Kompassrose in Kreissektoren sind das Grad, das Neugrad (Vollkreis mit 400 Neugrad), der nautische Strich (Vollkreis mit 32 Strich) und der Strich im Militärwesen (Vollkreis mit 6.400 Strich).

Mit Kompassen kann ebenso die Marsch(richtungs)zahl bestimmt werden, deren Angabe bei der Bewältigung von Wanderrouten durchaus gängig war (und ist). Die Kompass-Basisplatten sind oft transparent sowie mit eingravierten Skalen verschiedener Maßstäbe – zum Teil auch in Inch – und Fluchtlinien ausgestattet. Mit Spiegeln in der Klappabdeckung und Visiereinrichtungen wird die Orientierung im Gelände vereinfacht.

Ebenso einfach ist die Winkelmessung, wofür Markierungen auf dem Kompassgehäuse angebracht sind.

Einsatzbereiche von Kompassen

Magnetkompasse werden auf Schiffen und in Flugzeugen immer noch als Kontrollinstrumente eingesetzt. Große Verbreitung haben sie zudem im Bereich Tourismus und bei Outdoor-Aktivitäten, beispielsweise beim Wandern, Wassersport oder im Orientierungslauf. Neben der Bestimmung der Himmelsrichtung kann man mit ein wenig topografischem Grundwissen seinen eigenen Standort einfach ermitteln (Rückwärtseinschneiden), Richtungen einhalten und Hindernisse umgehen, ohne das Ziel zu verlieren.

Welche Kompasse sind bei Conrad erhältlich?

Welche Kompasse sind bei Conrad erhältlich?

In unserem Onlineshop bieten wir Ihnen Kompasse im Bereich der Outdoor-Navigation an. Die wichtigsten technischen Parameter sind:

Die Skaleneinteilung definiert die Aufteilung der Kompassrose. Mit der Genauigkeit ist die Auflösung der Anzeige beschrieben, die in 2/2,5/3/5/10 Grad verfügbar ist.

Einige der angebotenen Kompasse zeigen bei Schräglagen bis 20 Grad noch zuverlässig die Richtung an. Manche Modelle sind mit Lupen an der Bodenplatte ausgestattet, was das Erkennen von Details auf topografischen Karten erleichtert. Mit Spiegeln im Klappdeckel können nicht nur Marschrichtungen bestimmt, sondern auch Lichtsignale durch Reflektion des Sonnenlichts ausgesendet werden. Einige Modelle verfügen über Messnadeln zur Bestimmung von Neigungen und sind schwimmfähig. Teilweise sind leuchtende Markierungen vorhanden, um bei schlechten Sichtverhältnissen gut arbeiten zu können.

Welche Sicherheits- und Bedienungshinweise sind zu beachten?

Zur Säuberung verwenden Sie nur frisches Wasser und milde Reinigungsmittel. Reinigen Sie den Kompass regelmäßig. Vermeiden Sie den Kontakt mit Lösungs- und Insektenschutzmitteln sowie grobe mechanische Einwirkungen auf das Gerät.

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