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Nadeldrucker sind neben den Laserdruckern und Tintenstrahldruckern beliebte Drucker für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen. Welche das sind, wie genau diese Geräte funktionieren und was es beim Kauf zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Wissenswertes zu Nadeldruckern

Was sind Nadeldrucker?

Nadeldrucker gehören zur Kategorie der Computerdrucker, sie können elektronische Dokumente und Dateien drucken. Als Nachfolger der Typenraddrucker sind sie seit 1968 auf dem Markt und wurden seitdem ständig weiterentwickelt. Sie gehören zu den sogenannten Impact-Druckern, was so viel bedeutet wie „Einschlag", da physischer Druck während des Druckvorgangs ausgeübt wird. Das hat vor allem den Vorteil, dass mit Nadeldruckern auch Durchschläge erzeugt werden können und so zwei identische Dokumente in einem Druck entstehen.

Wie funktionieren Nadeldrucker?

Drucker mit 9-Nadel-Druckkopf und schafft 375 Zeichen pro Sekunde

Ein Nadeldrucker besitzt mehrere Nadeln, die einzeln angesteuert werden. Der Druckkopf bewegt sich dabei schnell über den zu bedruckenden Bereich und löst an der entsprechenden Stelle die an ihm befestigten Nadeln aus. Das dazwischenliegende Farbband gibt durch den Druck Farbe an das Papier ab.

Das gleiche Prinzip wird auch bei Durchschlagpapier angewendet, welches eine exakte Kopie des Originals noch während des Schreibens erzeugt. Dabei gibt ein Farbträger zwischen Original und Kopie Farbe durch Druck auf die Kopie ab und es entsteht der Durchschlag.

Nadeldrucker besitzen je nach Ausführung eine unterschiedliche Anzahl an Nadeln. Meist sind das zwischen 9 und 24 Nadeln. Eine Nadel erzeugt bei Aktivierung nur einen Bildpunkt, der erst mit anderen Bildpunkten ein Zeichen, wie zum Beispiel einen Buchstaben, ergibt.

Je mehr Nadeln der Drucker hat, desto genauer und feiner ist die Druckqualität, da die Bildpunkte so enger zueinander gesetzt werden können. Die Drucker erreichen eine Druckgeschwindigkeit von 30 Zeichen pro Sekunde bis hin zu 1.550 Zeichen pro Sekunde.

Für alle Druckvorgänge wird ein sogenanntes Farbband benötigt, das als Farbträger dient. Es gibt die Farbe auf das Papier ab, nachdem die Nadel auf das Farbband gedrückt hat, welches zwischen dem Druckkopf und dem zu bedruckenden Papier liegt. Es entsteht der Durchschlag, der auf dem Papier zurückbleibt. Spezielle Farbbänder können auch unterschiedliche Farben darstellen. Sie beinhalten die Grundfarben, wodurch verschiedene Farbtöne umgesetzt werden können, indem mehrere Farben übereinandergelegt werden. Allerdings ist die Farbqualität im Vergleich zu anderen Druckern bei weitem nicht so hochwertig und sollte daher nur für wenig komplexe Darstellungen verwendet werden.

Darüber hinaus bietet der Nadeldrucker verschiedene Druckmodi an. Im Draft-Modus beispielsweise ist der Druckkopf sehr schnell, arbeitet aber nicht mit allen an ihm befestigten Nadeln. Drucker mit 24 Nadeln oder mehr arbeiten dann beispielsweise nur mit 9 Nadeln. So entsteht ein zweckmäßiges Druckerzeugnis, das zwar lesbar ist, aber qualitativ mit anderen Drucktechniken nicht mithält.

Durch den LQ-Modus dagegen wird ein Druckergebnis erzeugt, das dem eines Tintenstrahldruckers ähnelt. „LQ“ steht für Letter Quality und dauert um ein Vielfaches länger als der Draft-Modus, da viel mehr Nadeln in einem kleineren Raster zum Einsatz kommen. Die Zeichen werden dafür deutlicher dargestellt, da mehr Bildpunkte auf das Papier gebracht werden – das heißt, die Auflösung ist im Ergebnis höher.

Welche Vorteile bieten Nadeldrucker?

Zuverlässiger Drucker mit 24-Nadel-Druckkopf für feine Druckqualität

Der wohl größte Vorteil ist der Druck von Durchschlägen. So erzeugen sie eine exakte Kopie eines Dokuments innerhalb von nur einem Druckvorgang. Dafür benötigen Sie nur herkömmliches Durchschlagspapier, wie es auch bei manchen Formularen zum Einsatz kommt.

Zudem sind die Drucker mit vielen verschiedenen Papierarten in jeglicher Größe kompatibel. Doch nicht nur bei dem Einsatz der Papierarten hat der Nadeldrucker die Nase vorn: Auch bei den Verbrauchskosten kann kaum ein anderer Drucker mithalten. Während zum Beispiel Tintenstrahldrucker auf teure Tintenpatronen zurückgreifen, verbraucht der Nadeldrucker das günstigere Farbband. Weiterhin kann das Druckerzeugnis auf Endlospapier gedruckt werden und ist dokumentenecht, was ein Vorteil bei rechtlichen Beweisen ist.

Außerdem sind Nadeldrucker sehr robust, langlebig und zuverlässig. Diesen Vorteil spielen die Drucker besonders in einer staubigen oder dauerhaft warmen Umgebung aus, wie zum Beispiel in Fabrikhallen. Hier würden viele andere Drucker auf Dauer versagen, da sie die Tinte nicht richtig auf das Papier abgeben. Da der Nadeldrucker allerdings nur durch mechanischen Druck Farbe auf das Papier bringt, hat die Staubbelastung keinen Einfluss auf die Druckqualität.

Was sind die typischen Einsatzgebiete von Nadeldrucker?

Viele kennen die Nadeldrucker aus Arztpraxen oder Banken, wo sie schnell und zuverlässig Rezepte oder Überweisungsträger bedrucken. Hier kommen sie gern aufgrund ihrer Fähigkeit des Durchschlagdruckens zum Einsatz, da unmittelbar eine Kopie des Dokuments erzeugt wird. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und ist sicherer, da zwei hintereinander folgende Ausdrucke nicht miteinander abgeglichen werden müssen.

Nadeldrucker sind darüber hinaus in Fahrscheinentwertern, Automaten und in bestimmten Kassensystemen vorzufinden. Zwar werden sie hier gern durch Thermodrucker ersetzt, die im Gegensatz zu den Nadeldruckern kein Farbband benötigen und so weniger Verbrauchsmaterial haben, allerdings sind sie wegen ihrer Robustheit nach wie vor im Einsatz.

Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Wichtig ist zunächst der richtige Dokumenteneinzug. Die meisten Nadeldrucker sind maximal auf DIN A4 ausgelegt. Beachten Sie beim Kauf, dass die Druckbreite ausschlaggebend ist für die maximal kompatible Papiergröße. 136 Zeichen als Druckbreite entsprechen einem Papiereinzug des Formates DIN A3, 80 Zeichen entsprechen DIN A4.

Die Anzahl der Nadeln ist ausschlaggebend für die Geschwindigkeit und die Druckqualität. Drucker mit 24 Nadeln ermöglichen eine bessere Druckqualität als Drucker mit nur neun Nadeln, können aber genauso schnell sein. Denn im Draft-Modus greifen die Drucker auf 9 Nadeln zurück, selbst wenn er physisch mehr zur Verfügung hat und kann entspechend schneller drucken. Daher ist es ratsam, einen Drucker mit mehr Nadeln zu erwerben, wenn Sie auch hochwertige Druckerzeugnisse benötigen.

Achten Sie auch darauf, das richtige Farbband zu erwerben, da nicht alle Drucker mit jedem Farbband kompatibel sind. Diese und alle anderen Punkte finden Sie in den technischen Daten der einzelnen Artikel wieder.

Fazit

Zuverlässig, schnell, robust – Nadeldrucker bieten auch heute noch in vielen Situationen einen echten Mehrwert. Zwar sind sie aufgrund ihrer Lautstärke und der geringeren Qualität zu einem Nischenprodukt geworden, allerdings besetzen sie diese Nische perfekt und sind nicht aus dem täglichen Gebrauch vieler Unternehmen wegzudenken.

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