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Vielfältige PMR-Funkgeräte und praktische Sets für alle Anwendungsbereiche

Erfahren Sie im Ratgeber, welches PMR-Funkgerät genau zu Ihnen passt. Hilfreiche Infos rund um PMR-Funk und LPD sowie die wichtigsten Kaufkriterien für Freizeit-Aktivitäten und professionellen Einsatz.


Was ist ein PMR-Funkgerät?

Das PMR-Funkgerät steht für Private Mobile Radio. Im UHF-Frequenzbereich von 446,000 bis 446,100 MHz finden sich acht Kanäle (mit DMR 446 im digitalen Funk 16 Kanäle), die für verschiedene Nutzungen offenstehen. Mit einer Reichweite bis 5000 m können PMR-Handfunkgeräte im Set mehrere Teilnehmer miteinander verbinden und erleichtern die Kommunikation. Auch als stationäre Funkgeräte werden sie von Hobbyanwendern genutzt. Einige PMR-Funkgeräte können auch weitere Funkbereiche wie LPD (Low Power Device) bzw. SRD (Short Range Devices) und Freenet bedienen.

 

Welche PMR-Funkgeräte gibt es?
 

PMR-Funkgeräte Klassische PMR-Funkgeräte können im PMR-Bereich auf mehreren Kanälen Senden und Empfangen und ermöglichen (je nach Modell) weitreichenden Funk über bis zu fünf Kilometer.
Freenet/PMR-Funkgeräte Mit Freenet/PMR-Funkgeräten können sowohl die Kanäle des Funkbereichs PMR als auch die Freenet-Frequenzen genutzt werden. Verschiedene Hersteller nutzen diese zusätzlichen Frequenzen.
LPD/PMR-Funkgeräte PMR-Funkgeräte, die auch die Funkanwendung LPD unterstützen, verfügen in den LPD-Frequenzen über zahlreiche weitere Kanäle.
Handfunkgeräte Für die gängigen Funkanwendungen PMR, LPD und Freenet stehen neben stationären Funkgeräten auch Handfunkgeräte zur Verfügung, die z. B. für Geocaching eingesetzt werden. Sets aus zwei bis sechs Handfunkgeräten können in praktischen Koffern transportiert werden und bieten zahlreiche Extras.

Worauf sollte man beim Kauf von PMR-Funkgeräten achten?

Für den Einsatzzweck geeignet

  • Funkgerät oder Handfunkgerät
  • Verwendete Funkanwendungen: PMR, LPD, Freenet
  • Reichweite: 4-10 km (im Freifeld)
  • Größe des Sets: bei Handfunkgeräten (2er, 4er, 6er)
  • Stromversorgung und Akkulaufzeit: besonders für längere Aufenthalte im Freien
  • Schutzart nach IP-Skala: z. B. IPX7 für hohen Schutz vor Wasser
  • Bei PMR-Handfunkgeräten: Größe und Gewicht

Der passende Funktionsumfang

  • VOX-Funktion: automatisches Umschalten zwischen Sende- und Empfangsbetrieb
  • Kodierungstöne (CTCSS)
  • Kanalsuchlauf
  • Zweikanal-Überwachung (Dualwatch)
  • Rauschsperre (Squelch) / Automatische Rauschsperre
  • Programmierbare Tasten
  • Tragekoffer: bei PMR-Handfunkgeräten und größeren Sets
  • Gruppenruf: für schnelle Kommunikation mit allen Teilnehmern
  • Anschlüsse für Mikrofone oder Lautsprecher

Technische Extras

  • Roger-Beep
  • Software für Geräteprogrammierung am PC
  • Verschiedene Ruftöne, Vibrationsalarm
  • Sicherheit: Tastensperre, Akku-Anzeige
  • Notruf-Funktion
  • UKW-Radio
  • Bluetooth
     
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Verschiedene Funkbereiche: PMR, LPD und mehr

Für den sog. Jedermannfunk stehen in Deutschland die Funkanwendungen des PMR (Private Mobile Radio) zur Verfügung. Im UHF-Frequenzbereich von 446 bis 446,1 MHz finden sich (im analogen Sendebetrieb) acht gängige Kanäle für verschiedene Nutzungen. Darüber hinaus gibt es weitere Frequenzbereiche: LPD (Low Power Device) im Frequenzbereich 433,05 bis 434,79 MHz und Freenet im Frequenzbereich 149,0250 bis 149,1125 MHz. Für jede Funkanwendung dürfen ausschließlich Funkgeräte verwendet werden, die von den Herstellern nach den gesetzlichen Bestimmungen gefertigt wurden.
 

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PMR-Kanäle für viele Nutzer

Für den Analogfunk stehen im PMR-Bereich acht Kanäle im Kanalraster von 12,5 kHz zur Verfügung. Wofür sie genutzt werden, ist nicht festgelegt, jedoch gibt es unter verschiedenen Nutzergruppen einige Präferenzen. Bei PMR-Funkgeräten mit festgelegten Kanälen (Dreikanal PMR-Funkgeräte) werden bestimmte Frequenzen genutzt: Kanal 1: 446,00625 MHz, Kanal 2: 446,04375 MHz, Kanal 3: 446,08125 MHz.

  • Kanal 1: 446,00625 MHz
  • Kanal 2: 446,01875 MHz
  • Kanal 3: 446,03125 MHz
  • Kanal 4: 446,04375 MHz
  • Kanal 5: 446,05625 MHz
  • Kanal 6: 446,06875 MHz
  • Kanal 7: 446,08125 MHz
  • Kanal 8: 446,09375 MHz

Einige Nutzergruppen nutzen gerne bestimmte Frequenzen, z. B. Geocaching häufig auf Kanal 2 oder Fahrzeuge auf Kanal 8. Welchen Kanal Sie für Ihre Gruppenkommunikation nutzen, kann jedoch spontan entschieden werden.
Für den Digitalfunk in PMR sind 16 Kanäle im Kanalraster von 6,25 kHz möglich.
 

FAQs: Die häufigsten Fragen zu PMR-Funkgeräten

Kann man auch im Ausland PMR-Funkgeräte nutzen?
Welche Funkanwendungen für die private Nutzung zugelassen sind, ist länderspezifisch. Wer mit PMR-Funkgeräten außerhalb Europas (z. B. den USA) diversen Hobbys nachgehen möchte, sollte sich vorab über die freien Funkbereiche informieren. Der Funkbetrieb in Kanälen von Freenet ist nur in Deutschland bis 2020 zugelassen, LPD-Funkanwendungen können in Deutschland, Österreich und den Niederlanden genutzt werden.

Muss man seinen Funk im PMR-Bereich anmelden?
Grundsätzlich ist der PMR-Funkbereich noch bis zum Jahr 2022 öffentlich und kann von Amateuren mit einer Sendeleistung von bis zu 500 mW ohne Anmeldung genutzt werden. Die Hersteller von PMR-Funkgeräten folgen dafür den gesetzlichen Vorgaben. Über die Frequenzzuteilungen für Deutschland informiert die Bundesnetzagentur.

Ist die Kommunikation mit PMR-Funkgeräten für jeden hörbar?
Die Kommunikation mit PMR-Funkgeräten ist für jeden Teilnehmer auf dem entsprechenden Kanal hörbar. Für eine ungestörte Gruppenkommunikation können Pilottonverfahren, z. B. CTCSS Kodierungstöne, genutzt werden, um andere Sender durch die Rauschsperre auszublenden und nur Sender mit dieser Einstellung zuzulassen. Das eigene gesendete Signal kann jedoch weiterhin von allen Teilnehmern empfangen werden.


Fazit: So kaufen Sie das richtige PMR-Funkgerät

Das richtige PMR-Funkgerät sollte verschiedene primäre Kriterien erfüllen. Zu diesen zählen: Die passende Funkanwendung, ausreichende Reichweite und geeignete Stromversorgung bzw. Akkulaufzeit. Gerade PMR-Handfunkgeräte können im Set für mehrere Teilnehmer besonders effizient genutzt werden. So ist sichergestellt, dass alle Geräte über Sonderfunktionen wie passende Kodierungstöne, Dualwatch oder Gruppenruf verfügen.

Für Outdoor-Vergnügen sollte auf eine der Umgebung angepasste Schutzart geachtet werden, um auch bei stärkeren Regenfällen ohne Unterbrechung kommunizieren zu können.
Nicht zu vernachlässigen sind außerdem Größe und Gewicht. Gerade bei länger andauernden Freizeitaktivitäten wie Geocaching sind diese Faktoren relevant.
Schließlich können auch Modelle mit UKW-Radio oder Extras wie Bluetooth oder einer externen Programmierung am PC gewählt werden. Wer auf diese Funktionen besonderen Wert legt, sollte sich genau umsehen.