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Wissenswertes zu USB-Adaptern

Was ist ein USB-Adapter?

USB steht für Universal Serial Bus und bezeichnet einen standardisierten Computeranschluss. Mithilfe von USB können periphere Geräte an Rechner, Server und Laptops angeschlossen werden. Die Nutzungsmöglichkeiten der USB-Schnittstelle sind nahezu grenzenlos. Smartphones nutzen eine der kompakten Versionen (je nach Modell: Micro-USB, Mini-USB oder USB-C) zum Laden des Akkus und für den Datentransfer mit einem Computer. Am häufigsten wird die USB-Schnittstelle in Verbindung mit mobilen Speichermedien verwendet. Hersteller elektronischer Unterhaltungsmedien nutzen die Schnittstelle für Updates und Servicedienste im Falle einer Reparatur. Der universelle Einsatzbereich der Schnittstelle kann mit Adaptern und Konvertern kombiniert werden. Der USB-Adapter nutzt den Anschluss, um direkten Datenaustausch zwischen zwei Geräten auch ohne PC zu ermöglichen. Adapter und Konverter können verwendet werden, um Konnektivitätsprobleme zu beheben. Nahezu jeder Anschluss kann in einen simplen USB-Anschluss umgewandelt werden. 

Welche USB-Typen gibt es?

USB 1.0

USB 1.0 ist in alten Computern verbaut und mit seiner Datenrate von 1,5 MByte/s zu langsam für neuere Geräte. Die Datenrate würde heute allenfalls noch für den Anschluss einer Maus, Tastatur, eines Scanners oder eines Druckers ausreichen.

USB 2.0

USB 2.0 erreicht eine höhere Spannung und eine Datenrate von bis zu 60 MByte/s. Trotz der späteren Einführung von USB 3.0 und USB 3.1 ist USB 2.0 nach wie vor Standard für elektronische Unterhaltungsmedien und Computerhardware. Allerdings ist dieser Anschluss stellenweise inkompatibel mit auf USB 3.0 ausgelegten Endgeräten. In der Praxis kann das bedeuten, dass beispielsweise eine externe Festplatte nur über einen Steckplatz mit USB 3.0 betrieben werden kann. Das ist nicht die Regel, sollte beim Kauf aber beachtet werden.

USB 3.0

USB 3.0 befindet sich in der Standardisierungsphase und wird in einigen Jahren USB 2.0 vollständig abgelöst haben. USB 3.0 kann bis zu 500 MBits/s übertragen. Aufgrund der hohen Datenrate benötigt dieser Anschluss dickere Kabel mit mehr Adern.

USB 3.1

Diese Schnittstelle hat eine Datenrate von bis zu 10 GBit/s und gilt als momentan schnellster USB-Anschluss. Derzeit gibt es kaum Geräte, die das volle Tempo von USB 3.1 ausreizen.

Micro-USB / Mini-USB

Die kleinsten Ausführungen des USB-Anschlusses sind Mini-USB und Micro-USB. Sie werden in der Regel für mobile Elektronikgeräte verwendet, zum Beispiel Smartphones und Digitalkameras. Wichtig zu wissen: Es gibt Micro-USB- ebenso wie Mini-USB-Anschlüsse in drei Versionen, gemäß dem USB 2.0 Standard: als USB 2.0 Micro-A, der hostseitig eingesetzt wird, als USB 2.0 Micro AB, der zur PC-losen Kommunikation verwendet wird, und USB 2.0 Micro-B.

USB-C

Der 2014 eingeführte USB-Standard Typ C lässt sich wesentlich leichter anschließen (kann nicht „falsch herum“ eingesteckt werden) und kann ansonsten alles, was die bisherigen Varianten auch können. Da er USB Power Delivery unterstützt, können daran Geräte mit bis zu 100 Watt Leistungsaufnahme ohne zusätzliche Stromquelle betrieben werden, beispielsweise Notebooks. 

Unser Praxistipp: Auf Kompatibilität achten

Um die volle Leistung nutzen zu können, müssen alle drei Komponenten (Host, Kabel und Endgerät) für USB 3.0 tauglich sein. Andernfalls erfolgt ein Downgrade auf USB 2.0. 

  

Welche Ausführungen gibt es?

USB-Adapter und -Konverter gibt es in vielen Variationen, mit Centronics-Buchsen, D-SUB-Buchsen, Klinkenbuchsen sowie Stecker mit 9 oder 25 Polen. Zu den gängigsten Typen für Anschluss A zählen Buchsen sowie Stecker mit USB 2.0 und 3.0 Stecker und USB 3.0. Diese USB-Adapter werden zum Teil als Micro-Ausführung angeboten. Alle Ausführungen werden sowohl als „Mutter“ und als „Vater“ angeboten. Stecker sind in drehbarer und statischer Form mit und ohne Kabel erhältlich.

Für welche Anschlusstypen können USB-Adapter gekauft werden?

  • FireWire: Er dient zur reinen Datenübertragung und gehört nicht mehr zu den gängigen Schnittstellen.
  • SATA: Um externe Festplatten an einen USB-Steckplatz anschließen zu können, wird ein Adapter von SATA auf USB benötigt. Bei einer SSD-Festplatte lohnt sich die Verbindung mit einem USB-3.0-Anschluss, damit die höhere Datenrate ausgeschöpft werden kann.
  • USB 2.0 auf USB 3.0: Hat man ein für USB 3.0 ausgelegtes Gerät, aber nicht den notwendigen Anschluss, kann ein Upgrade per Adapter erfolgen. Im Anschluss kann das USB-3.0-Gerät mit einem Anschluss für USB 2.0 genutzt werden.
  • Klinkenstecker auf USB 3.0: Der Transfer von Klinkensteckern auf USB ist beliebt im Gaming: Viele Headset-Hersteller setzen auf Klinkenstecker für die Verbindung zum Kopfhörer. Damit die nötigen Stromstärken zum Headset gelangen, wird ein USB-Stecker für die Verbindung zum Computer genutzt.

Fazit

Als universell einsetzbare Schnittstelle dient USB als Standard für Lade- und Datentransferanschlüsse und kommt praktisch überall zum Einsatz. Aufgrund der permanenten technischen Entwicklung ist es nicht möglich, dauerhafte Standards für Anschlüsse zu gewährleisten. Daher leisten Adapter und Konverter nützliche Dienste. Ehe man Geräte oder Zubehör aufgrund unpassender Anschlüsse ersetzt, lohnt es sich, den Kauf eines Adapters oder Konverters zu erwägen – in der Regel lässt sich eine passende Lösung finden, um die Nutzungsdauer der betreffenden Hardware zu verlängern.

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