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Elektronische Geräte werden immer zahlreicher und lösen in vielen Bereichen rein elektrisch arbeitende Gerätschaften ab. Ihnen gemein ist, dass sie nicht nur auf eine möglichst „saubere“ Versorgungsspannung angewiesen sind, sondern oftmals selbst unerwünschte Störeinflüsse produzieren. Netzfilter begrenzen diese Störungen in beiden Richtungen.

   

Wissenswertes zu Netzfilter

Was ist ein Netzfilter?

Netzfilter sind in aller Regel passive Bauteile. Sie fungieren als Tiefpässe, lassen also Gleichspannungen und niedrige Frequenzen wie die Netzspannung passieren, unterdrücken aber unerwünschte höherfrequente Störanteile. Meist bestehen die Filter aus Kombinationen von Widerständen, Kondensatoren und Drosseln, auch RCL-Glieder genannt.

 

Typen und Bauarten von Netzfiltern

Weit verbreitet sind Filter, die als Kaltgeräte-Einbaubuchsen ausgeführt sind. Sie können platzsparend und oft nachträglich in bereits vorhandene Geräte oder bestehende Entwicklungen integriert werden. Gängig sind Ausführungen als reine Kaltgerätebuchsen und solche, die noch Feinsicherungen sowie zusätzlich einen Schalter und gegebenenfalls einen Netzspannungswähler beinhalten können. Für den Einbau in Geräte gibt es Filter, die zur Bestückung auf einer Platine vorgesehen sind. Müssen höhere Ströme gefiltert werden, so stehen Modelle mit anschraubbaren Blockgehäusen und Schraubklemmen zur Verfügung.

Kaufkriterien für Netzfilter – worauf kommt es an?

Zunächst gilt es zu bestimmen, welcher Typ von Netzfilter benötigt wird. Grundsätzlich unterscheidet man – die integrierten Kapazitäten (Kondensatoren) betreffend – die folgenden drei Schaltungsarten:

  • X: Betrieb zwischen Phase und Nullleiter oder zwei Außenleitern
  • Y: Betrieb zwischen Phase und Schutzleiter beziehungsweise Neutralleiter und Schutzleiter
  • XY: Kombinationsausführung, die Typen X und Y in einem Gehäuse

Reine Y-Netzfilter sind ungebräuchlich, ihre Filtereigenschaften wären unzulänglich. Am verbreitetsten sind Netzfilter mit XY-Kombinationen. Sie weisen die größte Wirkung auf. Bei besonders hohen Anforderungen an die elektrische Sicherheit kommen bisweilen Netzfilter mit lediglich einem X-Kondensator zum Einsatz. Beispielsweise in der Medizintechnik soll das Risiko ausgeschlossen werden, das von einem beschädigten Kondensator ausgehen könnte, wenn dieser einen Ableitstrom zwischen Außen- oder Neutralleiter und dem Schutzleiter verursacht.   

Netzfilter in elektronischen Geräten helfen dabei, die geltenden EMV-Richtlinien einzuhalten, deswegen spricht man mitunter von EMV-Filtern. Sie dürfen deshalb, ihre Filterwirkung betreffend, nicht zu klein dimensioniert sein. Im Zweifelsfall ist es besser, das nächst leistungsfähigere Modell auszuwählen. Ebenso verhält es sich mit der Strombelastbarkeit. Gerade Modelle mit integriertem Netzschalter profitieren bei Geräten mit hohen Einschaltströmen von einer entsprechend dimensionierten Auslegung.

   

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Netzfiltern

Können für medizinische Geräte sämtliche Filter Verwendung finden?

In fast allen Fällen gelten für elektrische medizinische Geräte besondere Vorschriften in Hinblick auf die elektrische Sicherheit. Daher ist es wichtig, Netzfilter einzusetzen, die diese Anforderungen in jeder Hinsicht erfüllen.

Ein Gerät führt manchmal oder permanent zum Auslösen des Fehlerstromschutzschalters. Kann hierfür ein defekter Netzfilter verantwortlich sein?

Defekte Y-Kondensatoren können unzulässig hohe Ableitströme verursachen, die zum Auslösen entsprechender Sicherheitseinrichtungen führen. 

Fazit: So kaufen Sie den passenden Netzfilter

Wenn Sie defekte Netzfilter austauschen möchten, müssen Sie darauf achten, dass deren Abmessungen und die Position der Montagebohrungen stimmen. Außerdem darf der neue Netzfilter in Hinblick auf Strom- und Spannungsbelastbarkeit sowie hinsichtlich der Filtereigenschaften keinesfalls schlechter sein als das Originalteil. Das jeweilige Datenblatt des Produkts gibt Auskunft zu den entsprechenden Werten. Achten Sie zudem unbedingt auf die erforderlichen Prüfzeichen. 

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