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Heizungssteuerung: Moderne Regelungstechnik für höchste Wärmeeffizienz

Die Heizung mit ihrem Wärmekreislauf stellt sicher, dass es in Gebäuden angenehm warm ist, wenn die Außentemperatur sinkt. In den Wärmekreislauf eingebundene Komponenten wie Wärmeerzeuger, Heizungspumpen, Heizungsrohre und Heizelemente erzeugen die Wärme und transportieren sie in die gewünschten Räume. Für die Wärmeregulierung ist die Heizungssteuerung zuständig. Sie regelt die Heizanlage, damit die Wärme in der richtigen Dosis zur Verfügung steht und optimal verteilt wird.


Die Steuerung und Regelung der Heizanlage bringt die zu beheizenden Bereiche auf die gewünschte Temperatur und hält die Temperatur konstant. Abgestimmt auf die Heizungsanlage, den Gebäudetyp und die Nutzungsart wird der gesamte Wärmeprozess dynamisch reguliert. Dazu wird die Temperatur fortlaufend gemessen und die Heizung entsprechend nachgeregelt.


Die Heizkosten verursachen einen beachtlichen Teil der Betriebskosten im Gewerbe und der Nebenkosten bei Mietobjekten. Eine kluge Heizungssteuerung hilft, den Verbrauch beim Heizen zu reduzieren und Kosten zu sparen.


Welche Vorteile hat eine moderne Heizungssteuerung?

Intelligente Steuerungs- und Regelungssystem sorgen für Wärmekomfort und Wärmeeffizienz in gewerblich und privat genutzten Häusern. Eine intelligente Heizungssteuerung nimmt Ihnen das manuelle Hoch- und Herunterregeln der Heizkörper ab. Sie stellt sicher, dass die gewünschte Zieltemperatur als Soll-Größe zuverlässig, wirtschaftlich und umweltfreundlich erreicht wird. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima und langfristig niedrige Betriebskosten, von denen Eigentümer und Mieter gleichermaßen profitieren.

Heizkosten sparen

Eine einwandfrei funktionierende und optimal eingestellte Heizungssteuerung senkt den Energieverbrauch, vermeidet eine Wärmeüberversorgung und minimiert Verteilungsverluste. Die am tatsächlichen Bedarf orientierte Regelung der Heizung berücksichtigt Faktoren wie anwesende Personen, geöffnete Fenster und Wärmezuführung durch Sonneneinstrahlung, Maschinen oder Anlagen. Abwesenheitsbetrieb und Nachtabsenkung schöpfen Einsparpotenziale aus.

Durch ausgeklügelte Funktionen zur Kosteneinsparung amortisiert sich die Installation einer modernen elektronischen Heizungssteuerung oft bereits nach kurzer Zeit. Dazu kommen die lange Lebensdauer und der geringe Wartungsaufwand neuer Steuerungsmodule, durch die Sie weiter sparen.


Produktivität verbessern

Eine auf den Menschen und den Betrieb abgestimmte Wärmeregulierung ist kein Luxus. In Büros trägt die Heizungssteuerung zum gesunden Arbeitsplatz und einer produktiven Arbeitsumgebung bei. Auch in Aufenthalts-, Schulungs- und Wohnräumen hat das optimierte Heizen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden. Im Produktionsbereich verbessert sich die Qualität der Arbeitsumgebung.


Wärme-Management optimieren

Vernetzte Heizungssteuerungen bieten teils umfangreiche Komfortfunktionen. Sie lassen sich smart über eine PC-Software oder via App auf dem Smartphone und Tablet bedienen. Nutzer von Räumen können jederzeit in den Betrieb eingreifen und die Wärmeabgabe anpassen. Facility Manager oder Hausmeister können die Wärmeabgabe zentral steuern.


Wie funktioniert eine Heizungssteuerung?

Das Steuergerät erfüllt zwei Aufgaben: Es steuert die Wärmeerzeugung und regelt die Wärmeabgabe. Dazu werden zwei Eingangsgrößen überwacht: die Außentemperatur und die Raumtemperatur. Unterschreitet die Außentemperatur den festgelegten Soll-Wert, etwa 10 °C, wird der Wärmeerzeuger automatisch eingeschaltet.

Wärmeerzeugung steuern

Innerhalb des Gebäudes vergleicht die Steuerung die in den einzelnen Räumen oder einem Referenzraum aktuell gemessene Temperatur mit dem Soll-Wert. Wird dieser unterschritten, übermittelt die Heizungssteuerung Handlungsanweisungen an den Wärmeerzeuger, damit dieser genügend Wärme bereitstellt. Ein weiterer Regelbefehl geht an die Heizkörper oder die Fußbodenheizung, damit diese mehr Wärme abgeben.


Laufende Temperaturanpassung

Das Steuergerät überwacht das Erreichen der Zieltemperatur. Nähert sich die Ist-Temperatur dem Soll-Wert an, reduziert ein modernes Steuergerät die Wärmeerzeugung und die Wärmeabgabe. Ist die Soll-Größe erreicht, hält das System die Temperatur für gleichbleibende Wärme vollautomatisch konstant, ohne dabei unnötig Energie zu verschwenden.


Betriebszustände abfragen

Ebenso ist es möglich, Betriebszustände abzufragen und zu überwachen. Manche Systeme können im Störungsfall eine entsprechende Meldung absetzen und damit helfen, böse Überraschungen bis hin zu Produktionsunterbrechungen durch den Ausfall der Heizung zu vermeiden.

Gut: In Büro- und Betriebsgebäuden integriert sich die Heizungssteuerung auf Wunsch mit Systemen zum Kühlen, Lüften und zu Sonnenschutz zu einem individuellen Klima-Gesamtpaket.


Welche Heizungssteuerungen gibt es?

Heizungssteuerungen werden in zahlreichen Varianten für verschiedene Teilkomponenten von Heizungssystemen angeboten.

Heizkörper-Thermostate

Jedes Haus ist mit einer Vielzahl unterschiedlicher Heizflächen ausgestattet, etwa Raumheizkörper (Radiatoren) oder Flächenheizungen (Wand-, Decken- oder Fußbodenheizung). Die Wärmeregulierung der Heizflächen erfolgt über Thermostate entweder direkt am Heizelement oder mittels Raumthermostat.

Klassische Heizkörper-Thermostate

Klassische Heizkörper-Thermostate sind direkt am Heizkörper angebracht. Veraltete Thermostate arbeiten mechanisch und besitzen üblicherweise keine Temperatureinstellung in Grad Celsius (°C), sondern lediglich eine Skala mit dimensionslosen Zahlenwerten, die beispielsweise von 1 bis 6 reicht.

Elektronische Heizkörper-Thermostate

Komfortabler und präziser sind elektronische Heizkörper-Thermostate. Sie erlauben eine exakte und in Grad Celsius ablesbare Einstellung der Soll-Temperatur und regeln präzise und feinfühlig. Durch eine eingebaute Uhr samt Timer erlauben die Thermostate die Programmierung verschiedener Tages- und Wochenprogramme für die jeweils gewünschte Temperatur. Darüber lässt sich die Wärmeabgabe etwa an die Arbeitszeit von Mitarbeitern oder die Nutzung von Räumen anpassen.


Raumthermostate

Raumthermostate werden losgelöst von den angesteuerten Heizflächen an einer Wand oder frei im Raum platziert. Das Steuergerät misst dort die Raumtemperatur, vergleicht sie mit der Soll-Temperatur und nimmt bei Bedarf eine Anpassung der Wärmeabgabe vor. Die meisten Thermostate sind für eine Befestigung an der Wand vorgesehen. Auch sie gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Am effizientesten sind digitale Raumthermostate. Sie lassen sich vom Nutzer programmieren, über ihr Display können alle Einstellungen leicht vorgenommen und die aktuelle Temperatur kontrolliert werden.

Raumthermostate gibt es sowohl mit eingebautem Temperaturfühler als auch mit abgesetztem Fühler. Ein separater Fühler kann etwa die zulässige maximale Betriebstemperatur von Fußbodenheizungen überwachen.

Die Schaltausgänge sind entweder zur festen Verdrahtung vorgesehen oder der Raumthermostat kommuniziert per Funk mit den passenden Empfängern, die die zugehörigen Stellglieder ansteuern. Erhältlich sind auch Bauformen als Zwischenstecker für Schutzkontakt-Steckdosen.


Universal- oder Allzweckthermostate

Universal- oder Allzweckthermostate sind Ein-Aus-Regler und werden als mechanische, elektronische und digitale Modelle angeboten. Je nach Breite des einstellbaren Temperaturbereichs eignen sie sich für betriebliche Steuerungsaufgaben im Bereich der Heiz- und Kühltechnik. Einbau- und Industriethermostate steuern Heiz- und Kühlsysteme. Je nach Erfordernis sind sie zum Ein- oder Anbau gedacht oder in Ausführungen zur Hutschienenmontage erhältlich.


Was kann eine intelligente Heizungsregelung?

Neben einer Einstellmöglichkeit für die Temperatur besitzen intelligente Thermostate ein digitales Display. Es zeigt die Einstellungen des Reglers und weitere Informationen an. Eine intelligente Heizung sorgt zur richtigen Zeit am richtigen Ort für die richtige Raumtemperatur. Ist eine Tastensperre vorhanden, können Sie etwa in Besucherbereichen verhindern, dass Gäste aus Versehen die eingestellten Vorgaben verändern.

Zeitsteuerung

Intelligente Systeme regeln die Raumtemperatur über eine App im Tages- und Wochenrhythmus. Per Urlaubsfunktion setzen Sie bei vorübergehender Abwesenheit alle relevanten Thermostate auf Spartemperatur. Eine Frostschutzüberwachung hebt die Temperatur bei niedrigen Außentemperaturen an. Sie verhindert so in wenig genutzten Räumen oder bei längerer Abwesenheit zugefrorene oder geplatzte Leitungen.


Gruppensteuerung

Per Funk verbundene Heizungsregler lassen sich meist zu Gruppen koppeln und nach Räumen oder Bereichen gemeinsam ansprechen. Dadurch entfällt das zeitraubende Nachregeln der Temperatur an jedem einzelnen Stellwerk.


Fernzugriff

Per App gesteuerte Thermostate bieten häufig einen Fernzugriff über das Internet, mit dem Sie die Heizung von unterwegs regeln. Sie können so beispielsweise vor dem Eintreffen im Büro die Temperatur erhöhen. Die App macht das Handy zum mobilen Heizungsregler, der auch zur schnellen Wärmeanpassung innerhalb des Gebäudes praktisch ist.


Fenster-Offen-Erkennung

Dank Fenster-Offen-Erkennung registrieren smarte Steuergeräte anhand des plötzlichen Temperaturabfalls, wenn ein Raum gelüftet wird. Die Wärmeabgabe wird dann reduziert, um keine wertvolle Energie zu vergeuden, allerdings nur so lange und so weit, dass der Raum nicht auskühlt.


Sprachsteuerung

Bei vernetzten Thermostaten mit Sprachsteuerung können Sie die Raumtemperatur auf Zuruf anpassen. Zum Ansteuern der Wunschtemperatur genügt dann etwa ein gesprochenes „Ok Google, Schalte die Heizung auf 21 Grad“. Dazu koppeln sich die Heizungsregler mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa mit Echo, Google Assistant mit Google Home und Apple Siri mit Apple Homekit. Achten Sie auf die Kompatibilität mit dem von Ihnen genutzten Sprachassistenten.


Dynamische Temperaturregelung

Smarte Modelle regeln die Temperatur auf Wunsch per Geolokalisierung so, dass die Heizung bei Abwesenheit gedrosselt und vor Ankunft rechtzeitig wieder hochgeschaltet wird.

Für eine weitergehende dynamische Temperaturregelung sammeln Systeme etwa von Tado, Somfy oder Elgato Eve Thermo während des Betriebs Informationen zu den thermischen Eigenschaften und der Energieleistung des Gebäudes. Relevant ist etwa, wie schnell ein Raum aufheizt und auskühlt. Ebenso beziehen manche Steuerungen die Wetterprognosen ein. Anhand dieser Daten kann das System den optimalen Zeitpunkt für das Aufheizen oder Absenken der Temperatur bestimmen.


Gebäudeautomation und Smart Home

Smarte Thermostate zur intelligenten Heizungssteuerung lassen sich oft in Smart-Home-Systeme integrieren, zum Beispiel in HomeMatic IP, Magenta SmartHome, Bosch Smart Home oder Apple HomeKit. Die Einbindung ins Smart Home per App macht die Wärmeregler zum Bestandteil der Gebäudeautomation mit Steuerung über die jeweilige Smart-Home-Zentrale.

Im Zusammenspiel mit den Sensoren und Aktoren der betreffenden Smart-Home-Lösung ergeben sich Interaktionsmöglichkeit im Rahmen von Aktionen und Routinen. Sie können etwa im Raum, auf dem Flur, in Durchgangsbereichen oder an anderen Stellen im Gebäude angebrachte Thermosensoren oder Luftfeuchtigkeitsmesser in die Wärmeregulierung einbeziehen. Das erlaubt komplexe Regelvorgänge, wie sie für Büros, Betriebsgebäude, Ladengeschäfte und zeitweise genutzte Räumlichkeiten benötigt werden.

Die Programmierung der Wenn-dann-Bedingungen erfolgt per App. So kann die smarte Heizungssteuerung etwa die Raumwärme reduzieren, wenn Kontaktsensoren offene Fenster oder Türen erkennen, oder anwesende Personen den Raum verlassen. Darüber hinaus ist über die herstellerunabhängige Automatisierungsplattform Conrad Connect sowie IFTTT eine weitergehende Automation möglich.

Wichtiger Punkt: Achten Sie beim Kauf auf die Kompatibilität der Thermostate mit dem von Ihnen genutzten Smart-Home-System.


Die passende Heizungssteuerung finden

Die optimale Heizanlagensteuerung zeichnet sich durch hohe Präzision, vielfältige Regelungsoptionen und eine einfache Bedienbarkeit aus. Sie sorgt rund um die Uhr für eine bestmögliche Energieeffizienz und verbessert den ökologischen Fußabdruck von Unternehmen oder privaten Haushalten.

Hocheffiziente Steuerungssysteme gibt es für Heizanlagen auf Basis von Öl, Gas, Wärmepumpen, Pellets, Holz, Solarthermie, Brennstoffzellen, für Blockheizkraftwerke und Hybridheizungen. Je nach Heizsystem ergeben sich die erforderlichen Komponenten.


Heizungs- und Zirkulationspumpen erneuern

Der Austausch älterer Heizungspumpen und Umwälzpumpen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer energieeffizienteren Heizanlage. Die Erneuerung in die Jahre gekommener ungeregelter Pumpen durch geregelte Modelle amortisiert sich schnell.

Moderne Hocheffizienz-Heizungspumpen mit integrierten, elektronischen Regelfunktionen tragen zu einem ökonomischen und ökologischen Betrieb der Heizungsanlage bei. Ihr Stromverbrauch ist gegenüber konventionellen, ungeregelten Heizungspumpen erheblich geringer, was bei den relativ langen Laufzeiten über die Heizsaison zu deutlich verringerten Stromkosten führt. Zudem verringern sie störende Strömungsgeräusche an Heizkörpern und im Rohrsystem, da sie die Pumpendrehzahl und Fördermenge kontinuierlich an den tatsächlichen Bedarf anpassen.

Zirkulationssteuerungen dienen dazu, Heizungs-Umwälzpumpen im Warmwasserkreislauf nur dann zu aktivieren, wenn es nötig ist. Mit diesen Steuerungen ist es möglich, die Vorteile vorhandener Zirkulationspumpen – etwa sehr kurze Wartezeiten bei der Wassererwärmung – zu nutzen, ohne die Nachteile eines hohen Energieverbrauchs in Kauf nehmen zu müssen. Erreicht wird das mit am Rohrsystem anzubringenden Temperatursensoren, deren Werte von der Zirkulationssteuerung ausgewertet werden.

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