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    Ratgeber

    Relais: Zum Schalten von Strömen in der Elektromechanik unverzichtbar

    Relais gehören seit über 180 Jahren zu den wichtigsten Bauelementen in der Elektrotechnik. Ursprünglich als eine Art Verstärker in der Telegrafie verwendet, sind sie heute aus unzähligen elektrischen und elektronischen Steuerungen nicht mehr wegzudenken.

    Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Relais prinzipiell funktionieren und welche Typen und Bauarten heute zur Verfügung stehen.



    Das Funktionsprinzip von Relais

    Das Relais ist ein elektromagnetisches Gerät und funktioniert prinzipiell wie ein Schalter: Es wird durch einen elektrischen Schaltkreis gesteuert, um andere unabhängige elektrische Schaltkreise zu öffnen oder zu schließen.

    Allen gemeinsam ist die Unterscheidung in zwei Spannungen: die Steuer- und die Schaltspannung. Die Steuerspannung definiert das Auslösen des Schaltvorgangs anhand eines minimalen und maximalen Werts.

    Welche Spannungen im Schaltkreis anliegen dürfen, bestimmt die Schaltspannung, die ebenfalls nach minimalen und maximalen Werten unterteilt ist. 

    Da Relais in der Lage sind, einen Ausgangskreis mit größerer Leistung als im Eingangskreis zu steuern, lassen sie sich im weitesten Sinn als elektrische Verstärker betrachten.

    Als solche wurden sie denn auch in der Telegrafie eingesetzt und fungierten als Repeater, die aus einem schwachen Signal mit Strom aus lokalen Batterien ein neues und starkes Signal erzeugten.



    Typen und Bauarten von Relais

    Es existieren viele verschiedene Arten von Relais, abhängig beispielsweise vom Konstruktionsprinzip, von der Anzahl der Kontakte, ihrem zulässigen Strom, der Art des Betriebsstroms oder der Aktivierungs- und Deaktivierungszeit. Wenn sie große Leistungen steuern, nennt man sie Schütze statt Relais.

    Nachfolgend die wichtigsten Relaistypen:



    Wesentliche Vorteile bei der Verwendung von Relais

    Der große Vorteil elektromagnetischer Relais ist die vollständige elektrische Trennung zwischen dem Betätigungsstrom, der durch die Spule des Elektromagneten fließt, und den von den Kontakten gesteuerten Stromkreisen. Dadurch ist es möglich, hohe Spannungen beziehungsweise Potentialdifferenzen oder hohe Leistungen mit kleinen Steuerspannungen zu verarbeiten.

    Das vollelektronische Halbleiter-Relais ersetzt heute in vielen Situationen das elektromechanische Relais. Bessere Schaltgeschwindigkeit, geräuschloser Betrieb und Unempfindlichkeit gegen Vibrationen sind einige seiner Vorteile gegenüber der elektromechanischen Bauart. Andererseits sind Halbleiter-Relais nicht immer in der Lage, hohen Kurzschlussströmen standzuhalten, auch wenn sie in der Regel mit einem internen Schutz ausgestattet ist. Als Sicherheitsabschaltung sind Halbleiterrelais wegen des Leckstroms und des möglichen Dauerkurzschlusses nicht verwendbar.

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