Ratgeber

Apple MacBooks » Eine gute Alternative zu den klassischen Notebooks

Notebooks von Apple werden gemeinhin als MacBooks bezeichnet. Der Hersteller bietet mit dem MacBook Air, dem MacBook Pro 13" und dem MacBook Pro 16" insgesamt drei verschiedene Baureihen an. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie sich die Geräte voneinander unterscheiden und welches das richtige Modell für Sie ist.



Was ist ein MacBook von Apple?

Apple macht bei seinen Notebooks einiges anders als die Hersteller von Windows-Geräten. Das beginnt bereits beim Gehäuse: Dieses besteht vollständig aus Aluminium und sieht nicht nur edel aus, sondern ist auch besonders widerstandsfähig

Sicher, Notebooks mit Alu-Gehäuse gibt es auch mit Windows-Betriebssystem; allerdings nicht in einer derart hohen Verarbeitungsqualität. Das ikonische Design mit flacher Linienführung hat die MacBooks längst zu einem Statussymbol werden lassen.

Wie alle Apple Macs verwenden auch die MacBooks macOS als Betriebssystem. Dabei handelt es sich um ein spezielles Unix-Derivat, das intuitiv bedienbar ist und durch seine hohe Stabilität und Sicherheit überzeugt. Der Hersteller verbaut bei allen MacBook-Modellen ausschließlich schnellen SSD-Speicher, der gegen Aufpreis und je nach Modell auf bis zu 8 TB aufgerüstet werden kann. Flash-Speicher bietet neben den hohen Transferraten noch weitere Vorteile, beispielsweise eine Resistenz gegenüber Vibrationen und Stößen. Zudem benötigen die modernen Laufwerke deutlich weniger Strom als konventionelle Festplatten, was wiederum der Akkulaufzeit zugutekommt. Bei den Prozessoren befindet sich Apple gerade im Umbruch und stellt nach und nach seine Notebooks auf die eigenen M1-ARM-Prozessoren um. Aktuell finden Sie im Handel auch noch Modelle mit Intel Prozessoren. Allen MacBooks gemein ist die Tastatur mit regelbarer LED-Hintergrundbeleuchtung, die das Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich angenehmer macht. Typisch für Apple sind auch die verschiedenen Farben, in denen die Geräte erhältlich sind. Abhängig von der Baureihe erhalten Sie die Laptops in den Farben Silber, Space Grey und Gold.



Das MacBook Air von Apple

Das MacBook Air stellt den Einstieg in die Welt der Apple Notebooks dar. Es verfügt über ein 13,3" Retina Display, dessen Auflösung bei 2560 x 1600 Pixeln liegt und eine Helligkeit von 400 Nits aufweist. Das Display mit Intel Prozessor kann den sRGB-Farbraum vollständig abdecken, während das neue MacBook Air mit M1-CPU sogar den P3-Farbraum abbildet. Mit seinen Abmessungen von 21,24 x 30,41 x 0,41-1,61 Zentimetern und einem Gewicht von lediglich 1,29 kg macht das Apple MacBook dem Namen Air alle Ehre.

Hinsichtlich der Prozessoren erhalten Sie die Modelle mit Intel-Chips mit 1,1 GHz taktenden Dual-Core- oder mit schnelleren Quad-Core-Prozessoren. Dank Turbo Boost können die CPUs bei entsprechenden Temperaturen den Takt deutlich erhöhen. Der neue Apple M1-Prozessor setzt nicht mehr auf die x86-Architektur, sondern auf die von mobilen Geräten bekannte ARM-Architektur. Das SoC (System on Chip) verfügt über 8 Kerne und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Die Grafik wird sowohl beim Intel- als auch beim M1-Modell durch eine in der CPU integrierten Grafiklösung realisiert. Die Basismodelle haben immer 8 GB großen Arbeitsspeicher, der gegen Aufpreis auf 16 GB erhöht werden kann. Dagegen fasst der SSD-Speicher in der Grundausstattung 256 GB und kann auf bis zu 2 TB erweitert werden. Der von Apple Touch ID genannte Fingerabdrucksensor sorgt für Komfort und Sicherheit. Größere Unterschiede gibt es hinsichtlich der Akkulaufzeit: Während die Intel-Modelle laut Hersteller eine Nutzung von bis zu 12 Stunden erlauben, kommen die neuen M1-Geräte auf bis zu 18 Stunden. Für Anwender, die besonders sensibel auf die Geräusche ihres Computers reagieren, gibt es gute Nachrichten: Das MacBook Air mit M1-Chip wird passiv gekühlt und arbeitet daher komplett lautlos.



Das Apple MacBook Pro

Die Apple Pro Modelle richten sich an anspruchsvolle und professionelle Nutzer. Das MacBook Pro ist mit 13,2" oder großem 16"-Retina-Display zu haben. Das 13“-Modell ist mit Intel-Prozessoren oder Apple M1-SoC erhältlich. Verbaut werden Quad-Core-CPUs mit bis zu 2,3 GHz von Intel beziehungsweise der gleiche M1-Chip, der sich auch im MacBook Air findet.


 MacBook Pro 13"

Das kleine MacBook Pro kommt immer mit einer in der CPU integrierten Grafikeinheit, dedizierte Grafikkarten sind nicht erhältlich. Unterschiede gibt es dagegen beim maximalen Ausbau des Arbeitsspeichers. Das Intel-Modell kann auf bis zu 32 GB aufgerüstet werden, während beim M1-Gerät bei 16 GB Schluss ist. Bei der SSD sind im Fall eines Intel-Notebooks maximal 4 TB und im Fall eines M1-Laptops bis zu 2 TB möglich. Identisch sind dagegen die verbauten Displays. Bei beiden Generationen setzt Apple ein 13,3“-IPS-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und einer maximalen Helligkeit von 500 Nits ein. In beiden Fällen wird der P3-Farbraum abgedeckt. Die Akkulaufzeit beträgt bei den Intel-Geräten laut Hersteller bis zu 10 Stunden und bei den Modellen mit M1-CPU bis zu 20 Stunden.


MacBook Pro 16"

Das große MacBook Pro verfügt über ein 16“-Display, das mit 3072 x 1920 Pixeln auflöst und eine Helligkeit von 500 Nits erreicht. Auch dieses Panel deckt den P3-Farbraum komplett ab. Als einziges MacBook verfügt das 16“-Notebook über eine dedizierte Grafikkarte. Der Käufer hat die Wahl zwischen verschiedenen AMD Radeon Chips. Das Spektrum reicht von der Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6 VRAM bis zur Radeon Pro 5600M mit 8 GB HBM2 VRM. Das 16“-Gerät ist aktuell noch nicht mit M1-SoC erhältlich. Zur Verfügung stehen Hexa- und Octa-Core-Prozessoren von Intel mit bis zu 2,4 GHz und einem Turbo Boost von maximal 5 GHz. Der Arbeitsspeicher kann bis auf 64 GB und die SSD auf bis zu 8 TB aufgerüstet werden. Alle MacBook Pros haben zudem eine Touch Bar. Dabei handelt es sich um ein längliches Display, das sich oberhalb der Tastatur befindet. Hier werden unter anderem anwendungsspezifische Tasten eingeblendet, was die Bedienung erleichtern kann. Darüber hinaus ist der Fingerabdrucksensor Touch ID mit an Bord.



Was gibt es beim Kauf eines MacBooks zu beachten?

Wenn Sie ein Apple MacBook kaufen möchten, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen: Ob MacBook Air oder MacBook Pro – es ist nicht möglich, Arbeitsspeicher oder SSD nachträglich zu erweitern. Überlegen Sie also vor dem Kauf, ob Ihnen der Platz einer 256-GB-SSD und 8 GB RAM ausreichen. Im Zweifelsfall sind 16 GB RAM und ein wenigstens 512 GB fassendes Flash-Laufwerk die zukunftssichere Alternative. Apple ist aktuell dabei, seine Produkte auf ARM-Architektur umzustellen. Der Apple M1-SoC ist hinsichtlich Leistung und Energieeffizienz auch absolut empfehlenswert. Allerdings ist es auf einem solchen Notebook nicht möglich, Windows mittels Boot Camp zu installieren. Sollten Sie für Ihre Arbeit auf eine Windows-Installation angewiesen sein, ist ein MacBook mit Intel Prozessor zurzeit noch die richtige Wahl. Wenn Sie kein Windows benötigen, sind Apples M1-CPUs der bessere Kauf. Alle MacBooks sind ausschließlich mit USB-Typ-C-Anschlüssen ausgestattet. In den meisten Fällen sind passende Adapter erforderlich, um beispielsweise einen Drucker anzuschließen. In unserem Sortiment finden Sie neben MacBooks diverse weitere Apple Produkte wie den Mac Mini und verschiedene iPhones.



Unser Praxistipp: Das richtige Headset ans MacBook anschließen!

Apple hat den Kopfhöreranschluss bei den MacBooks gestrichen. Wenn Sie ein Headset anschließen möchten, müssen Sie entweder einen USB-C-Adapter erwerben oder direkt ein USB-C Headset kaufen. Eine Alternative kann auch ein drahtloses Bluetooth-Headset darstellen. 



FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema MacBook

Benötige ich einen Virenscanner für macOS?

Im Vergleich zu Windows gibt es für macOS nur relativ wenige Viren. Viele Nutzer eines Macs verzichten daher auf einen Virenscanner. Wenn Sie allerdings häufig Dateien zwischen MacBook und Windows-PC kopieren, sollten Sie auf einen solchen Scanner zurückgreifen.

Was bedeutet der Begriff Retina-Display?

Apple bezeichnet Bildschirme als Retina-Displays, deren Auflösung so hoch ist, dass das menschliche Auge keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennen kann.

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