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Rückfahrkameras erleichtern das Parken und Rangieren

Rückfahrkameras mit zusätzlichen Schnittstellen können als Multimedia-Tool genutzt werden. Im Ratgeber entdecken Sie unterschiedlichste Rückfahr-Videosysteme, die ganz einfach in Fahrzeuge ohne Einparkhilfe integriert werden können und dem Fahrer einen guten Überblick verschaffen. 

     

Rückfahr-Videosysteme für mehr Sicherheit erleben

Was sind Rückfahr-Videosysteme?

Bei Rückfahrkameras handelt es sich um eine Kombination aus Kamera und Monitor, die ähnlich einer Einparkhilfe den Bereich hinter einem Fahrzeug für den Fahrer besser sichtbar macht. Was bei Pkws mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen seit vielen Jahren gesetzlich als Rückfahrsystem vorgeschrieben ist, befindet sich weder in älteren Autos noch in anderen Fahrzeugen. Eine oder mehrere Kameras zeichnen im hinteren Bereich die Umgebung auf und übermitteln das Bildmaterial auf unterschiedlichen Wegen an einen Monitor, den der Fahrer bequem einsehen und so als Einparkhilfe nutzen kann. Die Systeme lassen sich für Pkws, Nutzfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge, Wohnmobile oder auch Lkws einsetzen und bequem nachrüsten. Das Geschehen hinter dem Fahrzeug wird von der Kamera in bestimmten Winkeln wiedergegeben, was einen entscheidenden Sicherheitsvorteil gegenüber der herkömmlichen Navigation mithilfe der Außen- und Innenspiegel bedeutet.

Worin unterscheiden sich Rückfahr-Videosysteme? 

Neben zahlreichen Unterschieden hinsichtlich der Display-Größe, den verschiedenen Blickwinkeln sowie der Befestigungsart lassen sich Rückfahr-Videosysteme hinsichtlich der Datenübermittlung in fünf verschiedene Kategorien einteilen.

Kabelgebunden

Bei einem kabelgebundenen Video-Rückfahrsystem werden die Bilder der Kamera durch ein fest installiertes Kabel auf den Monitor übertragen. Eine oder mehrere Kameras, schwenkbar oder statisch, senden die Daten über ein Kabel sehr störungsfrei an den Fahrer. Kabellose Systeme lassen sich zwar einfacher in das Fahrzeug einbauen, können aber störanfälliger sein. Die unterschiedlichen Displaygrößen können dem Cockpit entsprechend gewählt werden. Die Kameras sind wasserfest und zusätzlich häufig mit einer Heizung ausgestattet. Wenn mehrere Personen rangieren, hilft bei manchen Modellen ein integriertes Mikrofon an der Kamera bei der Kommunikation mit dem Fahrer.

W-LAN

Die neuste Generation von Rückfahr-Videosystemen verzichtet komplett auf einen zusätzlichen Monitor, sondern verwendet eine App, die das Kamerabild auf das Smartphone oder Tablet überträgt. Diese logische Weiterentwicklung verbindet alle Vorteile herkömmlicher Systeme mit der Tatsache, dass immer mehr Menschen ständig ihr Smartphone mit sich führen. Eine Minikamera wird bei dieser Variante in einer speziell angefertigten Kennzeichen-Halterung eingelassen, die selbstverständlich zum Lieferumfang gehört. Nach Installation der App auf iOS oder Android kann das Bild der Kamera auf das Display des Smartphones übertragen werden, wobei Raster und Hilfslinien zur besseren Orientierung dienen. Da die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt in Deutschland untersagt ist, sollten Sie das Smartphone nicht in der Hand halten. Verschiedene Pads oder Halterungen können hier charmant für Abhilfe sorgen.

Weitere kabellose

Neben den bereits genannten Übertragungsmöglichkeiten zwischen SystemeKamera und Monitor werden digitale Übertragungswege oder Funk genutzt. Alle verwendeten Übermittlungsverfahren verwenden moderne Technologien, die eine sichere Datenübertragung gewährleisten. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich hervorragend zur Nachrüstung von Fahrzeugen eignen. Praktisch daran ist, dass der Nutzer keinerlei Kabel verlegen muss und dennoch eine bessere Rundumsicht genießen kann. So kann das Rangieren mit Anhängern erleichtert werden, das alltägliche Einparken oder die häufig verzwickte Platzierung von Baufahrzeugen von einem einzelnen Mitarbeiter ohne Einweiser übernommen werden.

 

Worauf sollte man beim Kauf von Rückfahr-Videosystemen achten? 

Der Einsatz von Rückfahr-Videosystemen, die in vorhandenen Fahrzeugen nachgerüstet werden, wird nicht umsonst immer beliebter. Vor dem Kauf sollte das jeweilige Einsatzgebiet klar umrissen werden. Für Fahranfänger, ältere oder eingeschränkte Verkehrsteilnehmer leisten häufig bereits günstige Modelle beim alltäglichen Einparken sehr gute Dienste. Wer nur gelegentlich im Jahr mit einem Anhänger fährt, den Wohnwagen oder das Wohnmobil nutzt, kommt beim Parken und Rangieren auch als geübter Autofahrer schnell an seine Grenzen. Durch das Umdenken beim Lenken und die gesteigerte Größe des Gefährtes kommen hier Kameras mit weiten Blickwinkeln und Warntönen zum Einsatz.

Gewerbetreibende können ihre großen Transporter, die mit Rückfahr-Videosystemen ausgestattet sind fast jedem Mitarbeiter anvertrauen und dank Modellen mit Warnton und Kamera Schäden vermeiden. Baufahrzeuge und auch Lkws profitieren von Systemen, die neben einem Bild des rückwärtigen Geschehens auch den Ton eines Einweisers an den Fahrer übertragen können. 

Welche Besonderheiten haben Rückfahr-Videosysteme?

Die große Vielfalt unterschiedlicher Modelle und Systeme macht die Auswahl auf den ersten Blick nicht unbedingt einfacher. Generell gibt es einige, wichtige Besonderheiten bei modernen Rückfahr-Videosystemen: 

Verarbeitung und Design

Robuste und solide Bauteile sind hier der entscheidende Faktor. Beim Design kann entweder auf den persönlichen Geschmack geachtet werden oder aber ein Design gewählt werden, das dem Interieur des jeweiligen Fahrzeugs angemessen erscheint.

Kamera

Im Gegensatz zum Monitor ist die Kamera außen am Fahrzeug angebracht. Die Kamera(s) sollten daher unbedingt witterungsfest sein und sich gegenüber Feuchtigkeit und Kälte unempfindlich zeigen. Modelle mit integrierter Beheizung gewährleisten eine gute Sicht auch bei Frost. Viele moderne Kamerasysteme werden außerdem mit den Rückscheinwerfern gekoppelt, sodass sie sich beim Einlegen des Rückwärtsganges automatisch einschalten. Darüber hinaus ist besonders in der Dunkelheit eine Kamera zu empfehlen, die über eine leistungsstarke Nachtsichtfunktion verfügt. 

Blickwinkel

Je größer der abgedeckte Blickwinkel durch die Kameras ist, desto größer ist die Sicherheit für den Fahrer. Eine authentische und nicht verzerrte Darstellung der Umgebung erleichtert die Orientierung. Die Filterfunktion bei Conrad erlaubt eine sofortige Einstellung der Suche, die sowohl den horizontalen als auch vertikalen Blickwinkel kombiniert.

Monitor

Wenn kein System genutzt wird, das via App das Bild auf dem Smartphone wiedergibt, steht die Auflösung des gewählten Monitors im Vordergrund. Farbige Hilfslinien oder Beschriftungen auf dem Display erleichtern das Parken und Rangieren für den Fahrer noch weiter, wobei viele Modelle bereits ein akustisches Signal von sich geben und ihn vor einer Kollision warnen. Besonders hochwertige Monitore verfügen über zusätzliche Videoeingänge, sodass der Monitor auch andere Medien abspielen und anzeigen kann. 

Bedienung

Je intuitiver sich ein Rückfahr-Videosystem bedienen lässt, desto häufiger wird es auch in der Praxis angewandt. Eine überschaubare Menüführung, einfaches Wechseln der Einstellung sowie eine mit wenigen Handgriffen veränderliche Funktionalität funktionieren bei analogen Systemen und bei Modellen mit Touch-Bedienung häufig gleichermaßen gut, während sie sich im Preis oft deutlich unterscheiden.

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Rückfahr-Videosystemen

Woher bezieht die Kamera Strom?

Überwiegend wird die Rückfahrkamera über die Stromversorgung der Rückfahrscheinwerfer mit Strom versorgt.

Welchen Platzbedarf haben die Monitore?

Die kleinsten Displays zeigen Bilder auf einem 3 Zoll Monitor, während die größeren Modelle über bis zu 5,6 Zoll Displays verfügen.

Wie aufwendig ist der Einbau eines Rückfahr-Videosystems?

Kabellose Varianten lassen sich auch ohne technische Vorkenntnisse mithilfe der Bedienungsanleitung sehr einfach nachrüsten. Lediglich bei kabelgebundenen Modellen könnte es zu leichten Schwierigkeiten kommen, die aber durch eine Nachfrage bei Conrad vor Ort gelöst werden kann.

Fazit: So finden Sie das richtige Rückfahr-Videosystem

 

Zunächst kann entscheidend sein, ob lediglich ein Fahrer mit demselben Fahrzeug das System nutzen soll. Was für einen Fahrer logisch und ersichtlich ist, kann schließlich für das nächste Familienmitglied oder einen Mitarbeiter viel zu kompliziert sein. Benutzen mehrere Fahrer ein System, sollte dies möglichst intuitiv zu bedienen sein. Der Blickwinkel der Kamera(s) sollte möglichst den gesamten Bereich hinter dem Fahrzeug abdecken. Zusatzfunktionen wie Warntöne, Hilfslinien oder Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Einweiser sind je nach Einsatzbereich häufig von Vorteil. Achten Sie darauf, dass die Kamera sich automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs einschaltet und bei Dunkelheit immer noch gute Bilder liefert.

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