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Tekkie Wissen: Die passende Lötstation finden!

Finden Sie die passende Lötstation für Ihren Einsatzbereich

Nehmen Sie die kleinen Reparaturen ihrer Elektrogeräte im Haushalt gerne selbst vor? Dann benötigen Sie zuverlässiges Werkzeug, das Ihren Ansprüchen gerecht wird. Finden Sie die passende Lötstation für ihren Anwendungszweck, sodass gebrochene Kabel oder gelöste Platinenteile wieder verbunden werden können und auch so manches selbstgebaute Stück entstehen kann.

 

Lötstationen mit passendem Zubehör für jeden Einsatzbereich

Was in der Industrie von Maschinen erledigt wird, findet in Haushalten wie auch im Handwerk in Handarbeit statt. Täglich werden viele verschiedene Elektrogeräte im Haushalt eingesetzt, die hin und wieder kleine Reparaturen benötigen. Hobby- und professionelle Handwerker vertrauen dabei gleichermaßen auf zuverlässiges Werkzeug, das allen Ansprüchen gerecht wird. So können gebrochene Kabel oder gelöste Platinenteile wieder verbunden werden und auch so manches selbstgebaute Stück entstehen. Gerade im Modellbau finden Lötstationen deshalb häufig ihren Einsatz. Auch für das Verzinnen von Metalloberflächen, zum Beispiel als Korrosionsschutz, sind Lötstationen geeignet. Mit der passenden Lötspitze oder einem Heißluftgerät sind große wie kleine Flächen schnell fertiggestellt und überzeugen durch sicheren und leitfähigen Kontakt. Industrie und Labortechnik verwenden solche Lötstationen häufig.

Mit Lot und Lötstation neue Verbindungen herstellen

 

Beim Verbinden von leitfähigen Metallen wird Lot, im Hausgebrauch üblicherweise Lötzinn, eingesetzt. Die Legierung aus verschiedenen Metallen trägt man zusammen mit einem Flussmittel auf, um durch ein oberflächliches Überschmelzen eine sichere Verbindung herzustellen. Meist als Draht auf einer Spule wird es an der Kontaktstelle eingesetzt. Mit einer geeigneten Lötspitze auf dem Lötkolben wird das Lot geschmolzen. Dabei sorgt das Flussmittel (meist Kolophinium) dafür, dass das Lötzinn eine gleichmäßige und vor allem glatte Oberfläche bildet und zum Beispiel Kupferdrähte vollständig ummantelt. Zusätzlich wird das Zinn vor Oxidation geschützt. Die nötige Hitze für den Lötkolben erzeugt dabei ein Heizmodul. Die beiden Verbindungsstellen werden schließlich beim Löten verbunden. So entsteht nicht nur eine leitfähige Einheit, sondern auch eine vor Oxidation geschützte Oberfläche.

Mit Lot und Lötstation neue Verbindungen herstellen

Worauf bei der Lötstation geachtet werden sollte

Die passende Ausstattung der Lötstation

Wer sich nach einer Lötstation umsieht, sollte zunächst überlegen, wofür sie eingesetzt werden soll. Je nach Einsatzbereich können verschiedene Formen der Lötspitze das Löten vereinfachen und weitere Hilfsmittel oder Werkzeuge nötig sein. Zur Standardausstattung einer Lötstation gehören:

  • Lötstation
  • Lötkolben
  • Lötspitze
  • Schwamm zur Reinigung
  • Halter für den Lötkolben

Darüber hinaus wird neben der Lötstation mit Lötkolben auch das entsprechende Material benötigt. Dazu zählen Lötzinn, ggf. Flussmittel und unter Umständen auch eine Dritte Hand sowie eine hitzebeständige Pinzette.

Die passende Ausstattung der Lötstation

Zusätzliches Material zum Löten

Lötzinn kann als weiche Paste oder auch als Draht eingesetzt werden. Für die meisten Anwendungen eignet sich Draht hervorragend. Gerade für die Arbeit im Elektronikbereich, zum Beispiel an Platinen, kann jedoch auch Lötpaste verwendet werden, da diese sich auf den zahlreichen Kontaktflächen unter Umständen leichter auftragen lässt. Das Flussmittel ist üblicherweise bereits im Lötzinn oder der Lötpaste verarbeitet; es kann jedoch notwendig sein, zusätzlich ein wenig Flussmittel aufzutragen. Für kleinteilige Arbeiten und Elektronikartikel kann außerdem die sogenannte Dritte Hand eingesetzt werden. Sie sorgt mit schwenkbaren Klemmen für sicheren Halt und schnelles Arbeiten und unterstützt das Verlöten außerdem als Wärmeleiter. So kühlen Kabel schneller ab und Isolierungen bleiben unbeschädigt. Für das Platzieren von Kleinteilen kann eine hitzebeständige Pinzette verwendet werden.

Lötstationen mit Heißluft

Neben Lötkolben mit Lötspitze finden sich im gehobenen Preissegment auch Lötstationen mit Heißluft. Sie sind besonders für den Elektronikbereich geeignet und bringen das Lot auch ohne direkten Kontakt mit heißer Luft zum Schmelzen. Diese Lötstationen verfügen häufig über beide Funktionen und bieten nicht nur eine Temperaturregelung, sondern auch einen Regler für den Luftdruck. Mit diesen präzisen Einstellungen können alle Einsatzbereiche abgedeckt werden. Beim Heißluft-Löten bietet sich besonders weiches Lot an, das von selbst zu einem geschlossenen Tropfen an gewünschter Stelle schmilzt und nicht verteilt werden muss. Diese Lötstationen kommen insbesondere in der Fertigungstechnik oder im Laborbereich zum Einsatz.

Modellbau oder Elektronik? Die passende Lötstation soll es sein!

Wichtige Kennzahlen für Lötstationen

Lötstationen verfügen über eine breite Auswahl an Funktionen, die durch bestimmte Angaben gekennzeichnet werden. Grundsätzlich sollte für professionellen Einsatz auch auf die Bedienbarkeit der Temperaturregelung sowie die Temperaturanzeige geachtet werden:

  • Leistung: Gibt die Leistung der Lötstation an, z. B. 90 W. Die Leistung spielt vor allem beim Aufheizen und bei der Temperaturregelung eine Rolle. Für längere Arbeitseinheiten sollte auf ein schnelles Aufheizen geachtet werden.
  • Temperatur: Gibt die minimale und maximale Temperatur der Lötstation an, z. B. 100 °C bis 400 °C. Bereits Einsteigermodelle erreichen eine Temperatur von ca. 450 °C; im oberen Preissegment finden sich auch Modelle mit Temperaturen von über 550 °C. Für handelsübliches Lötzinn (ohne Blei) wird eine Temperatur von ca. 220 °C benötigt.
  • Heißluft-Lötstationen bieten drüber hinaus Werte zum Luftstrom
  • Vakuumdruck: Gibt an, mit wie viel Unterdruck Luft angesaugt wird, z. B. 0,7 bar.
  • Maximale Luftmenge: Gibt an, wie viele Liter Luft pro Minute ausgestoßen werden können, z. B. 10 l/min.

Darüber hinaus finden sich zu Lötstationen auch Informationen zu Größe und Gewicht sowie zur digitalen/analogen Anzeige.

Wichtige Kennzahlen für Lötstationen

Technische Extras für Lötstationen

Bereits ein Einsteigermodell für Lötstationen bringt mit Lötkolben, Ablageständer und Lötstation alles mit, was zum erfolgreichen Löten benötigt wird. Einige technische Extras können die Arbeit jedoch zusätzlich vereinfachen. Allen voran stehen Display und Temperaturregelung.

Eine digitale Anzeige sowie eine gut ausgestattete Temperaturregelung machen exaktes Arbeiten leichter. So lässt sich die passende Temperatur für das Lot mit wenigen Handgriffen einstellen und auf dem Display ablesen. Wer Elektronikartikel bearbeitet, gelangt beim Löten schnell in den kritischen Temperaturbereich für gängige Kunststoffe. Dann schafft eine stufenlose einstellbare und exakt angezeigte Temperatur eine gute Arbeitsgrundlage. Zusätzlich sind einige Lötstationen auch mit Temperaturfühlern ausgestattet, die die Temperatur des Lötkolbens jederzeit kontrollieren und automatisch ein erneutes Aufheizen einleiten.

Für flexibles Arbeiten kann außerdem eine Lötstation mit mehreren Anschlüssen für Lötkolben sinnvoll sein. Dies ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen Lötkolben mit unterschiedlichen Lötspitzen.

Modelle der Spitzenklasse können darüber hinaus über USB-Anschlüsse ausgelesen werden und ermöglichen die Dokumentation ganzer Prozesse zur Auswertung.Ganz gleich welche Lötstation zum Einsatz kommen soll, ein Set aus mehreren Lötspitzen in unterschiedlichen Formen sorgt für Flexibilität und exaktes Arbeiten.

So löten Sie richtig

Unser Sven erklärt Ihnen in den beiden Video die Basics zum Löten. Wichtig ist ein sinnvoll eingerichteter Lötplatz, der auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Auch das richtige Löten von verschiedenen Materialien will gelernt sein. Dazu hat Sven einige Tipps für Sie. 

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