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Ratgeber

Rasentrimmer für schwer zugängliche Stellen im Garten

Rasentrimmer und Motorsensen sind gefragt, wenn Bereiche im Garten getrimmt werden sollen, an die Rasenmäher nicht herankommen. Akku-Rasentrimmer haben im Privatbereich die Nase vorn, Fachkräfte für Gartengestaltung setzen oft auf Benzin-Modelle. Was Rasentrimmer, Motorsensen und die Antriebsarten im Detail unterscheidet, klären wir in unserem Ratgeber.



Was sind Rasentrimmer und Motorsensen?

Da im Garten nicht alle Bereiche leicht zugänglich sind, kommen Rasentrimmer als schlanke Werkzeuge zum Einsatz. Am Ende eines langen Stils (1) befindet sich ein Schneidkopf (2), der von einem Motor (3) angetrieben wird. 

Über Griffe (4) am Stil wird das Gerät geführt und über den Boden geschwenkt. Da beim Schwenken der Schnitt seitlich und nicht von oben angesetzt wird, spielt die Höhe des Grases keine Rolle. Die Halme werden von der Seite gekappt.

Der Trimmer kann so direkt an Bordsteinkanten, Mauern, Zäunen und Hauswänden sowie unter Büschen zum Einsatz kommen. Rasentrimmer sind daher in erster Linie einer Ergänzung zum klassischen Rasenmähen.

Motorsensen sehen ähnlich aus, arbeiten ebenfalls nach dem Freischnittprinzip, erbringen aber mehr Leistung.
Während Trimmer nahezu nur für Rasen genutzt werden, können sie im Garten auch Gestrüpp oder Gehölz zerkleinern.
Zudem geht das Kürzen selbst größerer Rasenflächen im Garten schneller, da sie meist eine größere Schnittbreite besitzen.



Wie funktionieren Rasentrimmer und Motorsensen?

Beide Gartenwerkzeuge arbeiten mit einem Motor und funktionieren nach dem sogenannten Freischnittprinzip. Der eingebaute Motor überträgt seine Leistung auf einen Schneidekopf und versetzt diesen in Rotation. Am Schneidekopf sind entweder Messer angebracht oder ein dünner Nylonfaden wird durch die Fliehkräfte unter Spannung gesetzt. Messer oder Faden sorgen dafür, dass Grashalme durchtrennt werden.

In Abgrenzung zum einfachen Rasentrimmer besitzt die Motorsense deutlich mehr Power. Oft ist ein Zwei- oder Viertaktmotor verbaut, um nicht nur das Gras im Garten zu schneiden, sondern auch Strauchwerk zu zerkleinern.



Welche Antriebsarten gibt es bei Rasentrimmern?

Grundsätzlich kann der Motor im Trimmer oder in der Sense auf eine von drei Arten angetrieben werden. Es gibt elektrische Geräte mit Kabel, Akku-Rasentrimmer beziehungsweise Akku-Motorsensen und Modelle mit Benzinantrieb.

Elektro-Rasentrimmer mit Kabel

Für kleine Gärten und Korrekturschnitte sind Elektro-Trimmer die erste Wahl. Sie können als kabelgebundene Geräte eine konstante Leistung erbringen, solange eine Steckdose in der Nähe vorhanden ist.

Bei der Anwendung bringen Sie zwei Vorteile mit sich: Es muss nicht auf die Akku-Kapazität geachtet werden und das Gewicht der Rasentrimmer fällt relativ gering aus. Das ermüdet die Arme bei der Arbeit weniger.

Akku-Rasentrimmer und Akku-Motorsensen

Ebenfalls perfekt für kleine Gärten sind Akku-Trimmer und Akku-Motorsensen. Ihre Motoren werden wie bei kabelgebundenen Elektro-Rasentrimmern mit Strom betrieben. Die Energie sitzt jedoch in einem eingesteckten Lithium-Ionen-Akku, sodass kein Stromkabel den Einsatzradius begrenzt. Das Plus an Bewegungsfreiheit hat jedoch seinen Preis: Akku-Rasentrimmer und Akku-Motorsensen besitzen eine beschränkte Nutzungsdauer, denn die Kapazität muss regelmäßig über ein Ladegerät erneuert werden. Zudem bringen Akku-Trimmer durch das Ladegerät mehr Eigengewicht mit.

Wie lang kann ein Akku-Rasentrimmer am Stück im Einsatz sein?

Akku-Rasentrimmer bieten je nach Hersteller sehr unterschiedliche Laufzeiten. Günstige Akku-Rasentrimmer verlieren bereits nach 15 bis 20 Minuten an Leistung. Profimodelle schaffen bis zu 60 Minuten. Tipp: Wer auf einen Akku-Rasentrimmer setzt und einen häufigen und/ oder langen Einsatz im Garten plant, sollte selbst bei einem leistungsstarken Ladegerät einen Ersatzakku besitzen.

Benzin-Motorsensen

Sobald größere Flächen und widerstandsfähigeres Buschwerk bearbeitet werden sollen, sind diese Geräte gefragt. Kabelgebunde Modelle und Akku-Rasentrimmer können bei ihrer Schnittleistung nicht mithalten.

Allerdings sind Benzin-Motorsensen entsprechend schwerer, erfordern daher mehr Kraft beim Führen und bringen einen höheren Lärmpegel mit sich.

Einen Tragegurt bei der Arbeit umzulegen sowie einen Gehörschutz zu tragen, ist daher sinnvoll und empfehlenswert.

Verwendung eines speziellen Kraftstoffgemisches

Motorsensen oder Rasentrimmern mit Verbrennungsmotor werden mit einer Mischung aus Öl und Benzin betrieben. Durch die Verbrennung entstehen zwangsläufig schlecht riechende Emissionen. Abhilfe schafft hier ein geruchsarmer Treibstoff mit vollsynthetischem Öl, der angenehmer für den Anwender ist und eine geringere Umweltbelastung darstellt.



Welche Schneidesysteme stehen bei Rasentrimmern zur Auswahl?

Ob Motorsense, Kabel- oder Akku-Rasentrimmer: Um ihre Arbeit verrichten zu können, muss an ihrem rotierenden Schneidkopf das passende Schneidwerkzeug befestigt sein. Es kommen drei Systeme infrage: Faden, Messer oder Sägeblätter.

Praxistipp: Nylonfäden einwässern um Langlebigkeit zu garantieren

Die Nylonfäden einer Motorsense nutzen sich nach kurzer Zeit schnell ab, weil sie spröde werden. Dies können Sie auf ganz einfache Weise verhindern: Legen Sie dazu die Fäden einen Tag vor Einbau in den Schneidkopf für mehrere Stunden in Wasser ein. Dadurch bleibt der Kunststoff elastisch und der Faden hält länger. Das gleiche Verfahren kann auch bei Kunststoffklingen angewandt werden.

Faden

Auf einer Spule ist ein dünner Nylonfaden aufgewickelt, sodass beide Enden am Spulenkopf hervorstehen. In Rotation versetzt, wird der Faden stark gespannt und kann damit Gras zerschneiden. Ein Vorteil dieses Schneidesystems: Da der Faden nicht starr ist, gibt er bei zu starken Widerstand nach. Der Trimmer kann daher problemlos an Hauswänden oder Zäunen genutzt werden. Bei den anderen Schneidesystemen werden Messer und Sägeblatt schneller stumpf oder zerstört.

Gut zu wissen: Es gibt Kabel- und Akku-Rasentrimmer, die eine vollautomatische Fadennachführung besitzen. Andere Modelle arbeiten mit dem Auftippen. Dabei muss die Spule kurz auf den Boden getippt werden. In beiden Varianten wird der Faden nachgestellt.

Messer und Sägeblatt

Kabel- und Akku-Rasentrimmer sowie Motorsensen arbeiten alternativ mit Messerflügeln. Die Grasmesser sind relativ kurz und abgeflacht. Durch gebogene Zacken kann eine Wiese so gut getrimmt werden. In vielen Fällen sind die Messer aus Kunststoff. Diese Konstruktion funktioniert zwar bei Grashalmen und etwas härteren Gewächsen, allerdings brechen die Messer bei Kontakt zu harten Untergründen schnell ab. Hier sollte auf Metall gesetzt werden.

Vor allem Motorsensen setzen auf Sägeblätter. Selbst hartnäckige Gewächse und kleine Äste sind leicht zerkleinert. Beliebt sind sternförmige Scheiben, die mindestens drei Zacken besitzen.

Was ist besser: Rasentrimmer mit Faden oder Messer?

Der bei starkem Widerstand nachgebende Faden ist von Vorteil, wenn nur Gras getrimmt wird. Der Nylonfaden kann zudem schnell und kostengünstig ausgetauscht werden. Messer und Sägeblätter können hingegen robustere Gewächse besser zerteilen. Sie sind aber klar im Nachteil, wenn nahe an Hauswänden und Rasenkanten gearbeitet wird.

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