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Ventil-Verbinder sind Zwischenstücke zur Verbindung von zwei Rohren. Neben der Überbrückung haben sie eine regelnde Funktion. Sie steuern den Durchfluss von Gasen oder Flüssigkeiten.

Wissenswertes rund um Ventilverbindern

Wie funktioniert ein Ventilverbinder?

Ein Ventilverbinder fungiert als Adapter von einem Rohr aufs andere. Das Medium strömt aus dem Einflusskanal durch die Verbindung und passiert vor dem Austreten an der anderen Seite ein Ventil, welches steuernd auf den Stoffstrom wirkt.

Angeschlossen werden Ventilverbinder durch Steckverbindungen oder Gewinde. Dabei ist es möglich, dass die Anschlüsse an Eintritts- und Austrittsstelle unterschiedliche Gewindegrößen haben oder von einem Innengewinde auf ein Außengewinde gewechselt wird. Der Ventilverbinder wird in diesem Fall zusätzlich als Adapter für zwei sonst nicht aufeinander passende Rohre genutzt.

Durchgangsventile und Drei-Wege-Ventile

Durchgangsventile und Drei-Wege-Ventile

Durchgangsventile sind einfache Ventilverbinder: Ein Medium kommt aus der Zuleitung, passiert den Verbinder und fließt dann weiter in das Anschlussteil. Dabei kann die Durchflussmenge gedrosselt oder die Strömung durch Absperrung ganz unterbrochen werden.

Abbildung: Durchgangsventil (Einfaches Rückschlagventil)

Neben den reinen Durchgangsventilen gibt es die Drei-Wege-Ventile:

Mischventile

Mischventile sind Drei-Wege-Ventile mit zwei Eingängen und einem Ausgang. Sie werden zur Mischung von Stoffströmen eingesetzt.

Verteilventile

Verteilventile mit zwei Ausgängen verteilen ihren Durchfluss oder können ihn wahlweise auch nur einem der Abnehmer zuführen. Ebenfalls einen zweiten Ausgang haben Ventile zur Entlüftung oder Entwässerung von Anlagen.

Welche Arten von Ventilverbindern gibt es?

  Funktion
Absperrventil Absperrventile regulieren die Durchflussmenge und können den Fluss auch ganz unterbrechen. Der bekannteste Vertreter der Absperrventile ist der einfache Wasserhahn.
Rückschlagventil Ein einfaches Rückschlagventil sorgt dafür, dass Fluide nur in eine Richtung strömen können. Die Gegenrichtung wird durch ein Verschlussteil und eine Feder gänzlich blockiert.
Drosselrückschlagventil Drossel-Rückschlagventile können neben der Festlegung der Flussrichtung zusätzlich die Durchflussmenge drosseln. Dies geschieht durch Verringerung des Querschnitts.
Einschraubdrossel Eine Einschraubdrossel ist ein Ventilverbinder mit Drosselungsfunktion, allerdings ohne Rückschlagventil.
Sicherheitsventil Sicherheitsventile werden auch Überdruckventile genannt. Bei Überschreitung eines festgelegten Druckwertes leiten sie Gase oder Flüssigkeiten in Sammelrohrleitungen oder in die Umgebung ab, um Schäden durch zu hohen Druck zu verhindern. Für eine abweichende Aufgabe siehe Zweihand-Sicherheitsventil.

 Übrigens:

  • In der Sanitärtechnik und im Anlagenbau zählen Ventile zu den Armaturen. Das sind Bauteile, die den Stoffstrom verändern oder steuern.
  • Im Englischen ist die Bezeichnung valve für alle mögliche Ventile geläufig.

Unterscheidung nach Antriebsart: Handbetätigte und sonstige Ventile

Abbildung: Absperrventil für Handbetrieb

Manuelle Bedienung: Einfache Ventilverbinder werden per Hand betätigt. An einem Stellrädchen kann der Durchstrom von Fluiden beeinflusst werden. Dies geschieht durch eine Spindel an deren unteren Ende im Inneren des Bauteils der Querschnitt der Rohre reguliert wird.

Sicherheitsventile werden nicht manuell betätigt.

Übrigens:

Rückschlagventile sind in ihrem mechanischen Aufbau so primitiv, dass sie gar keiner externen Steuerung bedürfen. Sie sind selbsttätig.

Unterscheidung nach Antriebsart: Handbetätigte und sonstige Ventile

Elektrischer Antrieb

Elektrisch betriebene Ventilantriebe sind mit einem kleinen Motor gekoppelt, der das Ventil öffnet oder schließt beziehungsweise in eine bestimmte Position bringt.

Magnetischer Antrieb

Auch magnetische Ventilsteuerung funktioniert durch eine angeschlossene Elektronik. Hier ist der Absperrkörper im Inneren des Ventils magnetisch. Seine Position wird durch die Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes von außen beeinflusst. Bei manchen Magnetventilen ermöglicht eine Feder zur Unterstützung des Absperrkörpers eine variable Steuerung des Durchflusses.

Elektrothermischer Antrieb

Die Regelung solcher Ventile basiert auf thermischen Prozessen mit elektrischer Unterstützung. Ein Ausdehnungselement ändert seine Größe temperaturabhängig und wirkt damit auf die Stellung des Ventilstößels zur Steuerung der Öffnungsweite. Elektronisch wird dieses Ausdehnungselement so beheizt, dass die gewünschte Position entsteht.

Pneumatischer Antrieb

Beim pneumatischen Antrieb wird eine Membran im Inneren des Ventils durch Druckluft geöffnet. Da dieser Aufbau eine externe Druckluftzufuhr voraussetzt, werden solche Ventile in der Regel nur in der Industrie und in Kraftwerken verwendet.

Fragen und Antworten

Welchen Anschluss benötige ich?

Bei den meisten Ventilverbindern ist der Rohrdurchmesser metrisch in mm angegeben. Es handelt sich dabei um den Außendurchmesser. Die Rohre werden in den Ventilverbinder gesteckt und durch mitgelieferte Dichtungselemente abgedichtet.

Andere Gewindegrößen sind in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 cm.

Ob Sie ein Außengewinde oder ein Innengewinde benötigen, hängt vom Gegenstück ab. Generell muss eine Schraube (Außengewinde) mit einer Mutter (Innengewinde) verbunden werden.

Was macht ein Zweihand- Sicherheitsventil?

Warum ist der Temperaturbereich für den Betrieb von Ventilverbindern begrenzt?

Bei allen Ventilverbindern ist ein Temperaturbereich für den Betrieb angegeben. Das liegt daran, dass sich das Material des Ventils und die Durchstrommedien bei Temperaturschwankungen verändern. Viele Ventile sind nur für positive Temperaturwerte ausgelegt und nicht für den Außeneinsatz geeignet. Mit dem Mindestwert wird sichergestellt, dass die Bauteile des Ventils nicht einfrieren und dabei Schaden nehmen. Der Maximalwert für Temperatur stellt sicher, dass der Ventilverbinder nicht platzt oder schmilzt.

Was macht ein Zweihand- Sicherheitsventil?

Das Zweihand-Sicherheitsventil dient zur Unfallvorbeugung. Beide Hände müssen gleichzeitig jeweils einen Schalter betätigen, damit das Ventil die Maschine in Gang setzt. So wird zum Beispiel bei Stanzmaschinen abgesichert, dass der Bediener sich nicht verletzt.

Abbildung: Zwei-Hand-Sicherheitsventil

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