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Homeschooling in der Corona-Krise: So gelingt digitales Lernen

Durch die Schließung aller Bildungseinrichtungen aufgrund des Coronavirus sehen sich Eltern, Lehrer und Schüler vor neue Herausforderungen gestellt. Denn diese Schließung ist nicht mit normalen Schulferien gleichzusetzen. Der Unterricht soll so gut es geht weitergehen.

Da persönlicher Kontakt verboten ist, gilt es nun Wege zu finden, um Schulkinder zu unterrichten, mit Materialien zu versorgen, bearbeitete Aufgaben zu korrigieren und für Fragen bereit zu stehen. Schulen, die bereits in der Vergangenheit erste Maßnahmen für digitales Lernen umgesetzt haben, werden sich wahrscheinlich etwas leichter tun als solche, die sich nun neue Herangehensweisen überlegen müssen. 


Wann ist Homeschooling in Deutschland erlaubt?

Zunächst einmal grundsätzlich: Der häusliche Unterricht als Ersatz für einen Schulbesuch ist in ganz Deutschland verboten. Denn es herrscht die allgemeine Schulpflicht: Die Eltern sind dazu verpflichtet, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Weigern sich die Erziehungsberechtigten, ist dies eine Ordnungswidrigkeit. Diese wird abhängig vom Bundesland unterschiedlich geahndet. Mit wiederholten Geldstrafen, jedoch auch mit Freiheitsstrafen. Das Jugendamt wird sich ebenfalls einschalten und den Entzug des Sorgerechts prüfen. Die Eltern, die sich unerlaubt über das Gebot der Schulpflicht hinwegsetzen, riskieren also so einiges während sie für ihre Überzeugungen einstehen.

Natürlich gibt es Ausnahmen, die je nach Bundesland anders geregelt sind. Dies ist in der Kulturhoheit der einzelnen Länder begründet, die im Grundgesetz verankert ist. Das betrifft auch das Schul- und Hochschulwesen, das individuell geregelt wird. Welche Ausnahmen die einzelnen Bundesländer festgelegt haben, ist in den Landesverfassungen nachzulesen. Sonderregelungen gelten beispielsweise für behinderte oder schwer erziehbare Kinder. 


Wie funktioniert Homeschooling?

Innerhalb der Homeschooling-Bewegung gibt es unterschiedliche Tendenzen. Es gibt Familien, die den Unterricht zuhause ähnlich dem in den Schulen gestalten. Andere Alternativen haben mit dem klassischen Unterricht nichts zu tun. Dazu gehört das Unschooling, auch freilernen genannt. Hier wird das Kind von seinen Eltern oder externen Personen unterstützt, sucht sich seine Interessengebiete jedoch selbst aus. Besteht beispielsweise Interesse an einem Instrument, wird ein entsprechender Fachmann hinzugezogen, falls die Eltern nicht unterstützen können. Das klassische Schulsystem wird vollständig abgelehnt. 

Auch das Unschooling ist in Deutschland verboten, allerdings gehen Behörden davon aus, dass dennoch einige Kinder auf diese Weise unterrichtet werden. 

Nun ist das Homeschooling, das in Deutschland durch die Schließung aller Bildungseinrichtungen im Zuge der Corona-Krise notwendig ist, eine etwas andere Sache. Der Heimunterricht ist notwendig, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Eltern werden von der Schule und den Lehrern ihrer Kinder so gut es geht unterstützt, um diese Zeit gut zu überstehen. Die Schulpflicht besteht weiterhin. Je nachdem, wie die Digitalisierung der einzelnen Bildungseinrichtung fortgeschritten ist, funktioniert das mal besser, mal weniger gut. Im Folgenden geben wir einige Tipps, was nötig ist und wie man Homeschooling am besten gestaltet. 


Ausstattung für den Heimunterricht

Im ersten Schritt wurden oftmals viele Arbeitsblätter mit Übungsaufgaben verteilt, damit die Schüler beschäftigt sind und die Pädagogen den weiteren digitalen Unterricht planen und vorbereiten können. Damit alle Beteiligten die diversen Online-Dienste zuhause nutzen, miteinander kommunizieren und vernünftig arbeiten können, ist die passende Hardware erforderlich:

Notebook und PC


Tablet


Tastatur und Maus


Drucker


Headset und Kopfhörer


Ist die ganze Familie zu Hause und verbringt sowohl Arbeitszeit als auch Freizeit viel im Internet, kann dies das eigene WLAN Netzwerk durchaus an seine Grenzen bringen. Home Office, Homeschooling, Streaming Dienste oder Online-Spiele - das alles fordert WLAN Router und Co. Es ist also wichtig, für ein stabiles Netzwerk zu sorgen, damit alle ungehindert ihren Aufgaben nachkommen können. Hier lohnt es sich unter Umständen, den veralteten Router auszutauschen oder das monatliche Datenvolumen beim Internetanbieter zu erhöhen.

Eine schwache Internetverbindung zwischen Notebook und Router ist ebenfalls lästig. Wenn das Kinderzimmer im zweiten Stock des Reihenhäuschens liegt oder dicke Betonwände zwischen den Stockwerken das Signal blockieren, ist dies oftmals der Fall. Dann helfen WLAN Repeater. Sind diese richtig positioniert, verstärken sie das WLAN Signal bis in den letzten Winkel der Wohnung oder des Hauses. 


Sicheres Surfen für Kinder und Jugendliche

Sowohl Lehrende als auch Schulkinder sind auf eine sichere Internetverbindung und abgesicherte Lernplattformen beim Homeschooling angewiesen. Verschaffen sich Hacker Zugriff, können mitunter sensible Daten in die falschen Hände geraten. Daher sind folgende Tipps wichtig:

Sicherheitseinstellungen am Router überprüfen. 
Schutz gegen Viren, Malware, Spyware durch ein aktuelles Antivirenprogramm und andere Sicherheitsprogramme einrichten.
Standardpasswörter sowie Standard-Nutzernamen ändern
Passwörter regelmäßig verändern. Sie sind mindestens achtstellig und enthalten Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.
Kindersicherung: Je nach Alter prüfen, ob Webseiten gesperrt sind, die das Kind nicht sehen sollte. Spezielle Kindersuchmaschinen wie fragfinn.de und blinde-kuh.de nutzen, die nur kindgerechte Suchergebnisse liefern. Diese gibt es auch als Apps für Tablet oder Smartphone zum herunterladen. 
Eigenes Benutzerkonto für jeden Nutzer einrichten, Programme bedarfsgerecht installieren und Voreinstellungen treffen. Beispielsweise eine Kindersuchmaschine als Startseite und Lesezeichen für häufig besuchte Webseiten einrichten.     

Datenschutz: Vorübergehende Regelungen für Lehrer

Vielen Lehrern stellt sich nun die Frage, was in Zeiten von DSGVO überhaupt datenschutzrechtlich erlaubt ist. Darf man WhatsApp benutzen? Darf man private Geräte zur Kommunikation nutzen, wenn beispielsweise kein Firmenhandy zur Verfügung steht? Hier hat der bayerische Datenschutzbeauftragte klare Handlungsanweisungen gegeben.

Da es schwierig ist, für jeden Lehrenden ein dienstliches Handy zur Verfügung zu stellen, ist die Nutzung von privaten Geräten für Videokonferenzen und Chats zwischen Lehrern und Schülern erlaubt.

Die Nutzung von Messenger-Diensten und Cloud-Systemen ist an bestimmte Maßnahmen geknüpft:

  • Speicherung von einem Minimum an privaten Daten.
  • Datensparsame Kommunikation.
  • Mobile Geräte müssen durch eine PIN oder ein Passwort geschützt sein.
  • Ist die Nutzung privater Geräte nicht mehr nötig, sind alle personenbezogenen Daten, beispielsweise Telefonnummern oder E-Mail-Adressen von Schülern und Eltern,  zu löschen. 

 


Tipps und Tools: Digitales Lernen abwechslungsreich gestalten

Die recht kurzfristige Schließung der Schulen hatte für manche Eltern zur Folge, dass sie innerhalb der ersten Woche mit E-Mails bombardiert wurden, die jeweils mehrere Anhänge zum Ausdrucken hatten. Familien mit drei Kindern berichteten von bis zu 70 E-Mails in den ersten drei Tagen der Schulschließung. Hier neben dem eigenen Home Office und der Kinderbetreuung den Überblick zu bewahren und die Zeit zum Ausdrucken und Ordnen zu finden, ist sicher nicht einfach. Lehrer konnten so zumindest alle mit Arbeitsmaterialien versorgen - doch eine Lösung auf Dauer muss anders aussehen. Einfacher, schneller, digitaler. 

Die meisten Bundesländer haben seit Längerem zentrale Lernplattformen eingerichtet, beispielsweise mebis in Bayern. Auf diesen Plattformen wird in virtuellen Klassenzimmern unterrichtet. Je nach Lernplattform gibt es darüber hinaus Mediatheken, Prüfungsarchive und andere hilfreiche Lernquellen. 
Wie in der analogen Schule sollen Lehrende auch online für Abwechslung sorgen und mit verschiedenen Materialien unterrichten, damit die Aufmerksamkeit der Klasse dauerhaft erhalten bleibt. Auch wenn die Möglichkeiten anfangs schier endlos erscheinen - es lohnt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

  • Und wenn es nur der Einsatz von Videokonferenzen mit Zoom, Jitsi Meet, Skype oder Google Meet ist, um persönlich mit einzelnen Schülern oder Eltern zu sprechen oder der ganzen Klasse etwas zu erklären.
  • Plattformen mit umfangreichen Möglichkeiten zur Kommunikation und Zusammenarbeit wie Google Education und Microsoft Teams wurden Möglichkeiten geschaffen, um Schulstunden realisieren zu können.
  • Kurze Erklärvideos oder Sporteinheiten auf Youtube kann man auch in ihrer Sichtbarkeit beschränken, wenn man nur seiner Klasse den Zugriff erlauben möchte.
  • Fernsehsender haben sich ebenfalls auf die Situation eingestellt und bieten jeden Vormittag kindgerechte Sendungen an. Dazu gehört Die Sendung mit der Maus im WDR, die es auch online mit vielen weiteren Angeboten gibt. Auch KIKA, BR-alpha und der SWR haben ihr Programm entsprechend angepasst. Darüber hinaus gibt es von SWR und WDR die Mediathek Planet Schule mit vielen sehenswerten Dokumentationen und den Sendeterminen für das Fernsehprogramm der beiden Sender. 
  • Darüber hinaus gibt es diverse ELearning-Plattformen, die den Schulkindern Informationen und Arbeitsmaterialien in allen wichtigen Schulfächern anbieten. Um ein paar zu nennen: 

Alle Fächer

  • Sofatutor (alle Schulen): Lernvideos, Übungen, 24-Stunden-Hilfe
  • Lehrermarktplatz (alle Schulen): Unterrichtsmaterialien für alle Bundesländer
  • Scoyo (1. bis 7. Klasse): Interaktive Lernvideos, Übungen
  • Anton (1. bis 10. Klasse): Übungen, Lernspiele, interaktive Erklärungen
  • Schlaukopf (alle Schulen): Übungen und Tests
  • Padlet (alle Schulen): Einfache Dokumente, Schaubilder und Webseiten, passwortgeschützt
  • Alfons (Grundschule): Übungen für Deutsch, Mathematik und Englisch

Lesen und Schreiben

  • Antolin (Grund- und Sekundarschulen): Leseplattform
  • Raz-kids (ab 5. Klasse): Leseplattform
  • Amira (Grundschule): Leseplattform in 9 Sprachen und 3 Schwierigkeitsstufen
  • Orthografietrainer (alle Schulen): Rechtschreibung interaktiv lehren und lernen
  • Lernrudi (Grundschule): Lesen und Schreiben lernen für Schüler, die Deutsch als Fremdsprache haben
  • Leseludi (1. bis 2. Klasse): Differenzierte Leseförderung

Mathe & Naturwissenschaften

  • Bettermarks (4. bis 10. Klasse): Interaktive Matheaufgaben
  • Matific (Kindergarten bis 6. Klasse): Interaktive Matheaufgaben
  • Lazuli (Kindergarten bis 2. Klasse): Interaktive Lernspiele
  • Zahlenzorro (Grundschule): Matheübungen 
  • Coollama (Grundschule): Matheübungen

Kreativität und Musik


Programmieren und Robotics


Sprachen

  • Busuu: z.B. Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Chinesisch
  • Duolingo: z.B. Englisch, Spanisch, Französisch

Um das multimediale Lernerlebnis perfekt zu machen, lassen sich auch für MINT-Fächer verschiedene Entwicklungskits nutzen: Bausätze, Roboter, Development Tools und Experimentierkästen sorgen für Abwechslung zuhause.    


Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien für Lehrer

Die Schulschließungen zwingen jedes Kollegium, neue Wege zu gehen. Die folgenden Links geben Pädagogen einen Überblick über Angebote zu Online-Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien, die sie digital nutzen können: 

  • Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung: Online Kurse für alle Schularten in Bayern zu Unterrichtsthemen in den MINT-Fächern, Geschichte, Englisch, Informatik sowie zu Unterrichtsmethoden. 
  • Fobizz: Online Selbstlernkurse zu den Themen digitale Medien und Tools, informatische Grundbildung sowie Methoden und Konzepte für den Unterricht.
  • Alphaprof: Online Kurse, Unterrichtsmaterialien und Tipps rund um das Thema Alphabetisierung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS).
  • Klett: Alles rund um das Thema Unterrichten von zuhause, beispielsweise Materialien, eBooks und Praxistipps für alle Schularten und Klassen. 
  • Klett Webinare: Live Webinare für alle Schulformen und alle Fächer, Unterrichts- und Prüfungsmethoden. 
  • Cornelsen: Digitale Lern- und Lehrmaterialien für alle Schulen und Klassen, Tipps zum digitalen Unterricht, kostenlose interaktive Übungen und vieles mehr.  
  • Cornelsen Akademie: Live Online Seminare zu Schulrecht, Pädagogik und Kommunikation.  
  • Mildenberger Verlag: Gratis Materialien für den Unterricht in allen Jahrgängen und Schularten. 
  • Texas Instruments: Kostenlose Materialien für Mathematik, Informatik und MINT an weiterführenden Schulen. Von Lehrkräften für Lehrkräfte.  
  • Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.: Kostenlose Materialien von Pädagogen für Pädagogen. 

Auf was ist im Homeschooling-Alltag zu achten?

Grundsätzlich gilt für alle Beteiligten, egal ob Eltern, Lehrer oder Kinder: Nicht übertreiben! Zum einen sind Eltern keine Pädagogen. Sie müssen meist ihren eigenen Beruf und zusätzlich eine 24/7-Kinderbetreuung unter einen Hut bringen und kennen sich nicht in allen schulischen Themen und Fächern gut aus. Für Schulkinder gilt: Es ist schwerer sich daheim zu konzentrieren und zu motivieren. Zu viele Ablenkungen sind in greifbarer Nähe. Es gibt ein paar Regeln, die das Lernen daheim für alle erleichtern - auch wenn Eltern zwischen Home Office und Kinderbetreuung jonglieren und Lehrende sich in völlig neue Themen einarbeiten müssen. Eltern sind sicherlich dankbar für ein paar Tipps, wie die neue Situation gelingen kann: 

Struktur schaffen: Eltern sollten ermutigt werden, feste Zeiten zum Lernen sowie Tagesziele festzusetzen. Auch wenn es etwas dauert, wird sich in vielen Familien eine Routine einstellen, die zu weniger Diskussionen und Stress führt. 
Fristen festlegen für Aufgaben, die eigenständig angefertigt werden. Diese lassen sich auf vielfältige Arten kontrollieren: Abfotografieren, ein Video drehen, über eines der zahlreichen, sicheren Chat-Programme oder Lernplattformen schicken.
Ruhige Arbeitsumgebung: Wenn es möglich ist, sollte jeder seinen eigenen Arbeitsplatz haben, der weit weg von willkommenen Ablenkungen ist. 
Unterrichtszeit für das Homeschooling muss nicht von 8 bis 13 Uhr sein. Vielleicht können die virtuellen Schulstunden über Skype erst um 9 Uhr beginnen.
Ausgleich schaffen: Bewegung tut gut und lässt die Zeit schneller vergehen - und der Sportunterricht lässt sich direkt ins Kinderzimmer bzw. in den heimischen Garten transportieren. Kleine Bewegungsspiele, Kräftigungsübungen per Video, Spazierengehen mit einem Schrittzähler auf dem Smartphone - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wer es ganz schnell und einfach mag: Das Basketball-Team von Alba Berlin veröffentlicht ihre tägliche Sportstunde für Kita- und Grundschulkinder auf seinem Youtube-Kanal. 
Familienzeit genießen: Wie im Home Office gilt auch beim Homeschooling, ein festes Ende zu setzen und nicht den ganzen Tag am Schreibtisch zu verbringen. Familien sollten Zeit haben, um etwas miteinander zu tun. Egal ob für eine Runde Monopoly, einen Familien-Lesekreis oder eine Runde Joggen an der frischen Luft. 

Wo gibt es legalen Hausunterricht?

Während das Homeschooling in Deutschland aufgrund der Schulpflicht verboten ist, gehört es in anderen europäischen Ländern zu einer legalen Form des Unterrichtens. In diesen Ländern besteht eine generelle Bildungspflicht oder Unterrichtspflicht. Auf diese Weise haben Familien größere Freiheiten, wie sie die Bildung ihrer Kinder gestalten. Allerdings gibt es auch hier viele verschiedene Handhabungen. Beispielsweise in Österreich und Großbritannien: 

 

Hausunterricht in Österreich

In Österreich herrscht Unterrichtspflicht, die auch von nicht speziell ausgebildeten Personen, beispielsweise den Eltern, erfüllt werden kann. Die Kinder sind verpflichtet, am Ende eines jeden Schuljahres eine sogenannte Externistenprüfung an einer öffentlichen Schule oder an einer privaten Schule mit Öffentlichkeitsrecht abzulegen. Darin wird überprüft, ob das Kind den Schulstoff des Schuljahres beherrscht. Fällt das Kind durch die Prüfung, muss es im kommenden Schuljahr eine reguläre Schule besuchen, kann nach erfolgreichem Abschluss danach wieder in den Hausunterricht wechseln.

 

Homeschooling in Großbritannien

Bildungspflicht für Kinder ab fünf Jahren ist in Großbritannien vorgeschrieben. Dies wird von den Behörden so gut es geht überprüft, um Kinder zu identifizieren, die gar nicht oder ungenügend unterrichtet werden. In solchen Fällen werden die Eltern verpflichtet, ihr Kind in eine private oder staatliche Schule zu schicken. Ansonsten sich britische Homeschooling-Familien oftmals gut miteinander vernetzt, tauschen Materialien aus oder treffen sich zum gemeinsamen Lernen. Dem staatlichen Lehrplan oder anderweitig vorgegebenen Inhalten brauchen sie allerdings nicht zu folgen. 

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