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Handy bei Conrad kaufen: online bequem und günstig

Ohne Mobiltelefon ist für die meisten weder Berufsleben noch Alltag denkbar. Dabei geht es aber längst nicht jedem um den Besitz eines Smartphones. Ein iPhone, Android-Smartphone oder andere Smartphone-Modelle sind zwar ohne Zweifel beliebt und bringen Nutzer mobil ins Internet, doch auch klassische Handys haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung.

Wann ein Handy gegenüber einem Smartphone punktet, welche Modelle es gibt und worauf es beim Kauf insgesamt zu achten gilt, zeigt dieser Ratgeber.



Was unterscheidet Handys und Smartphones?

Bevor das Smartphone den Alltag und die Arbeitswelt eroberte, gab es nur Handys. Sie waren als Telefon für unterwegs gedacht und hatten mit einem internetfähigen Smartphone nichts zu tun.

Die Anfänge des Mobiltelefons

In den 1970er- und 1980er-Jahren entstanden die ersten Mobiltelefone, die man als Handys im modernen Sinne bezeichnen kann. Der Grundstein des mobilen Telefonierens wurde hingegen bereits in den 1920ern gelegt, als erstmals das Telefonieren in Zügen erprobt wurde.

Auch heute noch setzt ein klassisches Handy auf die Schwerpunkte Telefonieren und Kurznachrichtendienst (SMS).
Die Kommunikation mit diesen Geräten funktioniert über das Funknetz.
Surfen im Internet ist dabei nicht vorgesehen. 
Eine WLAN-Verbindung ist entsprechend nicht notwendig.

Die bewusste Konzentration auf Einfachheit bringt den Geräten gegenüber Smartphones einen enormen Vorteil: Handys sind nicht nur robuster und damit langlebiger, sie verbrauchen auch deutlich weniger Akkukapazität.
Sie müssen daher seltener geladen werden und machen Nutzer mobiler.



Wo liegen die Überschneidungen zum Smartphone?

Der Oberbegriff Mobiltelefon trifft auch auf Smartphones zu, denn diese werden ebenfalls als Telefon benutzt und bieten den SMS-Service. Das führt zu begrifflichen Verwirrungen und Handy und Smartphone wird manchmal synonym benutzt. Neben den Unterschieden gibt es durchaus eine Reihe von Gemeinsamkeiten:

  • Die Geräte-Arten verfügen beide über ein Display, wobei Smartphones meist das deutlich größere Format bieten.

  • Beide erhalten ihre Energie über einen Akku und verfügen über Lautsprecher und Mikrofon, damit mobile Gespräche überhaupt möglich sind.

  • Beide Geräte-Typen besitzen zudem im Regelfall eine Kamera, um mit deren Hilfe Fotos und kleine Videos anzufertigen.

Während Handys lange Zeit ausschließlich die alphanumerische Tastatur besaßen, setzen manche Modelle heute ebenso wie Smartphones auf einen Touchscreen. Es gibt jedoch vor allem Handys mit klassischen Tasten.

Weitere Grundfunktionen, die Smartphones und die meisten Handys bieten:

  • Anzeige der Uhrzeit sowie Programmierung eines Weckers

  • Stoppuhr und Timer

  • Taschenrechner

  • Kalender

  • Kontaktliste

  • Radiofunktion

  • Platz für Speichermedien wie microSD-Karte

Smartphones gehen jedoch weit über diese Funktionalitäten hinaus, da diese Geräte längst kleine Computer im Taschenformat sind.



Was sind SIM- und Dual-SIM-Handys?

Damit das Mobiltelefon mit dem Funknetz kommunizieren kann, benötigt es eine SIM-Karte. Diese wird in das Gerät eingelegt und dient zur Identifikation des Nutzers. Der Chip ist ein winziger Prozessor und beinhaltet unter anderem die Telefonnummer, damit Gesprächspartner verbunden werden können.

Praxistipp: Lange Zeit konnte nur eine SIM-Karte pro Gerät genutzt werden. Im Inneren war exakt ein Kontakt für den Chip vorgesehen. Seit dem Jahr 2000 gibt es jedoch auch Dual-SIM-Geräte. Mit diesem ist es möglich, zwei Rufnummern zu nutzen.

Das ist vor allem im Berufsleben ideal, da ein Gerät genutzt und dennoch zwischen privater und geschäftlicher Nummer unterschieden werden kann. Auch die Kontaktlisten können getrennt verwaltet werden, was zur Work-Life-Balance beiträgt.

Viele Nutzer entscheiden sich auch, eine SIM-Karte fürs Telefonieren und die andere mit einer Daten-Flatrate zu benutzen. Allgemein ist es bequemer, in einem Gerät zwei unterschiedliche Tarif-Modelle zu kombinieren. Bei häufigen Berufsreisen ins Ausland beispielsweise kann eine SIM-Karte als regionale und die zweite für das EU-Ausland genutzt werden.

Hintergrundwissen SIM-Lock

Um ansonsten kostenintensive Modelle, etwa von Samsung oder ein iPhone, günstiger anzubieten, können Anbieter ein Mobiltelefon mit SIM-Lock verkaufen. In diesem Fall ist das Gerät nur mit der zugewiesenen SIM-Karte nutzbar. Samsung, iPhone und Co. lassen sich daher nur über den mit der Karte verknüpften Tarif nutzen. Anbieter verdienen über die Nutzungsdauer und können beim Verkauf des iPhones oder Samsungs mit günstigeren Kaufpreisen werben.



Wie viel GB-Speicher sollte man wählen?

Egal ob beim iPhone, einem Samsung, Nokia oder bei anderen Anbietern, bereits vor dem Kauf sollte darüber nachgedacht werden, welche Speicherkapazität das Handy besitzen soll. Galten noch vor wenigen Jahren 4 und 8 GB als Standard und 16 GB als Luxus, hat sich dieses Bild stark verschoben.

iPhones besitzen gemessen am Erscheinungszeitpunkt jeder iPhone-Generation viele GB. Das erste iPhone begeisterte 2007 mit 4 und bis zu 16 GB. Damals mussten Android-Nutzer noch mit 256 MB auskommen. 2020 bieten das Apple iPhone X und das Samsung Galaxy Note 8 schon 256 GB.

Das Kürzel GB

GB steht für Gigabyte und ist eine Maßeinheit. GB beschreibt die Speichergröße für Daten. Die Digitaltechnik nutzt als kleinste Größe Bit, danach Byte (ein Byte sind acht Bit). Darauf bauen Megabyte (MB) und Gigabyte (GB) auf.

Smartphones und Handys für den Alltag kommen mit 16 bis 32 GB aus. Bilder und Videos zu bearbeiten und diverse Apps zu nutzen, erschöpft den Speicher nicht. Da jedoch das Bearbeiten komplexerer Inhalten auf Business-Geräten oft zum Alltag gehört, sind 64 GB hier kein Highlight mehr, sondern der Standard.

Im Arbeitsumfeld ist es besser, bei 64 GB aufwärts zu beginnen. Wer viele Daten mit dem Handy bearbeiten möchte, sollte auch über mehr als 64 GB nachdenken. Ob es direkt 256 GB sein müssen, darf Ansichtssache sein und vom Business-Bereich abhängen.



Welche Extras bringen Outdoor-Handys mit?

Technische Geräte sind immer relativ empfindlich, da die Technik im Inneren nur bedingt mit einer Krafteinwirkung von außen umgehen kann. Bei Smartphones kommt es nicht selten vor, dass bereits ein Fallen vom Tischrand genügt, um Schäden am Display und im Inneren zu verursachen.

Handys gelten aufgrund der Konzentration auf Einfachheit als robuster, doch es gibt klare Unterschiede. Entscheidend ist, ob widerstandsfähige Materialien für das Gehäuse zum Einsatz kamen und wie sauber die Verarbeitung insgesamt ausfällt.

Wer ein Mobiltelefon sucht, das für ein Plus an Belastung gedacht ist, sollte zu Outdoor-Geräten greifen. Diese verzeihen nicht nur eher einen Fall, sondern legen auf Aspekte wert, die beim Outdoor-Einsatz besonders zählen. Dazu gehört etwa:

  • größeres Display, das hell ist, jedoch wenig spiegelt

  • insgesamt breiteres Gehäuse für die Bedienung in Handschuhen

  • integrierte Taschenlampe

  • besseres Mikrofon für Telefonate bei Wind oder mit Baustellenlärm

  • Toleranz für hohe und niedrige Temperaturen

Hochwertige Geräte sind zudem weniger anfällig für Schmutz und Staub. Im Idealfall trotzen sie nicht nur dem Spritzwasser eines Regenschauers, sondern sind wasserfest. Angegeben wird diese Widerstandsfähigkeit über den International Protection Standard, kurz den IP-Code.

Mobiltelefone mit IP67 und IP68

Bekannte Marken wie Samsung oder andere Hersteller geben die Schutzart an. Geräte mit IP67 sind staubdicht und können Wasser für kurze Zeit tolerieren. IP68 ist ebenfalls staubdicht und trotzt dem Wasser mindestens bis zu einem Meter Tiefe.



Wer profitiert vom Klapphandy?

Ein Klapphandy bietet alle Funktionalitäten klassischer Handys, besteht jedoch nicht aus einem durchgängigen Gehäuse. Der Bildschirm oben und der Eingabebereich unten sind über einen Mechanismus verbunden, der ein Auf- und Zuklappen ermöglicht.

Das Klapphandy ist alles andere als ausgestorben. Die Klappmechanik hat zwar dieser Tage weniger Anhänger als früher, doch die Freunde der kompakten Geräte sorgen noch immer dafür, dass Hersteller diese Bauart anbieten.

Vorteil ist zudem die Tatsache, dass im zugeklappten Modus der Bildschirm innen liegt und damit automatisch geschützter ist. Eine Handyhülle wird nicht benötigt. Bei jahrelanger Nutzung kann sich der Klappmechanismus jedoch etwas abnutzen, sodass eventuell eine Neuanschaffung ratsam sein kann.

Praxistipp: 

Vor allem Senioren sind eine Zielgruppe, da das Mobiltelefon aufgeklappt mehr Platz für größere Tasten und ein größeres Display bietet. Das erleichtert die Bedienung bei eingeschränkter Motorik und Sehkraft.

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