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Ratgeber

Homematic IP: Smarte Technik für smarten Wohnkomfort

Homematic IP ist die ideale Heimautomationslösung für alle, die Wert auf Bedienkomfort und einen hohen Funktionsumfang legen. Derzeit stehen über 100 Komponenten zur Verfügung, mit denen individuelle Smart-Home-Systeme kreiert werden können. Welche Möglichkeiten Homematic IP bietet, erfahren Sie in unserem Ratgeber.



Ein System - zwei Lösungen

Mit Homematic IP hat das deutsche Technologieunternehmen eQ-3 eine cloudbasierte Version seines Homematic-Systems hervorgebracht, die sich insbesondere für Nutzer und Nutzerinnen eignet, die beim Thema Gebäudeautomation schnell ans Ziel kommen möchten und denen ein hoher Bedienkomfort wichtig ist.

Homematic IP wird in zwei Varianten angeboten: als Funksystem (Homematic IP) und als verkabelte Bus-Lösung (Homematic IP Wired). Die Homematic-IP-Funklösung ist eine gute Wahl, wenn Sie sich ein Smart-Home-System wünschen, das Flexibilität und Komfort bietet. Es ist einfach einzurichten und stark auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt.

Da die Smart-Home-Geräte über Funk miteinander kommunizieren, müssen keine Kabel verlegt werden. Die Steuerung erfolgt bequem via App und Cloud-Dienst.

Homematic IP Wired stellt eine komplexere Smart-Home-Lösung dar, die eher anspruchsvollen Automatisierungsaufgaben vorbehalten ist, sich allerdings genauso leicht steuern lässt wie die Funkversion. Das System kommuniziert drahtgebunden und punktet daher mit einer höheren Fehlertoleranz und Störungssicherheit.



Heimautomation per Funk – So funktioniert Homematic IP

Home Control Acess Point (1); Wandthermostat (2); Fenster- und Türkontakt (3); Wandtatser (4); Heizkörperthermostat (5); Schaltsteckdose (6); Schlüsselbundfernbedienung (7); Türschlossantrieb (8);

Herzstück des funkbasierten Homematic-IP-Systems ist der Homematic IP Access Point. Er dient als Bindeglied zwischen sämtlichen Homematic-IP-Geräten und der Cloud.

Die Kommunikation erfolgt über das 868-MHz-Frequenzband, auf dem deutlich weniger Geräte funken als auf dem 433-MHz- oder 2,4 GHz-Band. Dadurch kommt es weniger zu gegenseitigen Beeinträchtigungen, weshalb 868-MHz-Systeme als verhältnismäßig störungssicher gelten. Zur Steigerung der Funkreichweite kann einfach ein weiterer IP-Access Point eingebunden werden.

Ist der Access Point mit dem Internet verbunden, können alle Funktionen via App aufgerufen werden. Hierüber lassen sich Smart-Home-Komponenten bequem einrichten. Jedes Homematic-IP-Gerät ist mit einem QR-Code versehen, der mit der Smartphone-App gescannt und anschließend automatisch ins System eingebunden wird. Die App ist kostenlos und für Android und iOS erhältlich.

Die meisten Geräte aus dem Angebot von Homematic IP konfigurieren sich beim Anlernen von selbst. Bei der Einrichtung werden keinerlei persönliche Daten abgefragt, so dass keine Rückschlüsse auf die Identität der Anwender und Anwenderinnen oder deren Nutzungsverhalten gezogen werden können. Darüber hinaus werden die Daten zwischen Geräten, App und Cloud verschlüsselt übertragen.



Vorteile von Homematic IP

Homematic IP bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, die wir in folgendem Überblick für Sie zusammenfassen. 

Breites Portfolio, viele Erweiterungsmöglichkeiten:

Eine Stärke von Homematic IP ist das umfangreiche Produktportfolio. Ob Rauchwarnmelder, Fenster- und Türkontakte, Alarmsirenen oder smarte Thermostate – es gibt eine große Vielfalt an Komponenten, mit denen viele Bereiche der Haus- und Gebäudeautomation abgedeckt werden können. Dank offener Standards und Schnittstellen ist es möglich, das System mit Software-Lösungen von Drittanbietern zu erweitern. Darüber hinaus ist Homematic IP mit Hardware vieler anderer Hersteller kompatibel, zum Beispiel mit Sonos-Lautsprechern, Philips-Hue-Lichttechnik oder DoorBird-Türkommunikationsanlagen.
 

Schneller Einstieg:

Homematic-IP-Starter-Sets bieten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert ein eigenes Smart Home zusammenzustellen. Sie enthalten alle notwendigen Komponenten, die für den Aufbau eines bestimmten Automationsbereichs erforderlich sind. Das Homematic-IP-Starter-Set Raumklima in der Basisversion beispielsweise enthält neben einem WLAN Access Point ein Heizkörperthermostat und einen Tür- und Fensterkontakt. Die Komponenten ermöglichen es, die Raumtemperatur nach den individuellen Bedürfnissen zu regulieren und den Heizprozess aufs Lüften abzustimmen. Starter-Sets werden für verschiedene Anwendungen und in unterschiedlichem Umfang angeboten.
 

Komfortable Steuerung:

Die Homematic IP App ist sehr übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar. Mithilfe von Widgets auf dem Homescreen kann man Vorgänge wie das Öffnen oder Schließen von Türen schnell und einfach steuern. Push-Nachrichten informieren darüber, wenn beispielsweise ein Alarm ausgelöst wird oder sich der Zustand einer Smart-Home-Komponente ändert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in Kombination mit Amazon-Echo- oder Google-Home-Lautsprechern bzw. den dazugehörigen Apps Amazon Alexa oder den Google Assistant zur Steuerung zu nutzen. Die Sprachsteuerung über Alexa ist bereits stark ausgebaut. Viele Funktionen können mittlerweile über Sprachbefehle abgerufen werden. Die Steuerungsmöglichkeiten via Google Assistant werden fortlaufend erweitert. 
 

Zuverlässigkeit:

Das gesamte Homematic-IP-System kommuniziert bidirektional, das heißt, es gibt eine direkte Rückmeldung zu den Funkbefehlen. Jedes gesendete Funksignal wird vom Empfänger bestätigt, was zu einer höheren Funktionssicherheit beiträgt. 
 

Datenschutz und Sicherheit:

Homematic IP bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Privatsphäre. Das System basiert auf den anerkannten Verschlüsselungsstandards AES128 und CCM. Eine Manipulation von Daten ist ausgeschlossen. Zudem befindet sich der Standort des Cloud-Servers in Deutschland, das heißt, für den Betrieb gelten europäische und deutsche Datenschutzrichtlinien. Übrigens: Der hohe Sicherheitsstandard von Homematic IP wurde vom VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.) zertifiziert.

eQ-3 hat zugesichert, Homematic-IP-Geräte bis mindestens 31.12.2030 anzubieten. Das gibt Anwendern und Anwenderinnen eine gewisse Planungssicherheit und die Möglichkeit, ihr Smart Home auch in den nächsten Jahren noch erweitern zu können.



Ausgewählte Homematic-IP-Komponenten im Überblick

Das Angebot an Homematic-IP-Komponenten ist groß und deckt nahezu alle Funktionen und Bereiche, die für die Heimautomation relevant sind, ab. Hier ein paar Beispiele:


Homematic-IP-
Wandthermostat

Der Homematic-IP-Wandthermostat kommt zur Regulierung des Raumklimas zum Einsatz. Es misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit und leitet die Werte an die Heizkörperthermostate weiter.


Homematic-IP-
Heizkörperthermostat

Das smarte Heizkörperthermostat wird einfach auf Heizungsventile gängiger Gewindegröße (M30) aufgeschraubt und steuert die Raumtemperatur. Bei Bedarf lässt es sich mit einem Homematic-IP-Temperatur- und Feuchtigkeitssensor kombinieren.


Homematic-IP-
Fenster- und Türkontakt

Homematic-IP-Fenster- und -Türkontakte erkennen sofort, wenn sich eine Tür öffnet oder schließt – entweder mechanisch mithilfe eines Magneten oder optisch mithilfe einer integrierten Infrarot-Lichtschranke.


Homematic-IP-
Schaltsteckdose

Dieses Modul schaltet fast alle herkömmlichen Elektrogeräte – angefangen bei Leuchten und Radios bis hin zu elektrischen Heizkörpern.


Homematic-IP-
Dimmer-Steckdose

Die Steckdose dimmt Leuchten in 1%-Schritten und somit fast stufenlos. Der Dimmwert kann via App ausgewählt werden.


Homematic-IP-
Wandtaster

Homematic-IP-Wandtaster sind in 2-facher oder 6-facher Ausführung erhältlich. Sie ermöglichen es, Lichtquellen oder Rollläden zu steuern oder den Energiesparmodus zu aktivieren.


Homematic-IP-
Tischaufsteller

Homematic-IP-Geräte im 55er-Format können einfach in den Tischaufsteller eingesetzt und über dessen Batterien mit Energie versorgt werden.


Homematic-IP-
Bewegungsmelder

Homematic-IP-Bewegungsmelder registrieren Bewegungen in einem vorgegebenen Erkennungsbereich und lösen daraufhin einen Alarm aus oder schalten das Licht an.


Homematic-IP-
Schlüsselbundfernbedienung

Hierbei handelt es sich um eine kompakte Fernbedienung für den Schlüsselbund, die mit 4 individuell belegbaren Tasten ausgestattet ist. Sie kann je nach Konfiguration zum Öffnen des Garagentors, zum Schalten der Außenbeleuchtung und vielem mehr dienen.



Darauf sollten Sie beim Kauf von Homematic-IP-Komponenten achten

Homematic IP ist für den Einstieg in die Smart-Home-Welt sehr gut geeignet. Da es jede Menge Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten bietet, kommen aber auch Profis in Sachen Heimautomatisierung mit dem System auf ihre Kosten.

Die Installation der Produkte kann mit etwas Grundwissen in der Elektrotechnik durchaus selbst vorgenommen werden, im Zweifelsfall holt man sich professionelle Unterstützung.

Manche Komponenten erfordern gar kein Fachwissen zur Montage. Dazu gehören beispielsweise smarte Schaltsteckdosen, die einfach zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt werden.

Grundsätzlich ist Homematic IP eine sehr gute Wahl zum Nachrüsten, da es als Funklösung keinerlei Umbaumaßnahmen und aufwendiger Verkabelungen bedarf.



Unser Praxistipp: Advanced Routing für noch mehr Flexibilität

Advanced Routing bietet Anwenderinnen und Anwendern die Möglichkeit, Funk- und Wired-Geräte des Homematic-IP-Systems zusammen in der Cloud zu betreiben und via App einzurichten, zu konfigurieren und zu steuern. Dazu muss man lediglich den Access Point für die Funklösung (HmIP-HAP) und den Access Point für die Wired-Lösung (HmIPW-DRAP) ins Netzwerk einbinden und miteinander koppeln. Es können auch mehrere Homematic IP Access Points in einer Installation verknüpft und als Router verwendet werden. Sollte ein IP Access Point ausfallen, kann ein anderer übernehmen. Dadurch ist das System immer erreichbar und quasi ausfallsicher.



FAQ – häufig gestellte Fragen zum Homematic-Home-Control-System

Worin unterscheidet sich Homematic IP vom klassischen Homematic-System?

Homematic IP ist als neuere und einfacher zu bedienende Version von Homematic zu betrachten. Während Homematic IP insbesondere für den Einstieg ins Smart-Home-Universum gut geeignet ist, spricht Homematic eher technikversierte Personen an, die in Sachen Hausautomation schon etwas Erfahrung mitbringen. Einrichtung, Programmierung und Handhabung fallen bei Homematic komplexer aus. Das System läuft außerdem über das private Netzwerk, arbeitet also nicht cloudbasiert. Darüber hinaus ist es nativ nicht für eine App-Steuerung ausgelegt. Allerdings kann es wie Homematic IP durch Software-Lösungen von Drittanbietern erweitert werden und ist ebenfalls kompatibel mit Hardware anderer Hersteller.
 

Wie füge ich einen Access Point in der Homematic IP App hinzu?

Ein Access Point lässt sich genauso leicht einbinden wie jede andere Homematic-IP-Komponente. Ist die Spannungsversorgung sichergestellt, öffnet man die App auf dem Smartphone und wählt im Hauptmenü die Funktion „Gerät anlernen“. Der Access Point wird nun automatisch erkannt und in der Übersicht angezeigt. Danach scannt man nur noch den QR-Code des Geräts ein.
 

Kann ich Geräte der klassischen Homematic-Reihe mit der Homematic IP App steuern?

Nein, die klassischen Homematic-Komponenten sind nicht mit der Homematic IP App kompatibel. Es gibt allerdings Lösungen von Drittanbietern (pocket control HM, TinyMatic, Orbylon), die eine App-Steuerung für Homematic-Geräte ermöglichen.

   

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