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    Netzwerk-Installation – Alles für eine effiziente Datenverwaltung

    Im modernen Geschäftsleben ist grenzübergreifendes „Teamwork“ an der Tagesordnung. Doch nicht nur das! Die Mitglieder eines Teams müssen nicht unbedingt in der Firma vor Ort sein.

    Dank moderner Kommunikationstechnik funktioniert die Zusammenarbeit sogar weltweit.

    Allerdings müssen die Computer aller Teilnehmer unbeschränkten Zugriff auf die erforderlichen Daten und Informationen haben. Und das geht nur mit gemeinsam nutzbaren Speichern (Servern) und einer professionell aufgebauten Netzwerk-Technik.

    Wir zeigen Ihnen, welche Komponenten Sie für Ihr Netzwerk benötigen und geben Ihnen praktische Tipps zur Installation.


    Was ist ein Netzwerk und wofür wird es benötigt?

    Ein Netzwerk besteht aus elektronischen Geräten, die zusammengeschaltet sind und untereinander kommunizieren können. Dadurch wird eine umfassende elektronische Datenverarbeitung (EDV) möglich.

    Problemlos können dann unterschiedliche Informationen von einem Rechner zu einem anderen übertragen werden. Oder es wird ein zentraler Server für die gemeinsame Datenablage genutzt.

    Selbstverständlich kann auch genau definiert werden, welche Teilnehmer auf welche Daten zugreifen können. Aber auch die Zugriffsrechte der Benutzer auf die verschiedenen Drucker im Unternehmen können genau geregelt werden.

    Das grundlegende Ziel für ein Rechennetzwerk ist demzufolge die geräteübergreifende Nutzung zentraler Ressourcen.

    Zudem besteht die Möglichkeit der zentralen Verwaltung der kommunizierenden Geräte. Das macht Netzwerkinstallationen besonders für IT-Administratoren interessant. Denn mithilfe der Vernetzung können die Kollegen der IT von ihrem Schreibtisch aus Computer oder andere Geräte schnell und einfach warten bzw. Updates installieren.

    Unser Praxistipp: Smart Home und Streaming

    Auch hinter Multimedia-Streaming und Smart Home-Steuerungen stecken mittlerweile komplexe Netzwerklösungen. Deswegen wird die Netzwerktechnik auch für Kleinfirmen oder sogar für Privatleute immer interessanter. Zudem steigt die Anzahl der verfügbaren Produkte in diesem Bereich seit Jahren kontinuierlich an.


    LAN oder WLAN? - Diese Netzwerk-Arten gibt es

    LAN-Netzwerk mit Verbindung per Kabel

    Lokale Netzwerke werden als Local Area Network (LAN) bezeichnet. Im LAN-Netzwerk sind alle teilnehmenden Geräte über Kabel verbunden. Für die Verkabelung kommen üblicherweise LAN-Kabel mit CAT/RJ45 Steckverbinder zum Einsatz. Durch die besondere Steckerform mit Rastnase lassen sich die Kabel leicht installieren und sind vor Falschpolung geschützt.

    Oft hört man in diesem Zusammenhang auch den Begriff Ethernet-Kabel. Wobei Ethernet, ebenso wie Arcnet oder Token Ring, ein Übertragungsstandard ist. Da sich Ethernet mittlerweile als gängiger Standard etabliert hat, sind LAN-Kabel und Ethernet-Kabel quasi identisch.

    Der Vorteil einer Kabelverbindung ist die physisch stabile Verbindung der Geräte im Netzwerk. Durch die isolierten Leiter sind feste Kabel kaum anfällig für Störsignale durch überlagernde Frequenzen. Zum Beispiel werden Ethernet-Kabel für die Internetversorgung an Arbeitsplätzen und in Büros verwendet.


    WLAN-Netzwerk mit Verbindung per Funk

    WLAN bedeutet ausgesprochen Wireless Local Area Network. Es handelt sich um eine „drahtlose Funkverbindung“. Diese wird als Alternative zum Kabel genutzt, um beispielsweise im Internet zu surfen oder um Videos, Filme und Serien auf einem Laptop, Tablet oder Smart-TV zu streamen.

    WLAN Geräte wie Smartphones und Tablets können innerhalb der WLAN-Reichweite mobil genutzt werden. Bei Bedarf kann mit einem WLAN-Adapter ein bestehendes LAN-Netzwerk per Funk verlängert werden.

    Aber auch diverse Smart-Home-Geräte wie Bewegungsmelder, Alarmanlagen, Funkklingeln oder Wetterstationen nutzen häufig WLAN-Verbindungen. Dadurch lassen sie sich leicht installieren und mit bestehenden Systemen verbinden.

    Die Leistungsfähigkeit eines Funknetzwerkes kann durch WLAN-Repeater und Mesh-Systeme gesteigert werden. Empfangsstörungen durch Wände und Decken aus Stahlbeton können so minimiert oder komplett vermieden werden.

    Die Funkverbindung über WLAN war bis dato bei gewerblichen Installationen von Netzwerken eher selten. Mittlerweile werden in den Firmen aber immer mehr Notebooks und Tablets genutzt. Darum wird neben dem LAN-Netz auch oft noch ein WLAN-Netzwerk installiert. Dadurch kann überall in der Firma auch unabhängig von LAN-Anschlüssen gearbeitet werden.

    Als zentrale Steuerungseinheit des Funknetzwerkes und als Übergabepunkt für die Internetverbindung vom Kabel ins Funknetz werden Router benötigt. Für eine gute Funk-Abdeckung werden die Router meistens in zentralen Firmenbereichen installiert. Damit sich die Geräte im LAN oder WLAN gegenseitig erkennen und untereinander kommunizieren können, werden ihnen von einer zentralen Steuereinheit, meist dem Router, IP-Adressen zugeordnet.

    Unser Praxistipp: Datenübertragung

    Mit der Verlegung von Kabeln sind zuverlässigere und höhere Datenübertagungsraten möglich als in einem Funknetz. Für Anwendungen mit hohen Datenübertragungsraten, wie beispielsweise bei Firmenpräsentationen per Videostream, sollten Sie den Mehraufwand für die Einrichtung einer festen Kabelverbindung sorgfältig abwägen.


    Geräte und Zubehör für die kabelgebundene Installation eines Netzwerks

    Für ein einfaches eigenes Netzwerk reicht ein herkömmlicher Router oder WLAN-Router vollkommen aus. Den Router erhält man meistens direkt bei Vertragsabschluss vom Internetprovider. Allerdings kann dieses Netzwerk nicht mit einem zentralen Anlaufpunkt betrieben werden. Daher eignet es sich somit nur für Basisanwendungen.

    Sollen mehrere Rechner zusammen verwaltet werden oder Datenbanken jederzeit von jedem Gerät abrufbereit sein, ist eine umfassendere Netzwerk-Installation notwendig. Gewerbliche Nutzer mit mehreren Arbeitsplätzen in den Büros profitieren von Netzwerklösungen mit höheren Datenübertragungsraten und komplexen Steuerungsoptionen.

    Netzwerkschränke

    Der Netzwerkschrank ist das Organisationselement und die Haltevorrichtung für diverse Komponenten in einem Netzwerk. Netzwerkschränke werden auch als „Rack“ bezeichnet. Im Rack werden alle nötigen Komponenten miteinander verbunden.

    Netzwerk-Schränke gibt es in zwei Versionen. Die 10-Zoll-Netzwerkschränke sind für Einbauten mit einer Breite von 25,4 cm ausgelegt. Bei den 19-Zoll-Netzwerkschränken haben die Einbauten eine Breite von 48,3 cm.

    Die Angabe „HE“ steht für Höheneinheit und beschreibt wie viele Geräte in einem Netzwerkschrank untergebracht werden können. Eine Höheneinheit entspricht 1 ¾“  oder 44,45 mm.


    Netzwerkschrank-Zubehör

    Als allgemeines Zubehör für Netzwerkschränke gelten Steckdosenleisten, Geräteböden, Blindabdeckungen, Kabelführungen und Frontblenden.

    Mithilfe des Zubehörs werden Geräte, Kabel, Steckverbinder und anderes Zubehör im Netzwerkschrank übersichtlich organisiert. Dadurch sind die Komponenten schnell erreichbar und können bei Bedarf flexibel umgesteckt oder ausgetauscht werden. Das Zubehör für Racks wird ebenfalls in den Maßen 10 Zoll und 19 Zoll angeboten.


    Keystone-/E-Dat-Einbaumodule

    Keystone-Module sind genormte Steckverbinder. Sie werden für optische und elektrische Signalübertragungen in Schaltschränken verwendet.

    Die angebotenen Netzwerkschränke haben dazu kleine, rechteckige Öffnungen am Gehäuse, welche für das unkomplizierte Einrasten von Keystone- oder E-Dat-Einbaumodulen vorgesehen sind.

    Der entscheidende Vorteil solcher Module gegenüber Patchpanels sind die leichte Handhabung und die kleineren Abmessungen.

    Unser Praxistipp: Keystone

    Ein Keystone ist eine praktische Erweiterung, wenn kein Platz mehr vorhanden ist, und auch kein neues Rack erworben werden soll.


    Lichtwellenleiter 19 Zoll Spleißboxen

    Eine LWL-Spleißbox ist ein Gehäuse, in dem Glasfaserkabel angeschlossen werden. Die Spleißbox hat die Funktion, ein eingehendes Signal aufzuteilen und somit für mehrere Geräte freizuschalten.

    Dadurch kann das Signal von einem einzigen LWL-Kabel in verschiedene Richtungen aufgeteilt werden, um unterschiedliche Geräte oder Computer anzubinden.

    Diese haben dann zeitgleich Zugriff auf die Datenübertragung der Glasfaserleitung.


    Netzwerk-Patchpanel

    In der Regel werden Patchpanels für den Aufbau von komplexen Kabelstrukturen in Gebäuden eingesetzt. Ein Patchpanel wird auch als Rangierfeld bezeichnet und gehört zu den passiven Komponenten eines Netzwerksystems.

    Die Hauptaufgabe eines Rangierfeldes besteht darin, die bestehenden Netzwerkkabel miteinander zu verbinden.

    Eine variable Anzahl an Anschlüssen (Ports) auf dem Rangierfeld ermöglicht einen flexiblen Einsatz bei der Netzwerkinstallation.

    Patchpanels werden in verschiedenen Größen und auch als Lichtwellenleiter-Patchpanel angeboten.


    Netzwerk-Installationswerkzeug

    Für die Netzwerkinstallation sind einige spezielle aber äußerst hilfreiche Werkzeuge erforderlich. Crimpzangen, Auflegewerkzeuge und Netzwerktester zählen dabei zu den wichtigsten Hilfsmitteln, die jeder Netzwerktechniker dabeihaben sollte.

    Deshalb werden diese Teile auch gerne in Sets angeboten, die bei den Technikern ausgesprochen beliebt sind.

    Aber auch Sicherungsclips, Portblocker und Verbindungsboxen gehören zur Standardausstattung eines jeden Netzwerk-Installateurs.


    Netzwerk über Koax

    Bei dieser Art des Netzwerk-Aufbaus werden bestehende Koaxialleitungen von z.B. Sat-Anlagen genutzt.

    Mithilfe eines speziellen Modems werden die Signale für die Datenübertragung oder eine Internetverbindung in die Koaxleitungen ein- und ausgekoppelt.

    Unser Tipp: Ein Koax-Netzwerk macht dann Sinn, wenn eine umfangreiche Verkabelung einer Sat-Anlage besteht, aber die Kommunikationsleitungen bereits veraltet sind.


    Netzwerkdosen

    Eine Netzwerkdose wird auch als Universal Anschluss-Einheit UAE bezeichnet.

    Sie kann entweder Aufputz, Unterputz oder in Bodencontainern montiert werden.

    Die Steckbuchsen an der Vorderseite dienen für den unkomplizierten Anschluss von Geräten an das Netzwerk. 

    Unser Praxistipp

    Bei der Anschlussbelegung gibt es laut Telecommunications Industry Association zwei unterschiedliche Standards: Entweder TIA-568A oder TIA-568B. Die beiden Standards unterscheiden sich  lediglich dadurch, dass die beiden Adernpaare 2 und 3 (Orange und Grün) vertauscht sind. Deshalb muss vor der Installation eines Netzwerkes genau definiert werden, nach welchem Standard verkabelt werden soll. Dieser Standard muss dann bei allen Dosen des Netzwerkes eingehalten werden.


    Unterflur-Anschlusseinheiten

    Unterflur-Anschlusseinheiten sind die ideale Lösung, wenn in der Raummitte positionierte Tische oder Tischgruppen einen LAN-Anschluss benötigen.

    Zum Teil werden in den Unterflur-Containern auch Stromanschlüsse und Telefonbuchsen zur Verfügung gestellt.

    Gefährliche Stolperfallen durch unprofessionell verlegte Kabel am Boden gibt es dann nicht mehr. Ein weiterer Pluspunkt: Die elegante Bürooptik wird auch nicht durch hässliche Leitungsschächte oder klobige Kabelbrücken gestört.


    Netzwerk-Verlängerungssysteme

    Beim Ausbau eines bestehenden LAN-Netzwerkes kommt es hin und wieder zu Problemen. Spätestens dann, wenn räumlich weit entfernte Geräte, wie z.B. IP-Kameras, eingebunden werden sollen. Denn dann macht die erforderliche Leitungslänge eine Einbindung in das bestehende LAN-Netz schlichtweg unmöglich.

    Aus diesem Grund sind Netzwerk-Verlängerungssysteme entwickelt worden, um Entfernungen von 1000 Metern und mehr leicht zu überbrücken. Und das Beste: Als Verbindungsleitung reicht in den meisten Fällen ein 2adriges Kabel aus.   


    Netzwerk-Überspannungsschutz

    So schön ein umfangreich aufgebautes Netzwerk für die Anwender auch ist, so empfindlich ist es auch bei Störungen.

    Denn Überspannungsimpulse in Folge von Schaltfehlern, statischen Entladungen oder auch Blitzeinschlägen in Überlandleitungen können schnell in einer Katastrophe enden.

    Damit nicht alle Geräte, die im Netzwerk miteinander verbunden sind, beschädigt werden, ist es sinnvoll einen ausreichenden Überspannungsschutz zu installieren.


    Netzwerk-Überwachung

    Die Funktionsbereitschaft einer Firma steht und fällt mit der Funktionsbereitschaft des Netzwerkes. Deshalb ist es essenziell, die Funktion des Netzwerkes ständig zu überwachen. Dazu gibt es umfangreiche Technik, um beispielsweise die Spannung der Leitungen, Datenübertragungsraten oder Zugriffe auf das Netzwerk kontrollieren.

    Aber auch die Temperatur von Serverschränken sollten kontinuierlich überwacht werden. Sogenannte Control Panels dokumentieren zudem Ausfallrisiken und alarmieren bei Störereignissen. Administratoren oder Wartungs-Techniker können dann unverzüglich vor Ort oder auch über Fernzugang, falls eingerichtet, eingreifen.


    Fazit

    Ein Netzwerk muss gut überlegt und zukunftsweisend geplant werden. Wenn es dann noch mit hochwertigen Bestandteilen fachmännisch installiert wurde, ist es das stabile Rückgrat einer gut funktionierenden Firma. Selbstverständlich ist die Installation eines Netzwerks keine statische Angelegenheit. Je nach Bedarf können Unternehmen das System jederzeit ausbauen und weitere Computer, Drucker oder Router installieren. 

    Investiert man dann auch noch einen überschaubaren Aufwand in Wartung und Controlling sind Netzwerkausfälle kein ernstes Problem mehr.

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