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Infrarotstrahler für den Einsatz als Terrassenheizung 



Was ist ein Infrarotstrahler? Was ist eine Terrassenheizung?

Infrarotstrahler, auch IR-Strahler, erzeugen kurzwellige Infrarotstrahlung und damit Wärme. Hierbei dienen elektrischer Strom oder brennbares Gas als Energiequelle. 

Neben Anwendungen in den Bereichen Medizin und Wellness sind Infrarotstrahler auch als Terrassenheizung beliebt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern, die zunächst die umliegende Luft erwärmen, setzt die direkte Wirkung der Infrarot-Heizstrahler sofort ein und ist damit besonders für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Dies gilt nicht nur auf privaten Terrassen oder Balkonen. 

Auch in der Gastronomie werden die strombetriebenen Heizgeräte gerne im Außenbereich eingesetzt. Bei gasbetriebenen Wärmestrahlern ist Vorsicht geboten. Sie sind nicht überall zum Heizen erlaubt. Hier sollte man zunächst einen Blick auf die Bestimmungen der jeweiligen Stadt oder Kommune werfen. 



Welche Modelle von Infrarotstrahlern gibt es?

Elektro-Infrarotstrahler

Die meisten Terrassenheizungen (IR-Quarzstrahler, IR-Halogenstrahler) werden mit elektrischem Strom betrieben und spenden somit unter Umständen auch in überdachten Bereichen oder geschlossenen Räumen Wärme.

Gas-Terrassenstrahler

Direktgasbefeuerte Strahler sind meist deutlich größer. Als sogenannte Heizpilze sind diese Strahler jedoch in der Gastronomie, beispielsweise in Straßencafés oder Gaststätten mit Freisitz beliebte Wärme-Spender - sofern ihre Nutzung im öffentlichen Bereich zugelassen ist. Das Problem bei diesen Heizstrahlern: Durch das Gas und die ineffiziente, unspezifische Wärmeabgabe bei hohem Verbrauch an Energie sind sie nicht gerade umweltfreundlich. Deshalb sollten sich Gastronomen und andere gewerbliche Einrichtungen über die Bestimmungen in ihrer Stadt erkundigen. Im privaten Bereich hingegen ist das Aufstellen dieser Heizstrahler erlaubt.


Unser Praxistipp: Dunkelstrahler

Überall dort, wo das sichtbare Licht der Infrarot-Röhren stört, bieten sich Dunkelstrahler an. Während die üblichen Heizstrahler mit Infrarot einen freien Blick auf die Heizelemente gewähren, werden diese bei Dunkelheizstrahlern durch eine Keramikplatte oder einem Metallelement verdeckt. Sie sind nicht nur im privaten Bereich einsetzbar, sondern erwärmen auch Hallen oder andere größere Räume im Gewerbe oder in der Industrie. 



Worauf muss man beim Kauf von Infrarotstrahlern als Terrassenheizungen achten?

Technik

  • Strom- oder Gasbetrieb
  • Stromzufuhr bei elektrischen Geräten (steckerfertig, direkter Anschluss an Stromleitung)
  • IP-Schutzart für Einsatz im Außenbereich (Berührungsschutz, Fremdkörperschutz, Wasserschutz)

Leistung 

  • Maximale Heizleistung (Herstellerangabe in Watt)
  • Beheizbare Fläche (Herstellerangabe in Quadratmeter)
  • Lebensdauer des Geräts

Sonstige Merkmale

  • Energieverbrauch
  • Anbaumöglichkeiten (Wandmontage, Deckenmontage, freistehende Modelle)
  • Regulierbare Heizleistung (teilweise mehrere Schaltstufen)

Unser Praxistipp: Wärme stufenweise einstellen

Einige Heizstrahler mit Infrarot bieten die Möglichkeit, die Heizleistung stufenweise zu regulieren. Je nach Bedarf kann der Terrassenstrahler somit der Außentemperatur angepasst werden. Eine sinnvolle Regulierung der Heizleistung ermöglicht Einsparungen beim Energieverbrauch und wirkt sich darüber hinaus positiv auf die Lebensdauer des Geräts aus. 

  



Montage von Infrarotstrahlern

Viele Heizstrahler mit Infrarot sind gleichermaßen für Wand- und Deckenmontage und damit auch für überdachte Terrassen und Balkone geeignet. Schwenkbare Modelle können nach dem Einbau je nach Bedarf ausgerichtet werden. Der maximale Schwenkbereich ist bei diesen Geräten in der Produktbeschreibung angegeben.

Infrarot-Heizstrahler für die Deckenmontage werden häufig mit einer Fernbedienung ausgeliefert. Damit kann die Terrassenheizung jederzeit sicher und bequem an- und ausgeschaltet werden.

Neben Terrassenheizungen zur Wand- und Deckenmontage werden auch freistehende Modelle angeboten. Diese sind besonders für Anwender interessant, die gesteigerten Wert auf flexible Einsatzmöglichkeiten legen und die Geräte an verschiedenen Orten Wärme spenden sollen. 



Sichere Nutzung von Infrarotstrahlern als Terrassenheizung

Bei der Positionierung einer Terrassenheizung sollte wie bei jeder Wärmequelle ein vorgegebener Mindestabstand zu Gegenständen und Personen eingehalten werden. Die entsprechenden Angaben können den Herstellerinformationen entnommen werden.

Für den sicheren Einsatz im Außenbereich ist zudem die IP-Schutzart relevant: Diese ist meist als zweistelliger Code angegeben, wobei die erste Stelle für den Fremdkörperschutz steht. Die zweite Stelle bezieht sich auf den Wasserschutz. 



FAQs: Die häufigsten Fragen zu Infrarotstrahlern und Terrassenheizungen

Welche Vorteile haben Infrarotstrahler?

Infrarotstrahler haben einen ganz wesentlichen Vorteil: Sie erwärmen nicht die Umgebungsluft, sondern strahlen Hitze direkt ab. Damit sorgen sie auch außerhalb geschlossener Räume, selbst an besonders kalten Tagen, für wohlige Wärme und eignen sich somit ideal als Terrassenheizung.
 

Eignen sich gasbetriebene und strombetriebene Infrarotstrahler gleichermaßen als Terrassenheizung?

Direktgasbefeuerte Infrarotstrahler sind aus verschiedenen Gründen (umweltschädliche Abgase, Größe) nur bedingt für den Einsatz auf der heimischen Terrasse geeignet. 

Elektrisch betriebene Terrassenheizungen (IR-Quarzstrahler, IR-Halogenstrahler) stellen hier in der Regel eine sinnvolle Alternative dar und sind darüber hinaus meist günstiger in Anschaffung und Betrieb.
 

Was kostet eine Terrassenheizung?

Abhängig vom Hersteller, vom jeweiligen Modell und der entsprechenden Heizleistung unterscheiden sich die Preise für Infrarotstrahler teils beträchtlich. Die Kosten für hochwertige wetterfeste Geräte belaufen sich in der Regel auf einige Hundert Euro. 



Fazit: So finden Sie den passenden Infrarotstrahler für die Terrasse

Ein wesentlicher Faktor, der beim Kauf eines Infrarot-Heizstrahlers eine Rolle spielt, ist die Größe der Fläche, die beheizt werden soll. Auf weitläufigen, gastronomisch genutzten Flächen kann der Einsatz von direktgasbefeuerten Heizpilzen durchaus sinnvoll sein. Für die heimische Terrasse hingegen sind strombetriebene Infrarotstrahler (IR-Quarzstrahler, IR-Halogenstrahler) in der Regel besser geeignet. Auch hier sollte die Heizleistung natürlich der Fläche angepasst sein, die beheizt wird. Entsprechende Herstellerangaben sind daher in die Kaufentscheidung mit einzubeziehen.

Aufgrund der vergleichsweise hohen Kosten, die bei der Anschaffung eines hochwertigen Infrarot-Heizstrahlers anfallen, lohnt sich ein gründlicher Vergleich verschiedener Hersteller und Modelle durchaus. Alle relevanten Informationen finden sich in den jeweiligen Produktbeschreibungen.

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