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Überall dort, wo sicherheitsrelevante, gefährliche oder schwer erreichbare Bereiche zu überwachen sind, kommen kleine Kameras zum Einsatz, die fast unsichtbar ihre Arbeit verrichten und Bewegtbilder von der zu überwachenden Stelle liefern. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Platinenkameras effektiv und datenschutzkonform einsetzen.

Wissenswertes zu Platinenkameras

Was sind Platinenkameras?

Was sind Platinenkameras?

Eine Platinenkamera besteht aus einem Kameramodul, das auf einer Leiterplatte verbaut ist. Die eigentliche Kamera ist eine Einheit mit der Optik und einem speziellen elektronischen Lichtsensor. Die Leiterplatte ist mit der kompletten Elektronik bestückt, um ein verwertbares Videosignal in einem gängigen Standard, zum Beispiel PAL, auszugeben. Der Anschluss an das Ausgabemedium erfolgt über geschirmte BNC-Kabel, die die kleinen Signale störungsfrei übertragen. Die BNC-Steckverbinder (Abkürzung für Bayonet Neill Concelman) sind nach ihren Entwicklern benannt und werden direkt an Monitore oder TV-Geräte angeschlossen.

Was sind Platinenkameras?

[Die Leiterplatten der Platinenkameras sind in standardisierten Rastermaßen ausgeführt und besitzen Bohrungen für die Befestigung an geeigneten Positionen des zu erfassenden Bereichs. Dank ihrer geringen Abmessungen können die Kameras in bereits vorhandenen Gehäuse eingebaut werden. Farb-Platinenkameras liefern brillante Bilder in Auflösungen, die bis in den HD-Bereich hineinreichen. Dazu kommen sehr hohe Lichtempfindlichkeiten ab 0,01 Lux bzw. entsprechende Verschlusszeiten von 1/50 bis 1/100.000 Sekunden.

Wie ist eine Platinenkamera aufgebaut?

Wie ist eine Platinenkamera aufgebaut?

Die eigentliche Kamera besteht aus der Optik, hinter der das lichtempfindliche Element platziert ist. Diese Optik wird einmalig auf den gewünschten Bereich scharf gestellt und fixiert. Für die Verwertung des einfallenden Lichts werden zwei Arten von Sensoren benutzt:

  • CMOS Sensoren: Hierbei handelt es sich um einen Halbleitersensor zur Lichtmessung, bei dem jedes Bildelement einen eigenen Verstärker zum Auslesen der Information besitzt. Daher rührt die Bezeichnung Active Pixel Sensor (Abkürzung APS, auf Deutsch „aktiver Pixelsensor“). Vorteile von CMOS Sensoren sind unter anderem hohe Bildraten und ein geringer Stromverbrauch.
  • CCD Sensoren: CCD steht für Charge-coupled Device ("ladungs-gekoppeltes Bauelement"). Diese Bauteile funktionieren nach dem inneren fotoelektrischen Effekt und geben eine zur Intensität der einfallenden Strahlung lineare elektrische Information ab. Sie bestehen aus einer Matrix von lichtempfindlichen Fotodioden und besitzen eine hohe Empfindlichkeit. Die Daten eines CCD Sensors können sofort digitalisiert weiterverarbeitet werden.

Die Kameras sind mit einigen gängigen Kamera-Features ausgestattet. Dazu gehören der automatische Weißabgleich, mit dem eine hohe Farbrichtigkeit der Bildwiedergabe gewährleistet wird, und eine Festblende, die einen weiten Schärfebereich gestattet. Die Einstellung des Fokus erfolgt manuell. Einige Kameras besitzen eine digitale Bildstabilisierung, erkennbar an der Abkürzung DIS für „Digital Image Stabilizer“. Die Weiterverarbeitung der Bildsignale erfolgt optisch durch Personen am Überwachungsmonitor oder mittels nachgeschalteter Aufzeichnung. In den meisten Fällen werden diese Methoden der Überwachung kombiniert eingesetzt – je nach Anwendungsbereich.

Die Stromversorgung einer Platinenkamera erfolgt über eine DC-Buchse, in der Regel mit 12 Volt von einem Gleichstrom-Netzteil. Der benötigte Strom eines solchen Kamera-Moduls liegt bei rund 50 Milliampere, so dass man mit einem 100-Milliampere-Netzteil auf der sicheren Seite ist.

Wo werden Platinenkameras eingesetzt?

Eine Platinen-Kamera mit manueller Fokusanpassung ist für die Überwachung und Sicherung in wichtigen, unbeaufsichtigten oder schwer zugänglichen Bereichen konzipiert. Dazu gehören (unübersichtliche) Geschäfts- und Verkaufsräume, Gegensprechanlagen, Tankstellen, Einfahrten oder Parkgaragen.  Videoüberwachung mit solchen Farb-Kameras wird auch eingesetzt, um Fertigungsabläufe zu kontrollieren oder Lagerräume zu überwachen. Ein weiterer Einsatzbereich sind Schulungen und Seminare, hier zur Erfolgskontrolle der Teilnehmer. Darüber hinaus eignen sich die Kameras beispielsweise gut zur Beobachtung von Wildtieren in freier Natur.

Datenschutz: Was ist zu beachten?

Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die Ende Mai 2018 in Kraft getreten ist, müssen bei einer Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen zahlreiche Informationspflichten seitens des Betreibers eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Kennzeichnung, dass ein Bereich mit Kameras überwacht wird, zum Beispiel durch Hinweistafeln, Piktogramme oder Kamerasymbole
  • Angabe von Namen und Kontaktdaten desjenigen, der für die Videoüberwachung verantwortlich ist
  • Angabe der Kontaktdaten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten, wenn ein solcher benannt ist
  • Angabe des Zwecks der Verarbeitung und die Rechtsgrundlage der Überwachung mindestens in Schlagwörtern
  • Angabe des berechtigten Interesses
  • Angabe darüber, wie lange die erfassten Daten gespeichert werden
  • Hinweis auf Zugang zu den weiteren Pflichtinformationen wie Auskunfts- und Beschwerderecht, gegebenenfalls der Empfänger der Daten

Die Kameraüberwachung am Arbeitsplatz bedarf gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in der Regel des Einverständnisses der Angestellten und darf nicht auf private Räume wie WC und Umkleide ausgedehnt werden.

Wenn Sie fremde Personen ohne deren Wissen und Einverständnis mit Kameras überwachen, machen Sie sich möglicherweise strafbar. Neben der DSGVO gibt es meist noch länderspezifische Bestimmungen und Vorschriften für den Einsatz von Überwachungskameras.

Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Rechtslage. Es gibt zum Teil gegensätzliche Aussagen verschiedener Instanzen, meist zu Einzelfällen. Im Zweifelsfall gilt: Lieber mehr Informationen für die Betroffenen zugänglich machen als zu wenig.

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