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Lüftung, Heizung, Klima

 

 

Heizkosten sparen und trotzdem immer eine gemütliche Wärme

Wir zeigen Ihnen, wie Sie richtig heizen und effizient für wohlige Wärme sorgen. Von Anfang Oktober bis Anfang Mai ist es in unseren Breitengraden normalerweise notwendig, dass wir unsere Wohn- und Arbeitsräume beheizen. Die einzige Konstante während dieser jährlichen Heizperiode sind ca. 220 kühle Tage. Sehr konstant sind leider auch die jährlich steigenden Energiepreise für Gas und Öl.

Handlungsbedarf von uns allen in puncto “Energie- und Heizkosten sparen“ ist angesagt. Angefangen von einfachen Tipps wie „Heizung entlüften“ bis zum Einsatz oder der Erneuerung intelligenter Thermostate an Ihren Heizkörpern können Sie spürbar schnell Ihre Heizkosten senken. Effiziente Wärmepumpen, eine optimal eingestellte Fußbodenheizung, Elektroheizung oder auch der Einsatz einer Infrarotheizung an geeigneter Stelle kann eine sinnvolle Anschaffung sein.

Mit der richtigen Conrad Heizungs- und Warmwassertechnik können Sie jetzt clever heizen und sparen.

clever-sparen

Smart-Energymeter SEM-3600BT 3in1

  • Energiekosten am Smartphone auswerten
  • Drei Geräte in Einem per App - Energiekostenmessgerät, schaltbare Steckdose und Timer/Zeitschaltuhr
  • Umfangreiche, kostenlose App für iOS oder Android-Betriebssysteme downloadbar

Clever heizen und sparen – Beispiel Ersparnisrechnung

Die Öl- und Gaspreise steigen auf immer neue Rekordstände und haben fast das Allzeithoch erreicht.
Schon jetzt verursacht das Heizen den größten Posten in den Unterhaltskosten einer Immobilie. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Heizperiode in unseren Breitengraden ca. 220 Tagen im Jahr dauert, wird klar, dass hier ein gewaltiges Einspar-Potenzial gegeben ist.

Mit der Heizungs- und Warmwassertechnik von Conrad schlagen Sie den ständig steigenden Energiekosten ein Schnippchen und schonen auch noch die Umwelt.

Annahmen

• 1°C Reduzierung = 6% Heizkostenersparnis* in einem Temperaturbereich von 16 – 25 °C
• Bisherige angenommene Raumtemperatur ca. 24 °C
• Wohlfühl-Temperatur von 07:00 – 23:00 Uhr (= 16 h) auf 21 °C**
• Nachtabsenkung von 23:00 – 07:00 Uhr (= 8 h) auf 18 °C

Rechenbeispiel

Einsparung tagsüber: Einsparung nachts
24 auf 21°C = 3°C Absenkung
3°C x ca. 6% = 18% Heizkostenersparnis
18% : 24h x 16h = 12%
24 auf 18°C = 6°C Absenkung
6°C x ca. 6% = 36% Heizkostenersparnis
36% : 24h x 8h = 12%
12% Heizkostenersparnis tagsüber 12% Heizkostenersparnis nachts


Einsparung gesamt:
12% + 12% = 24%

Bei angenommenen Heizkosten von € 2000,- pro Jahr ist das eine Ersparnis von ca. € 480,-.

*Quelle: Faustregel nach Broschüre des Umweltbundesamts „Energiesparen im Haushalt“, Februar 2008 / S. 24

Vergleichs-Ölpreis

 

Richtiges Heizverhalten leicht gemacht

Heizanlage warten und einstellen

Eine regelmäßige Wartung von Heizkessel und -brenner verringert unnötigen Schadstoffausstoß. Und ein regelmäßiges Entlüften der Heizung hilft Ihnen, Energie zu sparen, da Luft in den Heizungssystemen ein schnelles Erwärmen der Heizkörper verhindert.

Richtig lüften

Tauschen Sie in kurzer Zeit möglichst große Mengen Raumluft aus. Optimal ist eine ca. fünfminütige Stoßlüftung, bei heruntergedrehten Heizungsventilen (sofern sie keine Fenster-offen-Erkennung besitzen).

Temperatur richtig einstellen

In Schlafräumen genügen 15-18°C und im Badezimmer dürfen es gern auch mal bis zu 24°C sein. Moderne Thermostat-Ventile entwickeln genau die vorgewählte Temperaturleistung. 
Kleine Hilfestellung bei mechanischen Thermostaten:
Regelstufe 1–2: ca. 18° C
Regelstufe 3: ca. 20–22° C
Regelstufe 4: ca. 24–26° C

Raumtemperatur absenken

Das Absenken aller Raumtemperaturen um nur 1°C reduziert Ihre Kosten bereits um 6 Prozent. Drosseln Sie die Raumtemperatur nachts und bei Abwesenheit für wenige Stunden am besten um 5° und tagsüber, bei längerer Abwesenheit, gern noch stärker. Aber Achtung: Die Frostschutzsicherheit sollte immer gewähr­leistet sein! 

Automatische Heizsteuerung

Eine manuelle Regulation der Raumtemperaturen führt meist zu stoßartig überheizten Räumen und verspäteten Abkühlzeiten, in denen die aufgebaute Heizenergie ungenutzt verloren geht. Eine auto­matische, zeitunabhängige Heizsteuerung optimiert die Regulation und damit den Verbrauch.

Heizkörper entlüften

Wenn der Heizkörper gluckert und gluckst, dann ist meist Luft im Wasserkreislaufsystem. Das kostet unnötig Energie, die Heizleistung lässt stark nach und die Heizkosten werden in die Höhe getrieben. Außerdem kann der Heizkörper von innen korrodieren, was teure Reparaturen nach sich zieht. Mit einem Heizkörper-Entlüfter ist dies Problem schnell, sauber und ohne Werkzeug gelöst. Leichter und schneller kann man nicht sparen.

 

Die richtigen Thermostate nutzen

Clever heizen und sparen mit den elektronischen, mechanischen und Spezial-Thermostaten bei Conrad

Mit den modernen und komfortablen Heizthermostaten von Conrad genießen Sie Ihre ganz persönliche Wohlfühltemperatur und sparen kräftig Heizkosten. Denn geheizt wird automatisch nur dann, wenn Sie es wollen. Modernste Thermostattechnik für Fußboden-, Konvektorheizungen, Öl- und Gaswarmwasserheizungen, Umwälzpumpen, Wärmepumpen und Elektro-Heizgeräten.

Die richtigen Thermostate nutzen

Vorteile der elektronischen gegenüber der mechanischen Heizungssteuerung

  • zeitgesteuerte Regelung der gewünschten Wohlfühl-Temperatur
  • Heiz- und Sparzeiten können individuell und beliebig (je nach Anwesenheit) programmiert werden
  • dadurch können Räume auch vorausschauend aufgeheizt werden (e.g. Bad am Morgen)
  • kein Vergessen des „Zurückdrehens“ des Thermostaten mehr möglich (beim Verlassen von Wohnung/Haus, beim Lüften)
  • durch Absenkung der Raumtemperatur um 1°C ? Kostenersparnis 6%

Effiziente Wärmerückgewinnung

Wärmerückgewinnung – Kosten sparen durch richtiges Lüften und Heizen

Beim Lüften im Winter kommt zwar viel frische Luft mit hohem Sauerstoffanteil in den Raum, aber gleichzeitig fällt die Temperatur im Zimmer. Vor allem im Winter heizt man dadurch zum Fenster hinaus: Die teuer aufgeheizte Raumluft wird in die Umwelt abgegeben und die kalte Frischluft muss wieder mit entsprechendem Energie- und Kostenaufwand aufgeheizt werden. Ein Wärmerückgewinnungsgerät entzieht der verbrauchten Abluft mit Hilfe eines Wärmetauschers bis zu 75 Prozent der Wärmeenergie und wärmt damit die Frischluft auf. Das senkt Ihre Heizkosten drastisch! Weitere unangenehme Nebenwirkungen von geöffneten Fenstern, wie Geräusch- und Geruchsbelästigung sowie kalte Zugluft, gehören dann auch der Vergangenheit an.

Effiziente Wärmerückgewinnung

Zirkulationssteuerungen für Warmwasserpumpen

Der effiziente Verbrauch von Energie rückt in Zeiten knapper Ressourcen, steigender Energiepreise und des Klimawandels in den Vordergrund. Dabei spielt auch die Warm-Wasser-Aufbereitung und -Versorgung eine sehr wichtige Rolle. Denn in privaten Haushalten verbraucht allein eine Person ca. 130 Liter Wasser am Tag, wovon die Hälfte Warmwasser ist.

Zirkulationscontroller für Umwälzpumpen sparen bares Geld

Eine Möglichkeit, mit Warmwasser ökologisch und ökonomisch umzugehen, sind sogenannte Zirkulationscontroller. Auch wenn die Leistungsmerkmale der jeweiligen Produkte unterschiedlich sind, so ist doch das Funktionsprinzip immer gleich: Die Pumpe für den Warmwasserkreislauf soll nur dann laufen, wenn das warme Wasser auch wirklich benötigt wird.

Das spart Heizkosten für das warme Wasser, da es über die Rohrleitungen nicht mehr auskühlen kann, und bei den Stromkosten für die Zirkulationspumpe wird auch noch gespart.

Die Installation ist unglaublich einfach und mit wenigen Handgriffen erledigt. Sensoren an Vorlauf- und Rücklaufrohr anbringen, Gerät in die Steckdose für die Pumpenzuleitung einfügen, Netzstecker der Zirkulationspumpe am Gerät einstecken – fertig. Leichter kann man fast nicht sparen!

Zirkulationssteuerungen für Warmwasserpumpen


Heizen in der Übergangszeit

Effektiv und sinnvoll

Vor allem im Frühjahr und im Herbst, aber auch im Sommer gibt es immer wieder unangenehm kühle Tage und Abende, an denen man zuhause fröstelt. Eigentlich ein Fall für die Heizung – doch wer jetzt die Zentralheizung einschaltet, muss massive Nachteile in Kauf nehmen: Das kurzfristige Aufheizen des gesamten Systems kostet viel Energie und damit auch Geld. Zudem dauert es eine ganze Weile, bis das Zimmer warm wird – bei Nachtspeicherheizungen bis zu einem Tag. Gerade für diese Zeit, wenn nur kurzzeitig geheizt werden muss, sind kleine Heizgeräte die bessere Lösung.

Heizlüfter

Heizlüfter

Klassische Heizlüfter sind zum möglichst schnellen Beheizen eines Raumes geeignet. Sie sind sehr günstig in der Anschaffung, aber aufgrund der von ihnen erzeugten Luftverwirbelungen nicht für Allergiker zu empfehlen.

PTC-/Keramik-Heizlüfter

PTC-/Keramik-Heizlüfter

Diese ähneln in ihrer Arbeitsweise den normalen Heizlüftern, sind jedoch effektiver. Sie heizen Keramikplatten auf, die dann die Wärme abgeben. Dadurch müssen die Geräte nur dann heizen, wenn die Keramiken abgekühlt sind – und das spart Strom. Durch eine Kaltstufe sind sie auch als Ventilatoren einsetzbar. Für Allergiker sind sie nicht geeignet.

Infrarot-Heizstrahler

Infrarot-Heizstrahler

Ihr großer Vorteil ist die zielgerichtete, direkte Erwärmung von Körpern und Gegenständen (statt der Umgebungsluft). Der Wärmeeffekt tritt also auf dem direkten Weg ein, was die aufzubringende Energiemenge (und damit die Kosten) senkt. Da keine Luftbewegung stattfindet, sind diese Geräte für Allergiker geeignet.

Konvektoren

Konvektoren

Diese Geräte basieren auf dem Prinzip der Wärmeströmung. Die Raumluft steigt infolge Erwärmung auf. Nach dem Abkühlen sinkt sie wieder nach unten, wird erneut vom Konvektor erwärmt und der Kreislauf wiederholt sich. Dadurch erzielen diese Geräte eine sehr gleichmäßige Erwärmung des Raumes. Für Allergiker sind Konvektoren eingeschränkt zu empfehlen.

Öl-Radiatoren

Öl-Radiatoren

Sie gehören ebenfalls zu den Konvektions-Heizgeräten, jedoch wird hier die Luft nicht unmittelbar erwärmt. Stattdessen wird das im Gerät befindliche Öl erwärmt, das die Wärme dann an die Luft abgibt. Vorteil: Das Öl hält die gespeicherte Wärme sehr lange, das Gerät läuft nicht permanent, sondern nur dann, wenn das Öl abgekühlt ist. Für Allergiker geeignet.

Halogenheizer

Halogenheizer

Anders als andere Heizer, die die Luft erwärmen, bestrahlen diese Geräte ein konkret anvisiertes Objekt und heizen dieses auf – vergleichbar mit der angenehmen Strahlung der Sonne. Das spart Energie, da nicht der komplette Raum mit Wärme „vollgepumpt“ werden muss. Da keine Luftverwirbelungen auftreten, sind diese Heizer für Allergiker besonders zu empfehlen.

Wärmewellen-Heizgeräte

Wärmewellen-Heizgeräte

Diese Geräte funktionieren, ähnlich wie Halogen-Heizer, nach dem Prinzip der Wärmeabstrahlung.Die abgegebenen Wellen erwärmen direkt die Objekte, die sie anstrahlen. Sie sind für Allergiker geeignet.

 Klimaanlagen

Klimaanlagen

Was viele nicht wissen: Viele Klimaanlagen können nicht nur kühlen, sondern auch heizen – und zwar wirkungsvoll, energiesparend und sehr komfortabel. Dazu wird der kältetechnische Systemkreislauf umgekehrt und der Raum mittels warmer Luft geheizt. Die Luft wird dabei optimal im Raum verteilt.

Terrassen-Heizungen

Terrassen-Heizungen

In dieser Technologie gibt es sogar Heizgeräte für den Außenbereich (z.B. für die Terrasse). Diese bieten Ihnen und Ihren Gästen auch dann wohlige Wärme, wenn es draußen schon kalt ist – auch im Gastronomie-Bereich.

Diese Außenheizer arbeiten wesentlich kostengünstiger als deren Gas-Varianten: Gasheizpilze benötigen eine 2,5-fach höhere Leistung, denn ein großer Teil der Energie steigt als warme Luft nach oben auf. Um einen Bereich von zwölf Quadratmetern abzudecken, benötigt der Gaspilz ca. 7 kW Leistung und verbraucht dabei pro Stunde etwa 0,5 kg Gas. Der Halogen-Strahler kommt mit 2 kW aus.