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Für eine saubere Elektroinstallation und die Fehlersuche bei Defekten sind geeignete Messgeräte unabdingbar. Stromzangen, umgangssprachlich Zangenamperemeter, gehören zu den sicheren und einfach zu handhabenden Messmitteln und spüren Unregelmäßigkeiten zwischen Spannungsquellen und elektrischen Verbrauchern zuverlässig auf.

Was sind Stromzangen?

An allen elektrischen Anlagen sind bei Installations-, Wartungs- und Instandsetzungsaufgaben Messungen verschiedener elektrischer Größen durchzuführen. Dabei spielen die schnelle Erfassung der Messwerte und deren Genauigkeit eine wichtige Rolle. Insbesondere bei der vorbeugenden Instandhaltung und Fehlersuche ist es zweckmäßig, Messungen ohne Abschaltung einer Elektroanlage durchführen zu können. Dazu kommen Geräte wie die Strommesszange zum Einsatz, die Spannung und Strom messen können, ohne einen Leiter auftrennen zu müssen. Genutzt wird dabei der physikalische Effekt, dass stromdurchflossene Leiter ein Magnetfeld erzeugen. Die Stärke dieses Magnetfelds steht im Verhältnis zu Spannung und Strom und kann somit als Referenz zur Ermittlung der Messgrößen herangezogen werden.

Um das zu realisieren, wird der zu messende Leiter wie eine Spule benutzt. Die eigentliche Zange des Stromzangen-Messgerätes ist ein Eisen- oder Ferritkern, der das Magnetfeld „auffängt“ – vergleichbar mit einem Transformator. Der Eisenkern hat ein Scharnier, an dem er zum Umfassen des Messobjektes geöffnet werden kann. Nach dem Schließen der Zange ist der Metallkern wieder „komplett“ und der zu messende Leiter arbeitet wie die Primärwicklung eines Transformators. An der (fest im Gerät) verbauten Sekundärwicklung entsteht eine adäquate Spannung, die von einer Elektronik zum Messergebnis ausgewertet wird. Die Öffnungsweite der Zange bestimmt, welche Leitungsdurchmesser umfasst werden können. Die eigentliche Zange ist oft von einer Wulst umgeben, die vor Berührung des Leiters schützt.

Welche elektrischen Größen können Stromzangen messen?

Aufgrund der Arbeitsweise ähnlich eines Transformators können Strommesszangen eigentlich nur Wechselspannungen und -ströme messen. Um diese Funktionalität zusätzlich für Gleichspannungen und -ströme zu verwirklichen, wird in einen Spalt des Magnetkerns ein Hallsensor eingebracht, der auf das Vorhandensein statischer Magnetfelder mit Spannungsabgabe reagiert. In modernen Strommesszangen ist beides kombiniert.

Mit dem Einbau komplexer Auswerteelektronik in die Gehäuse der Stromzangen lag es nahe, neben Strom- und Spannungsmessung noch weitere elektrische Größen messen zu können. Dazu dienen bei diesen Geräten optionale Anschlüsse für Messspitzen.

Viele moderne Stromzangen-Multimeter können daher Gleich- und Wechselstrom in Ampere, Gleich- und Wechselspannung in Volt, den elektrischen Widerstand in Ohm, die Kapazität in Farad, die Frequenz in Hertz messen. Weiterhin bieten die meisten Geräten einen Dioden- und Durchgangstest (zum Teil auch akustisch) an. Welche Werte in welchem Messbereich erfasst werden können, hängt vom jeweiligen Funktionsumfang der Geräte ab. Beachten Sie die Angaben im Datenblatt, die Sie auf der Produktseite finden.
Für Stromzangen sind verschiedene Bezeichnungen gebräuchlich, die teils bereits Aufschluss über den zu messendend Wert geben. Üblich sind beispielsweise die Begriffe Zangenamperemeter, Strommesszange, Wechselstromzange, Gleichstromzange und Zangenstrommesser. Da moderne Stromzangen viele Messfunktionen haben, werden all diese Bezeichnungen häufig synonym verwendet, wenngleich es beispielsweise durchaus spezielle Wechselstromzangen gibt, die tatsächlich nur Wechselspannungen und -ströme messen.

Für bereits vorhandene Multimeter bietet unser Onlineshop Stromzangen-Adapter an.

Komfortfunktionen von Stromzangen

Mobile Applikationen und drahtlose Technologien haben auch in Strommesszangen Einzug gehalten. Je nach Ausstattung können Stromzangen ihre Messergebnisse protokollieren. Somit sind Trendmessungen über längere Zeiträume möglich. Bei vielen Geräten gehört eine drahtlose Übertragung der Messergebnisse zur Ausstattung. Das ist zum Teil mit der Möglichkeit verbunden, per mobiler App die Daten aus sicherer Entfernung abzulesen – besonders interessant bei Hochvolt- oder Hochstromanlagen.

Die Anzeige von effektiven Minimal-, Maximal- und Mittelwerten, stromsparende digitale LED-Anzeigen mit Hintergrundbeleuchtung, integrierte Thermometer und Möglichkeiten der Datenaufzeichnung gehören bei vielen Stromzangen zur Ausstattung.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Wer setzt Stromzangen ein?

Jeder Fachmann, der mit der Konstruktion, der Instandhaltung und dem Betrieb aller Arten von Elektroinstallationen beauftragt ist.

Was ist bei Umgang mit Stromzangen zu beachten?

Zur Sicherheit der Nutzer von Messtechnik sind Messkategorien nach IEC 61010-1 festgelegt worden. Im Einzelnen sind das:

CAT I – nicht direkt mit dem Netz verbunden (Batterien)

CAT II – per Stecker direkt mit dem Niederspannungsnetz (230 Volt) verbunden,

CAT III – direkt mit der Gebäudeinstallation verbundene stationäre Verbraucher (Geräte fest am Verteiler),

CAT IV – mit der Quelle der Niederspannungsinstallation verbunden (Zähler, Hauptanschluss).

Diese Kategorien sind in Spannungshöhen 300/600/1000 Volt unterteilt. Entspricht ein Messgerät, in diesem Fall die Strommesszange, nicht der geforderten Kategorie, kann das bei Unfällen hohe Regressforderungen nach sich ziehen.

Messgeräte wie Strommesszangen sind Arbeitsmittel und unterliegen somit einer Prüfpflicht.

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