Sind Sie Geschäftskunde?
Diese Einstellung passt das Produktsortiment und die Preise an Ihre Bedürfnisse an.
Ja
Nein

Ratgeber

Wissenswertes zu Netzwerk-Überwachung

Komplexe IT-Infrastrukturen benötigen professionelle Überwachung. Das Sortiment Netzwerk-Überwachung umfasst diverse Komponenten: Kleine USB-Sticks für die lokale Datenerhebung eignen sich für den schnellen Bedarf an Informationen zu Netzwerkstatus und Raumklima.

Komplexe Netzwerküberwachung beinhaltet eine Reihe von Hardware, die dank CAN-Bussen weniger Aufwand bei der Verkabelung benötigt und den reibungslosen Betrieb in Rechenzentren und in der Industrie gewährleistet. Neben der Überwachung des Netzwerk-Traffics gehören Sensoren, beispielsweise für die Kaltluftzufuhr, ebenso dazu wie automatische Alarmmeldungen in Havariefällen.


Was kann Netzwerküberwachung?

Netzwerküberwachung ist immer eine Kombination aus Hardware und Software. Sie erleichtert die Verwaltung von IT-Infrastrukturen ungemein und kommt insbesondere in Rechenzentren und industriellen Steuerungen zum Einsatz.

Ziele der Netzwerküberwachung sind:

  • Gewährleistung des laufenden Betriebs von IT-Infrastruktur, technischem Gebäudemanagement und industriellen Anlagen
  • Verhinderung von Netzwerkausfall durch redundante Absicherung
  • Netzwerk-Monitoring und Netzwerk-Analyse
  • Senkung des Installations- und Verwaltungsaufwands
  • Geringerer Wartungsaufwand
  • Einsparung von Platz und Kosten
  • Automatische Alarmierung bei Störfällen
  • Interventionen bei Havarie-Ereignissen

Diese Maßnahmen kann eine umfängliche Netzwerküberwachung beinhalten:

  • Intelligente Verkabelung mit standardisierten CAN-Bussen (Controller Area Network-Bus) reduziert Kabelbäume und senkt dadurch Installationsaufwand, Platzbedarf und Kosten. Über den CAN-Bus ist neben der Datenübertragung gleichzeitig die Stromversorgung möglich.
  • Durch die Vernetzung der Überwachungskomponenten wird die Anzahl der benötigten Module verringert. Netzwerk-Tools auf Software-Ebene unterstützen die Einsparungen.
  • Im Rahmen der Netzwerkkontrolle steht die Überwachung der eigentlichen Rechner und ihres Datenverkehrs im Fokus. Hier kann die Netzwerküberwachung Zugangsberechtigungen managen, Statistiken führen, regelmäßige Netzwerk-Scans durchführen und vieles mehr.
  • Bei Schadsoftware und Hackerangriffen wird eine intelligente Netzwerküberwachung sowohl präventiv als auch defensiv wirksam. Beispielsweise können verdächtige Dateien automatisch ausgelesen und in Quarantäneordner verschoben werden. Oder es könnte im Fall eines Angriffs auf das gesamte Netzwerk ein Teil der Rechner und Komponenten vorsorglich heruntergefahren werden, um den potentiellen Schaden einzudämmen.
  • Überdies ist eine Kontrolle der Umgebungsbedingungen im Serverraum beziehungsweise Schaltschrank möglich. Integrierte oder separat angeschlossene Sensoren überprüfen beispielsweise permanent die Temperatur und Luftfeuchtigkeit und sorgen bei Abweichungen für Gegenmaßnahmen.
  • Die Netzwerküberwachung kann so mit der Gebäudetechnik interagieren, dass stets optimale Bedingungen für den Rechnerbetrieb gewährleistet werden. Beispielsweise können bei Bedarf angeschlossene Geräte wie Lüfter oder Trockner aktiviert werden.
  • Bei Abweichungen und gravierenden Störereignissen können Push-Nachrichten versendet werden, um den Administrator des Netzwerks oder einen externen Techniker über den Handlungsbedarf zu informieren. Die Wartung der Systeme kann vor Ort oder per Fernzugriff via Internet erfolgen. Je nachdem, welches technische Problem aufgetreten ist.
  • In Havariefällen ermöglicht die Netzwerküberwachung sowohl die Versendung von Alarmmeldungen per SMS und E-Mail als auch das Einleiten automatisierter Gegenmaßnahmen, um größere Schäden an den technischen Anlagen zu verhindern.

Unser Praxistipp: Beliebiges Betriebssystem

Netzwerküberwachung funktioniert unabhängig vom Betriebssystem. Egal ob Sie Windows-Versionen auf Ihren Computern, Linux, Branchensoftware beziehungsweise Programme für Industriesteuerung installiert haben – Netzwerk-Monitoring-Software analysiert und überwacht den Netzwerkverkehr als Datenübertragung zwischen den IP-Adressen der angeschlossenen Geräte. Statistiken und Protokolle sind über die Software der Überwachungslösung im Network-Monitoring einsehbar.


Hardware für die Netzwerküberwachung

Abbildung: Klima-Datalogger

Unser Sortiment an Netzwerküberwachung bietet alles, was es für die professionelle Netzwerküberwachung braucht.

Kleine Überwachungseinheiten bestehen manchmal nur aus einem USB-Datalogger, der die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Taupunkt ermittelt. Sie können direkt an einen PC oder Laptop beziehungsweise ein anderes Gerät mit USB-Anschluss angesteckt werden.

Größere IT-Systeme und Anlagen hingegen verfügen über eine komplexe Netzwerküberwachung bestehend aus mehreren Komponenten.

Ihre Vorteile:

  • Die Ausfallsicherheit steigt dank CAN-Bus-Technologie und redundanter Stromversorgung.
  • Durch intelligente Vernetzung sinkt der Bedarf an Hardware.
  • Die Installation erfolgt einfach per Laptop und USB-Anschluss, die Erkennung neuer Geräte mit Plug & Play.

Bei der Auswahl der richtigen Hardware steht die Processing Unit im Fokus. Sie ist das Zentrum des Überwachungssystems.

Hinweis: Die Geräte sind optisch oft nahezu gleich, unterscheiden sich aber hinsichtlich ihres Funktionsumfangs.

Die Processing Unit managt und überwacht den Datenverkehr. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Processing Unit auf die Anzahl der Eingänge und Ausgänge, die Sie für den Anschluss von weiteren Steuerungseinheiten, Sensoren, Lesegeräten, etc. benötigen.


Ergänzende Komponenten:

  • Sensoren überwachen physikalische Umgebungsbedingungen. Sie werden per Can-Bus-Kabel an die Processing Units angeschlossen. Beispielsweise können Sensoren die Raumtemperaturen von Serverräumen erheben. Bei Abweichungen zwischen Ist- und Sollwerten schaltet die Processing Unit weitere Geräte und Komponenten hinzu. So können beispielsweise Lüfter bei zu viel Hitze und Heizgeräte gegen zu hohe Luftfeuchte automatisch gesteuert werden.
  • Lesegeräte sind Netzwerk-Scanner mit Zahlenbedienfeld oder Transponder-Erkennung. Sie werden für die Zutritts- oder Zugriffskontrolle auf die Netzwerküberwachungs-Komponenten eingesetzt.
  • Weitere Anschlusskomponenten wie RFID-Controller, Taster etc. sind ebenfalls verfügbar.

Abbildung: CMCIII-Processing Unit


Die Installation der Netzwerküberwachung

Netzwerküberwachungstechnik basiert auf intelligenter Vernetzung der Module untereinander. In der Regel handelt es sich dabei um feste Verkabelung, denn große Datenströme per Funk zu übertragen wäre im Vergleich viel langsamer und noch dazu ein Sicherheitsrisiko.

Als Kabel und Verbindungselemente für die Netzwerküberwachung finden Sie in unserem Shop:

  • Verbindungskabel verbinden die Überwachungseinheiten des Netzwerks untereinander.
  • CAN BUS Interfaces sind Verbindungselemente für den Anschluss von Sensoren, Lesegeräten und anderem Zubehör.
  • Ein spezielles Programmierkabel wird bei einigen Modelltypen der Processing Units für die Inbetriebnahme benötigt.
Conrad Electronic SE benötigt für einzelne Datennutzungen Ihre Einwilligung, um die Funktion der Website zu gewährleisten und Ihnen unter anderem Informationen zu Ihren Interessen anzuzeigen. Mit Klick auf "Zustimmen" geben Sie Ihre Einwilligung dazu. Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Sie haben jederzeit die Möglichkeit Ihre Zustimmung in der Datenschutzerklärung zurück zu nehmen.
Ablehnen
Zustimmen