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LED-Streifen

LED-Strips sind universell einsetzbare Leuchtmittel, die in zahlreichen Farben erhältlich sind. Sie bestehen aus einer Kette von Chips, die in einem Trägerband miteinander verbunden sind. LED-Streifen sind leicht, biegsam und erschütterungsunempfindlich.

Wissenswertes zu LED-Streifen und Zubehör

Was sind LED-Streifen?

LED-Strips sind universell einsetzbare Leuchtmittel, die in zahlreichen Farben erhältlich sind. Sie bestehen aus einer Kette von Chips, die in einem Trägerband miteinander verbunden sind. LED-Streifen sind leicht, biegsam und erschütterungsunempfindlich. Zudem haben sie eine lange Lebensdauer sowie einen niedrigen Stromverbrauch – bereits eine einfache Verbindung per USB kann einen LED-Strip zum Leuchten bringen. 

Wie funktionieren LED-Streifen?

LED-Streifen bestehen aus Hauptleiterplatten mit Kupferleitungen.

Ein LED-Streifen besteht aus einer flexiblen Hauptleiterplatte, die Kupferleitungen enthält. Die Leuchtdioden werden einzeln auf die Oberfläche montiert und mit allen weiteren Bestandteilen verschaltet. Das komplette Modul wird als SMD-LED-Modul bezeichnet. Zu den üblichen SMD-Modulen gehören die Typen 5050, 3528, 3020 und 5630.

Unterschiede bestehen vereinzelt in der Bauweise und darin, wie die Leuchtdioden angesteuert werden:

 

  • Einfarbige LED-Bänder sind nicht ansteuerbar. Das Band kann lediglich ein- und ausgeschaltet werden.
  • Mehrfarbige LED-Bänder sind zum Teil ansteuerbar. Alle LEDs zeigen permanent dieselben Farben an, jedoch können via Fernbedienung Bänder auch einzeln angesteuert werden.
  • Hochwertige RGB-LED-Strips sind komplett adressierbar. Jede LED hat einen eigenen Chip, der individuell angesteuert werden kann. Die Spannungen können auf jedem Chip verändert werden, was einer Dimm-Funktion gleichkommt. Auf diese Weise können verschiedene Farbkombinationen und Farbtöne abgebildet werden.

Was ist der Unterschied zwischen RGB und RGBW? 

RGB:

Die Bezeichnung RGB steht für Rot, Grün, Blau, die drei Primärfarben. Die im Band verbauten Chips und Dioden mischen alle Lichtstimmungen aus diesen drei Farben und können auch weißes Licht erzeugen, allerdings nicht perfekt. 

RGBW:

RGBW LED-Bänder sind Leuchtstreifen mit zusätzlich verbauten weißen Lichtdioden. Demnach steht die Abkürzung für Rot, Grün, Blau und Weiß. Durch die weißen Lichtdioden können mehr Farbtöne erzeugt werden. Die Variationen reichen von Pastellfarben bis zu rein weißem LED-Licht. Knackpunkt ist die homogene Farbmischung auf kurze Distanz. Ist der Abstand zwischen Auftreffpunkt des Lichts und Lichtquelle sehr klein, empfiehlt sich der Einsatz von RBGW LED-Strips.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um Möbel oder Räume mithilfe von LED-Streifen in Szene zu setzen.

Qualitätskriterien – das müssen Sie beim Kauf beachten

1. PCB (Trägerband)
Güte und Qualität des PCB-Bandes können erst nach Wareneingang händisch geprüft werden. Entscheidend ist die Steifheit des PCB in Rollrichtung. Als Faustregel: Eine höhere Steifigkeit in Rollrichtung verspricht eine bessere Qualität des LED-Streifens. Verantwortlich für die Steifheit sind die verwendeten Kupferverbindungen. Je weniger Kupfer verwendet wird, desto weniger kann die entstehende Wärme abgeleitet werden und desto loser ist das Trägerband.

2. Klebeband
Die meisten LED-Bänder haben ein Klebeband für die Befestigung auf Oberflächen. Die Hersteller sind dazu verpflichtet, die Haftstärke in „MP-Werten“ wiederzugeben. Ein LED-Band mit einer Haftkraft von „MP200“ entspricht guter bis sehr guter Haftqualität. 

3. Chip
Der Chip entscheidet maßgeblich über die Gesamtqualität des LED-Streifens. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Chips in der Betriebstemperatur, der Helligkeit und im Widerstand zur Umgebungstemperatur. Manche Hersteller sparen bei der Produktion und verwenden bei der Herstellung zu große Abstände für den Verbau der Chips. 

4. Widerstände
Minderwertige LED-Bänder sind mit kleineren Widerständen ausgestattet. Das soll für eine höhere Leuchtkraft sorgen, bringt als negativen Nebeneffekt eine kürzere Lebensdauer durch die stärkere Belastung der Chips. Ein hochwertiger LED-Streifen verfügt über passende Widerstände zur Baureihe der Chips.

5. 12 V oder 24 V?
Entscheidend ist die Art der vorgesehenen Anwendung. Bei einer Länge von unter 5 Meter spielt es keine Rolle, ob ein LED-Strip mit 12 V oder 24 V betrieben wird. Der Leistungsverlust ist bei kurzen Strecken minimal und nicht spürbar. Die 24 V-Variante eignet sich besonders bei längeren Strecken und wenn größere Leistungen, etwa für eine umfangreiche Lichtinstallation, benötigt werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu LED-Streifen

LED-Streifen im Außenbereich?

LED-Strips nach IP67 können ohne weiteres an Außenfassaden und im allgemeinen Außenbereich verwendet werden. Nur die zugeschalteten Controller und Anschlussverbindungen sollten nicht dem Regen ausgesetzt werden. Für längere Strecken ist die Verwendung von Verbindungsstücken notwendig. Für die sauberere Führung um Ecken ist eine Eckverbindung zu empfehlen.

Können LED-Streifen gekürzt oder verlängert werden?

Ja, allerdings nicht an einer beliebigen Stelle. Die möglichen Stellen für eine Kürzung sind durch spezielle Markierungen gekennzeichnet. An denselben Stellen können die LED-Bänder bei Bedarf verlängert werden. 

Welches Netzteil benötige ich?

Je nachdem, welche Ausführung erworben wurde, wird ein 12 V- oder ein 24 V-Netzteil für die Inbetriebnahme des LED-Streifens benötigt. Einige LED-Leuchtstreifen werden bereits mit einem fertig konfektionierten Steckdosenanschluss geliefert. Manche verfügen zudem über einen USB-Anschluss

Warum stellt Hitze für LED-Strips ein Problem dar?

Um die gesamte Abwärme schnell und effizient nach außen abzugeben, werden die Leiterbahnen und das Gehäuse der LED-Chips genutzt. Werden LED-Strips an wärmeintensiven Stellen montiert, senkt das die Lebensdauer erheblich. Hochleistungs-LED-Streifen benötigen mitunter eine Aluminium-Profilschiene, um die entstehenden Temperaturen ableiten zu können.

Zubehör: Was braucht man, um LED-Streifen anzuschließen?

Damit die Beleuchtung mit LED-Streifen dauerhaft hält und gut aussieht, ist die richtige Verbauung der Leuchtdioden wichtig. Denn fehlt beispielsweise ein kühlendes Element, gehen die LEDs schneller kaputt. Werden mehrere LED-Streifen nicht richtig miteinander verbunden, leuchtet vielleicht nur ein Teil davon. Um LED-Streifen zu installieren, benötigen Sie dieses Zubehör.

LED-Streifen mit Profil und Abdeckung in einer Nute.

Profile

LED-Streifen wirken an vielen Stellen in einem Raum, beispielsweise im Boden eingelassen, hinter vorgezogenen Wänden, an Decken oder Treppenstufen. Dazu sind Profile nötig, die meist aus Aluminium oder Kunststoff bestehen. Darin lassen sich die LED-Streifen leicht verkleben. In der Regel passen alle LED-Streifen in die gängigen Profilarten, viele der LED-Streifen sind sogar selbstklebend. Außerdem kühlen sie das LED Band und schützen es vor Verschleiß durch zu große Hitze. Um die Hitzeableitung zu garantieren, muss das Band vollständig auf dem Profil haften.

Ganz unterschiedliche Ausführungen helfen, die LED Stripes passgenau in Szene zu setzen. Im Folgenden listen wir die vier gängigsten Profile auf:

U-Profil

Einsatz beispielsweise in abgehängten Decken, Böden oder Nuten, als Hängelampen oder zur Beleuchtung von Vitrinen, Regalen oder Möbeln. Das Licht strahlt gerade nach oben bzw. unten.

Eckprofil

Einsatz beispielsweise unter Schränken, Regalen oder in Ecken. Durch das 90 Grad-Profil und die Anbringung der LEDs im 45 Grad-Winkel entsteht ein schöner Lichtkegel.

T-Profil

Einsatz beispielsweise in abgehängten Decken und Nuten. Durch den seitlichen Kragen bildet es einen sauberen Anschluss und überdeckt Schnittkanten elegant. Daher kann man das T-Profil in passgenaue Fräsungen in fertigen Wänden, Böden und Möbeln einsetzen. Das Licht strahlt gerade nach oben.

Stufenprofil

Einsatz bei der Beleuchtung von Treppen. Die Profile werden an die Vorderkanten der Stufen montiert. Um die Stufen gut sichtbar zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder strahlen die LEDs auf die Stufe unter ihnen (indirekte Beleuchtung) oder nach oben (direkte Beleuchtung).

Zur Montage der Profile an der Wand, an der Decke oder im Boden gibt es verschiedene Varianten: Halteclips, Halteklammern oder Haltefedern. Was davon geeignet ist, kommt auf das Material und den Ort an, wo das Profil angebracht wird. Hier helfen die Herstellerangaben weiter. Oftmals sind die Halterungen bereits bei den Profilen enthalten.


LED Trafo (Netzteil)

Der LED Treiber ist eines der wichtigsten Zubehörteile für LED-Streifen. Denn er drosselt die Spannung von 230 V auf 12 V oder 24 V, abhängig von den ausgewählten LED-Streifen. Darüber hinaus muss es ein DC-Treiber sein, der mit Gleichspannung läuft.

Außerdem ermitteln Sie am besten vor dem Kauf, wieviel Spannung der Trafo haben muss. Dazu rechnen Sie aus, wie hoch die Leistungsaufnahme der LED Strips ist. Dazu multiplizieren Sie die benötigte Länge der Streifen mit der Wattzahl der LED Strips und addieren einen Leistungspuffer von 20 %.
Ein Beispiel: Ein LED Strip von 3 Metern Länge läuft mit 5 Watt pro Meter. Der Trafo benötigt demnach eine Kapazität von 15 Watt. Zuzüglich Puffer bräuchten Sie also einen Trafo mit 18 Watt.

LED-Streifen und Netzteil werden zusammengefügt, indem die V+ und V- Pole miteinander verbunden werden. Hier gilt es unbedingt, die richtige Polung zu beachten. Sonst bleibt es dunkel.

Für RGB- oder RGBW-LEDs: Controller  

Die farbig leuchtenden LED-Streifen benötigen zwischen Trafo und Streifen einen Controller als Schnittstelle. Er steuert den Farbwechsel der LEDs und mischt die vom Nutzer ausgewählten Farben. Beim Anschluss des Controllers an den LED-Streifen ist zu beachten, dass die vier Adern des Verbindungskabels ihrer Farbe entsprechend angeschlossen werden. Auch beim Anschluss an das Netzteil muss jedes Kabel in die dafür vorgesehene Anschlussöffnung, sonst kann es zu Kurzschlüssen kommen.   

Weitere Anwendungsbeispiele für den Einsatz von LED-Strips.

Verbinder für LED-Streifen und Profil

Verbinder kommen zum Einsatz, wenn mehrere LED Strips zusammenzufügen sind. Hier gibt es verschiedene Ausführungen. Ein X-Verbinder lässt dank seiner vier Anschlussmöglichkeiten LED-Streifen x- oder t-förmig verlaufen. Eckverbinder helfen, die Streifen über Eck zusammenfügen. Mit herkömmlichen Verbindern lassen sich zwei LED-Streifen geradlinig aneinander stecken. So ist das Verlegen von längeren LED-Streifen ohne Aufwand möglich. Wichtig ist Folgendes:

  • LED-Streifen kürzen: Sollten LED-Streifen zu lang sein, lassen sich diese problemlos kürzen. Allerdings nicht an jeder beliebigen Stelle, da sonst die Leiterplatine Schaden nimmt. Alle drei bis fünf LEDs gibt es auf dem Band extra eingezeichnete Linien. Dort durchtrennen Sie das Band mit einer Schere. Ist das LED Band mit Silikon oder Gummi ummantelt, entfernen Sie dies ebenfalls vorsichtig mit einem Messer. Auf diese Weise legen Sie die Kupferverbindungen frei und können diese in einem Verbinder platzieren. 
  • LED Strips verbinden: Mit den Verbindern geht es einfach und schnell. Die Kupferleitungen am jeweiligen Ende der beiden LED Strips müssen lediglich bündig an die Pins des Verbinders gelegt werden. Hierbei ist die Polung zu beachten.

Müssen Sie nicht nur zwei oder mehr LED Strips, sondern auch auch mehrere Profile miteinander verbinden, lassen sich diese mit Verbindern über Eck oder in einer Linie zusammenstecken.  

Steuerung der LED Beleuchtung

Um die LED Beleuchtung bequem an- und auszuschalten oder Farben zu wechseln, haben Sie verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Funkfernbedienung, Fernbedienung, Wandschalter oder Bewegungsmelder verschiedener Hersteller sind geeignet. Bei einigen LED-Streifen ist bereits eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten.  

Fazit

Im Maler-, Gestaltungs- und Innenausbaugewerbe finden sich immer mehr Einsatzmöglichkeiten für LED-Strips. Die Streifen können vielfältig eingesetzt werden, verbrauchen wenig Strom und halten lange, selbst im Außenbereich. Bei der Verwendung im Außenbereich muss auf die Umweltbedingungen und Wärmeeinstrahlung geachtet werden. Gegebenfalls können mit geeigneten Profilen auch temperaturempfindliche Stellen nutzbar gemacht werden. 

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