JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

Dimmer sorgen für ein variables Licht-Ambiente

Im Ratgeber finden Sie heraus, warum Leuchtmittel, Trafo und Dimmer unbedingt aufeinander abgestimmt werden sollten. Durch eine geschickte Planung können Sie jederzeit die Intensität Ihrer Beleuchtung gemütlich über einen Dimmer ändern.

 

 

Dimmer können Energie sparen und das Ambiente verändern

Was ist ein Dimmer?

Wohnzimmer_Dimmer_50_690px.jpg

Bei einem Dimmer handelt es sich um eine Art Schalter, über den sich die Helligkeit der Beleuchtung stufenlos steuern lässt. Mit Dimmern lässt sich in ganzen Räumen und an einzelnen Lampen die Intensität oder Strahlkraft des Lichtes stufenlos regulieren. Eine kleine Beistelllampe oder die Deckenlampe verströmt im abgedimmten Zustand ein gemütliches Licht. Wenn man etwas lesen will, kann über den Dimmer die Helligkeit gesteigert und dadurch eine gute Sicht ermöglicht werden. Je weniger stark der Kontrast zwischen hell und dunkel für das Auge ist, desto entspannter kann es seiner Arbeit nachgehen. Auch bei großen und vielfältig genutzten Räumen wie zum Beispiel einer offenen Wohnküche samt Esszimmer, kann eine regulierbare Beleuchtung sich der jeweiligen Nutzung anpassen. Dimmer haben sich bei der guten, alten Glühbirne längst bewährt, können aber heutzutage sowohl mit Halogen- und Leuchtstofflampen als auch mit LED-Lampen und -Streifen kombiniert werden. Energiesparlampen zeigten sich bislang flächendeckend nicht dimmbar, holen aber immer weiter auf. Hierbei ist jedoch immer zu beachten, dass sich nicht jede moderne Lampenart zum Einsatz mit Dimmern eignet.
Ein Dimmer kommt häufig nicht alleine zum Einsatz, sondern wird zusammen mit einem Trafo genutzt. Generell müssen also Leuchtmittel, Dimmer und Trafo aufeinander abgestimmt werden. Dimmer steuern unterschiedliche Lasten, die in die Kategorien Ohm’sche Lasten (Glühbirne), induktive Lasten (magnetischer Trafo mit Spule bei Niedervolt-Lampen wie Halogen) und kapazitative Lasten (elektronischer Trafo bei Niedervolt-Lampen) unterteilt werden. Nach einer klugen Planung und Auswahl kann durch den geschickten Einsatz von Dimmern Energie und damit bares Geld gespart werden.

Welche Arten von Dimmern gibt es?

Dimmer kommen im Wohnbereich in verschiedenen Formen daher. Sie sind entweder fest in Leuchten eingebaut, können in Elektroinstallations-Elemente wie z.B. Schalterdosen oder als Reiheneinbaugerät in Reiheneinbauverteilern verbaut werden oder werden als Schnurdimmer vor mobilen Leuchten verwendet. Die nachfolgende Übersicht beschreibt die wichtigsten und am häufigsten eingesetzten Dimmer-Arten.

Universaldimmer

Bei dieser Art von Dimmer handelt es sich um eine der einfachsten Dimmer-Varianten, die relativ unkompliziert eingebaut werden kann. Fast alle Lastarten können mit einem Gerät dieser Art gedimmt werden. Diese Dimmer messen beim Einsatz selbstständig die Charakteristik der angeschlossenen Last und nutzen das jeweils dafür geeignete Dimmprinzip. 

Dreh- und Touchdimmer

Bei diesen beiden Arten von Dimmern wird nach Art der Bedienung unterschieden. Bei einem Dreh-Dimmer regulieren Sie mittels eines Drehknopfes stufenlos die Helligkeit von Deckenlampen, Spots oder anderen Leuchten. Durch drücken des Dreh-Dimmers schalten Sie die Beleuchtung ein oder aus. Bei einem Touch-Dimmer finden Sie als Schalter eine Art Wippe vor, die auf zwei unterschiedliche Arten bedient werden kann. Durch langes Drücken der Taste nach unten oder nach oben steigert oder senkt man die Intensität der Beleuchtung, während ein einfacher Tastendruck genügt, um das Licht vollständig ein- oder auszuschalten. 

Smart Home München_Lichtschalter und Dimmer_2.jpg
Aufputz- und Unterputz- Dimmer

Aufputz- und Unterputz- Dimmer

Mit diesen Begriffen wird nach Art und Weise der Installation unterschieden. Unterputz-Dimmer werden, wie der Name vermuten lässt, in einer sogenannten Unterputzdose mit der Elektroinstallation für den Schalter unter dem Putz der Wand verborgen. Ein Aufputz-Dimmer hingegen wird nicht in der Wand versenkt, sondern kann auch ohne zusätzliche, große Löcher einfach auf der Wand angebracht werden. 

Hutschienen Dimmer

Diese Bezeichnung richtet sich an die Installationsform hinter dem eigentlichen Leuchtmittel. Als Hutschiene wird eine Profilschiene aus Metall bezeichnet, auf der unterschiedliche, elektrische Betriebsmittel angebracht werden. Die Assoziation mit einem Hut leitet sich von der Form der Profilschiene ab. 

Schnurdimmer

Im Gegensatz zu fest verbauten Dimmern, die sich entweder in der Wand, der Steckdose oder dem Leuchtmittel selbst befinden, können diese praktischen, kleinen Geräte sozusagen „dazwischen“ gebaut werden. Eine Kombination aus Stecker und Steckdose wird vor die zu dimmenden Lampe gesteckt, während die stufenlose Dimmer-Funktion über einen Schalter an einer Schnur geregelt wird. Diese Modelle eignen sich hervorragend zur einfachen Kombination mit Stehlampen und Beistellleuchten. 

Worauf sollte man beim Kauf von Dimmern achten?

Sie sollten unbedingt vor dem Kauf eines Dimmers abklären, ob Ihr jeweiliges Leuchtmittel überhaupt dimmbar ist. Gerade bei Energiesparlampen ist das Dimmen zumeist nicht möglich und auch herkömmliche Leuchtstoffröhren eignen sich nicht zur Kombination mit einem Dimmer. Normale Glühbirnen sind dimmbar, allerdings werden Glühbirnen aufgrund der Gesetzgebung durch moderne Leuchtmittel immer mehr ersetzt. Alle Halogenlampen hingegen sind dimmbar, was sich gleichzeitig positiv auf ihren Energieverbrauch auswirkt. LEDs gibt es als dimmbare Varianten

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Dimmern

Wie kann ich LEDs dimmen?

Greifen Sie zu dimmbaren LED-Leuchten, die Sie im Anschluss mit passenden Dimmern für LEDs kombinieren. Sie riskieren bei nicht aufeinander abgestimmten Einzelteilen, dass der Dimmer mit der niedrigen Stromstärke nicht zurechtkommt und die LED überhaupt nicht leuchtet.

Kann ich Dimmer selbst einbauen?

Sie sollten Dimmer stets nur ganz exakt nach Anleitung einbauen und die Sicherheitshinweise für Elektroinstallationen beachten. Im Zweifelsfall fragen Sie einen Elektriker um Rat, bevor Sie ernsthafte Konsequenzen für Ihre Gesundheit riskieren.

Fazit: So finden Sie den richtigen Dimmer

Den richtigen Dimmer finden Sie, indem Sie zunächst über einen Abgleich der Buchstaben L, R und C auf Dimmer, Trafo und Leuchtmittel vornehmen. Denn nur so können alle Bestandteile störungsfrei funktionieren. Im Anschluss wählen Sie Dimmer, die sich entweder in Steckdosen, hinter der Wand oder pfiffig zwischen Steckdose und Lampe anbringen lassen. Mit Dimmern können Sie eine gemütliche, effektvolle oder indirekte Beleuchtung im Wohnraum schaffen, Energie sparen und mit Smart-Home-Lösungen die Beleuchtung von überall kontrollieren. Gerade für umfangreiche Lösungen und Smart-Home-Technologien können Sie sich in den Conrad Filialen mit kompetenten Mitarbeitern unterhalten und bekommen wichtige Tipps, die zum Gelingen Ihrer Beleuchtungs-Idee beitragen.