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In Büro-, Lager- und Kellerräumen kann feuchte Luft auf Dauer Probleme verursachen. Abhilfe schaffen Luftentfeuchter und Trockner, die dazu dienen, der Luft Feuchtigkeit zu entziehen. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen, welche Luftentfeuchter es gibt und wann sie eingesetzt werden sollten.

Das bedeutet „relative Luftfeuchtigkeit“

Wenn von Luftfeuchtigkeit die Rede ist, bezieht sich das im Allgemeinen auf die relative Luftfeuchtigkeit. Gemeint ist damit das Verhältnis der tatsächlich enthaltenen zur maximal möglichen Masse an Wasserdampf in der Luft. So gilt für Büro- und Wohnräume beispielsweise ein optimaler Bereich von 40 bis 50 Prozent, in der Sauna kann sie zum Vergleich bis zu 100 Prozent (vollständige Sättigung mit Wasserdampf) betragen.

Deshalb ist zu hohe Luftfeuchtigkeit schädlich

Das bedeutet „relative Luftfeuchtigkeit“

Wenn die Luftfeuchtigkeit im Büro oder Lager zu hoch ist, kann der Körper seine Temperatur nicht mehr richtig regulieren. Eine solche Atmosphäre empfinden wir als schwül. So ist beispielsweise in der Wüste große Hitze relativ erträglich, denn der Organismus verkraftet heiße und trockene Luft besser als schwüle Luft, wie sie etwa in tropischen Regenwäldern vorkommt.

Gefährlicher für die Gesundheit ist allerdings Schimmel. Er entsteht durch zu hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Wärme. Häufige Ursachen sind Fehler oder Schäden in der Bausubstanz. Die Feuchtigkeit in der Wand kann durch eine unzureichend abgedichtete Außenwand entstehen, durch die Wasser eindringt. Das gilt gleichermaßen für einen fehlerhaften Putz, der ebenfalls das Eindringen von Wasser erleichtert. Oft wird auch unzureichendes Lüften als Grund für die Schimmelbildung angesehen. Lüften ist insbesondere dann notwendig, wenn ein überdurchschnittliches Feuchtigkeitsaufkommen die Luftfeuchtigkeit massiv erhöht, beispielsweise bei Starkregen oder nach Überschwemmungen.

So funktionieren Luftentfeuchter

Gängige Luftentfeuchter arbeiten nach drei verschiedenen physikalischen Methoden:

So funktionieren Luftentfeuchter

Kondensationstrockner

Luftentfeuchter nach diesem Konstruktionsprinzip saugen über einen Ventilator feuchte Luft an und leiten sie an einen – zum Beispiel durch Leitungswasser – gekühlten Wärmeübertrager vorbei. Am Übertrager kondensiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf und kann als Kondensat in einem Behälter gesammelt werden.

Absorber mit hygroskopischer Flüssigkeit

Feuchte Luft wird auch hier angesaugt, aber statt auf einen Wärmeübertrager auf eine Salzlösung geleitet. Diese Lösung ist hygroskopisch, das heißt, sie ist wasseranziehend. Die Salzlösung wird durch den zugeführten Wasserdampf mehr und mehr verdünnt, so dass sie nach einer gewissen Zeit ersetzt werden muss.

So funktionieren Luftentfeuchter

Adsorber mit Adsorptionsmitteln

Diese Methode gehört zu den populärsten, da sie einerseits recht preiswert zu realisieren ist und zugleich einen hohen Wirkungsgrad zumindest in kleinen Räumen aufweist. Wichtigster Vorteil: Die Geräte kommen ganz ohne Ventilator und damit ohne Strom aus. Sie bestehen meist aus einem Plastikgehäuse mit zahlreichen Luftschlitzen sowie einem Auffangbehälter für das Kondensat. Als hygroskopische Substanz werden meist Salze verwendet, die den Wasserdampf aufnehmen und sich nach und nach auflösen.

Ganz ohne Auffangbehälter kommen Luftentfeuchter-Beutel aus. Sie enthalten Silikagel, kleine Körner aus Siliziumoxid. Silikagel ist stark hygroskopisch, sein größter Vorteil: Es kann beliebig oft wiederverwendet werden. Dazu wird der Beutel nach der Verwendung einfach für ein paar Minuten in ein Mikrowellengerät oder in den Backofen gelegt und getrocknet.

Kaufkriterien für Luftentfeuchter – darauf kommt es an

Maßgeblich für den Kauf sind diese drei Fragen:

  1. Wie hoch ist die relative Luftfeuchtigkeit?
  2. Wie groß ist der Raum?
  3. Wie viel Wasserdampf soll pro Stunde aus der Raumluft entfernt werden?
 

Zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit ist ein sogenanntes Hygrometer notwendig. Diese kleinen Geräte messen zuverlässig den Gehalt an Wasserdampf. Raumgröße und Entfeuchtungsleistung bestimmen weitgehend die Trocknungstechnologie, wobei elektrisch betriebene Kondensationstrockner den besten Wirkungsgrad zeigen. So entzieht ein High-End-Gerät mit eingebautem Feuchtigkeitsmessgerät (Hygrostat) einem 50 Quadratmeter großen Raum pro Stunde rund 0,8 Liter Wasserdampf.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Können Luftentfeuchter auch zur Geruchsbekämpfung eingesetzt werden?

Feuchte Raumluft führt über kurz oder lang auch zur Geruchsbelästigung, da sich in einem solchen Milieu Keime rasch vermehren können. Für Adsorptionstrockner stehen deshalb auch spezielle Tabs zur Verfügung, die neben der Luftentfeuchtung für einen besseren Raumduft sorgen. Solche mit Duftölen angereicherten Tabs halten oft mehrere Monate.

Gibt es auch Luftentfeuchter für Autos?

Ja, und zwar in Beutelform. Enthalten ist oft Bentonit, eine Mineralienmischung aus vulkanischer Asche. Bentonit ist ähnlich hygroskopisch wie Silikagel, kann also eine große Menge Wasserdampf aufnehmen. Wie Silikagel lässt sich Bentonit beliebig oft trocknen und danach wiederverwenden.

Worauf ist beim Kauf eines elektrisch betriebenen Entfeuchters zusätzlich zu achten?

Soll der Luftentfeuchter mehrere Tage laufen, lohnt sich ein Blick auf den Stromverbrauch. Einige Entfeuchtungsgeräte besitzen zudem eine Timer-Funktion. Diese erweist sich als besonders praktisch, wenn das Gerät einen hohen Geräuschpegel hat und beispielsweise nur in Betrieb sein soll, wenn sich niemand in den Räumlichkeiten aufhält.

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