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Bewegungsmelder erfüllen eine wichtige Aufgabe: Sobald eine Wärmequelle im Sensorbereich auftaucht, schalten sie ein Gerät ein, zum Beispiel eine Außenleuchte im Garten oder an der Garage. Doch nicht jeder Melder ist für jeden Zweck geeignet. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

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Wissenswertes über Outdoor Bewegungsmelder

So funktionieren Bewegungsmelder

Bewegungsmelder reagieren auf winzige Änderungen im Infrarotbereich, das heißt, sie nehmen Differenzen in der Umgebungstemperatur wahr. Eingesetzt wird dafür meist ein Infrarot-Sensor: ein sogenanntes PIR-Element. Die Abkürzung PIR steht für „passives Infrarot“. Der Melder strahlt also nicht selber (also aktiv, wie beispielsweise Überwachungskameras zur Sicherheit oder Nachtsichtgeräte), sondern nimmt lediglich passiv die auf ihn einwirkende Infrarotstrahlung wahr. Ändert sich die Strahlungsintensität, weil sich eine Wärmequelle annähert, löst der Temperaturunterschied ein Relais aus, das wiederum einen elektrischen Verbraucher aktiviert. Das kann beispielsweise eine Außenwandleuchte oder das Auslösen eines Alarms sein. Ganz im Sinne von SmartHomes dienen Bewegungsmelder für draußen der Automatischen Lichtsteuerung auf dem Weg zur Haustür oder im Hof und Garten. So kann sich eine via PIR-Sensor ausgelöste Außen-Wandleuchte im Hof als ausgesprochen praktisch erweisen, wenn Sie alle Hände voll haben und nicht erst nach dem Lichtschalter tasten wollen. Gleiches gilt für eine Deckenleuchte im Carport, die mit einem Decken-Bewegungsmelder gekoppelt ist.

Relevante Wärmequellen können Menschen und Tiere sein. Aber auch Fahrzeuge strahlen Wärme ab und werden dann von den Sensoren registriert. Je nach Modell können Sie einstellen, wie lange die automatische Beleuchtung eingeschaltet bleibt, nachdem die Wärmequelle sich wieder aus dem Erfassungsbereich entfernt hat. Neben Infrarot können Bewegungsmelder für draußen mit anderen Sensoren ausgestattet sein und beispielsweise auf elektromagnetische Strahlung reagieren.

Darauf kommt es bei Outdoor Bewegungsmeldern an

Die wichtigste Rolle spielt bei PIR-Bewegungsmeldern für außen die Temperatur- und Wetterfestigkeit. Selbst in gemäßigten Breiten können Temperaturen von unter -20 ˚C bis über 30 ˚C herrschen. Extreme Temperaturen muss ein beispielsweise an der Hauswand montierter Melder also ebenso aushalten können wie heftigen Regen, Hagel und Schneefall.

Den Schutz vor Außeneinflüssen wie Wind und Wetter gibt unter anderem die IP-Schutzart an. Die erste Ziffer weist auf den Schutz vor Staub und kleinster Teilchen hin, die ins Gerät eindringen könnten sowie den Schutz vor Berührung. Die zweite Ziffer bezeichnet dagegen den Schutz vor Wasser. Die häufig für Bewegungsmelder außen verwendete Schutzart IP 55 sagt aus, dass der Gerät mit dem Sensor gegen Staub in schädigender Menge, gegen Berührung sowie gegen Strahlwasser aus jedem beliebigen Winkel geschützt ist.

Vor dem Kauf sollten Sie sich vergewissern, ob an der für den Melder gewünschten Stelle ein elektrischer Anschluss vorhanden ist. Wenn er zur Steuerung einer bereits installierten Leuchte dienen soll, ist die Installation relativ einfach: Der Bewegungsmelder wird zwischen die Lampe und die Stromversorgung geschaltet, übernimmt also die Funktion eines Schalters. Schwieriger wird es, wenn noch keine Leitung liegt. Da die meisten Bewegungsmelder Aufputz-Montage vorsehen, sollte die zur Außenleuchte (oder die Alarmanlage) führende Leitung unter dem Putz liegen. Eine Alternative sind batteriebetriebene Funk-Bewegungsmelder.  

Decken- oder Wandinstallation?

Viele Bewegungsmelder für den Außenbereich verfügen über ein Drehgelenk, mit dem sich der unter einer transparenten Abdeckung liegende PIR-Sensor für den Zielbereich einstellen lässt. Bei anderen ist das nicht möglich, hier bilden Relais und Sensor eine unbewegliche Einheit.

Das hat aber auch Vorteile:

Wo sich nichts bewegt, kann kein Schmutz oder Regen eindringen. Diese Melder sind somit theoretisch zuverlässiger. In diesem Zusammenhang sollten Sie außerdem überlegen, ob der Melder an der Hauswand oder an einer Decke installiert werden soll. Letzteres bietet sich beispielsweise bei Hauseingängen oder Toren an. Falls der Sensor allerdings nicht nur zu Beleuchtungszwecken eingesetzt werden soll, kann eine Deckenmontage die bessere Wahl sein. Soll das Gerät die Sicherheit erhöhen und gegebenenfalls einen Alarm auslösen, ist ein Decken-Einbau-Bewegungsmelder für potentielle Einbrecher schwerer zu erreichen.

Für die Deckenmontage spricht der bessere Schutz gegen Umwelteinflüsse. Wie auch immer Sie sich entscheiden: Beachten Sie, dass der gesamte relevante Bereich vom Bewegungsmelder erfasst wird und tote Winkel gegebenenfalls durch einen weiteren Melder abgedeckt werden sollten.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Bewegungsmeldern

Welche Rolle spielt der Erfassungswinkel im Außenbereich?

Eine ähnliche wie im Innenbereich. Das heißt: Je größer der Winkel, desto eher nimmt der Melder Bewegungen von Menschen oder Tieren wahr. Gängige Erfassungswinkel reichen von 120˚ bis zu 360˚ („Rundumsicht“). Der Erfassungswinkel ist so auszuwählen, dass nur die „Gefahrenzone“ überwacht wird, zum Beispiel der Weg außen von der Grundstücksgrenze bis zur Haustür. Überwacht der Bewegungsmelder auch den Bürgersteig vor dem Haus, geht ständig das Licht ein und aus oder –schlimmer noch – die Alarmanlage wird immer wieder aktiviert. Abhilfe schaffen kleine, für Infrarot undurchlässige Klebefolien, mit denen sich der Winkel individuell einstellen lässt.

Kann ich mit einem PIR-Bewegungssensor auch LED-Licht steuern?

Es gibt speziell LED-geeignete Außenbewegungsmelder. Sie unterscheiden sich von anderen Modellen darin, dass sie eine geringe Mindestlast für den Schaltvorgang zur Auslösung der Lampe voraussetzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Modell ausdrücklich für den stromsparenden LED-Einsatz geeignet ist.

Wie wichtig ist die maximale Reichweite?

Die Reichweite spielt im Außenbereich eine deutlich wichtigere Rolle als im Innenbereich. Kaum ein Raum muss aus Distanzen von zehn Metern oder mehr überwacht werden. Draußen allerdings ist die Reichweite entscheidend für die gewünschte Funktion, unter anderem deshalb, weil schon frühzeitig die Annäherung ungebetener Gäste detektiert werden soll. Grundsätzlich gilt: Je größer die Reichweite (die bis zu 100 Meter betragen kann), desto empfindlicher reagiert der Melder im Nahbereich.

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