
- Produkt-Art
- Stoßdämpfer10Anbausatz1
- Preis
- Verfügbarkeit
- 61
- Marke
- TRU COMPONENTS10KS Tools1
- Durchmesser
- 5 mm16.7 mm18.5 mm210.2 mm111.8 mm217.8 mm222.8 mm175 mm1
- Hublänge
- 4 mm15 mm16 mm18 mm110 mm112 mm116 mm120 mm125 mm130 mm1
Stoßdämpfer
11 Ergebnisse

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330860 TC-AC0806-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 6 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330884 TC-AC2020-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 20 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330880 TC-AC1416-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 16 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330892 TC-AC2525-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 25 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330888 TC-AC2030-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 30 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330868 TC-AC1008-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 8 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330856 TC-AC0604-2 Gehäusematerial: Edelstahl Hublänge: 4 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330864 TC-AC1005-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 5 mm 1 St.

TRU COMPONENTS Stoßdämpfer TC-14330876 TC-AC1412-2 Gehäusematerial: Carbonstahl Hublänge: 12 mm 1 St.

KS Tools Anbausatz 500.8635 Gehäusematerial: Werkzeugstahl 1 St.
Ratgeber
Stossdämpfer » Kontrolliertes Abbremsen bewegter Massen in Maschinen und Anlagen
Ein Stoßdämpfer bremst bewegte Massen in Maschinen kontrolliert ab und wandelt die entstehende Bewegungsenergie in Wärme um. Ohne diese Dämpfung würden Bauteile hart aufeinanderprallen, was zu Lärm, Verschleiß und Beschädigungen führt. In Industrieanlagen, an Handhabungssystemen und an Fördereinrichtungen sorgt ein Stoßdämpfer deshalb für einen weichen, sicheren Endanschlag.
Die Auswahl reicht vom kompakten Kleinstoßdämpfer für leichte Bauteile bis zum großen Industriestoßdämpfer für schwere Lasten. Dabei unterscheiden sich die Modelle in Dämpfkraft, Hublänge und Einstellbarkeit. Wer einen Stoßdämpfer auswählt, sollte deshalb wissen, welche Masse mit welcher Geschwindigkeit abgebremst werden soll und wie viel Energie dabei je Hub anfällt.
Dieser Ratgeber erklärt, welche Aufgabe ein Stoßdämpfer erfüllt, wann sich eine selbsteinstellende oder eine einstellbare Ausführung eignet und wie viel Energie das Bauteil aufnehmen muss. Sie erfahren zudem, welche Hublänge nötig ist und wann eine Sonderausführung für hohe oder tiefe Temperaturen gefragt ist.
Wichtig: Ein industrieller Stoßdämpfer ist kein reiner Anschlagpuffer. Ein einfacher Gummipuffer federt die Masse nur zurück, während ein hydraulischer Stoßdämpfer die Energie aufnimmt und ein hartes Rückprallen verhindert.
Welche Aufgabe hat ein Stoßdämpfer in einer Maschine?
Ein Stoßdämpfer nimmt die kinetische Energie einer bewegten Masse am Ende ihres Weges auf und führt sie kontrolliert ab. Über einen Kolben wird Öl durch enge Drosselbohrungen gedrückt, wodurch die Bewegung gleichmäßig verzögert wird. So entsteht ein weicher Anschlag statt eines harten Aufpralls.
Die wichtigsten Aufgaben im Überblick:
- Energie aufnehmen: Der Stoßdämpfer verzögert die Masse über den gesamten Hub und wandelt die Energie in Wärme um, statt sie zurückzugeben.
- Bauteile schützen: Die weiche Verzögerung senkt die Belastung von Anschlägen und Führungen und verlängert so die Lebensdauer der Anlage.
- Lärm und Erschütterung mindern: Anders als ein Schwingungsdämpfer, der dauerhafte Vibrationen tilgt, wirkt er nur am Ende der Bewegung, senkt dort aber Geräusche und Erschütterungen deutlich.
Ein Stoßdämpfer unterscheidet sich dabei von einer Gasfeder, die eine Masse hält oder zurückstellt, und von einem reinen Pneumatikzylinder, der eine Bewegung erzeugt. Auch ein Sicherheitsstoßdämpfer gehört in diese Gruppe, er fängt im Notfall eine Bewegung ab und schützt Mensch und Maschine.
Praxistipp: Setzen Sie den Stoßdämpfer möglichst in Höhe des Schwerpunkts der bewegten Masse und genau in Achse zur Bewegungsrichtung. Ein seitlicher Versatz führt zu einer Querbelastung der Kolbenstange und verkürzt die Lebensdauer.
Selbsteinstellend oder einstellbar – welcher Stoßdämpfer passt?
Stoßdämpfer gibt es in selbsteinstellender und in einstellbarer Ausführung, die sich in der Anpassung an die Last unterscheiden. Die folgende Übersicht stellt beide Varianten gegenüber.
| Ausführung | Eignung |
|---|---|
| Selbsteinstellend | Wechselnde Lasten, einfache Montage ohne Justage |
| Einstellbar | Konstante Last, Feinabstimmung der Dämpfkraft |
Ein selbsteinstellender Stoßdämpfer passt seine Dämpfkraft automatisch an die auftreffende Energie an und eignet sich für Anwendungen mit wechselnden Massen oder Geschwindigkeiten. Er ist ohne Justage einsatzbereit und damit besonders montagefreundlich. Ist der Stoßdämpfer einstellbar, lässt er sich genau auf eine gleichbleibende Last abstimmen, was das Optimum an Verzögerung herausholt. Diese Variante ist die richtige Wahl, wenn Masse und Geschwindigkeit konstant bleiben und ein weicher Lauf gefragt ist. Für einen häufig wechselnden Betrieb bietet die selbsteinstellende Ausführung mehr Flexibilität.
Wie viel Energie muss der Dämpfer je Hub aufnehmen?
Die nötige Energieaufnahme je Hub bestimmt die Baugröße des Stoßdämpfers. Sie setzt sich aus der Bewegungsenergie der Masse und der Arbeit einer eventuell weiter treibenden Kraft zusammen. So gehen Sie bei der Auslegung vor:
- Masse bestimmen: Ermitteln Sie die effektiv bewegte Masse, die am Stoßdämpfer auftrifft.
- Geschwindigkeit messen: Erfassen Sie die Aufprallgeschwindigkeit am Punkt des Anschlags.
- Bewegungsenergie berechnen: Bestimmen Sie die kinetische Energie aus Masse und Geschwindigkeit.
- Antriebskraft ergänzen: Addieren Sie die Arbeit einer weiter wirkenden Kraft über den Hub, etwa aus einem Antrieb oder aus Gasdruck.
- Zyklen prüfen: Gleichen Sie die Energie pro Stunde mit der zulässigen Wärmeabgabe des Modells ab.
Die so ermittelte Energie je Hub und je Stunde vergleichen Sie mit den Angaben des Herstellers. Passende Antriebe für die Bewegung selbst finden Sie in der Kategorie Pneumatikzylinder & pneumatische Antriebe.
Achtung: Überschreiten Sie nie die maximale Energieaufnahme je Stunde. Eine dauerhafte Überlastung überhitzt den Stoßdämpfer, treibt die Dichtungen aus und führt zum frühen Ausfall des Bauteils.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Stoßdämpfern
Welche Hublänge ist für meine Anwendung nötig?
Die Hublänge gibt an, über welche Strecke der Stoßdämpfer die Masse abbremst. Ein längerer Hub verteilt die Verzögerung auf einen größeren Weg und senkt so die auftretenden Kräfte. Die folgende Übersicht ordnet die Wahl ein.
- Langer Hub: Hohe Geschwindigkeit, schwere Masse
- Kurzer Hub: Geringe Geschwindigkeit, leichte Masse
Bei begrenztem Einbauraum wählen Sie den größtmöglichen Hub, der noch passt, da ein langer Hub die Belastung von Bauteil und Anlage verringert. Prüfen Sie zudem, ob der verfügbare Platz zum Anbau am Endanschlag ausreicht.
Wann brauche ich eine Ausführung für hohe oder tiefe Temperaturen?
Standardmodelle arbeiten in einem üblichen Temperaturbereich rund um Raumtemperatur. Für heiße Umgebungen wie an Öfen oder für kalte Bereiche wie in Tiefkühllagern sind spezielle Ausführungen nötig, deren Öl und Dichtungen auf die Temperatur abgestimmt sind. Außerhalb des zulässigen Bereichs verändert sich die Dämpfkraft, das Öl wird zu dünn oder zu zäh. Für solche Fälle bieten Hersteller Varianten mit geeigneten Werkstoffen an, ähnlich wie bei robusten Stopperzylinder für den rauen Einsatz.
Woran erkenne ich einen defekten Stoßdämpfer?
Ein defekter Stoßdämpfer zeigt sich meist durch einen härteren Anschlag, ein hörbares Aufschlagen der Masse oder austretendes Öl am Gehäuse. Auch eine sichtbar beschädigte oder verbogene Kolbenstange deutet auf einen Defekt hin. Fährt die Stange nach dem Eindrücken nicht mehr vollständig aus, ist die interne Rückstellung verschlissen. In diesen Fällen sollte der Stoßdämpfer getauscht werden, bevor Folgeschäden an der Anlage entstehen, vergleichbar mit dem rechtzeitigen Tausch verschlissener Kolbenstangenzylinder.