Nicht geeignet für die Verarbeitung in Hochbaufugen gemäß DIN 18540
Aufgrund der Vielzahl an Lack- und Farbrezepturen ist eine Überprüfung durch Vorversuche erforderlich, um Wechselwirkungen auszuschließen
Vorsicht bei vollständig überstrichenen Dichtstofffugen. Diese neigen zu Rissbildungen bei Fugenbewegungen, da die aufgetragene Farbe generell eine geringere Dehnung als der Dichtstoff aufnimmt und sich dann Risse in der Farbe bilden können
Die Abbindegeschwindigkeit ist von der Verarbeitungstemperatur, der Witterung sowie der Untergrundfeuchte abhängig. Bei kalter und feuchter Witterung wird die Abbindegeschwindigkeit stark verzögert
Bei gerbsäurehaltigen Hölzern kann es zu Verfärbungen kommen
Bei senkrechten Fugen bitte das Ablaufverhalten des Dichtstoffes beachten
Kann bei Metallen wie Stahl, Kupfer und verzinkten Oberflächen zu Korrosion führen
Stehendes Wasser sollte in der Acrylfuge vermieden werden, da es zu einer Auswaschung kommen kann
Acryl ist bezüglich der Wasseraufnahme und -abgabe sehr instabil. Da sich durch die Unterschiede der Wasseradsorption im Material auch das Diffusionsverhalten verändert, kann an diesem Material keine Messung des Wasserdampfdiffusionswiderstands (μ) sowie der diffusionsäquivalenten Luftschichtdicke (SD) nach DIN EN 12572 durchgeführt werden. Der Wert 5000 ist dabei der Durchschnittswert, den wir bei Prüfungen erhalten haben.
Nicht zu verwenden in Verbindung mit vorkomprimierten Dichtbändern
Nicht für Verklebungen sowie Hohlraumfüllungen geeignet
Aufgrund der Vielzahl an Lack- und Lasurrezepturen, speziell bei Alkydharz-Anstrichen und pulverbeschichtetem Aluminium, ist eine Überprüfung durch Eigenversuche erforderlich
Während der Aushärtephase sollte ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein
Mit größerer Schichtstärke verlängert sich die Aushärtungszeit
Die Fugendimensionierung ist zu beachten, insbesondere breite Fugen mit PE-Hinterfüllmaterial vorfüllen