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Kaffeevollautomaten – Exquisiter Kaffeegenuss auch bei der Arbeit

Eine gute Tasse Kaffee ist nicht nur ein wohlschmeckendes Heißgetränk. Nein, ein gut gemachter Kaffee kann bei Kaffeeliebhabern auch als kleine Belohnung oder als großer Motivator dienen, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. Das gilt in der Arbeit ebenso wie zu Hause. Darum sollte in jeder Firma ein geeigneter Kaffeevollautomat stehen, damit alle Mitarbeiter bei Bedarf ihren Lieblingskaffee genießen können.

Wenn sich Firmenbesucher ankündigen ist es von Vorteil, wenn Sie Ihren Gästen vom Espresso bis zum Café Latte die verschiedensten Kaffeespezialitäten anbieten können. Die professionelle Zubereitung übernehmen dann hochwertige Kaffeevollautomaten, die über eine clevere Technik verfügen und kinderleicht zu bedienen sind. Wir verraten ihnen welche Unterschiede es bei den Kaffeemaschinen gibt und worauf Sie beim Kauf achten müssen.



Welche unterschiedlichen Kaffeemaschinen gibt es?

Die Art der Kaffeezubereitung kann auf die unterschiedlichsten Weisen erfolgen. Da für das manuelle Aufbrühen nur noch die wenigsten Leute Zeit haben, müssen ausgeklügelte Maschinen mit cleverer Technik diese Aufgabe erfüllen. Dabei haben sich die unterschiedlichsten technischen Lösungen am Markt etabliert.

Filter-Kaffeemaschinen

Die klassischen Filter-Kaffeemaschinen sind bereits seit Jahrzehnten im Einsatz. Die Maschinen sind günstig in der Anschaffung und auch die Folgekosten sind gering. Zudem können diese Geräte bei einem Brühvorgang gleich mehrere Tassen Kaffee zubereiten. 

Allerdings muss man Abstriche beim Kaffeearoma machen, da der Brühvorgang lange dauert und dadurch Bitterstoffe aus dem Kaffeepulver gelöst werden. Zudem ist die Zubereitung unterschiedlicher Kaffeevariationen nicht möglich.


Pad-/Kapsel-Kaffeemaschinen

Pad- und Kapselmaschinen gehören zu den Portionsmaschinentypen. Sie arbeiten mit Pads oder Kapseln, in denen sich das Kaffeepulver befindet. 

Der Kaffee wird bei diesen Systemen nicht frisch gemahlen. Pad- und Kapselmaschinen sind in der Anschaffung relativ günstig. Jedoch muss man beim Kauf einer solchen Maschine mit verhältnismäßig hohen Folgekosten für Kapseln und Pads rechnen.

Zudem schmecken mit Milch angereicherte Getränke wie Latte Macchiato oder Cappuccino nicht wie man das aus dem Café kennt. Denn anstelle von Frischmilch wird in den Kapseln oder Pads Milchpulver verwendet.


Kaffeevollautomaten

Kaffeevollautomaten sind in der Anschaffung teurer als andere Kaffeemaschinen, bieten aber eine wesentlich bessere Kaffeequalität

Zudem ist die Zubereitung der unterschiedlichsten Kaffeespezialitäten mit und ohne Milchschaum möglich. Des Weiteren sind die Folgekosten gering, wodurch sie sich für den Einsatz in Büros und Betrieben bestens eignen.



Was ist ein Kaffeevollautomat?

Der Begriff Kaffeevollautomat setzt sich aus den Wörtern Kaffee und vollautomatisch zusammen. Das Gerät kann also per Knopfdruck die verschiedensten Kaffeevarianten selbsttätig zubereiten. Neben dem klassischen Kaffee stehen meistens noch Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso zur Auswahl. Und für Teetrinker wird einfach nur heißes Wasser ausgegeben. Hochwertige Kaffeemaschinen können zudem noch weitere Kaffee-Spezialitäten wie Ristretto, Doppio, Caffé Crema, Americano, Flat White, Lungo usw. zubereiten.

Um eine stets gleichbleibende Kaffee-Qualität zu liefern, verfügen Kaffeevollautomaten über spezielle Programme zum Reinigen und Entkalken. Auch die tägliche manuelle Reinigung ist in wenigen Handgriffen schnell erledigt.

Kaffeevollautomaten gibt es bereits seit den 1960er Jahren. Sie entwickelten sich aus den Selbstbedienungsautomaten heraus, die man auch heute noch häufig in öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhöfen, Schulen oder Krankenhäusern findet. Der erste Kaffeevollautomat mit integrierter Mühle wurde von Otto Bengtson gebaut und ab 1964 von der Otto Bengtson KG vermarktet. In den 1970er Jahren war dieser Kaffeevollautomat der deutsche Verkaufsschlager schlechthin.



Wie funktioniert ein Kaffeevollautomat?

Im Vergleich zur herkömmlichen Filtermaschine wird beim Brühen das heiße Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst. Denn unter Druck können sich Kaffeearomen und ätherische Öle besser entfalten. Für perfekten Kaffeegenuss benötigt man einen Anpressdruck in der Brühkammer von ca. 9 bar. Um diesen Druck zu erreichen, müssen die Pumpen oft noch höhere Werte von z.B. 15 bar erzeugen können. 

Zudem dauert der Brühvorgang bei einem Vollautomaten nur etwa eine halbe Minute. Dank der kurzen Brühdauer werden auch weniger Bitterstoffe und Gerbsäuren freigesetzt. Bei einer klassischen Filterkaffeemaschine dauert der Brühvorgang häufig so lange, dass der Kaffee anschließend sehr bitter schmeckt.

Ein Vollautomat besteht aus folgenden Komponenten:

- Kaffee-Mahlwerk
- Brühgruppe
-
Wassertank 
- Pumpe
- Durchlauferhitzer
- Integrierter Milchaufschäumer

Das Mahlwerk zerkleinert die Kaffeebohnen und das entstandene Kaffeepulver wird anschließend in die Brühkammer der Brühgruppe gepresst. Meistens kann der Mahlgrad, also wie fein das Kaffeepulver gemahlen wird, individuell eingestellt werden. 

Nun drückt eine Pumpe das erhitzte Brühwasser gegen das Kaffeepulver. Je feiner das Kaffeepulver, desto höher ist der mechanische Widerstand, den das Pulver dem heißen Wasser entgegen setzt. 

Bei zu feinem Mahlgrad dauert der Brühvorgang zu lange und der Kaffee kann bitter schmecken. Ist der Mahlgrad zu grob, fließt das Wasser zu schnell durch und der Kaffee entwickelt nicht sein volles Aroma.

Nach dem Brühvorgang wird das feuchte Kaffeepulver mechanisch aus der Brühkammer entfernt und zu einen Auffangbehälter transportiert. Dieser Behälter muss regelmäßig entleert und gesäubert werden. 

Unser Praxistipp: Kaffeebohnen

Achten Sie beim Kauf Ihrer Kaffeebohnen darauf, ob diese für Kaffeevollautomaten geeignet sind. In einigen Ländern werden den Bohnen Zusatzstoffe beigemengt, die dem Mahlwerk schaden können. In Spanien setzt man den Kaffeebohnen häufig Zucker bei. Beim Mahlvorgang erhitzt sich der Zucker und verklebt das Mahlwerk.

Bei der Produktion einer Kaffeespezialität mit Milchschaum kommt noch die Aufschäumeinrichtung zum Einsatz. Bei einfachen Geräten wird eine sogenannte Dampflanze verwendet. Diese bläst heißen Wasserdampf aus, mit dem die Mich in einem Kännchen aufgeschäumt wird. Hochwertige Kaffeevollautomaten verfügen über eine integrierte Milch-Aufschäumeinheit, welche die benötigte Mich aus einem Vorratsbehälter ansaugt.

Der größte Vorteil des Vollautomaten besteht im besseren Kaffeearoma. Denn mit Hilfe der Elektronik können in der Brühgruppe die Pulvermenge, die Wassermenge, der Wasserdruck und die Brühtemperatur des Kaffees genau angepasst werden. Zudem besteht bei manchen Geräten die Möglichkeit die Wasserhärte mit zu berücksichtigen und es werden zum Teil auch spezielle Wasserfilter genutzt. Toleranzen bei der Wasserqualität werden dadurch eliminiert und der Kaffee schmeckt immer gleich lecker.

Zur besseren Übersicht haben wir die Vorteile und Nachteile von Kaffee-Vollautomaten noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

Vor- und Nachteile von Kaffeevollautomaten

Vorteile Nachteile
Intensives Kaffeearoma und einfache Bedienung durch zum Teil One-Touch oder TFT-Display Wesentlich teurer in der Anschaffung im Vergleich zu Pad-, Kapsel- und Filter-Kaffeemaschinen
Produktion verschiedener Kaffeespezialitäten möglich (Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso, Café Crema usw.) Brüht keine ganzen Kannen Kaffee auf einmal (max. zwei Tassen pro Brühvorgang)
Weniger Bitterstoffe dank kurzer Brühdauer Reinigung und Wartung aufwändiger
Integrierte Kaffeemühle zum Mahlen ganzer Bohnen Reinigungszubehör wie Reinigungstabletten oder Entkalkungsmittel müssen zugekauft werden
Milchaufschäumer zur Produktion von Kaffeespezialitäten mit Milchschaum Viele Geräte sind relativ laut
Geringe Folgekosten im Vergleich zu Pad- oder Kapselmaschinen ergeben unter dem Strich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis   


Kaffee-Variationen kurz erklärt

Viele Kaffee-Varianten beruhen auf den klassischen Espresso. Allerdings gibt es feine Unterschiede bei der Menge des Wassers, der Menge des Kaffeepulvers und der Kontaktzeit des Pulvers mit dem Wasser. Ein guter Espresso wird in Italien auch Caffé genannt und mit ca. 7 g Kaffeepulver und 30 ml Wasser zubereitet.

Caffé Doppio ist ein im Prinzip ein doppelter Espresso.
Caffé Ristretto ist ein Espresso mit halber Wassermenge.
Caffé Lungo ist ein langer Espresso mit doppelter Wassermenge.
Caffé Americano ist ein Espresso, der mit heißem Wasser gestreckt wurde.
Caffé Latte ist ein Espresso mit heißer Milch und Milchschaum.
Flat White ist ein doppelter Espresso mit leicht aufgeschäumter Milch.
Cappuccino ist ein Espresso mit 1/3 Milch, 1/3 Milchschaum und etwas Kakaopulver zur Verzierung.
Latte Macchiato ist ein Espresso, der sich zwischen 1/3 warmer Milch und 1/3 Milchschaum absetzt.
Espresso Macchiato ist ein Espresso mit einem Schuss heißer aufgeschäumter Milch.

Da hochwertige Kaffee-Vollautomaten die Wasser- und Milchmenge sowie die Pulvermenge und den Mahlgrad individuell steuern, können diese Geräte guten Kaffee in den unterschiedlichsten Variationen herstellen.



Was ist beim Kauf eines Kaffeevollautomaten zu beachten?

Vollautomaten können eine große Anzahl an unterschiedlichen Kaffeespezialitäten mit tollem Aroma zubereiten. In Verbindung mit den geringen Folgekosten eignen sich Vollautomaten ideal für Büros und Betriebe. Allerdings sollten bei der Auswahl der richtigen Kaffeemaschine einige wichtige Punkte beachtet werden.

Mahlwerk

Es gibt Vollautomaten mit Keramikmahlwerk und mit Stahlmahlwerk. Beide mahlen die Kaffeebohnen vor jedem Brühvorgang, sodass Sie vom tollen Kaffeearoma frisch gemahlener Bohnen profitieren.
Stahlmahlwerke sind meist etwas günstiger in der Anschaffung. Dafür sind Mahlwerke aus Keramik leiser, robuster und in der Regel langlebiger. Keramikmahlwerke sind bei Kaffeegenießern besonders beliebt, doch auch die Stahlmahlwerke leisten gute Dienste.


Herausnehmbare Brüheinheit

Für die tägliche Reinigung ist es ein großer Vorteil, wenn die Brüheinheit komplett herausnehmbar ist. So kann die komplette Brüheinheit leicht unter fließendem Wasser gereinigt werden. 

Zudem ist eine Sichtkontrolle, bei der Ablagerungen von Kaffeepulver an den unterschiedlichsten Stellen geprüft wird, wesentlich einfacher.


Milchaufschäum-Einheit

Nicht jeder Vollautomat oder jedes Gerät verfügt über eine Einheit zum Aufschäumen der Milch. Leidenschaftliche Espressotrinker werden damit kein Problem haben. 

Wer aber gerne auch einen Cappuccino oder einen Café Latte genießt, sollte darauf achten, dass der Vollautomat über eine Milchaufschäum-Einheit oder zumindest über eine Dampflanze verfügt.


Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf

Einige Vollautomaten besitzen einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Das ist praktisch, denn meist hat man Kaffeetassen in verschiedenen Größen zu Hause. 

Dank einem höhenverstellbaren Kaffeeauslauf passen auch große Tassen oder Gläser darunter. Senken Sie den Kaffeeauslauf am besten bis knapp über den Tassenrand ab. So verhindern Sie unschöne Kaffeespritzer auf der Maschine.


Bohnenbehälter

In der Regel besitzen Vollautomaten nur einen Bohnenbehälter

Einige Modelle stechen durch einen zweiten Behälter hervor. Hier können zum Beispiel normale Bohnen von Espressobohnen getrennt werden. 

Auch wer gern entkoffeinierten Kaffee trinkt, profitiert ebenfalls von einem zweiten Behälter.



Häufig gestellte Fragen zu Kaffeevollautomaten

Wie reinige ich einen Kaffeevollautomaten?

Vollautomaten benötigen trotz integrierter Dampf-Reinigung eine relativ intensive Pflege. Lesen Sie in den Bedienungsanleitungen nach, wie Sie den Kaffeeauslauf und die Milcheinheit spülen. Dies variiert von Vollautomat zu Vollautomat. Spülen Sie die Milcheinheit am besten einmal täglich, damit die Milchreste nicht eintrocknen und beim nächsten Milchaufschäumen stören. Bauen Sie außerdem mindestens einmal im Monat die Brüheinheit aus und säubern Sie diese sorgfältig. Nur so ist exzellenter Kaffeegenuss gewährleistet. Durch eine regelmäßige Pflege der Kaffeemaschine, profitieren Sie nicht nur durch besseres Kaffeearoma, Sie verlängern auch die Lebensdauer des Geräts.
Der Kaffeeautomat sollte außerdem regelmäßig entkalkt werden. Wie häufig das Entkalkungsprogramm durchgeführt werden muss, ist abhängig von der Wasserhärte des Leitungswassers.
   

 

Warum ist das Entkalken bei einem Kaffeevollautomaten so wichtig?

Es ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig, die Kaffeemaschine regelmäßig zu entkalken. Einerseits werden Kalkablagerungen entfernt, die den Geschmack des Kaffees beeinträchtigen. Kalk in der Maschine verlangsamt aber auch den Aufheizvorgang, was wiederum einen höheren Stromverbrauch nach sich zieht. Zudem haben Sie nur eine Gerätegarantie auf Schäden, die nicht selbst verursacht sind. Sollten Sie das Reinigungsprogramm nicht verwendet haben und Ihre Maschine nun aufgrund von Kalkablagerungen einen Schaden aufweisen, erlischt Ihr Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller.

 

Wie wird beim Kaffeevollautomaten der Mahlgrad beeinflusst?

Wie man den Mahlgrad eines Kaffeevollautomaten einstellt, können Sie in den Bedienungsanleitungen der Geräte nachlesen. Grundsätzlich variiert der optimale Mahlgrad je nach Kaffeebohnentyp. Hellere Kaffeebohnen benötigen einen feineren Mahlgang als dunkle Kaffeebohnen. Der Mahlgrad ist dann perfekt eingestellt, wenn der Kaffee sämig herausläuft und zum Schluss eine nußbraune Crema produziert. Ein veränderter Mahlgrad wirkt sich aber nicht sofort auf die nächste Tasse Kaffee aus. Stattdessen müssen Sie mindestens zwei oder drei Portionen Kaffee herauslaufen lassen, bevor Sie eine Veränderung beobachten oder schmecken können.

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