Wissenswertes zu Smartphones

Smartphones sind mittlerweile zu unverzichtbaren Begleitern in Alltag und Beruf geworden. Egal ob zur Kommunikation, Unterhaltung zwischendurch oder zum Aufnehmen von Bildern und Videos – das Smartphone bietet alle Funktionen und passt dabei geschmeidig in eine Hosentasche.

Aufbau und Einsatzgebiet von Smartphones

Smartphones werden aus vielen verschiedenen Bauteilen zusammengesetzt, die jeweils so wenig Platz wie technisch möglich einnehmen. Sie sind in Funktionsweise und Aufbau allerdings ihren größeren Pendants, die etwa in Notebooks oder Desktop-PCs verbaut sind, sehr ähnlich.

Die Schaltzentrale des Handys ist dabei der SoC-Prozessor. SoC steht hierbei für „System-On-A-Chip“. Auf diesem Chip befindet sich nicht nur der Hauptprozessor (CPU) des Smartphones, sondern auch sämtliche Funk- und Speichercontroller sowie weitere Bauteile wie Audioprozessor und Schnittstellen und bildet somit sowohl Herz als auch Rückgrat des Geräts.

Zur Funkausstattung eines modernen Smartphones gehört eine Vielzahl an verschiedenen Standards, die der Kommunikation des Handys mit der Außenwelt dienen. Für die schnelle Internetverbindung daheim und an Hotspots ist ein WLAN-Modul an Bord, während die Datenverbindung unterwegs über Mobilfunk abgewickelt wird.

Im Mobilfunk wird zwischen verschiedenen Funkstandards unterschieden. Bei UMTS, auch HSPA genannt, handelt es sich um den dritten Funkstandard 3G. Bis auf einige günstigere Geräte unterstützen allerdings die meisten Geräte auch den aktuellen Standard der vierten Generation 4G, LTE genannt. Dieser erlaubt deutlich höhere Übertragungsraten sowie insgesamt bessere Netzabdeckung.

Dazu kommt auch ein Bluetooth-Funkchip, um mit Accessoires oder anderen Handys zu kommunizieren. Besonders bei Audiogeräten wie Kopfhörern, mobilen Boxen oder Freisprecheinrichtungen ist Bluetooth sehr beliebt.

NFC-Unterstützung hat sich in den letzten Jahren auch stark verbreitet. Die „Near Field Communication“ basiert auf der bewährten RFID-Technik und ermöglicht schnellen, sicheren Datenaustausch über sehr kurze Distanzen. Sie ermöglicht etwa das Bezahlen mit dem Smartphone im Supermarkt oder simplen Datenaustausch zwischen Handys.

Auch zur Funktechnologie zählen die Ortungssysteme, die Smartphones an Bord haben. Während das amerikanische GPS ein geläufiger Begriff ist, können viele Smartphones auch über das russische Satellitensystem GLONASS ihre Position ermitteln.

Der Hauptprozessor samt Grafikeinheit, das alle Prozesse zentral steuert, befindet sich ebenso auf dem SoC. Ähnlich wie bei Notebooks und PCs gibt es unterschiedlich leistungsfähige Prozessoren. Flüssige Darstellung im Normalbetrieb schaffen fast alle Smartphones, möchten sie aber aufwändige Spiele spielen oder Bilder ausgefallener nachbearbeiten, lohnt sich die Investition in ein teureres Modell.

Ein Prozessor profitiert dabei stark vom Arbeitsspeicher, der an ihn angebunden ist. Auch RAM genannt, hält dieser temporär Dateien, auf die sofort zurückgegriffen werden kann. Je größer dieser ist, desto mehr kann der Prozessor dort ablegen. So lassen sich mehr Apps parallel offen halten und eine flüssigere Bedienung gewährleisten.

Um Dateien permanent zu speichern, werden diese in den internen Speicher geschrieben. Dieser fasst installierte Apps, gedownloadete Musik und geschossene Bilder. Mehr ist dabei immer besser – moderne Smartphones bieten daher immer mehr Speicherplatz.

 

 

Reicht der interne Speicher mal nicht aus, verfügen einige Geräte über einen microSD-Kartenslot. In diesen lässt sich eine kleine Speicherkarte einschieben, die den verfügbaren Speicher nochmals um bis zu 200 GB erweitert, sodass etwa sämtliche Lieblingsalben auf dem Smartphone Platz finden.

Direkt neben dem microSD-Slot befindet sich meiste der SIM-Kartenslot. In diesem wird die SIM-Karte des Providers platziert. Einige Smartphones bieten dabei die Besonderheit, dass sich der microSD-Slot auch alternativ mit einer zweiten SIM-Karte besetzen lässt. So wird aus dem Smartphone einfach ein Dual-SIM-Handy, mit dem sie gleichzeitig unter zwei verschiedenen Rufnummern erreichbar sind. Damit kann ein Gerät etwa gleichzeitig sowohl als Arbeits- als auch Privathandy dienen.

Bedient wird das Smartphone naturgemäß über das Touchscreen-Display. Die Displays verfügen meist über eine für ihre Größe sehr hohe Auflösung, als Standard hat sich mittlerweile Full-HD durchgesetzt. Einige Topmodelle übertreffen dies allerdings noch und bieten bis zu WQHD oder sogar 4k-Auflösung. Hauptsächlich unterscheiden sich die Displays außerdem hinsichtlich ihrer Größe – diese bewegt sich meist zwischen 5 und 6 Zoll.

Hinsichtlich der Kameras unterscheiden sich viele Geräte stark voneinander. Während die meisten Geräte eine akzeptable Hauptkamera mit sich bringen, sind Handys mit zwei oder mehr Megapixel-Kameras voll im Trend. Die zweite Kamera übernimmt dabei Spezialaufgaben, die entweder die Kamera um Sonderfunktionen wie Tiefenschärfe oder besonders gute schwarz-weiß-Aufnahmen erweitern oder arbeitet unabhängig und bietet etwa ein Weitwinkelobjektiv. So lassen sich mit Dual-Kameras ganz besondere Aufnahmen machen.

Was ist beim Kauf eines Smartphones zu beachten?

Da sich Handys aufgrund ihrer kompakten Bauweise und handschmeichelnden Form nicht einfach von alleine nach den eigenen Wünschen konfigurieren lassen, lohnt sich die Suche nach dem Gerät, das die persönlichen Anforderungen am besten erfüllt. Dabei lohnt es sich, auf einige Eckdaten der einzelnen Bauteile zu achten.

Wichtig ist die Wahl des Betriebssystems. Die Entscheidung liegt dabei zwischen Apples iOS, welches auch nur auf den hauseigenen iPhones zum Einsatz kommt und Googles Android, welches mit Abstand am verbreitetsten ist und auf fast allen anderen Geräten installiert ist.

Doch viele Android-Smartphones unterscheiden sich hinsichtlich Version und herstellereigenen Oberfläche. Ausgeliefert werden die Geräte stets mit einer aktuellen Version des Betriebssystems. Geräte mit Android One laufen auf reinem Android und erhalten eine Updategarantie von Google, während viele Hersteller stattdessen auf eigene Versionen des Betriebssystems mit eigenen Benutzeroberflächen setzen und diese selbst mit Updates versorgen.

Als nächstes sollte die Größe des Displays berücksichtigt werden. Phablets mit um die 6 Zoll Displaygröße sind zwar angenehmer zu bedienen, passen aber nicht in jede Tasche oder jede Hand. Sie können daher etwas unhandlich sein.

Bei den meisten Handys fällt das Display mit etwa um die 5 Zoll etwas kleiner aus. Der aktuelle Trend hin zu randlosen Displays entschärft das Problem zwar etwas, es lohnt sich aber trotzdem, die Abmessungen des Handys und des Displays bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen.

Während die meisten Handys mittlerweile bei der Auflösung des Displays auf Full HD setzen, verbauen einige Hersteller in den günstigeren Geräten noch HD-Displays. Auch wenn selbst bei diesen einzelne Pixel nicht mehr erkennbar sind, verbessern höhere Auflösungen bis hin zu 4k die subjektive Nutzererfahrung.

Wie viel Speicher Sie benötigen, hängt von Ihrer Nutzung ab. Das gilt sowohl für den internen als auch für Arbeitsspeicher. Wenn Sie häufig mehrere Apps parallel nutzen und oft zwischen diesen wechseln, lohnen sich 3 GB oder mehr Arbeitsspeicher. Schießen Sie liebend gern Fotos, hören viel Musik oder haben Sie gerne viele Apps installiert, lohnt sich die Mehrinvestition in ein Handy mit 64 GB internem Speicher oder mehr. Reicht das noch nicht, können Sie den Speicher noch mit einer microSD-Karte erweitern.

Möchten Sie ihre Lautsprecher traditionell per Klinkenkabel ans Handy anschließen, sollten sie darauf achten, dass das Gerät über eine solche Buchse verfügt – einige Hersteller verzichten mittlerweile auf diese.

Abgesehen davon entspricht die Wahl ihres Handys ganz ihren persönlichen Präferenzen.

Besonders wenn Sie Wert auf hochwertige Bilder legen, lohnt sich die Investition in ein teureres Gerät. Diese verfügen nicht nur über eine bessere Hauptkamera mit höherer Auflösung und besserer Qualität, sondern auch über Zusatzkameras, die bestimmte Zusatzfunktionen bringen. So können sie etwa je nach Handy mit der Dual-Kamera bessere Fotos bei Nacht, Weitwinkelaufnahmen oder Makroaufnahmen machen. Die Sonderfunktion variiert dabei je nach Hersteller. Einige Modelle bieten mit einer Triple Kamera sogar zwei dieser Extrafunktionen.

Möchten Sie Ihr Smartphone als Arbeits- und Privathandy gleichzeitig einsetzen, bietet sich ein Dual-SIM-Handy ein. Durch die Dual SIM sind Sie parallel auf zwei verschiedenen Nummern erreichbar und können so weiterhin Geschäftliches und Privates trennen.

Sollten Sie sich beim Kauf unsicher sein oder weitere Fragen haben, steht unser Kundenservice Ihnen auch sehr gern mit persönlichem Rat zur Verfügung.

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Fazit

Handys sind mittlerweile zu absoluten Alleskönnern avanciert und ersetzen mittlerweile sogar kleine Digitalkameras und das Notebook von Zeit zu Zeit. Die meisten Smartphones sind mit Googles Android ausgestattet, in ihrer Bauweise unterscheiden sie sich insbesondere hinsichtlich ihrer Spezialausstattung wie Zweitkamera, besonders großem Arbeitsspeicher oder Prozessorpower.

 

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