Ratgeber

     

Wissenswertes über Laptop-Ständer und Laptop-Kühler

Mit dem Laptop sind Angestellte und Selbstständige mobil und können beispielsweise im Zug, im Café und natürlich im Home-Office an die Arbeit gehen. Für eine längere Nutzung ohne Schreibtisch wird das Tippen am mobilen Computer jedoch zum Problem für den Körper. Die Arme ermüden und der Rücken schmerzt. Auch der Bildschirm ist nicht auf idealer Höhe.

Ein ergonomischeres Arbeiten ganz ohne Desktop-PCs ist möglich, wenn ein Laptop-Ständer zum Einsatz kommt. Wem es nicht nur um bequemes Arbeiten, sondern gleichzeitig um eine effektive Laptop-Kühlung geht, kann auf einen Notebook-Kühler samt Lüfter setzen.



Welche Merkmale können Laptop-Ständer haben?

Prinzipiell können drei Formen der Laptopständer unterschieden werden. Allen gemeinsam ist, dass mit wenig Aufwand jeder Laptop dank Halterung ergonomischer positioniert ist. Durch die Position ist automatisch eine geringe zusätzliche Laptop-Kühlung gegeben.

Simpler Notebookständer

Es gibt bereits für den kleinen Geldbeutel einfache Ständer, die auf jedem Tisch Platz finden.

Sinn dieser Konstruktion ist es, das Notebook höher zu stellen und zugleich einen besseren Neigungswinkel zu erzielen. Wer viele Wochen oder länger im Home-Office tätig ist, nutzt diese Laptopständer, um Nacken und Arme zu entlasten.

Höhenverstellbarer Notebookständer

Um auf lange Sicht ergonomischer zu arbeiten, lohnt es sich, über einen höhenverstellbaren Laptopständer nachzudenken. Höhenverstellbar kann dabei bedeuten, dass die Ablagefläche für Laptop oder Tablet über eine Stange als Tischhalterung verstellbar wird.

Die meisten Modelle sind über ein Gelenk auch neigbar. So kann jeder Anwender eine ergonomische Arbeitshöhe finden, beziehungsweise regelmäßig variieren, um die Körperhaltung von Zeit zu Zeit zu wechseln.

Geht es nicht um eine Montage am Tisch, sondern vielmehr um einen mobilen Einsatz im Raum, eignen sich Halter. Diese sind mit Rädern ausgestattet und deren PC-Halterung kann auf circa 50 Zentimeter Höhe gestellt werden. Der Arbeitsplatz kann auf diese Weise im Sitzen und im Stehen genutzt werden.

Faltbarer Notebookständer

Die Grundform dieser Laptopständer ist häufig ein aufstellbares Dreieck. Während eine der breiten Flächen direkt an die Unterseite des Notebooks geklemmt wird, liegt die andere größere Fläche auf einer geraden Ablage, etwa einem Tisch.

Viele Modelle sind über einfaches Einrasten der Schräge ebenfalls höhenverstellbar. Die Bauart gibt dem Ständer natürlich weniger Spielraum als bei einem höhenverstellbaren Laptopständer, der wie ein Stand-PC auf eine Arbeitshöhe im Stehen eingestellt werden kann. Dennoch bewirken auch wenige Zentimeter Höhenunterschied bereits im Sitzen nicht nur einen anderen Blickwinkel auf den Monitor und entlasten die Augen, sondern verändern die Körperhaltung zum Laptop, Computer oder Tablet hin zu einer besseren Rückenhaltung.

Viele Hersteller konstruieren den Ständer als faltbare Halterung, sodass er problemlos gemeinsam mit dem Laptop in einer Laptop-Tasche transportiert und an jedem Wunschort mit wenigen Handgriffen einsatzbereit ist. Wird der Halter nicht benötigt, nimmt er also kaum Platz weg.

 



Was bringt ein passiver Kühler für Laptops?

Ob nun simpel, höhenverstellbar oder als ergonomischer Stand-Arbeitsplatz gedacht, durch die Positionierung auf einem Ständer erhält der Laptop eine bessere Luftzirkulation. Das bietet einen geringeren aber spürbaren Kühleffekt.

Noch besser funktioniert die Kühlung, wenn bewusst ein Material gewählt wird, das Wärme leitet. Passive Laptop-Kühler dieser Art benötigen weder eine Stromzufuhr, noch erzeugen sie ablenkende Geräusche. Doch ohne zusätzlichen Lüfter ist die Notebook-Kühlung relativ gering.

Praxistipp: Notebook-Kühler passiver Form kühlen weniger effizient als Laptop-Lüfter. Sie sind ausdrücklich nicht mit einem eigenen Notebook-Lüfter vergleichbar.



Was leistet ein Laptop-Kühler mit Lüfter?

Alternativ zum Notebook-Ständer zur passiven Kühlung gibt es aktive Notebook-Kühler. Diese Cooler bestehen aus mindestens einem Lüfter, der sich unter einem Gitter befindet. Diese Kühler-Flächen werden auch als Cooling Pad bezeichnet, daher hat sich der englische Name Cooler etabliert.

Ein Laptop-Cooler samt Lüfter benötigt eine Stromversorgung, damit die Lüfter sich drehen können. Es ist ein USB-Anschluss integriert, über den der Cooler genauso wie Tastatur, Maus und andere Eingabegeräte an das Notebook angeschlossen wird.

Ein großer Lüfter bedeutet zwar mehr Kühler-Leistung, doch ein tragbarer Notebook-Ständer wird so unhandlicher. Nicht unterschätzt werden darf zudem die steigende Lautstärke. Ein Kompromiss zwischen guter Lüfter-Leistung, Mobilität und Lärmbelastung muss daher individuell getroffen werden.



Worauf sollte beim Laptop-Kühler geachtet werden?

Um einschätzen zu können, wie viel ein aktiver Laptop-Kühler am Arbeitsplatz leistet, ist der Luftdurchsatz am Laptop-Lüfter entscheidend. Er steigt mit der Größe aber auch der Anzahl der im Laptop-Kühler eingebauten Lüfter.

Angabe des Luftdurchsatzes beim Laptop-Kühler

Die Hersteller der Notebook-Kühler geben den Luftdurchsatz bei den Produkteigenschaften hierzulande in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) an. Gemeint ist, wie viel Luft pro Stunde durch den Laptop-Kühler strömt. Wird ein Cooling Pad auf dem internationalen Markt erworben, ist auch die Angabe in cfm, also cubic feet per minute, möglich.

Gemäß den Grundlagen der Physik ist es in Bezug auf die Lärmentwicklung sinnvoller, einen Laptop-Kühler mit wenigen großen Lüftern zu kaufen. Diese müssen sich vergleichsweise langsamer drehen, um dieselbe Luftverwirbelung zu erzeugen, wie kleine Lüfter. Aufgrund deren kleinerer Fläche müssen die kleinen Lüfter schneller laufen, um denselben Luftdurchsatz zu erzeugen. Doch das erzeugt m Cooler mehr Lautstärke.

Sehr nützlich: Ein regelbarer Notebook-Kühler

Ein Cooling Pad ist sinnvoll, doch nicht zu jeder Tages- und Jahreszeit gleich nützlich. Ein Laptop-Kühler, der keine individuelle Lüftersteuerung vorgesehen hat, ist daher schnell bei niedriger Raumtemperatur ein unnötiger Stromverbraucher und belastet durch Geräusche. Bei der Arbeit empfiehlt es sich daher, in einen Notebook-Kühler mit Steuerung zu investieren.

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