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Anlagenbau: Individuelle technische Lösungen realisieren und erhalten

Was haben eine computergestützte Automatik-Bandsäge für die Holzindustrie, ein Scharnierbandförderer für Glasschmelzen und ein Rohr-in-Rohr-Wärmetauscher für die Biogasproduktion gemeinsam? Bei allen drei Beispielen handelt es sich um individuelle technische Anlagen zur Realisierung komplexer Aufgabenstellungen. Anlagen wie diese werden von Anlagenbauern realisiert. Ob Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Bau, Luftfahrt, Umwelttechnik, Kunststoffverarbeitung, Druck, Verpackung, Baustoffindustrie oder Automobilindustrie, Anlagenbauer gibt es für jede Branche, die Maschinen und Anlagen einsetzt. 

Unternehmen aus dem Bereich Anlagenbau entwickeln Neuanlagen und stellen Maschinen nach Kundenwunsch her. Sie übernehmen auch die Anpassung und Modernisierung bestehender Anlagen und kümmern sich über die gesamte Lebensdauer der Maschinen um deren Instandhaltung. Die Instandhaltung von Anlagen ist dabei ein wichtiger Punkt, denn ein maßgeschneiderter Service soll eine hohe Anlagenverfügbarkeit gewährleisten.


Worauf kommt es beim Anlagenbau an?

Der Maschinen- und Anlagenbauer ist in der Regel für alle Phasen im Lebenszyklus seiner Anlagen zuständig. Seine Arbeit beginnt bei der Idee einer Anlage über die Entwicklung, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung bis zum Recycling. Sie endet also nicht mit der Übergabe der Anlage an den Betreiber, sondern erst mit der Außerdienststellung.

Ein wichtiger Aspekt bei der Errichtung und Wartung technischer Anlagen ist die Einhaltung aller relevanten Qualitätsnormen. Zertifizierung etwa nach DIN EN ISO 9001 garantierten den Anlagenbestellern einwandfreie Prozessabläufe und termingerechte Ergebnisse. Für die Qualität der Anlagen ist die Beschaffenheit und Güte der technischen Komponenten und Teile entscheidend, die bei Umsetzung der jeweiligen Konstruktion verwendet und im Rahmen der Wartung eingesetzt werden.


Was sind die Trends beim Anlagenbau?

Im Hinblick auf die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion unter dem Stichwort Industrie 4.0 haben sich Produktionsanlagen in ihrem Aufbau und ihrer Technik enorm weiterentwickelt. Vernetzte Anlagen und die Verwendung von Künstlicher Intelligenz zielen auf eine stärkere Automation mit selbstorganisierten Abläufen. Machine Learning hilft Anlagen, große Datenmengen auszuwerten und Zusammenhänge in Echtzeit herzustellen. Vernetzte Anlagenprozesse bieten einen deutlichen Mehrwert für die Industrie, denn die Produktion wird dadurch noch flexibler individualisierbar.

Klimamaßnahmen und Energieeffizienz sind weitere wichtige Punkte bei der Errichtung und Modernisierung von Anlagen. Der ökonomische Umgang mit natürlichen Ressourcen und Energieeinsparungen dienen der Einhaltung von Klimazielen, helfen beim Umweltschutz und sind vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ein wirtschaftlicher Faktor.


Wartung und Instandsetzung technischer Anlagen

Verschleiß, Abnutzung, Materialermüdung, Alterung, Korrosion, nachlassende Präzision und Beschädigung durch Einwirkung von außen oder fehlerhafte Nutzung können bei technischen Anlagen zu defekten Bauteilen und in Folge zu Nutzungseinschränkungen oder gar Stillständen führen. Deshalb benötigen maschinelle Anlagen wie jedes komplexe Gerät regelmäßigen Service. Dabei geht es vor allem um die Instandhaltung nach DIN 31051. Gemäß dieser Industrievorgabe zählen zur Instandhaltung die Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung und Schwachstellenanalyse. Ziel dieser fünf Grundmaßnahmen ist es, den Sollzustand der Anlagen zu erhalten und bei Bedarf wiederherzustellen. Dazu kommt die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), nach der Arbeitgeber verpflichtet sind, Instandhaltungsmaßnahmen an ihren Anlagen durchzuführen.

Ein konsequenter Instandhaltungskreislauf sichert eine lange Lebensdauer der Anlagen. Er minimiert Ausfallzeiten, verbessert die Sicherheit der Mitarbeiter und der Umwelt, hält die Kosten niedrig und erlaubt eine vollständige Wertschöpfung durch den Anlagenbetreiber.


Instandhaltungsstrategien für den Anlagenbau

Die Instandhaltung ist der Überbegriff für alle Maßnahmen, die Anlagen möglichst uneingeschränkt funktionsfähig halten. Die Instandhaltung gliedert sich in die vorbeugenden Arbeitsschritte Inspektion, Wartung und in den wiederherstellenden Arbeitsschritt Instandsetzung. Wo genau liegen die Unterschiede?

Inspektion

Im Rahmen einer Inspektion führt ein Anlagentechniker einen überprüfenden Check mit Funktionskontrolle durch. So lassen sich Leistungsverluste frühzeitig erkennen. Das Motto einer Anlageninspektion lautet „Schauen, anfassen und messen, aber nichts verändern“.

Der Servicemitarbeiter beurteilt und dokumentiert den Istzustand der Maschine und ermittelt Abweichungen vom Sollzustand. Dazu kontrolliert er die Funktionsweise aller Baugruppen, sieht sich die Einstellungen und den Output an, und führt üblicherweise auch Messungen durch. Er bestimmt und bewertet den Umfang und die Ursachen von Abnutzung. Daraus leitet der Techniker die Konsequenzen für die künftige Nutzung und für eine nötige Reparatur ab. Im resultierenden Inspektionsbericht steht, welche Maßnahmen zur Wiederherstellung des Sollzustands einer Anlage sinnvoll und nötig sind. Ist alles in Ordnung, erhält die Anlage eine Prüfplakette oder ein Prüfzertifikat. Sie kennzeichnet den ordnungsgemäßen Zustand der Anlage und informiert über den Zeitpunkt der letzten Inspektion sowie den nächsten Inspektionstermin.

Wartung

Die vorausschauende Wartung ist eine wiederkehrende präventive Maßnahme, die eine fortschreitende Abnutzung verzögern oder im besten Fall verhindern soll. Sie schützt Ihre Investitionsgüter vor ungeplanten Ausfällen. Wartungsmaßnahmen finden routinemäßig und turnusmäßig statt. Ziel ist die Wiederherstellung des Sollzustands und der Funktionssicherheit der Anlage für einen längeren Zeitraum.

Zur Wartung gehören

  • die Reinigung der relevanten Anlagenteile,
  • der Austausch verschleißender Teile,
  • das Auffüllen oder Tauschen von Betriebsmitteln wie Schmier- oder Kühlflüssigkeiten sowie
  • die Justierung oder Kalibrierung der Anlage.

An diese Wartungsarbeiten schließt sich ein Probelauf als Funktions-Check an, bevor die Anlage wieder zur Nutzung freigegeben wird.

Wartungsmaßnahmen finden nach Vorgaben des Anlagenherstellers im Ermessen des Anlagenbetreibers oder auf Grundlage gesetzlicher oder behördlicher Vorschriften statt. Die Durchführung von Wartungsarbeiten sollte protokolliert werden. Das Protokoll dient als Nachweis, etwa gegenüber Behörden oder bei der Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen gegenüber dem Anlagenproduzenten. Außerdem verbessert ein vollständiger Wartungsnachweis den Wiederverkaufswert.

Instandsetzung

Wird bei der Wartung oder Inspektion ein defektes Anlagenteil entdeckt, steht eine Instandsetzung der Anlage an. Die Instandsetzung technischer Komponenten soll die ursprüngliche Funktion und damit den Sollzustand der Anlage wiederherstellen. Je nach Zustand bietet sich eine Reparatur oder ein Austausch der betreffenden Bauteile an. Die durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen werden im Anlagenprotokoll dokumentiert.


Die Effizienz bei der Anlagenwartung steigern

Wer im Wettbewerb bestehen will, muss seine Kosten im Griff haben und die Produktivität seines Unternehmens steigern. Sichere Betriebsabläufe durch zuverlässig arbeitende Anlagen sind dafür Grundvoraussetzungen. Conrad unterstützt Sie als Anlagenbauer oder Anlagenbetreiber mit Teilelösungen für die Wartung, Inspektion und Instandsetzung. Als Industriepartner mit rund 100 Jahren Erfahrung und über 5 Millionen Produkten wissen wir genau, worauf es bei der Beschaffung von Ersatzteilen ankommt.

Als autorisierter Single-Source-Lieferant mit über 4500 Marken bieten wir Anlagentechnikern, Wartungsingenieuren und allen, die in der Wartung und Instandhaltung tätig sind, eine ganzheitliche Lösung für C-Teile mit Versorgungssicherheit an. Zusammen mit Conrad als Business-Partner für Ihre Güter, Maschinen und Werkzeuge sind Sie in der Lage, jede technologische Herausforderung zu meistern!


Plattform für technische Anlagen

Die C-Teile von Conrad in der von Ihnen benötigten Profi-Qualität erhalten die Leistungsfähigkeit Ihrer Anlagen und stellen die Erfüllung Ihrer gesetzlichen Betreiberpflichten sicher. Unter C-Teile fallen Schrauben, Muttern, Schmiermittel, Reinigungstücher und ähnliches, die nicht zu den wichtigsten Komponenten einer Anlage oder Maschine zählen. Trotzdem sind sie für das Unternehmen unentbehrlich.

Durch flexible Lieferoptionen vom 24-h-Standard-Versand bis hin zur 2-h-Express- und Wunschtermin-Lieferung an den Standort Ihrer Anlage haben Sie alles unter Kontrolle. So können Sie auch bei unvorhergesehenen Instandsetzungsarbeiten kurzfristig agieren, Probleme direkt vor Ort beheben und die Arbeitsabläufe in Ihrem Betrieb rasch wieder aufnehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Kabel, Leitungen oder Befestigungsmaterial, mechanische oder elektronische Teile oder Schmier- und Reinigungsmittel benötigen. 

Auch für die Wartung und Instandhaltung Ihrer Anlagen erforderlichen Werkzeuge, Prüfgeräte und Messgeräte sind bei Conrad nur wenige Mausklicks weit entfernt. Nutzen Sie die einfach die Volltextsuche mit Sofort-Verfügbarkeitsanzeige im Online-Shop, Conrad Smart Procure oder eine auf Ihr Unternehmen abgestimmte eProcurement-Lösung.

Gleich welcher Bestellvariante Sie und Ihre Mitarbeiter den Vorzug geben: Die Bündelung Ihrer MRO-Einkäufe führt zur Vereinfachung der Prozesse und verschafft Ihrem Unternehmen mehr Effizienz. Die Abkürzung MRO steht für Maintenance (Wartung), Repair (Reparatur) sowie Operations (Betrieb). Unter MRO-Einkäufe fallen alle Teile im Unternehmen mit untergeordneter Bedeutung für das Endprodukt. MRO-Teile sind in Industriebetrieben in großer Zahl vorhanden. Ihr Einkaufsvolumen ist vergleichsweise gering, der Aufwand für die Beschaffung aber überproportional hoch. Das Zusammenfassen der MRO-Einkäufe und die Beschaffung bei einem großen statt vieler kleinen Lieferanten reduziert den Aufwand für die Koordination und Durchführung von MRO-Bestellungen drastisch. In Folge sinken die effektiven Teilekosten.


Sparpotenziale durch Lieferantenbündelung ausschöpfen

Das dynamische Beschaffungsmanagement mit Conrad als Partner bietet Ihrem Unternehmen eine Menge wirtschaftliche Vorteile. Durch schlanke Bestellvorgänge mit einheitlichen Artikeldaten reduzieren Sie den Personal-, Zeit- und Logistikaufwand. So halten Sie den Verwaltungsaufwand insgesamt gering und profitieren von einer nachhaltigen Kostenoptimierung.

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