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Ratgeber

Sofortbildkameras und Sofortbilddrucker

Fotos knipsen, ausdrucken, bewundern – mit Sofortbildkameras halten Sie Ihre Schnappschüsse gleich in der Hand. Die Kultgeräte von früher sind im neuen Gewand zurück und bieten vielfältige Features, die aus jedem Bild einen Hingucker machen. In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen moderne Sofortbildkameras und Sofortbilddrucker verschiedener Hersteller vor und geben nützliche Kauftipps.



Ein Klassiker kehrt zurück: moderne Sofortbildkameras

Die Geschichte der Sofortbildkameras reicht Jahrzehnte zurück: 1947 präsentierte Edwin Herbert Land, US-amerikanischer Erfinder und Firmengründer von Polaroid, die erste Sofortbildkamera der Welt.

Ein Jahr später kam es zur Markteinführung der „Land camera“, Typ 95. Von Fotografie in Farbe konnte damals noch keine Rede sein: Auf sepiafarbene Bilder folgten wenige Jahre später schwarz-weiße.

Erst ab 1963 erschienen Polaroid-Bilder schließlich in Farbe. Nach und nach entwickelten sich Polaroid-Kameras zum wahren Kult... bis zum rasanten Aufstieg der digitalen Fotografie.

Nun erleben Sofortbildkameras ihr Comeback und liefern einzigartige Schnappschüsse direkt zum Mitnehmen. Die Fotoapparate eignen sich hervorragend, um Gästen auf Firmen-Events oder privaten Veranstaltungen ein persönliches Erinnerungsfoto auszuhändigen.

Auch im beruflichen Umfeld kommen Sofortbildkameras zum Einsatz: bei Filmproduktionen, bei Fotografen zur Vorabprüfung verschiedener Szenen und überall dort, wo Beschäftigte keine andere Möglichkeit haben, Fotos zu entwickeln, diese aber für ihre Tätigkeit benötigen.

Eine Alternative zu Sofortbildkameras stellen Sofortbilddrucker dar. Mit den Druckern im Mini-Format können Fotos von Smartphones oder Tablets spontan ausgedruckt werden. Ob von unterwegs oder zu Hause spielt dabei keine Rolle, denn die Fotoprinter verfügen zumeist über einen Lithium-Ionen-Akku und können quasi überall in Betrieb genommen werden.



Fotos mit Retro-Charme – Kameras von von ausgewählten Herstellern

Fotos einer analogen Sofortbildkamera sind wahre Unikate. Jedes Bild wird zu einem besonderen und einzigartigen Erinnerungsstück. Entscheiden Sie sich für eine solche Kamera, erhalten Sie Ihr persönliches Fotoentwicklungslabor gleich dazu.

Zu den bekanntesten Herstellern von Sofortbildkameras und Sofortbilddruckern zählen Polaroid, Fujifilm, Kodak und Canon. Obwohl Polaroid im Jahr 2008 Insolvenz anmeldete, ist der Markenname mitsamt Polaroid-Kameras wieder zurück.

Das Unternehmen bietet nicht nur Vintage-Kameras der Serien 600 oder SX-70 an, mit denen der Trend der 80er- und 90er-Jahre quasi wiederbelebt wird, sondern auch neue Modelle. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl vor:

Polaroid Now Kameras verfügen über einen Autofokus und helfen Neulingen beim Einstieg in die Welt der analogen Fotografie. Wird bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, so bringt der Blitz Licht ins Dunkel. Neben einem Selbstauslöser bieten die Kameras eine Funktion, die es ermöglicht, zwei Momente in einem Bild festzuhalten.
Das lädt zum Kreativwerden und Experimentieren ein. Modelle der Serie Now+ kommen mit fünf Objektivfiltern in unterschiedlichen Farben und verknüpfen klassische Instant-Kameras mit Smartphone-Apps.

Über die kostenlose Polaroid-App können weitere Features wie Doppelbelichtung, Lichtmalerei, Portraitmodus oder Stativmodus genutzt werden. Auch ist es möglich, mit der integrierten Scanner-Funktion Polaroid-Aufnahmen zu digitalisieren. Kameras der Serie Polaroid Go sind besonders handlich und somit ideal zum Mitnehmen geeignet. Neben einer Doppelbelichtungsfunktion kommen sie mit einem Selfie-Spiegel und einem Selbstauslöser für einzigartige Selbstporträts.

Fujifilm bietet mit der Instax-Serie ein großes Portfolio an Sofortbildkameras und -druckern. Instax-Produkte vereinen ein ansprechendes Retro-Design mit modernen Features. Die meisten Analogkameras sind in frischen Farben gehalten und eignen sich dank einfacher Bedienung und automatischen Funktionen perfekt für den Einstieg.

Neben analogen Sofortbildkameras wie instax mini 40, instax mini 90 oder instax mini 11 gibt es Hybrid-Kameras, mit denen Bilder digital erstellt und auf Wunsch ausgedruckt werden können. Hybride Sofortbildkameras vereinen die Vorzüge einer Digitalkamera mit sofortigem Fotodruck.

Auch Kodak hat Sofortbildkameras im Angebot. Die Printomatic-Kameras verfügen über einen Aufnahmechip mit einer Auflösung von 10 Megapixeln, einen eingebauten Blitz und einen Slot für MicroSD-Karten. Zudem erweitern 2-in-1-Kameras das Sortiment von Kodak. Bei den Modellen der Mini-Shot-Reihe ist der Fotodrucker direkt mit an Bord: Fotos auswählen, drucken, fertig. Auch an eine App-Anbindung für weitere Funktionen wurde gedacht.

Ähnlich erscheint das Produktangebot von Canon. Das Unternehmen führt zum Beispiel die Canon Zoemini S2 – eine digitale Sofortbildkamera mit integriertem Drucker. Die 8-Megapixel-Kamera mit Spiegel und Ringlicht ist in der Lage, Bilder auf der Micro-SD-Karte zur späteren Bearbeitung zu speichern, spontane Schnappschüsse über den Printer auszudrucken oder Fotos via App mit Effekten zu versehen.



Wissenswertes zu Sofortbilddruckern

Sofortbilddrucker gibt es in unterschiedlichen Varianten. Mithilfe der mobilen Mini-Fotodrucker können Sie Fotos vom Smartphone, Tablet, PC oder von einer Digitalkamera einfach ausdrucken. Die Verbindung zwischen den Geräten erfolgt in vielen Fällen kabellos via WLAN oder Bluetooth

Gut zu wissen: Manche mobile Fotodrucker basieren auf Zink-Drucktechnik. Der Begriff Zink referiert in diesem Zusammenhang nicht auf das chemische Element, sondern steht für Zero Ink. Das Drucken erfolgt also ohne Tinte: In mehreren Durchgängen wird ein hitzeempfindlicher Film bearbeitet, der sich aus kristallinen Emulsionsschichten für die Farben Magenta, Cyan und Gelb zusammensetzt. Je nach Temperatur und Einwirkdauer der elektrischen Impulse werden die Farbpigmente aktiviert. Kurze Zeit später halten Sie das frisch gedruckte Foto in Ihren Händen.



Filme für Sofortbildkameras auswählen

Das wichtigste Zubehör für eine Sofortbildkamera ist der Film. Zu beachten ist hierbei, dass nicht jeder Film in jede Kamera passt. Verfügen Sie zum Beispiel über eine Polaroid-Kamera und halten nach einem neuen Film Ausschau, so gilt es, das Modell zu prüfen. Filme der i-Type-Serie sind zum Beispiel mit Now- und Now+ Kameras kompatibel. Das Format beträgt 107 x 88 mm, der Bildbereich umfasst 79 x 79 mm. Das Entwickeln dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Der 600er-Film kann ebenfalls für Now- und Now+ Kameras und für die 600-Kamera verwendet werden. Das Format ist identisch mit dem der i-Type-Filme. Das Entwickeln von Farbfotografien nimmt etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch, für Schwarz-Weiß-Bilder gibt der Hersteller 5 bis 10 Minuten an. Beim SX-70-Film handelt es sich um den Klassiker, der im Jahr 1972 auf den Markt kam. Eine Kassette enthält 8 Bilder und eine Batterie. Daneben bietet Polaroid den 8 x 10 Film für Großaufnahmen mit den Maßen 241 x 190 mm (325 x 215 mm mit Rahmen) sowie die kleinformatigen Go-Filme mit den Maßen 46 x 46 mm (66,6 x 53,9 mm mit Rahmen) für die kompakten Polaroid Go Kameras an.

Fujifilm hält ebenfalls mehrere Filme bereit: Die mini-Filme im Format 54 x 86 mm mit einer Bildgröße von 46 x 62 mm sind für die instax mini Kameras konzipiert. Für die instax Square Kameras hingegen kommen nur die Square-Filme im Format 72 x 86 mm und einer Bildgröße von 62 x 62 mm in Frage. Besitzen Sie eine instax Wide 300 und brauchen Filmnachschub für neue Aufnahmen, dann ist der Wide-Film im Format 108 x 86 mm und einer Bildgröße von 99 x 62 mm die richtige Wahl.

Übrigens: Sofortbild-Filme mit farbigem oder gemustertem Rahmen verleihen jedem Foto das gewisse Etwas.



Wichtiges zum Kauf von Sofortbildkameras und Sofortbilddruckern

Beim Kauf einer Sofortbild-Kamera sind andere Kriterien von Bedeutung als beim Kauf einer Digitalkamera. Zunächst gilt es zu überlegen, ob Sie eine klassische Sofortbildkamera ergattern und damit jedes Bild zum Unikat machen möchten oder ob eine digitale Sofortbildkamera beziehungsweise Hybridkamera mit Display, Datenspeicher und weiteren Features für Sie das Richtige ist.

Auf Events, Veranstaltungen und Feiern sind klassische Sofortbildkameras gern gesehen: Binnen kürzester Zeit können Gäste Fotos knipsen und als Erinnerungsstücke mitnehmen. Für den alltäglichen Gebrauch und Fotos, die nicht gleich ausgedruckt werden müssen, sind Hybridkameras eine gute Alternative.

Möchten Sie mit Ihrer Kamera viele Selbstportraits schießen? Dann ist eine Selfie-Funktion beziehungsweise ein Selfie-Spiegel sehr nützlich. Je nach Bedarf können weitere Features wie eine automatische Belichtung, ein manuell ein- oder ausschaltbares Blitzlicht oder ein Selbstauslöser wichtig sein.

Bei akkubetriebenen Modellen lohnt sich ein Blick auf die Akkukapazität. Nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die genau im falschen Moment ihren Dienst aufgrund eines leeren Akkus versagt. Denken Sie auch an Zubehör! Kamerataschen erleichtern den Transport und stellen zugleich sicher, dass Ihre Kamera optimal aufbewahrt wird.

Was Sofortbilddrucker betrifft, ist eine möglichst zuverlässige Verbindung zu Kamera, Smartphone oder Tablet wichtig. Besonders komfortabel ist es, wenn sich die Geräte kabellos per Bluetooth oder WLAN verbinden.
Kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht sind entscheidend, wenn Sie einen Drucker zum Mitnehmen suchen. Grundsätzlich empfehlenswert ist es, sich die Kosten für Fotopapier bzw. Sofortbild-Filme genau anzuschauen, da diese regelmäßig nachgekauft werden müssen.



Unser Praxistipp: Bitte lächeln! Selfies knipsen leicht gemacht

Mit einigen Sofortbildkameras werden Selfies zum Kinderspiel. Möglich macht das der Selfie-Modus, den es beispielsweise bei der Instax mini 11 von Fujifilm gibt. Hier wird über das Objektiv der entsprechende Modus eingestellt. Ein Spiegel neben dem Objektiv hilft, den richtigen Bildausschnitt einzufangen. Auch die Polaroid Go ist mit einem Selfie-Spiegel und einem Selbstauslöser ausgestattet. Beides hilft, perfekte Selbstportraits aufzunehmen.



FAQ – häufig gestellte Fragen zu Sofortbildkameras und Sofortbilddruckern

Wie lange dauert das Entwickeln von Sofortbildern?

Die Entwicklungszeit ist abhängig von der Art des Sofortbild-Films und der Umgebungstemperatur. Einige Hersteller geben eine Entwicklungszeit von 90 Sekunden an, andere 10 bis 15 Minuten.
 

Entstehen auch bei Dunkelheit gute Fotos?

Einige Kameras sind mit einem integrierten Blitzlicht ausgestattet, das bei Dunkelheit für bessere Aufnahmen sorgt. Ansonsten hängt die Qualität von der verwendeten Kamera ab. Hier kann es hersteller- und gerätespezifische Unterschiede geben.
 

Worauf ist beim Filmwechsel zu achten?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, der Herstelleranleitung genau zu folgen. Wichtig ist, dass beim Einlegen der Filmkassette der Film nicht belichtet wird. Sollte das passieren, wird er möglicherweise unbrauchbar und muss ersetzt werden.
 

Wie viele Bilder können mit einer Filmkassette gedruckt werden?

Viele Kassetten enthalten Material für 8 oder 10 Bilder. Manchmal sind auch mehrere Filmkassetten im Set zum günstigeren Preis erhältlich. Ein Preisvergleich kann sich lohnen.
 

Wie lange reicht eine Batterieladung bei Sofortprintern und -kameras?

Ob klassische oder digitale Sofortbildkamera oder Sofortbild-Printer – alle Geräte benötigen Energie für ihren Betrieb. Neben wiederaufladbaren Akkus kommen dafür auch Batterien zum Einsatz. Wie oft ein Wiederaufladen des Akkus oder Ersetzen der Batterien notwendig ist, kommt auf das jeweilige Kamera- oder Druckermodell an. Ein Beispiel: Das Modell Instax mini 11 von Fujifilm meistert nach Herstellerangaben mit 2 AA-Batterien etwa 10 instax mini-Filmkassetten mit je 10 Aufnahmen.

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