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Der Begriff Systemkamera existiert schon seit fast 100 Jahren und bezeichnet ein modulares Kamerasystem, das eine Reihe zueinander kompatibler Teile umfasst. Dabei geht es vor allem um die Kombination eines Kameragehäuses mit unterschiedlichen Objektiven, die sich sowohl in ihrem Brennweitenbereich als auch in der Blendenzahl unterscheiden...

 produkte

Was sind Systemkameras?

Der Begriff Systemkamera existiert schon seit fast 100 Jahren und bezeichnet ein modulares Kamerasystem, das eine Reihe zueinander kompatibler Teile umfasst. 

Was sind Systemkameras?

Dabei geht es vor allem um die Kombination eines Kameragehäuses mit unterschiedlichen Objektiven, die sich sowohl in ihrem Brennweitenbereich als auch in der Blendenzahl unterscheiden. Hinzu kommt eine Auswahl weiteren Zubehörs wie Aufsteck-Blitze, diverse Messinstrumente und vieles mehr.

Grundsätzlich zählen auch Spiegelreflex-Kameras zu den Systemkameras. Heute wird der Begriff Systemkamera jedoch betont in Abgrenzung zu Spiegelreflex-Kamerasystemen verwendet und fokussiert sich auf digitale Kamerasysteme, die das Sucherbild ohne Schwingspiegel-Mechanismus und Umlenkung des Strahlengangs erzeugen. Diese werden auch als DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) bezeichnet. Durch das Fehlen von Spiegel und Prisma fallen die Größe und das Gewicht von Systemkameras in aller Regel erheblich geringer aus als bei herkömmlichen Spiegelreflex-Kameras.

Welches System ist das richtige für mich?

Welches System ist das richtige für mich?

Die meisten Anbieter setzten auf ein Kamerasystem mit einem eigenen Objektiv-Bajonett, das zu anderen Systemen nicht kompatibel ist. Lediglich der „Micro Four Thirds“-Standard stellt eine herstellerübergreifende Spezifikation dar, die sowohl Sensormaße als auch Objektivbajonett und weitere Details definiert.

Die Wahl des Systems hängt von mehreren Faktoren ab, die je nach Nutzerpräferenz zu gewichten sind. Wichtigste Kriterien sind neben der Ausstattung der verfügbaren Modelle im jeweiligen System etwa das Markt-Angebot kompatibler Objektive. Ist eine größere Auswahl an Objektiven gewünscht, die gegebenenfalls Produkte externer Hersteller einbezieht, ist die Wahl eines entsprechend verbreiteten Systems zu empfehlen. Zu beachten sind zudem die möglichen Sensorgrößen im jeweiligen System. Während es innerhalb einzelner Systeme Kameramodelle mit unterschiedlichen Sensorgrößen geben kann, sind andere Systeme wie etwa Micro Four Thirds auf eine feste Sensorgröße beschränkt. Wer also zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Wechsel des Kameragehäuses möglicherweise auch die Sensorgröße ändern will, ohne den Objektivpark zu tauschen, der sollte dies im Vorfeld berücksichtigen. 

Sensorformat

Das Format des Sensors und die damit einhergehende Größe der Bildfläche ist vor allem für fortgeschrittene und professionelle Fotografen relevant, die ihre Motive in besonderer Weise inszenieren möchten. Bedeutendste Auswirkung eines großen Sensors ist die erhebliche Verringerung der Tiefenschärfe, die eine optisch außergewöhnliche Hervorhebung bestimmter Bildelemente und -ebenen ermöglicht. Die minimal mögliche Tiefenschärfe ist aufgrund physikalischer Zusammenhänge zwingend an die Größe der jeweiligen Bildfläche gebunden. Je geringer die Tiefenschärfe ausfallen soll, desto größer muss der Sensor sein. Dieser Effekt lässt sich nicht mit optischen Erweiterungen wie Effektlinsen oder optischen Filtern imitieren.

Die angebotenen Sensorgrößen im Systemkameramarkt reichen von 116 mm2 im Nikon CX-Format bis zum sogenannten Vollformat mit 864 mm2. Letzteres verfügt über eine Sensorgröße, die in etwa dem Kleinbild-Format in der Analogfotografie entspricht. Das Gros der Kameras ist mit APS-C- oder Micro Four Thirds-Sensoren bestückt. 

Auflösung


Auflösung

Die Auflösung von Systemkameras beschreibt die Anzahl der Bildpunkte, mit denen Bilder auf maximaler Qualitätsstufe aufgenommen werden können. Dieser Wert sagt weniger über die Darstellungsqualität eines Fotos aus als vielmehr etwas über die Größe der enthaltenen Bildinformation. Eine hohe Auflösung vergrößert den Speicherbedarf massiv. Allerdings erlauben es hochauflösende Bilder, enthaltene Details auszuschneiden und ohne auflösungsbedingten Qualitätsverlust stark zu vergrößern. Den Rahmen des Möglichen begrenzen hier das eingesetzte Objektiv und die Beleuchtung zum Aufnahmezeitpunkt.

Maximaler ISO-Wert

Der ISO-Wert erlaubt eine Beurteilung der elektronischen Verstärkung aufgenommener Bilder. Dies kommt vor allem in besonders lichtschwachen Aufnahmesituationen zum Tragen. Würde ein Bild durch mangelnden Lichteinfall zu dunkel ausfallen, verstärkt die Kamera das Signal auf ein akzeptables Niveau. Dadurch verstärkt sich jedoch das natürliche Bildrauschen, das ab einer gewissen Schwelle deutlich sichtbar wird. Je höher der maximale ISO-Wert, desto intensiver können Aufnahmen verstärkt werden. In aller Regel erhöht sich mit einem steigenden maximalen ISO-Wert die Schwelle, ab der die Verstärkung unangenehm auffällt.

Videoqualität

Videoqualität

Wie die meisten Digitalkameras können Systemkameras nicht nur Fotos, sondern auch Videos aufzeichnen. Ein großer Vorteil gegenüber vielen Spiegelreflex-Modellen besteht darin, dass der Autofokus hierbei nicht deaktiviert wird. Die meisten Modelle zeichnen Videos in Full-HD-Auflösung, also mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Es sind aber auch Ausführungen mit 4k-Aufzeichnung bei 3840 x 2160 Bildpunkten verfügbar. Dadurch ergibt sich eine Reihe zusätzlicher Komfortfunktionen, beispielsweise das verlustlose Hinein-Zoomen in Videosequenzen oder das Extrahieren qualitativ hochwertiger Einzelbilder aus einer Video-Sequenz.

Display

Display

Da ein optischer Sucher anders als bei den Spiegelreflex-Kameras an Systemkameras prinzipiell fehlt, kommt dem Display eine entscheidende Rolle bei der Bildgestaltung zu. Es ist in vielen Fällen die einzige Möglichkeit zur Beurteilung eines Motivs und sollte daher eine gute Qualität mitbringen. Dazu gehört neben einer ausreichenden Größe insbesondere eine hohe Auflösung, etwa um die Bildschärfe einschätzen zu können. Je mehr Bildpunkte, desto höher die Qualität. 

Wichtig für einen komfortablen Umgang mit der Systemkamera sind darüber hinaus die Einstellmöglichkeiten des Displays. Optimalerweise sollte die Helligkeit des Bildes in möglichst feinen Stufenschritten regulierbar sein. So kann der Fotograf in Nuancen auf das Umgebungslicht reagieren und die bestmögliche Bildanzeige sicherstellen. Für maximale Freiheit bei der Wahl der Perspektive kann ein flexibles Display sorgen, das sich in mehrere Richtungen drehen lässt. Damit lassen sich Kopf-über-Aufnahmen oder Perspektiven in Bodennähe problemlos und schnell umsetzen. Es sind Displays verfügbar, die sich um 180 Grad nach oben oder unten verdrehen lassen. Dadurch sind Selfies mit maximaler Bedienkontrolle möglich. Nicht zuletzt werden zunehmend Displays mit Touchscreen-Kontrolle angeboten.

Konnektivität

Konnektivität

Für einen unkomplizierten Datentransfer und maximalen Bedienkomfort verfügen Systemkameras über diverse digitale Schnittstellen, die teilweise zur Kommunikation mit einer Smartphone-App eingesetzt werden. Standardmäßig verfügt jedes Kameramodell über einen USB-Anschluss, der den Transfer von Bildern zwischen Kamera und Computer oder einem anderen Endgerät mittels Kabel ermöglicht. Zum Standard gehört mittlerweile ein eingebauter WLAN-Controller zum kabellosen Tausch von Bildern. Bluetooth-Funktionalität, mit der zum Beispiel eine dauerhafte Verbindung zum Smartphone gehalten werden kann, bietet nur eine eingeschränkte Auswahl an Modellen. Ebenso gehört NFC (Near Field Communication) bei einem Teil der angebotenen Modelle zur Ausstattung. GPS-Verbindungen bringen einige Modelle von Haus aus mit, ansonsten kann das Anheften von Geodaten mithilfe des angebundenen Smartphones oder eines Zubehör-Gerätes erfolgen. Wer besondere Anforderungen an die Verbindungsoptionen einer Kamera stellt, der sollte sich vorab entsprechend informieren.

Verarbeitung und Gewicht

Günstigere Systemkameras verfügen in aller Regel über ein Kunststoffgehäuse, das je nach Ausführung einen guten Kompromiss zwischen Gewicht und Robustheit für den Alltagseinsatz bietet. Höherwertige Modelle sind üblicherweise in einem Metall-Magnesiumgehäuse verbaut. Damit sinkt die Empfindlichkeit für Stöße und sonstige physische Belastungen, die bei intensivem Einsatz zu erwarten sind. Dafür fällt das Gewicht höher aus. Einige Kameras bieten einen zusätzlichen Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Das kann in vielen Situationen sehr hilfreich sein. In extremen Umgebungen wie in Sandwüsten, auf hoher See oder im Hochgebirge ist dieser Schutz jedoch nur eingeschränkt funktional und sollte mit passendem Zubehör – beispielsweise mit gesonderten Schutzhüllen – ergänzt werden.

Zu den größten Vorteilen von Systemkameras gehören ihr vergleichsweise geringes Gewicht und die kompakte Größe. Das führt zu einem stark reduzierten Packmaß, selbst wenn umfangreiches Zubehör mitgeführt wird. Bezüglich Haptik und Bedienkomfort kommen vor allem individuelle Vorlieben zum Tragen, die objektiv kaum zu fassen sind. Hier muss jeder Fotograf selbst entscheiden, was seinen Erwartungen am ehesten entspricht. Eine nützliche Funktion, die den Bedienkomfort erhöht, ist ein Schnellzugriffsmenü, das den unkomplizierten Zugriff auf grundlegende Kamerafunktionen erlaubt.

Objektive und Zubehör

Wie bei Spiegelreflex-Kameras hängt bei spiegellosen Kameras die Bildqualität entscheidend vom verwendeten Objektiv ab. Zwar bestimmt das Kameragehäuse die aufgenommene Bildauflösung und das Rauschverhalten sowie die Grenzen der Tiefenschärfe. Jedoch sind es vor allem die Eigenschaften des optischen Vorsatzes, die die Bildgestaltung maßgeblich prägen. Brennweite, Lichtstärke und Blendenregelung, Schärfeverhalten, Farbdarstellung sowie der Look im Allgemeinen sind die relevanten Größen, die den möglichen Gestaltungsrahmen abstecken. Je nach Verwendungszweck können unterschiedliche Objektive zum Einsatz kommen. Die unterschiedlichen Eigenschaften in der Abbildungsqualität bieten je nach Situation Vor- und Nachteile, die gezielt ausgenutzt werden können.

Objektive und Zubehör

Viele Kameras werden im Set mit einem Zoom-Objektiv angeboten, das einen größeren Brennweitenbereich abdeckt und so für viele Aufnahmesituationen geeignet ist. Diese sogenannten Kit-Objektive ermöglichen einen komfortablen Einstieg in die Fotografie, bleiben hinsichtlich der Bildqualität aber hinter hochwertigen Optiken zurück, die meist deutlich teurer sind. Ambitionierte Fotografen stellen sich in aller Regel einen individuellen Objektivpark zusammen, der für ihre Einsatzzwecke die passenden Optiken enthält. Bleibt man dem gewählten Kamerasystem treu, können Objektive über lange Zeiträume hinweg ohne Einschränkungen genutzt werden. Durch die systeminterne Kompatibilität ändert daran auch ein Wechsel des Kameragehäuses nichts. 

Neben den Objektiven ist je nach System eine variable Bandbreite an weiterem Zubehör erhältlich. Dazu gehören beispielsweise ansteckbare Funktionshandgriffe mit integrierten Zusatzakkus, GPS-Adapter, Aufstecksucher und viele weitere Artikel. Hinzu kommen nicht systemspezifische Zubehörartikel wie Stative, Kamerataschen und Pflegesets. 

Wann lohnt sich der Kauf einer Systemkamera?

Systemkameras sind all jenen zu empfehlen, die höchste Ansprüche an die Aufnahme von Bildern haben und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Komposition nutzen wollen. Wichtigstes Argument ist die optionale Verwendung von Wechselobjektiven wie bei Spiegelreflex-Kameras bei deutlich geringerem Gewicht und Größe. Hinzu kommen zahlreiche Komfortfunktionen wie Autofokus bei der Videoaufzeichnung oder fortschrittliche Kommunikationskonzepte im Zusammenspiel mit mobilen Endgeräten.

Anders als Kompakt- oder Handykameras erlauben Systemkameras ein Fotografieren auf professionellem und semi-professionellem Niveau bei vergleichsweise geringen Anschaffungskosten. 

Systemkamera mieten mit Conrad und Grover

Sie fahren in den Urlaub und möchten mit einer richtig guten Systemkamera Bilder schießen? Conrad bietet Ihnen in Kooperation mit Grover die Möglichkeit, eine Systemkamera zu mieten. Egal ob für einen Monat oder für länger. Informationen und alle Kameras, die gemietet werden können, finden Sie hier: 

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